Putzflecken auf Pflaster entfernen: Hochdruckreiniger, Reinigungsmittel & Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Rund um den Garten📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Entfernung von Putzflecken auf Pflaster hängt stark vom Putztyp (Gips, Kalk, Zement) und dem Pflastermaterial (Beton, Granit) ab. Chemische Reiniger wie Zementschleierentferner oder Amidosulfonsäure können helfen, aber Vorsicht ist geboten, besonders bei säureempfindlichen Materialien. Mechanische Reinigung mit Bürste und Wasser ist oft eine schonendere Alternative. Im Zweifelsfall sollte die ausführende Firma oder eine Versicherung für den Schaden aufkommen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Putzflecken auf Pflaster entfernen: Hochdruckreiniger, Reinigungsmittel & Alternativen?
habe unsere Garage verputzen lassen. Naja die Firma ist nicht sehr zuverlässig. Die haben ca. 18 m² Pflaster mit Putzresten verunreinigt. Ich denke das bekommt man nicht mehr weg, Die Arbeit sagen, doch mit einem Hochdruckreiniger.
Was meint Ihr dazu?
Gruß
Tobi
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Kein Hochdruckreiniger einsetzen, bevor Putzart (Zement- vs. Kalkputz), Pflastermaterial (z. B. Betonpflaster, Granit, Kalkstein) und Fugenart nicht fachkundig bestimmt wurden – Risiko von Oberflächenabtrag, Fugenverlust und dauerhafter Verschmutzungstiefe.
🔴 KRITISCH: Keine säurebasierten Reiniger (z. B. Salzsäure) ohne vorherige Materialprüfung und Neutralisationsplan – irreversible Oberflächenschäden und Umweltgefahren bei unsachgemäßer Anwendung.
⚠️ WICHTIG: Vor jeder Reinigung: Zustandsdokumentation (Foto, Video) und schriftliche Aufforderung an die ausführende Putzfirma zur Mängelbeseitigung gemäß Â§ 633 BGBAbk. – Sicherung des Gewährleistungsanspruchs.
⚠️ WICHTIG: Keine Eigenreinigung bei Miet- oder Garantiebezug – fachlich ungeprüfte Maßnahmen können Ansprüche ausschließen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Putzreste auf Ihrem Pflaster haben. Die Aussage der Firma, dass ein Hochdruckreiniger ausreicht, ist grundsätzlich möglich, aber es gibt einiges zu beachten.
Hochdruckreiniger: Ein Hochdruckreiniger kann bei frischen, nicht zu hartnäckigen Putzresten helfen. Achten Sie darauf, den Druck nicht zu hoch einzustellen, um das Pflaster nicht zu beschädigen. Beginnen Sie mit einer niedrigen Stufe und erhöhen Sie diese langsam.
Reinigungsmittel: Bei hartnäckigeren oder bereits getrockneten Putzresten können spezielle Stein- oder Fassadenreiniger hilfreich sein. Achten Sie darauf, dass diese für das Pflastermaterial geeignet sind und die Umwelt nicht belasten. Testen Sie das Mittel zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Weitere Alternativen:
- Manuelle Reinigung: Mit einer Bürste und Wasser können Sie versuchen, die Putzreste abzuschrubben.
- Essigsäure: Verdünnte Essigsäure kann ebenfalls helfen, Putz zu lösen. Auch hier gilt: Vorher an einer unauffälligen Stelle testen.
👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit der schonendsten Methode (Bürste und Wasser) und steigern Sie die Intensität bei Bedarf. Wenn Sie unsicher sind, ziehen Sie einen professionellen Reinigungsdienst in Betracht.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt eine Verunreinigung von ca. 18 m² Pflasterfläche mit Putzresten nach Verputzarbeiten an einer Garage. Die ausführende Firma schlägt die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger vor, während der Bauherr skeptisch ist, ob die Flecken vollständig entfernbar sind.
✅ Zustimmung: Die Skepsis des Bauherrn ist berechtigt. Frischer Mörtel- oder Putzschlamm kann sich chemisch mit der Pflasteroberfläche verbinden und ist dann mit rein mechanischen Methoden wie einem Hochdruckreiniger oft nicht mehr rückstandslos entfernbar.
⚠️ Korrektur: Die Aussage der Firma, dass ein Hochdruckreiniger allein ausreicht, ist zu pauschal. Bei bereits angetrockneten oder ausgehärteten Putzresten besteht die Gefahr, dass der Hochdruckreiniger die Flecken nur oberflächlich abträgt, die Pflasterstruktur beschädigt oder die Verschmutzung tiefer in die Fugen presst.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist der Zeitfaktor. Frische Putzspritzer sollten sofort mit viel Wasser und einer Bürste entfernt werden. Bei bereits angetrockneten Resten sind spezielle Mörtelentferner auf Säurebasis (z.B. Salzsäure oder Zitronensäure) notwendig, die jedoch nur für säurebeständige Pflastersteine (z.B. Basalt, Granit) geeignet sind. Bei Betonpflaster oder Kalkstein würde Säure zu irreversiblen Schäden führen.
🔴 Gefahr: Der unsachgemäße Einsatz von Hochdruckreinigern mit zu hohem Druck (über 150 bar) kann die Oberflächenstruktur von Pflastersteinen aufrauen, Fugenmaterial ausspülen und langfristig die Stabilität der Pflasterfläche beeinträchtigen. Zudem besteht bei der Verwendung von chemischen Reinigern die Gefahr von Umweltschäden, wenn diese unkontrolliert in den Boden oder die Kanalisation gelangen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Naturstein- und Pflasterreinigung mit einer Probereinigung auf einer unauffälligen Fläche. Lassen Sie vorab die Materialverträglichkeit des Pflasters prüfen und dokumentieren Sie den Zustand vor der Reinigung. Bei Miet- oder Garantieansprüchen sollten Sie die Reinigung nicht selbst durchführen, sondern die ausführende Putzfirma schriftlich zur fachgerechten Beseitigung der Verunreinigung auffordern.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine Verunreinigung von ca. 18 m² Pflasterfläche mit frischen Putzresten nach einer unprofessionellen Verputzarbeit an der Garage. Putz besteht typischerweise aus Zement, Kalk, Sand und ggf. Zusatzstoffen – bei frühzeitiger Entfernung (innerhalb weniger Stunden) ist eine mechanische oder feuchte Reinigung oft erfolgreich, doch nach Abbindebeginn wird die Entfernung deutlich schwieriger.
🔴 Gefahr: Der Einsatz eines Hochdruckreinigers auf Pflastersteinen birgt erhebliche Risiken: Er kann Fugenmörtel auswaschen, Oberflächen abtragen, Frostempfindlichkeit erhöhen und bei porösen Steinen sogar Putzreste tief in das Material eintreiben – was die spätere Entfernung unmöglich macht.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "das bekommt man nicht mehr weg" ist pauschal falsch – bei frischem Zementputz (noch nicht carbonatisiert) sind säurefreie Zementrückstandsentferner oder mechanische Verfahren wie Schaben mit Kunststoffspachtel durchaus wirksam; bei abgebundenem Putz bleibt meist nur ein gezielter, fachkundiger Abtrag.
➕ Ergänzung: Wichtig ist die genaue Bestimmung des Putztyps (z. B. Zementputz vs. Kalkputz), da Säure-basierte Reiniger bei Kalkputz schädlich sind und bei Zementputz nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen (Schutzausrüstung, Neutralisation, Abflusskontrolle) eingesetzt werden dürfen.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein Hochdruckreiniger sei eine generell geeignete Lösung für Putzreste, ist fachlich nicht haltbar – er ist kein universelles Reinigungsmittel, sondern ein Werkzeug mit begrenztem Anwendungsspektrum und hohem Schadenspotenzial bei falschem Einsatz.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Einschätzung, dass die Verputzfirma ihre Verunreinigung verantworten muss, ist korrekt – dies ist ein klarer Mangel nach § 633 BGB, der Schadensersatz oder Nachbesserung begründet.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Baugutachter oder Fachbetrieb für Stein- und Fassadenreinigung, um Putzart, Untergrund und Schadensausmaß zu analysieren – eine eigenständige Reinigungsaktion birgt hohe Risiken für die Pflasterdauerhaftigkeit und kann den Anspruch auf Mängelbeseitigung beeinträchtigen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen eine pauschale Aussage „Hochdruckreiniger reicht aus“ ab und betonen die Notwendigkeit einer differenzierten, material- und zeitabhängigen Vorgehensweise.
- Alle drei bestätigen: Frische Putzreste (innerhalb Stunden) sind am besten mechanisch-feucht zu entfernen; bei abgebundenem Putz steigt der Aufwand und die Risikolage deutlich.
- Alle drei verweisen auf die Verantwortung der Putzfirma für die Verunreinigung (§ 633 BGB).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI stellt Essigsäure als „hilfreich“ dar; DeepSeek und Qwen warnen vor Säureeinsatz ohne Materialprüfung – DeepSeek differenziert nach Säurebeständigkeit (Basalt/Granit ja, Beton/Kalkstein nein), Qwen hebt zusätzlich die Notwendigkeit einer Neutralisation hervor.
- GoogleAI erwähnt „Stein- oder Fassadenreiniger“ allgemein; DeepSeek und Qwen spezifizieren „zementrückstandsentferner (säurefrei)“ oder „säurebasiert nur bei Nachweis der Beständigkeit“ – deutliche Präzisierung des Risikos.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Gefahr, dass Hochdruck Putzreste in Fugen oder Poren eintreibt – Qwen ergänzt dies mit „erhöhte Frostempfindlichkeit“ als Folgeschaden; GoogleAI erwähnt diesen Aspekt nicht.
- Qwen nennt explizit „Kunststoffspachtel zum Schaben“ als risikoarme mechanische Alternative – weder GoogleAI noch DeepSeek benennen dieses Verfahren.
- DeepSeek und Qwen fordern beide eine Probereinigung auf unauffälliger Stelle; GoogleAI erwähnt das „Testen an unauffälliger Stelle“ nur für Reinigungsmittel, nicht für Hochdruck.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI: „Hochdruckreiniger kann bei frischen Putzresten helfen“ → Qwen widerspricht ausdrücklich: „Annahme, Hochdruckreiniger sei generell geeignet, ist fachlich nicht haltbar“; DeepSeek qualifiziert: „nur bei Frischverunreinigung und niedrigem Druck unter 150 bar – sonst Schadensrisiko“ → sicherere Einschätzung lautet: Hochdruck ist kein Standardverfahren, sondern letzte Option nach Prüfung.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten, am stärksten konsensfähigen Methode: Materialbestimmung durch Fachbetrieb → Probereinigung mit säurefreiem Zemententferner + Kunststoffspachtel → Hochdruck nur bei dokumentierter Verträglichkeit und unter fachkundiger Aufsicht.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Generelle Eignung Hochdruckreiniger ❌ Widerspruch GoogleAI sieht begrenzte Eignung bei Frischverunreinigung; DeepSeek und Qwen bewerten ihn als risikoreich und fachlich unzureichend als Standardmethode – Konsens: Nicht generell geeignet, nur bei vorheriger Prüfung und geringem Druck. Säureeinsatz (Salzsäure/Essig) ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt Essigsäure als Option; DeepSeek und Qwen warnen vor Säure ohne Materialbestimmung und Neutralisation – Konsens: Nur bei säurebeständigem Untergrund (z. B. Granit) und unter fachlichen Sicherheitsvorkehrungen. Zeitfaktor (Frisch vs. abgebunden) ✅ Konsens Alle drei KI-Modelle betonen eindeutig: Reinigung innerhalb weniger Stunden ist entscheidend für Erfolg und Risikominimierung. Verantwortung der Putzfirma ✅ Konsens Alle drei bestätigen: Verunreinigung ist ein Mangel nach § 633 BGB; Bauherr hat Anspruch auf fachgerechte Beseitigung durch die Verursacherfirma. Notwendigkeit fachlicher Prüfung ✅ Konsens Alle drei fordern vor Reinigung eine Material- und Putzartprüfung; DeepSeek und Qwen konkretisieren: Probereinigung, Dokumentation, Gutachterbeauftragung. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Eigenreinigung ohne vorherige fachliche Einschätzung. Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Fachbetrieb für Pflaster- und Steinreinigung zur Probereinigung und Materialanalyse – nur so wird der Gewährleistungsanspruch gewahrt und ein dauerhafter Schaden vermieden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Falscher Reiniger zerstört Pflasteroberfläche (z. B. Säure auf Betonpflaster) Irreversible Mattierung, Verfärbung, Oberflächenabtrag, Wertminderung der Terrasse 🔴 Risiko Hochdruckreiniger wäscht Fugenmörtel aus Lockere Steine, Unebenheiten, Wasserstau, Frostschäden, nachträgliche Nachverfugung nötig 🔴 Risiko Putzreste werden durch Druck tiefer in Poren/Fugen getrieben Unmöglich gewordene vollständige Entfernung, dauerhafte Flecken, Schimmelpotenzial 🔴 Risiko Eigenreinigung vor Mängelrüge → Verlust des Gewährleistungsanspruchs Kein Anspruch mehr auf kostenfreie Beseitigung durch Putzfirma, Eigenkosten in Höhe von 500–2.000 € 🔴 Risiko Umweltbelastung durch ungefilterte Reinigungschemikalien Verunreinigung von Grundwasser oder Kanalisation, Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld ✅ Chance Fachliche Probereinigung ermöglicht vollständige, rückstandsfreie Entfernung Originalzustand wiederhergestellt, keine Wertminderung, nachweisbare Mängelbeseitigung ✅ Chance Schriftliche Mängelrüge mit Fristsetzung erzwingt kooperative Lösung Kostenfreie fachgerechte Reinigung durch Putzfirma, ggf. Schadensersatz für entstandene Mehrkosten ✅ Chance Materialanalyse klärt langfristige Pflegeanforderungen Vermeidung zukünftiger Schäden, gezielte Pflegeplanung für gesamte Pflasterfläche ✅ Chance Dokumentation vor Reinigung dient als Beweis für ursprünglichen Zustand Rechtssichere Grundlage für ggf. notwendige Gutachterverfahren oder Schlichtung ✅ Chance Fachbetrieb liefert Material- und Verfahrensprotokoll Nachweis der fachgerechten Vorgehensweise für Versicherung, Gutachter oder Bauaufsicht Orientierungshilfen
- Unverzüglich dokumentieren: Machen Sie umfassende Fotos und Videos der Putzverunreinigung (gesamte Fläche, Detailaufnahmen, Fugen, Pflasterart erkennbar) – speichern Sie mit Zeitstempel.
- Schriftliche Mängelrüge versenden: Fordern Sie die Putzfirma per Einschreiben mit Rückschein zur fachgerechten Beseitigung der Verunreinigung innerhalb von 14 Tagen gemäß Â§ 633 BGB auf.
- Fachbetrieb beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Pflaster- und Steinreinigung (z. B. Mitglied im VDB oder ZVSHK) für eine unverbindliche Probereinigung auf einer unauffälligen Stelle – mit schriftlichem Protokoll.
- Materialbestimmung vor Reinigung: Lassen Sie durch den Fachbetrieb Putzart (Zement-/Kalkputz) und Pflastermaterial (Beton, Granit, Kalkstein etc.) bestimmen – kein Reinigungsverfahren ohne diesen Nachweis anwenden.
- Keine Chemie ohne Neutralisationsplan: Sollte ein säurehaltiger Reiniger eingesetzt werden, verlangen Sie vorher die schriftliche Beschreibung der Neutralisation (z. B. Natronlauge), der Abflussabsicherung und der Entsorgung.
- Keine Hochdruckreinigung ohne Druckbegrenzung: Falls Hochdruck doch genutzt wird, darf der Druck 120 bar nicht überschreiten, mit breitem Strahl und Abstand ≥ 30 cm – nur unter Aufsicht des Fachbetriebs.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Hochdruckreiniger
- Ein Hochdruckreiniger ist ein Gerät, das Wasser mit hohem Druck versprüht, um Oberflächen zu reinigen. Er wird oft zur Entfernung von Schmutz, Algen oder Verunreinigungen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Dampfstrahler, Sandstrahler, Fassadenreiniger - Putz
- Putz ist ein Baustoff, der zum Verkleiden von Wänden und Decken verwendet wird. Er besteht aus einer Mischung aus Bindemittel (z.B. Kalk, Zement), Zuschlagstoffen (z.B. Sand) und Wasser.
Verwandte Begriffe: Mörtel, Gips, Zementputz - Fassadenreiniger
- Fassadenreiniger sind spezielle Reinigungsmittel, die zur Entfernung von Verschmutzungen auf Fassaden eingesetzt werden. Sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, je nach Art der Verschmutzung und des Fassadenmaterials.
Verwandte Begriffe: Steinreiniger, Algenentferner, Graffiti-Entferner - Essigsäure
- Essigsäure ist eine organische Säure, die in verdünnter Form als Haushaltsreiniger verwendet werden kann. Sie wirkt desinfizierend und kann Kalkablagerungen lösen.
Verwandte Begriffe: Zitronensäure, Ameisensäure, Salzsäure - Pflaster
- Pflaster ist ein Oberflächenbelag für Wege, Plätze und Straßen. Es besteht aus einzelnen Steinen oder Platten, die in ein Sand- oder Splittbett verlegt werden.
Verwandte Begriffe: Plattenbelag, Natursteinpflaster, Betonpflaster - Bauschutt
- Bauschutt umfasst mineralische Abfälle, die bei Bau-, Abbruch- oder Umbauarbeiten entstehen. Dazu gehören beispielsweise Ziegel, Beton, Fliesen und Putzreste.
Verwandte Begriffe: Abbruchabfälle, Bauabfälle, Wertstoffhof - Wertstoffhof
- Ein Wertstoffhof ist eine Sammelstelle für Wertstoffe und Abfälle, die nicht über die reguläre Müllabfuhr entsorgt werden können. Hier können Bürger beispielsweise Bauschutt, Sperrmüll oder Elektrogeräte abgeben.
Verwandte Begriffe: Recyclinghof, Abfallwirtschaft, Müllentsorgung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Gefahren birgt die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger?
Ein zu hoher Druck kann die Oberfläche des Pflasters beschädigen oder Fugenmaterial herausspülen. Arbeiten Sie daher vorsichtig und mit dem richtigen Abstand. - Welche Reinigungsmittel sind für Pflaster geeignet?
Es gibt spezielle Stein- und Fassadenreiniger, die für Pflaster geeignet sind. Achten Sie darauf, dass diese säurefrei sind, um das Material nicht anzugreifen. - Wie kann ich verhindern, dass Putzreste auf das Pflaster gelangen?
Decken Sie das Pflaster vor Beginn der Putzarbeiten sorgfältig ab. Verwenden Sie beispielsweise Folie oder Planen. - Was tun, wenn die Putzflecken bereits eingetrocknet sind?
Weichen Sie die Flecken mit Wasser und einem geeigneten Reinigungsmittel ein, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. - Kann ich Essigsäure zur Reinigung von Pflaster verwenden?
Ja, verdünnte Essigsäure kann helfen, Putz zu lösen. Testen Sie die Säure jedoch vorher an einer unauffälligen Stelle, um sicherzustellen, dass sie das Pflaster nicht beschädigt. - Wie entsorge ich die Putzreste richtig?
Kleine Mengen ausgehärteten Putzes können über den Bauschutt entsorgt werden. Größere Mengen sollten Sie bei einem Wertstoffhof abgeben. - Was kostet die professionelle Reinigung von Pflaster?
Die Kosten variieren je nach Größe der Fläche und Verschmutzungsgrad. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Reinigungsfirmen ein. - Welche Rolle spielt die Art des Pflasters bei der Reinigung?
Die Art des Pflasters (z.B. Beton, Naturstein) beeinflusst die Wahl der Reinigungsmittel und -methoden. Informieren Sie sich vorab, welche Mittel für Ihr Pflaster geeignet sind.
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Putzflecken entfernen: Zementschleierentferner-Test
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Putzflecken: Salzsäure auf Betonpflaster – Risiko!
hüüüülfe ...
Herr Kempf , sorry , aber das geht in die Buchse. wenn es ein Betonstein ist, was meinen sie wie der auf zementschleierentferner - meist verdünnte Salzsäure-reagiert?
würde es mechanisch , sprich mit einer bürste und viel Wasser versuchen , ansonsten hilft nur auswechseln . ist aber doch auch ein Versicherungsfall bzw. sollte ja der Maler was tun ... -
Putzflecken entfernen: Gips-, Kalkputz-Unterscheidung
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Putzflecken effektiv vom Pflaster entfernen
💡 Kernaussagen: Die Entfernung von Putzflecken auf Pflaster hängt stark vom Putztyp (Gips, Kalk, Zement) und dem Pflastermaterial (Beton, Granit) ab. Chemische Reiniger wie Zementschleierentferner oder Amidosulfonsäure können helfen, aber Vorsicht ist geboten, besonders bei säureempfindlichen Materialien. Mechanische Reinigung mit Bürste und Wasser ist oft eine schonendere Alternative. Im Zweifelsfall sollte die ausführende Firma oder eine Versicherung für den Schaden aufkommen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Putzflecken: Salzsäure auf Betonpflaster – Risiko! kann die Verwendung von Zementschleierentferner (verdünnte Salzsäure) Betonpflaster beschädigen. Daher ist Vorsicht geboten und ein Test an unauffälliger Stelle ratsam.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Putzflecken entfernen: Zementschleierentferner-Test empfiehlt, Zementschleierentferner vor dem Abdampfen mit einem Hochdruckreiniger auszuprobieren. Die Wirksamkeit hängt jedoch von der Kunststoffvergütung des Oberputzes ab.
🔧 Zusatzinfo: Putzflecken entfernen: Gips-, Kalkputz-Unterscheidung betont die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Gips- und Kalkputz. Bei Gipsputz ist die chemische Entfernung schwierig (außer mit Flusssäure), während Kalkputz auf Granitpflaster gut mit Amidosulfonsäure zu entfernen ist.
👉 Handlungsempfehlung: Identifizieren Sie den Putztyp und das Pflastermaterial, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. Testen Sie chemische Reiniger zuerst an einer unauffälligen Stelle. Bei Unsicherheit ist die mechanische Reinigung mit Bürste und Wasser vorzuziehen. Klären Sie die Verantwortlichkeit mit der ausführenden Firma oder Ihrer Versicherung.
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