wir haben ein Häuschen, Baujahr 1949, bei welchem sich starke Risse in einer Außenwand zeigen, seit ca. 5 Jahren zunehmend.
Wir haben verschiedene Seiten um Rat gefragt (Bauingenieure, Maurer, Bauunternehmer, ...). Die einhellige Meinung lautet auf Setzungsrisse, die einhellige Empfehlung auf Unterfangung.
Das Haus hat keinen Keller, die Fundamente reichen ca. 60 cm tief in den Boden, der Beton ist, der Nachkriegszeit entsprechend, nicht besonders hochwertig.
Das Haus selbst steht auf sandigem Boden (bisherige Grabungen um das Haus herum zeigten reinen Grubensand bis in mind. 2 m Tiefe).
Man hat uns empfohlen, die Unterfangung Stück für Stück selbst zu machen, indem man die 8,5 m lange Hauswand (und zwar nur die betroffene Wand, es ist eine Nicht-Giebelwand) jeweils meterweise untergräbt, mit Beton verfüllt, verdichtet und nach angemessener Zeit den nächsten Meter in Angriff nimmt.
Hört sich für mich plausibel an, ich habe dennoch einige Fragen und Bedenken:
1) soll Armierungseisen mit verfüllt werden? Wenn ja, wie erzeuge ich einen Verbund zwischen den "Meter"-Segmenten?
2) soll ich normalen Betonkies oder doch besser 08er (Estrich) verwenden?
3) wenn man so meterweise vorgeht, wie groß ist die Gefahr einer Verschiebung, eines Einsturzes etc.?
Wer hat sowas schon mal gemacht bzw. kann mir qualifizierten Rat geben?
Danke,
HaJo M.