Ich mache mir gerade Gedanken über die Versickerung von Regenwasser und Drainage. Wir bauen gerade unser Haus und nächste Woche soll die Drainage gelegt werden. Aktuell steht im hinteren Bereich des Kellers (siehe Bild - in der vorderen linken Ecke wird später auch das Wasser vom Haus "weggeführt") sehr viel Wasser. Wenn es etwas länger regnet, können da schon mal 30 cm anstehen. Der Boden an sich ist sehr lehmig und ich frage mich jetzt, wie ich die Versickerung (des Wassers aus der Drainage und auch des Regenwassers welches über das Dach abgeleitet wird) bewerkstelligen kann. Im Bodengutachten sind u.a. folgende Passagen zu finden:
"Die Durchlässigkeit der anstehenden Böden kann erfahrungsgemäß mit kf <= 5x 10^-6 m/s abgeschätzt werden"
"Eine Versickerung von Oberflächenwässern nach ATV-DINAbk. ist, Aufgrund des lehmigen Charakters des Untergrundes, nicht zu realisieren. "
Was heißt das jetzt? Da ich sowohl die Drainage als auch die Fallrohre nicht an den Abwasserkanal anschließen darf / kann, wollte ich eigentlich das Wasser ein paar Meter vom Haus wegleiten und dann in einer Rigole versickern lassen. Geht das überhaupt? Vor allem die o.a. zweite Bemerkung verstehe ich als Laie leider nicht ☹
Und wie "groß" muss so eine Rigole eigentlich sein, wenn ich ca. 130 m² Dachfläche habe? Das Haus steht im Saarland (falls dies hilfreich ist für Niederschlagsmengen).
Es wäre sehr nett, wenn die Experten mir hier eine fachkundige Antwort schreiben könnten. Besten Dank.
Gruß


