ich habe in den letzten Tagen unseren Keller freigelegt, da die Kellerwände Feuchtigkeitsschäden zeigen. Ausblühungen im Mauerwerk auf den Innenseiten.
Das Gebäude selbst ist ca. 1954 gebaut worden. Es gibt zwar eine Bodenplatte aus Beton, diese ragt aber nur stückchenweise unter den Außenmauern hervor. Die Ausbildung einer Hohlkehle - im Bereich Übergang Bodenplatte-Kellermauer- ist somit nicht möglich, da statt einer sauberen Schalungskante nur Erdreich und lose Steine zu finden sind.
Ich habe nun Bedenken, dass sich Feuchtigkeit den Weg in diesem Bereich erneut ins Mauerwerk sucht, obwohl neu abgedichtet wurde.
Die Kellermauern sind aus Ziegelsteinen gemauert worden. Außen sind die Kellerwände im Erdreich nur verputzt und mit einem sehr dünnen Bitumenanstrich versehen gewesen. Darauf lag teilweise eine einfache Dachpappe. Das war es.
Somit wundert es mich nicht, dass die Wände im Keller feucht werden.
Haben die Experten unter euch eine Idee, wie ich den sensiblen Bereich Bodenplatte-Mauerwerk vernünftig abdichten kann?
Die Belastung mit Wasser, Grundwasser, Stauwasser usw. scheint sehr gering. Das Wasser, welches sich im Graben bei der Fassadenreinigung mittels Hochdruckreiniger gesammelt hatte, war in wenigen Minuten ohne jede Drainage wieder verschwunden.
Das Gebäude steht in NRW, Großraum Wuppertal
Vielen Dank vorab für hilfreiche Antworten.
