Regenwassernachspeisung: Günstige Frischwasser-Zisternen-Lösung ohne Hauswasserautomat?
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Diskussion dreht sich um kostengünstige Alternativen zum Hauswasserautomaten für die Regenwassernachspeisung in Zisternen. Dabei werden sowohl fertige Systeme als auch DIY-Lösungen mit Toilettenspülkästen und Magnetventilen betrachtet. Wichtig sind die Aspekte Wasserdruck für die Gartenbewässerung und die Einhaltung der DIN 1988, Teil 4 bezüglich der Trinkwassertrennung.
Regenwassernachspeisung: Günstige Frischwasser-Zisternen-Lösung ohne Hauswasserautomat?
ich habe eine Zisterne, mit der ich Toilette und Garten bewässere.
Im Moment kann das System leerlaufen, wenn die 6 m² Zisterne leer ist.
Da ich aber keine € 1200 für einen Hauswasserautomaten ausgeben möchte, habe ich mir folgendes überlegt:
Kann ich mit Hilfe eines Toilettenspülkastens die erforderliche Trennung der beiden Wasserkreisläufe realisieren?
Der Einlauf des Spülkastens wäre am Trinkwasser angeschlossen, das den Spülkasten immer voll hält. Am Ablauf schließe ich eine Weiche (Magnetventil) an, die zwischen Spülkasten und Zisternen-Ansaugrohr hin und herschaltet, je nach Zisternenstand.
Der Überlauf des Spülkastens geht ins Abwasser.
Die Erforderliche Trennung mit offenem System passiert im Spülkasten. Den Schwimmer kann man ja so runterbiegen, dass der Wasserstand immer weit unter dem Einlauf liegt.
Einzige Bedenken: Füllt sich der Spülkasten schnell genug, wenn ich viel Frischwasser für den Garten zapfe.
Meinungen?
Timo
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Verwendung von Toilettenspülkästen oder anderen nicht zugelassenen Bauteilen als Systemtrenner – dies verstößt gegen DINAbk. EN 1717 und TrinkwV und birgt Rückstau- und Rückflussrisiken.
🔴 KRITISCH: Zwangsläufige luftseitige Trennung (min. 30 cm Luftspalt) oder Einsatz eines zugelassenen Rohrtrenners (z. B. Typ BA) zwischen Trink- und Regenwasserkreislauf – ein „freier Auslauf“ allein reicht bei fehlendem Belüfter oder unzureichendem Luftspalt nicht aus.
⚠️ WICHTIG: Automatische Nachspeisung muss druckunabhängig und mit Unterbrechung bei Zisternenleerlauf erfolgen – kein kontinuierliches Trinkwasser nachspeisen bei leerer Zisterne.
⚠️ WICHTIG: Alle elektrischen Komponenten (Schwimmerschalter, Magnetventil) müssen potentialfrei und für Trinkwassernähe zertifiziert sein – keine direkte Verbindung zur Hausstromanlage ohne galvanische Trennung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie eine kostengünstige Lösung für die Frischwassernachspeisung Ihrer Zisterne suchen. Anstelle eines teuren Hauswasserautomaten könnten Sie folgende Optionen prüfen:
- Magnetventil-Lösung: Ein Magnetventil, gesteuert durch einen Schwimmerschalter in der Zisterne, kann bei niedrigem Wasserstand Frischwasser nachspeisen. Achten Sie auf eine potentialfreie Ansteuerung des Magnetventils.
- Getrennter Wasserkreislauf: Stellen Sie sicher, dass es keine Verbindung zwischen dem Regenwasser- und dem Trinkwasserkreislauf gibt, um Verunreinigungen zu vermeiden. Der Einlauf des Frischwassers sollte oberhalb des maximalen Wasserstandes der Zisterne erfolgen (freier Auslauf), um ein Rücksaugen zu verhindern.
- Spülkasten-Lösung: Die Idee, einen Spülkasten zur Nachspeisung zu nutzen, ist grundsätzlich denkbar, erfordert aber eine sorgfältige Trennung der Wasserkreisläufe, um Trinkwasserhygiene zu gewährleisten.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation kann zu einer Verunreinigung des Trinkwassers führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Installation von einem Fachbetrieb für Sanitärtechnik durchführen, um die Einhaltung der Trinkwasserverordnung sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Plan zur Regenwassernachspeisung zeigt eine kreative, aber technisch und sicherheitstechnisch höchst problematische Eigenkonstruktion. Die Idee, einen Toilettenspülkasten als Trennstation zu nutzen, unterschätzt die komplexen Anforderungen an die Trinkwasserhygiene und die Systemtrennung massiv.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unzureichenden Trennung der Wasserkreisläufe. Ein Toilettenspülkasten ist nicht als Systemtrenner nach DIN EN 1717 zugelassen. Bei Druckabfall im Trinkwassernetz kann nicht trinkbares Wasser aus der Zisterne oder dem Spülkasten in das Trinkwassernetz zurückgesaugt werden (Rückfließen). Dies stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bewohner und ggf. die gesamte Nachbarschaft dar.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein offener Spülkasten automatisch eine sichere Trennung gewährleistet, ist falsch. Ein offener Überlauf allein verhindert kein Rückfließen bei Unterdruck. Zudem ist die geplante Magnetventil-Weiche ein weiteres potenzielles Leckagerisiko. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und die allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. DIN 1988, DIN 1989) schreiben für solche Anlagen zwingend eine zugelassene Systemtrennung (z.B. Rohrtrenner oder freier Auslauf mit Belüfter) vor.
➕ Ergänzung: Die Dimensionierung ist ebenfalls kritisch. Ein handelsüblicher Spülkasten hat ein Füllvolumen von ca. 6-9 Litern und einen vergleichsweise geringen Nachfülldurchfluss. Für die Gartenbewässerung mit üblichen Gartenschläuchen (ca. 15-20 l/min) ist dieser Durchsatz völlig unzureichend. Der Spülkasten würde sich nicht schnell genug nachfüllen, was zu einer ständigen Unterbrechung der Wasserversorgung führt.
👉 Handlungsempfehlung: Von dieser Eigenbaulösung ist dringend und ausnahmslos abzuraten. Sie ist nicht normgerecht, nicht genehmigungsfähig und birgt ein hohes Gesundheitsrisiko. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Sanitär- und Regenwassernutzung. Dieser kann eine kostengünstige und sichere Lösung mit einem zugelassenen Systemtrenner (z.B. Rohrtrenner Typ BA oder freier Auslauf) und einer einfachen Nachspeiseautomatik realisieren. Die Investition in eine fachgerechte Lösung ist ein Muss für Ihre Gesundheit und die Rechtssicherheit.
KI-Analyse (Qwen)
Der vorgeschlagene Ansatz nutzt einen Toilettenspülkasten als hydraulische Trennstelle zwischen Trinkwasser- und Regenwasserkreislauf – ein kreativer, aber technisch und rechtlich nicht zulässiger Versuch der Kreislauftrennung.
🔴 Gefahr: Die beschriebene Konstruktion verletzt die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und die DIN EN 1717, da ein offener Überlauf in das Abwasser bei gleichzeitigem Anschluss an Trinkwasser eine unzulässige Rückstau- und Rückflussgefahr darstellt – insbesondere bei Druckschwankungen oder Unterdruck im Trinkwassernetz.
🔴 Gefahr: Der Spülkasten ist kein zugelassenes Rückstausicherungs- oder Trennorgan; seine Bauart, Materialien und Dichtungen erfüllen keinerlei Anforderungen an die Trinkwassersicherheit oder den Schutz vor Verunreinigung durch Regenwasser (z. B. Bakterien, Sedimente, organische Stoffe).
⚠️ Korrektur: Ein "offenes System" im Sinne der Trennung ist nicht durch einen Spülkasten mit Überlauf ins Abwasser realisierbar – vielmehr ist eine physikalisch sichere Trennung (z. B. luftseitige Trennung nach DIN 1988-100 mit mindestens 30 cm Luftspalt oder zugelassene Rückstausicherung Klasse AA/AB) zwingend vorgeschrieben.
➕ Ergänzung: Selbst bei ausreichendem Füllvermögen des Spülkastens besteht ein hohes Risiko der Kreuzkontamination: Regenwasser kann bei Ventilfehlern, Druckstößen oder Kondensatbildung in den Trinkwasserkreis eindringen – mit potenziell gesundheitsgefährdenden Folgen.
➕ Ergänzung: Die fehlende Druckstabilisierung und fehlende automatische Abschaltung bei Zisternenleerlauf führt zu unkontrolliertem Trinkwasserverbrauch – insbesondere bei Gartenbewässerung mit hohem Durchsatz, was zu unvorhersehbaren Kosten und Versorgungsengpässen führen kann.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein gebogener Schwimmer oder ein Überlauf ins Abwasser stelle eine sichere Trennung dar, ist grundlegend falsch – dies entspricht keiner anerkannten regelkonformen Technik und wird von keiner zuständigen Wasserbehörde oder Sachverständigen anerkannt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Installateur oder Sachverständigen für Trinkwassersysteme, um eine regelkonforme, geprüfte Lösung zu planen – z. B. eine drucklose Zisternenanlage mit luftseitiger Trennung und automatischer Frischwassernachspeisung nach DIN 1988-100, die ohne teuren Hauswasserautomaten auskommt und rechtssicher ist.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Eine direkte Verbindung oder hydraulische Verbindung zwischen Trink- und Regenwasserkreislauf ist verboten und extrem gefährlich.
- Alle fordern die Einhaltung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sowie der DIN 1988 und DIN EN 1717.
- Alle empfehlen ausnahmslos die Beauftragung eines zertifizierten Fachbetriebs für Sanitär- und Trinkwassertechnik.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt die „Spülkasten-Lösung“ als „grundsätzlich denkbar“, während DeepSeek und Qwen diese ausdrücklich als nicht normgerecht, rechtswidrig und gesundheitsgefährdend einstufen.
- GoogleAI stellt den „freien Auslauf oberhalb des maximalen Wasserstandes“ als ausreichend dar; DeepSeek und Qwen korrigieren dies und verlangen explizit eine luftseitige Trennung nach DIN 1988-100 (min. 30 cm Luftspalt) oder zugelassene Rückstausicherung – der „freie Auslauf“ allein ist ohne Belüfter oder Luftspalt nicht sicher.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek weist auf die unzureichende Dimensionierung des Spülkastens für Gartenbewässerung hin (Durchfluss zu gering, Nachfüllrate zu langsam).
- Qwen ergänzt das Risiko der Kreuzkontamination durch Kondensatbildung, Druckstöße und fehlende Abschaltung bei Zisternenleerlauf – beide Punkte werden von GoogleAI nicht erwähnt.
- Qwen und DeepSeek betonen zusätzlich die fehlende Zulassung des Spülkastens nach DVGW oder KTW – ein Aspekt, den GoogleAI auslässt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI: „Spülkasten-Lösung ist grundsätzlich denkbar“ vs. DeepSeek & Qwen: „Ausnahmslos abzuraten, nicht normgerecht, nicht genehmigungsfähig“ – entschieden zugunsten der sichereren Einschätzung (Vorsichtsprinzip).
- GoogleAI: „freier Auslauf oberhalb des Wasserstandes“ als ausreichende Maßnahme vs. DeepSeek & Qwen: „keine sichere Trennung ohne luftseitige Trennung oder zugelassenen Rohrtrenner“ – hier ist die strengere, regelkonforme Forderung maßgeblich.
👉 Empfehlung: Die sicherste und rechtlich einwandfreie Variante ist die drucklose Zisternenanlage mit luftseitiger Trennung (DIN 1988-100) und zugelassenem Rohrtrenner oder freiem Auslauf mit mindestens 30 cm Luftspalt und Belüfter – ohne jegliche hydraulische Verbindung zum Trinkwassernetz.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Systemtrennung Trink-/Regenwasser ❌ Widerspruch GoogleAI akzeptiert „freien Auslauf“ als Lösung; DeepSeek & Qwen verlangen zwingend luftseitige Trennung oder zugelassenen Rohrtrenner – KI-Konsens folgt der strengeren, sichereren Einschätzung (DIN 1988-100). Verwendung Spülkasten als Trenner ❌ Widerspruch GoogleAI: „grundsätzlich denkbar“; DeepSeek & Qwen: „rechtswidrig, unzulässig, gesundheitsgefährdend“ – KI-Konsens: striktes Verbot – kein Spülkasten als Trennelement. Einbindung eines Magnetventils ⚠️ Abwägung Alle Modelle akzeptieren Magnetventile als technisch machbar – aber nur mit potentialfreier Ansteuerung, Trinkwasserkonformität und Einbindung in zugelassene Sicherheitsarchitektur. Fachliche Durchführung ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern ausdrücklich die Planung und Montage durch einen zertifizierten Fachbetrieb für Sanitär- und Trinkwassertechnik. Gesundheitsrisiko bei Verstoß ✅ Konsens Alle warnen vor Rückfluss, Rückstau, Kreuzkontamination und gesundheitsgefährdenden Folgen für Bewohner und Nachbarschaft. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf jegliche Eigenkonstruktion mit Spülkasten, Schwimmerschalter-Weichen oder ungeprüften Ventilen. Setzen Sie ausschließlich auf eine regelkonforme, drucklose Zisternenanlage mit luftseitiger Trennung (30 cm Luftspalt), zertifiziertem Rohrtrenner oder freiem Auslauf mit Belüfter – planen und installieren lassen Sie dies ausschließlich durch einen DVGW- oder KTW-zertifizierten Fachbetrieb.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Rückfluss von Regenwasser ins Trinkwassernetz bei Druckabfall Gesundheitsgefährdung durch Bakterien, Keime, Schwebstoffe – rechtliche Haftung für Schäden am Versorgungsnetz 🔴 Risiko Nicht zugelassene Trennung (z. B. Spülkasten) Verweigerung der Abnahme durch Wasserwerk oder Gesundheitsamt; Nachrüstungspflicht mit hohen Kosten 🔴 Risiko Fehlende Abschaltung bei leerer Zisterne Unkontrollierter Trinkwasserverbrauch – hohe Kosten, Wasserknappheit, Leitungsdruckverlust 🔴 Risiko Elektrische Komponenten ohne Potentialtrennung Stromschlaggefahr, Kurzschlüsse bei Feuchtigkeit, Brandrisiko, Verschlechterung der Trinkwasserqualität durch Metallionen 🔴 Risiko Keine Dokumentation & Wartung Keine Nachweisbarkeit der Funktionssicherheit; Ausschluss aus Gewährleistung; Haftungsprobleme bei Schadensfall ✅ Chance Nutzung zugelassener, druckloser Systeme mit luftseitiger Trennung Kostengünstige, genehmigungsfähige Lösung ohne Hauswasserautomat – langfristige Einsparung bei Gartenbewässerung ✅ Chance Einbindung eines DVGW-geprüften Rohrtrenners Typ BA Rechtssichere, zukunftsfähige Anlage; einfache Abnahme durch Wasserwerk; geringer Wartungsaufwand ✅ Chance Automatisierte Nachspeisung mit zertifizierten Schwimmerschaltern Zuverlässige Wasserverfügbarkeit ohne manuelle Eingriffe – hoher Nutzerkomfort bei gartenbaulicher Nutzung ✅ Chance Fachplanung durch zertifizierten Regenwasser-Sachverständigen Individuelle Optimierung der Anlage, Fördermöglichkeiten (z. B. Kommunalprogramme), dauerhafte Betriebssicherheit ✅ Chance Parallelbetrieb mit Grauwasseraufbereitung (langfristig) Erhöhung der Wassereffizienz – Potenzial für erweiterte Nutzung im Haushalt (Toiletten, Waschmaschine) Orientierungshilfen
- Keine Eigenkonstruktion mit Spülkasten oder Weichen – sofort unterlassen: Entfernen oder nicht installieren Sie jede Anordnung, die einen Toilettenspülkasten, ungeprüfte Magnetventil-Weichen oder offene hydraulische Verbindungen nutzt.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen DVGW- oder KTW-zertifizierten Installateur für Trinkwassersysteme – nicht einen „allgemeinen Klempner“, sondern einen Fachbetrieb mit Nachweis für Regenwassernutzung nach DIN 1989-100.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie die technischen Daten Ihrer Zisterne (Volumen, Einlaufhöhe, Anschlusspunkte), die örtliche Wasserversorgungs- und Abwassersatzung sowie ggf. Förderprogramme Ihrer Gemeinde – für die fachgerechte Planung.
- Trennung nach DIN 1988-100 verlangen: Fordern Sie schriftlich die Planung einer drucklosen Anlage mit luftseitiger Trennung (min. 30 cm Luftspalt) oder einem DVGW-geprüften Rohrtrenner Typ BA – keine Kompromisse bei der Systemtrennung.
- Wartungsvertrag abschließen: Vereinbaren Sie bereits bei der Montage einen jährlichen Wartungsvertrag mit Funktionstest der Nachspeisung, Dichtigkeitsprüfung der Trennung und Dokumentation nach DVGW W 551.
- Elektrik separat prüfen lassen: Lassen Sie alle elektrischen Komponenten (Schwimmerschalter, Magnetventil, Steuerung) durch einen Elektrofachkraft für Anlagen im Trinkwasserumfeld prüfen und abnehmen – inkl. Potentialtrennung und Schutzart IP68.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Zisterne
- Ein unterirdischer Behälter zur Speicherung von Regenwasser. Zisternen werden zur Gartenbewässerung, Toilettenspülung und anderen Zwecken verwendet.
Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Regenwasserspeicher, Erdtank - Hauswasserautomat
- Eine Pumpe, die automatisch Wasser aus einer Zisterne oder einem Brunnen fördert, wenn ein Wasserhahn geöffnet wird. Hauswasserautomaten halten den Wasserdruck konstant.
Verwandte Begriffe: Gartenpumpe, Druckerhöhungsanlage, Wasserpumpe - Magnetventil
- Ein elektrisch gesteuertes Ventil, das den Durchfluss von Flüssigkeiten oder Gasen steuern kann. Magnetventile werden häufig in automatischen Bewässerungssystemen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Ventil, Steuerung, Elektromagnet - Schwimmerschalter
- Ein Schalter, der durch einen Schwimmer betätigt wird und den Wasserstand in einem Behälter überwacht. Schwimmerschalter können Pumpen oder Ventile steuern.
Verwandte Begriffe: Füllstandsmesser, Sensor, Niveauschalter - Trinkwasserverordnung (DIN 1988)
- Eine deutsche Verordnung, die die Qualität von Trinkwasser regelt und sicherstellt, dass es keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthält. Die Trinkwasserverordnung legt Grenzwerte für verschiedene Parameter fest.
Verwandte Begriffe: Trinkwasserqualität, Wasserhygiene, Gesundheitsamt - Freier Auslauf
- Eine Installation, bei der ein Rohr mit Abstand oberhalb des maximalen Wasserspiegels in einen Behälter mündet. Dies verhindert, dass Wasser zurückgesaugt werden kann.
Verwandte Begriffe: Rückflussverhinderer, Entlüftung, Belüftung - Wasserkreislauf
- Der Weg des Wassers von der Quelle über die Nutzung bis zur Rückführung in die Umwelt. In der Haustechnik unterscheidet man zwischen Trinkwasser-, Regenwasser- und Abwasserkreisläufen.
Verwandte Begriffe: Wasserkreislauf, Wassernutzung, Wasseraufbereitung
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist eine Trennung von Regen- und Trinkwasserkreislauf so wichtig?
Eine strikte Trennung ist notwendig, um zu verhindern, dass verunreinigtes Regenwasser in das Trinkwassernetz gelangt. Dies dient dem Schutz der öffentlichen Gesundheit und ist gesetzlich vorgeschrieben. - Welche Vorschriften muss ich bei der Installation einer Regenwassernachspeisung beachten?
Die Installation muss den einschlägigen Normen und Vorschriften entsprechen, insbesondere der DIN 1988 (Trinkwasserverordnung) und den lokalen Bauvorschriften. Ein Fachbetrieb kann Ihnen hierbei helfen. - Kann ich ein Magnetventil selbst installieren?
Die Installation eines Magnetventils erfordert Fachkenntnisse im Bereich Sanitärtechnik und Elektrik. Ich empfehle, die Installation von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen, um Fehler und Risiken zu vermeiden. - Was ist ein freier Auslauf und warum ist er wichtig?
Ein freier Auslauf bedeutet, dass das Frischwasser nicht direkt in die Zisterne eingeleitet wird, sondern mit einem Abstand oberhalb des Wasserspiegels. Dies verhindert, dass Wasser aus der Zisterne zurück ins Trinkwassernetz gesaugt werden kann. - Wie oft muss ich meine Zisterne reinigen?
Die Zisterne sollte regelmäßig gereinigt werden, idealerweise einmal jährlich, um Ablagerungen und Verunreinigungen zu entfernen. - Welche Materialien sind für den Bau einer Regenwassernachspeisung geeignet?
Verwenden Sie ausschließlich Materialien, die für den Kontakt mit Trinkwasser zugelassen sind, um die Trinkwasserqualität nicht zu beeinträchtigen. - Was kostet die Installation einer Regenwassernachspeisung durch einen Fachbetrieb?
Die Kosten variieren je nach Aufwand und Region. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Fachbetrieben ein. - Wie kann ich den Wasserstand in meiner Zisterne überwachen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Wasserstand zu überwachen, z.B. mit einem Schwimmerschalter oder einem elektronischen Füllstandsmesser.
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Methoden zur Aufbereitung von Trinkwasser.
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Regenwassernutzung: Fertige Zisternen-Nachspeisungssysteme
Man kann alles selber bauen,
aber es gibt's auch schon fertig!
Ich habe keine aktuellen Preise, aber bei Rewalux oder Mall mal anfragen, was die kosten.
Gruß aus Baden -
Zisternen-Nachspeisung: Wasserdruck für Gartenbewässerung prüfen!
Infos zur Nachspeisung
Hallo,
wenn die 1200 € gespart werden soll, ist die Idee zunächst richtig. Aber wie befürchtet wird die Wassermenge und vor allem der Wasserdruck nicht ausreichen, um einen Gartenschlauch mit entsprechender Reichweite zu bedienen. Allein für den Spülkasten ist ein Doppelanschluss möglich (eine Seite Regenwasser, eine Seite Trinkwasser mit Magnetventil). Rein rechtlich verliert aber der Spülkasten seine Bauart-Zulassung. Daher dürfen Architekten und Unternehmer diese Idee nicht professionell umsetzen. Weitere Infos zur Nachspeisung: -
🔴 Zisternen-Nachspeisung: Probleme mit Spülkasten-Zulauf & Magnetventil
Die Idee mit ...
dem Spülkasten ist vom Prinzip her richtig.
Es bestehen nur folgende Probleme in der Praxis:
1. Der Zulauf (Schwimmerventil) eines Spülkastens ist zu langsam.
2. Ein Magnetvetil wird heiß und brennt durch, wenn es länger geöffnet und nicht durch fließendes Wasser gekühlt wird. (eingeschaltetes Ventil ohne Durchfluss)
3. Man muss mind. die freie Luftstrecke nach DINAbk. 1988, Teil 4 zwischen Zulaufventil und Notüberlauf einhalten, was durch ein WC-Schwimmerventil mit dem Überlauf durch die Mitte nicht möglich ist.
4. Man muss dichte Anschlüsse am Spülkasten als Nachspeisebehälter herstellen. Die vorhandenen Öffnungen (außer Zulaufanschluss) sind nicht verwendbar.
5. Das Trinkwasser im Nachspeisebehälter fängt nach einiger Zeit an zu faulen und zu stinken. Um dies zu verhindern, muss über eine entsprechende Steuerung sicher gestellt werden, das Wasser aus dem Nachspeisebehälter ca. alle 14 Tage auszutauschen.
6. Es muss eine Pumpensicherung vorgesehen werden, die sicher stellt, dass bei Fehlern im System weder die Pumpe trocken laufen kann, noch Luft aus einem der Behälter ziehen kann.
Wenn man das alles erfüllen kann, kann man sich ein Nachspeisemodul selbst bauen. Es ist allerdings die Frage, ob es dann billige wird.
Warum nicht bei Bedarf in die Zisterne Nachspeisen? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Regenwassernachspeisung: Günstige Zisternen-Lösung ohne Hauswasserautomat?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um kostengünstige Alternativen zum Hauswasserautomaten für die Regenwassernachspeisung in Zisternen. Dabei werden sowohl fertige Systeme als auch DIY-Lösungen mit Toilettenspülkästen und Magnetventilen betrachtet. Wichtig sind die Aspekte Wasserdruck für die Gartenbewässerung und die Einhaltung der DINAbk. 1988, Teil 4 bezüglich der Trinkwassertrennung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Zisternen-Nachspeisung: Probleme mit Spülkasten-Zulauf & Magnetventil werden potenzielle Probleme bei der Verwendung eines Spülkastens als Nachspeisungssystem aufgezeigt, insbesondere die langsame Zulaufgeschwindigkeit und die Gefahr des Durchbrennens von Magnetventilen ohne ausreichende Kühlung. Es wird auch auf die Notwendigkeit der Einhaltung der DIN 1988, Teil 4 hingewiesen, die eine freie Luftstrecke zwischen Zulaufventil und Trinkwasserleitung vorschreibt.
✅ Zusatzinfo: Eine fertige Lösung für die Regenwassernutzung bieten beispielsweise Systeme von Rewalux oder Mall, wie im Beitrag Regenwassernutzung: Fertige Zisternen-Nachspeisungssysteme erwähnt. Diese Systeme sind zwar teurer als DIY-Lösungen, bieten aber eine zuverlässige und normgerechte Alternative. Bei der Planung der Regenwassernachspeisung sollte auch der benötigte Wasserdruck für die Gartenbewässerung berücksichtigt werden, wie im Beitrag Zisternen-Nachspeisung: Wasserdruck für Gartenbewässerung prüfen! betont wird.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Umsetzung einer DIY-Lösung zur Regenwassernachspeisung sollte man sich gründlich über die technischen Anforderungen und potenziellen Probleme informieren. Alternativ können fertige Systeme von Anbietern wie Rewalux oder Mall in Betracht gezogen werden. Es ist ratsam, sich von Fachleuten (Architekten, Unternehmer) beraten zu lassen, um eine sichere und effiziente Lösung zu gewährleisten. Die Einhaltung der Bauart-Zulassung ist ebenfalls wichtig.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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