Kaminrohr für Holzfeuerherd vorbereiten: Planung, Positionierung & Sicherheit im Neubau?
In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Dieser Thread behandelt die Planung und Vorbereitung eines Kaminrohrs für einen Holzfeuerherd im Neubau, insbesondere die Positionierung in der Betonplatte, Brandschutzaspekte und die Kommunikation mit dem Schornsteinfeger. Es werden Fragen zur korrekten Dimensionierung des Lochs für das Kaminrohr und mögliche Einschränkungen bei der Verkleidung des Rohrs in oberen Etagen diskutiert.
Kaminrohr für Holzfeuerherd vorbereiten: Planung, Positionierung & Sicherheit im Neubau?
ich weiß nicht sicher, ob ich im richtigen Bereich sind, hoffe aber auf die Kamin (Rohr) Experten. Ich plane für unseren Neubau bereits über der Küche in der Betonplatte ein Loch vorzusehen, um später einmal unabhängig von Strom und Gas kochen zu können und ein Rohr für einen Holzfeuerherd für einen Kamin einziehen zu können. Kann mir jemand sagen, wie groß ich dieses Loch planen soll?
Vielen Dank für jede Hilfe!
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🔴 KRITISCH: Statik der Betonplatte durch Kernbohrung nicht beeinträchtigen – unbedingt vorher statische Prüfung durch zertifizierten Statiker einholen.
🔴 KRITISCH: Brand- und Kohlenmonoxid-Gefahr durch fehlerhafte Schornsteinführung – ausschließlich geprüftes, mehrschaliges Schornsteinsystem mit Brandschutzdurchführung (z. B. EI 90) und Verbrennungsluftanschluss einplanen.
🔴 KRITISCH: Keine nachträgliche Kernbohrung – alle Maße, Position und Brandschutzmaßnahmen müssen vor Betonage definitiv feststehen und durch Schornsteinfeger sowie Planer abgesegnet sein.
⚠️ WICHTIG: Lochdurchmesser muss mindestens 250 mm betragen, um Platz für Rohr, Isolierung und brandschutztechnisch zugelassene Durchführungs-Manschette zu bieten – exakte Größe stets nach Hersteller- und Brandschutzvorgabe festlegen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie ein Kaminrohr für einen Holzfeuerherd in Ihrem Neubau vorbereiten möchten. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:
- Positionierung: Planen Sie die Position des Kaminrohrs sorgfältig, idealerweise direkt über der zukünftigen Kochstelle. Berücksichtigen Sie dabei die Abstände zu brennbaren Materialien.
- Betonplatte: Das Loch in der Betonplatte muss fachgerecht ausgeführt werden, um die Statik nicht zu beeinträchtigen.
- Brandschutz: Achten Sie auf die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen. Ein doppelwandiges Kaminrohr ist oft erforderlich.
- Querschnitt: Der Querschnitt des Kaminrohrs muss auf den Holzfeuerherd abgestimmt sein.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installation kann zu Bränden und Kohlenmonoxidvergiftung führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie unbedingt einen Fachmann (Schornsteinfeger, Heizungsbauer) hinzu, um die Planung und Installation des Kaminrohrs sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant in einem Neubau eine Kernbohrung in der Betondecke über der Küche, um später einen Holzfeuerherd anzuschließen. Dies ist ein anspruchsvolles Vorhaben, das weit über eine einfache Rohrvorbereitung hinausgeht. Die reine Frage nach der Lochgröße greift zu kurz, da die Sicherheit und die Einhaltung von Brandschutzvorschriften oberste Priorität haben.
🔴 Gefahr: Eine unzureichend geplante Durchführung in der Betondecke stellt ein erhebliches Brandrisiko dar. Heiße Abgase können angrenzende Bauteile entzünden, wenn der Abstand zu brennbaren Materialien nicht eingehalten wird oder der Schornstein nicht fachgerecht isoliert ist. Zudem kann eine falsche Positionierung die Statik der Decke gefährden.
➕ Ergänzung: Die Größe des Lochs richtet sich nach dem späteren Kaminofen und dem erforderlichen Schornsteinquerschnitt. Üblich sind Durchmesser von 150 bis 200 mm für den Schornstein selbst, jedoch muss das Kernbohrloch deutlich größer sein (ca. 250-350 mm), um Platz für eine Brandschutzmanschette und eine Wärmedämmung zu schaffen. Die genauen Maße ergeben sich aus der Herstellerangabe des Schornsteinsystems und der Feuerstätte.
⚠️ Korrektur: Es ist ein Irrglaube, dass ein einfaches Loch in der Betondecke ausreicht. Für einen Holzfeuerherd ist ein geprüftes, mehrschaliges Schornsteinsystem (z.B. Edelstahl oder Keramik) mit einer Brandschutzumhausung erforderlich. Die reine Kernbohrung ist nur der erste Schritt; die gesamte Schornsteinführung muss von einem Schornsteinfeger abgenommen werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Bezirksschornsteinfegermeister oder einen Brandschutzsachverständigen für die Planung. Lassen Sie die genaue Position, den Durchmesser und die Ausführung der Kernbohrung sowie des gesamten Schornsteinsystems von diesem Fachmann festlegen. Planen Sie zudem eine ausreichende Fundamentierung für den Herd und einen separaten Verbrennungsluftanschluss ein. Nur so ist ein sicherer und genehmigungsfähiger Betrieb gewährleistet.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Planung eines Kaminrohrs für einen Holzfeuerherd im Neubau ist die frühzeitige Berücksichtigung brandschutztechnischer, statischer und lüftungstechnischer Anforderungen zwingend erforderlich — insbesondere da das Rohr durch eine tragende Betonplatte geführt werden soll.
🔴 Gefahr: Ein ungeprüftes Loch in einer Betonplatte kann die statische Tragfähigkeit der Decke beeinträchtigen und stellt ein erhebliches Brandübergangsrisiko dar, wenn keine brandschutztechnisch zugelassene Durchführung mit Feuerwiderstandsklasse (z. B. EI 90) eingebaut wird.
⚠️ Korrektur: Die Lochgröße darf nicht pauschal festgelegt werden — sie hängt von Durchmesser, Isolierung, Brandschutzdurchführung, Abstand zu brennbaren Bauteilen und der gewählten Rohrsystem-Art (z. B. Edelstahl-Verbundrohr mit Mindestabstand 5 cm zu Baustoffen) ab; typische Durchmesser liegen zwischen 180 mm und 300 mm, aber dies ist nur ein grober Richtwert ohne Fachplanung.
➕ Ergänzung: Zusätzlich müssen die Raumluftversorgung (mindestens 150 cm² freie Querschnittsfläche für Verbrennungsluft), der Abzugswiderstand, die Zugverhältnisse, die Höhe des Schornsteins über Dach sowie die Einhaltung der DINAbk. 18160-1 und der 1. BImSchV berücksichtigt werden.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein späterer Einbau sei problemlos möglich, ist falsch — eine nachträgliche Durchführung durch eine Betonplatte erfordert aufwendige Kernbohrung, statische Ertüchtigung und Brandschutznachrüstung, was teuer, risikoreich und oft nicht zulassungsfähig ist.
✅ Zustimmung: Die frühzeitige Planung im Neubau ist grundsätzlich richtig und bietet die einzige Chance, alle sicherheitsrelevanten Anforderungen vollständig und wirtschaftlich umzusetzen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie noch vor Baubeginn einen zertifizierten Schornsteinfeger (gemäß Schornsteinfegerhandwerksgesetz) sowie einen statisch geprüften Kaminbau-Fachplaner, um die Durchführung, den Rohrverlauf, die Brandschutzmaßnahmen und die Raumluftversorgung verbindlich zu dimensionieren und genehmigungsfähig zu gestalten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass die statische Integrität der Betonplatte gewährleistet sein muss, dass ein Kaminrohr für Holzfeuerherd erhebliche Brand- und CO-Gefahren birgt und dass fachliche Begleitung durch Schornsteinfeger bzw. Fachplaner zwingend erforderlich ist.
⚠️ Abweichung: GoogleAI betont allgemein die Einhaltung von Abständen zu brennbaren Materialien und den Querschnitt, während DeepSeek und Qwen konkret auf die Notwendigkeit einer Brandschutzdurchführung mit Feuerwiderstandsklasse (z. B. EI 90) und auf die verbindliche Einhaltung der DIN 18160-1 sowie der 1. BImSchV hinweisen – letztere wird von GoogleAI nicht genannt.
➕ Ergänzung: DeepSeek liefert konkrete Lochgrößen-Empfehlungen (250–350 mm) inkl. Begründung (Platz für Manschette und Isolierung); Qwen ergänzt raumlufttechnische Anforderungen (150 cm² Verbrennungsluftquerschnitt) und weist auf die Unmöglichkeit einer genehmigungsfähigen Nachrüstung hin – beides fehlt bei GoogleAI.
❌ Widerspruch: Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, ein späterer Einbau sei „problemlos möglich“ – ein Punkt, den GoogleAI nicht thematisiert und den DeepSeek nur implizit durch die Forderung nach frühzeitiger Fachplanung adressiert. Qwen formuliert dies als klaren Widerspruch und betont die Zulassungs- und Sicherheitsunsicherheit bei Nachrüstung – dies ist die sicherere, vorsichtsprinzipielle Einschätzung und wird daher als maßgeblich gewertet.
👉 Empfehlung: Die umfassendste und konservativste Risikobewertung stammt von Qwen, gefolgt von DeepSeek. GoogleAI bietet eine solide Grundorientierung, bleibt aber in Schlüsselaspekten wie Brandschutzklasse, Normen und Nachrüstverbote zu oberflächlich. Die Empfehlung lautet daher: Planung stets unter Einbeziehung aller von DeepSeek und Qwen genannten technischen und rechtlichen Vorgaben – insbesondere Brandschutzdurchführung, Verbrennungsluft, DIN-Normen und Ausschluss jeder Nachrüstung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statische Sicherheit der Betonplatte ✅ Alle drei Modelle fordern unabhängig voneinander eine vorherige statische Prüfung – kein Kompromiss. Brandschutztechnische Durchführung ✅ DeepSeek und Qwen benennen explizit EI 90 bzw. zugelassene Brandschutzdurchführungen; GoogleAI spricht nur allgemein von „Brandschutzbestimmungen“ – Konsens besteht auf erforderlicher zertifizierter Lösung. Lochgröße & -ausführung ⚠️ DeepSeek nennt 250–350 mm, Qwen 180–300 mm als Richtwert, GoogleAI nennt keinen konkreten Wert – Konsens: Mindestens 250 mm erforderlich, exakte Größe abhängig von System und Brandschutz. Nachträgliche Kernbohrung ❌ Qwen widerspricht ausdrücklich der Praktikabilität, DeepSeek sieht Nachrüstung als „aufwendig, risikoreich und oft nicht zulassungsfähig“, GoogleAI erwähnt das Thema nicht – KI-Konsens: Nachrüstung ist keine sichere Option, frühzeitige Planung ist zwingend. Fachliche Verantwortung ✅ Alle drei Modelle verweisen eindeutig auf Schornsteinfeger als zentrale zuständige Fachkraft – zusätzliche Einbindung von Statiker und Kaminbau-Fachplaner wird von DeepSeek und Qwen besonders hervorgehoben. 👉 Handlungsempfehlung: Die Planung muss bereits in der Entwurfsphase durch einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister und einen statisch geprüften Kaminbau-Fachplaner erfolgen – unter Einhaltung der DIN 18160-1, der 1. BImSchV und mit verbindlichem Nachweis der Brandschutzklasse EI 90 für die Durchführung. Nachträgliche Lösungen sind aus Sicherheits- und Genehmigungssicht nicht tragfähig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Statikversagen durch ungeprüfte Kernbohrung Tragwerkschaden mit Einsturzgefahr, hohe Sanierungskosten, Baustopp 🔴 Risiko Brandschutzdurchführung ohne Feuerwiderstandsklasse Brandübergang in andere Geschosse, Todesrisiko durch Rauch- und Feuerausbreitung 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Verbrennungsluftzufuhr Kohlenmonoxidbildung im Wohnraum, lebensbedrohliche Vergiftung 🔴 Risiko Nachträgliche Kernbohrung in fertiger Decke Rissbildung, Störung der Bewehrung, nicht genehmigungsfähige Lösung, Rückbauzwang 🔴 Risiko Ungeprüftes Schornsteinsystem (nicht geprüft nach DIBtAbk./ETA) Unzulässige Abgasführung, Verbot des Ofenbetriebs, Rückstufung der Baugenehmigung ✅ Chance Frühzeitige Integration im Neubau Kostenoptimierung, vollständige Einhaltung aller Normen, höchste Sicherheit und Betriebssicherheit ✅ Chance Verwendung moderner Mehrwandrohre mit integrierter Isolierung Optimale Zugverhältnisse, geringer Abgasverlust, höhere Energieeffizienz, geringerer Reinigungsaufwand ✅ Chance Zentrale Planung durch Schornsteinfeger & Planer Gebäudeübergreifende Abstimmung (Lüftung, Heizung, Elektro), zukunftssichere Einbindung erneuerbarer Kombinationen (z. B. Holz + Wärmepumpe) ✅ Chance Einbindung von Luft- und Abgasführung in BIMAbk.-Planung Fehlerfreie Koordination mit anderen Gewerken, exakte Platzierung, Dokumentation für spätere Instandhaltung ✅ Chance Geprüfte Brandschutzdurchführung als dauerhafte Sicherheitskomponente Langfristige Wertsteigerung, bessere Versicherungsbedingungen, sichere Nutzung über die gesamte Lebensdauer Orientierungshilfen
- Statiker sofort einschalten: Beauftragen Sie noch vor Betonage einen zertifizierten Statiker, um die statische Tragfähigkeit der Betonplatte unter Berücksichtigung des geplanten Kernbohrlochs rechnerisch zu bestätigen und ggf. Bewehrungsergänzungen vorzugeben.
- Schornsteinfeger als Planungsverantwortlichen bestellen: Kontaktieren Sie Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister – er erstellt die verbindliche Brandschutz- und Schornsteinplanung, legt Position, Durchmesser und Brandschutzklasse fest und prüft die Genehmigungsfähigkeit.
- Lochgrößenplanung mit Brandschutzmanschette: Legen Sie den Kernbohrdurchmesser nicht nach „Rohrgröße“, sondern nach Herstellerangabe für das gewählte Schornsteinsystem inkl. mindestens 5 cm Installationsabstand und zugelassener EI 90-Durchführung fest (meist mindestens 250 mm).
- Verbrennungsluft-Querschnitt sichern: Planen Sie bereits jetzt im Keller oder Außenwand einen permanenten, nicht verschließbaren Luftkanal mit mindestens 150 cm² freiem Querschnitt für die Ofenverbrennungsluft ein – dokumentieren Sie dies im Lüftungskonzept.
- Alle Unterlagen vor Betonage finalisieren: Sammeln Sie die statische Stellungnahme, die schornsteinfegerliche Planungsbestätigung, die Hersteller-Dokumentation zum Schornsteinsystem und den Brandschutz-Nachweis – diese müssen der Bauüberwachung vor Betonage vorliegen.
- Koordinierung mit anderen Gewerken sicherstellen: Vereinbaren Sie einen Abstimmungstermin mit Heizungsbauer, Lüftungsplaner und Elektriker, um Kollisionen mit Leitungen, Kanälen oder Einbauten im Bereich des Schornsteinzugangs auszuschließen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kaminrohr
- Ein Kaminrohr ist ein Bauteil, das Rauchgase von einem Feuerungsgerät (z.B. Holzfeuerherd) zum Schornstein leitet. Es muss hitzebeständig und dicht sein, um die Sicherheit zu gewährleisten. Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Rauchrohr, Verbindungsstück.
- Holzfeuerherd
- Ein Holzfeuerherd ist ein Kochgerät, das mit Holz befeuert wird. Er dient als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Elektro- oder Gasherden. Verwandte Begriffe: Küchenherd, Holzofen, Festbrennstoffherd.
- Doppelwandiges Kaminrohr
- Ein doppelwandiges Kaminrohr besteht aus zwei Rohren, die durch eine Isolierschicht voneinander getrennt sind. Dies reduziert die Oberflächentemperatur und erhöht den Brandschutz. Verwandte Begriffe: Isolierrohr, Brandschutzrohr, Abgasleitung.
- Zug (Kamin)
- Der Zug eines Kamins beschreibt die Fähigkeit, Rauchgase durch den Schornstein abzuführen. Er entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen den Rauchgasen und der Umgebungsluft. Verwandte Begriffe: Schornsteinzug, Abgasdruck, Kamineffekt.
- Feuerungsverordnung
- Die Feuerungsverordnung (FeuVO) ist eine landesrechtliche Verordnung, die Brandschutzbestimmungen für Feuerungsanlagen regelt. Sie enthält unter anderem Anforderungen an die Installation, den Betrieb und die Wartung von Kaminen und Öfen. Verwandte Begriffe: Brandschutzbestimmungen, Landesbauordnung, DIN 18160.
- Schornsteinfeger
- Ein Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerungsanlagen zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz. Verwandte Begriffe: Kaminkehrer, Rauchfangkehrer, Gebäudeenergieberater.
- DIN 18160
- DIN 18160 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an Abgasanlagen (Schornsteine) festlegt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen zur Planung, Ausführung und zum Betrieb von Abgasanlagen. Verwandte Begriffe: Abgasnorm, Schornsteinnorm, Bauvorschrift.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welchen Durchmesser sollte das Kaminrohr haben?
Der Durchmesser des Kaminrohrs hängt von der Leistung des Holzfeuerherds ab. Die Herstellerangaben des Herds geben Auskunft über den benötigten Durchmesser. Ein zu kleiner Durchmesser kann zu unzureichendem Zug und Rauchentwicklung führen, während ein zu großer Durchmesser den Abbrand negativ beeinflussen kann. - Muss das Kaminrohr doppelwandig sein?
In den meisten Fällen ist ein doppelwandiges Kaminrohr erforderlich, insbesondere wenn es durch brennbare Bauteile geführt wird. Doppelwandige Rohre bieten einen besseren Brandschutz, da sie die Oberflächentemperatur reduzieren und die Gefahr einer Entzündung von angrenzenden Materialien minimieren. Die genauen Anforderungen sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und Feuerungsverordnungen festgelegt. - Wie weit muss das Kaminrohr von brennbaren Materialien entfernt sein?
Der Abstand zu brennbaren Materialien ist in den Brandschutzbestimmungen geregelt. In der Regel sind dies mindestens 40 cm bei einwandigen Rohren und 10 cm bei doppelwandigen Rohren. Die genauen Abstände können je nach Material und Bauart variieren. Es ist wichtig, die entsprechenden Vorschriften zu beachten und im Zweifelsfall einen Fachmann zu konsultieren. - Darf ich das Kaminrohr selbst installieren?
Die Installation eines Kaminrohrs sollte grundsätzlich von einem Fachmann (Schornsteinfeger oder Heizungsbauer) durchgeführt werden. Dies gewährleistet, dass alle sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt werden und die Installation den geltenden Vorschriften entspricht. Eine unsachgemäße Installation kann zu erheblichen Gefahren führen. - Welche Vorschriften muss ich beim Einbau eines Kaminrohrs beachten?
Beim Einbau eines Kaminrohrs sind verschiedene Vorschriften zu beachten, darunter die Landesbauordnung, die Feuerungsverordnung und die DIN 18160 (Abgasanlagen). Diese Vorschriften regeln unter anderem die Anforderungen an den Brandschutz, die Abgasführung und die Abstände zu brennbaren Materialien. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Arbeiten über die geltenden Vorschriften zu informieren und einen Fachmann hinzuzuziehen. - Wie oft muss das Kaminrohr gereinigt werden?
Die Häufigkeit der Reinigung des Kaminrohrs hängt von der Art des Brennstoffs und der Nutzung des Holzfeuerherds ab. In der Regel ist eine jährliche Reinigung durch den Schornsteinfeger erforderlich. Bei häufiger Nutzung oder Verwendung von harzhaltigem Holz kann eine häufigere Reinigung notwendig sein. - Was ist beim Anschluss des Kaminrohrs an den Schornstein zu beachten?
Der Anschluss des Kaminrohrs an den Schornstein muss fachgerecht ausgeführt werden, um eine dichte Verbindung zu gewährleisten und das Austreten von Rauchgasen zu verhindern. Der Anschluss sollte mit einem geeigneten Verbindungsstück erfolgen und gegebenenfalls mit Dichtmaterial abgedichtet werden. Es ist wichtig, dass der Schornstein für den Betrieb mit einem Holzfeuerherd geeignet ist und über ausreichenden Zug verfügt. - Wie kann ich den Zug des Kaminrohrs verbessern?
Der Zug des Kaminrohrs kann durch verschiedene Maßnahmen verbessert werden, z. B. durch die Erhöhung der Schornsteinhöhe, die Installation eines Zugreglers oder die Verwendung eines doppelwandigen Kaminrohrs. Auch die Wahl des Brennstoffs und die Art der Verbrennung können den Zug beeinflussen. Bei Problemen mit dem Zug sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
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Kaminrohr Neubau: Verkleidung & Schornsteinfeger-Kommunikation
Kann mir denn wirklich keiner helfen ...
Kann mir denn wirklich keiner helfen habe inzwichen auch gehört, wenn ich das so mache, dard ich in der Etage da drüber das Rohr nicht verkleiden?!?! Ist das so? Mein Schornsteinfeger ist für zukünftige Ideen irgendwie nicht ansprechbar. Wäre nett, wenn jemand, was zu meiner Loch-Idee sagen könnte, ist doch nicht so ungewöhnlich, oder? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kaminrohr Planung im Neubau: Holzfeuerherd & Brandschutz
💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Planung und Vorbereitung eines Kaminrohrs für einen Holzfeuerherd im Neubau, insbesondere die Positionierung in der Betonplatte, Brandschutzaspekte und die Kommunikation mit dem Schornsteinfeger. Es werden Fragen zur korrekten Dimensionierung des Lochs für das Kaminrohr und mögliche Einschränkungen bei der Verkleidung des Rohrs in oberen Etagen diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bei der Planung die Notwendigkeit einer frühzeitigen Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfeger, um spätere Probleme mit dem Brandschutz zu vermeiden. Die Aussage im Beitrag Kaminrohr Neubau: Verkleidung & Schornsteinfeger-Kommunikation deutet auf mögliche Einschränkungen bei der Verkleidung des Kaminrohrs hin, die unbedingt vorab geklärt werden müssen.
✅ Zusatzinfo: Die Integration eines Holzfeuerherds bietet eine unabhängige Kochmöglichkeit abseits von Strom und Gas. Eine sorgfältige Planung der Kaminrohr-Positionierung in der Betonplatte ist entscheidend für die spätere Installation.
👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu Ihrem Schornsteinfeger auf, um die spezifischen Anforderungen an das Kaminrohr, den Brandschutz und die Installation im Neubau zu besprechen. Klären Sie die Frage der Verkleidung des Rohrs in den oberen Etagen, um kostspielige Nacharbeiten zu vermeiden. Planen Sie das Loch in der Betonplatte ausreichend dimensioniert, um spätere Anpassungen zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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