ich habe einen Flachdachbungalow, auf dem insgesamt zwei Bitumenbahnen sind. Im Laufe der Jahre haben sich Blasen gebildet und auch der Bereich des Wasserablaufs ist nicht mehr optimal. Es liegt höher, sodass das Wasser nicht ordentlich abfließen kann. Eine Baufirma hat sich der Sanierung des gesamten Bungalows angenommen, inklusive des Dachs.
Nach mehrerem hin und her hat die Baufirma dann das Dach gereinigt, die Blasen aufgeschnitten, bereichsweise auch entfernt, und dann das Dach mit zwei Anstrichen einer "Hochelastische Bitumendachsperre" (Gemisch aus Kunststoff und Bitumen) versiegelt. Laut Aussagen sollte das Dach nun dicht sein und kein Wasser mehr eindringen. Weiterhin will die Baufirma den Bereich des jetzigen Ablaufs schließen und etwas versetzt einen neuen, etwas größeren Ablauf herstellen (soll noch erfolgen).
Nach einem Starkregen an diesem Wochenende sind wir dann mal nachschauen gegangen, ob es auch tatsächlich dicht ist. Im Bereich der Einschnitte ist auf dem ganzen Dach Wasser eingedrungen. Die ausführende Firma hat also das Dach undichter gemacht als vorher ...
- Wie bewertet ihr das Ganze?
- Ist dieses Vorgehen überhaupt dafür geeignet gewesen?
- Was müsste man da idealerweise machen, um das Dach wieder dicht zu bekommen (nicht sehr kostenintensiv, aber hinreichend)?
- Habt ihr kostengünstige Vorschläge?
Eine Sanierung mit Gefälledämmung z.B. sprengt unser Budget stark.
Fotos habe ich zur Veranschaulichung mal beigefügt. Ich bedanke mich im Voraus für jeden hilfreichen Tipp!
Liebe Grüße!



