Elektrokabel im Erdreich abdichten: Welche Dichtmittel sind geeignet & dauerhaft?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die geeignete Abdichtung von Elektrokabeln im Erdreich, insbesondere in Leerrohren. Als Alternativen zu Silikon und Bauschaum werden Bitumendickbeschichtung und spezieller Brunnenschaum genannt. Die Notwendigkeit einer Abdichtung hängt vom Kabeltyp (z.B. NYY-Erdkabel) ab.
Elektrokabel im Erdreich abdichten: Welche Dichtmittel sind geeignet & dauerhaft?
ich möchte Elektrokabel, die durch ein Leerrohr (HT) gehen im Erdreich abdichten.
Früher zu DDR-Zeiten gab es ein schwarzes Kit zum Abdichten von Elektrokabeln. Im Baumarkt verweist man höfflich auf Silikon oder Bauschaum, doch ich halte beide für ungeeignet (Bauschaum bröselt, Silikonfugen können "verschimmeln". Im Fachmarkt kennt man nur die Manschette (mit Schrumpfenden), doch die kann ich leider nicht mehr einbringen, da alle Kabel schon verlegt sind.
Sofern das Nennen von Produkt- oder Firmennamen (Produktnamen, Firmennamen) nicht erwünscht ist, so bitte ich doch um einen Hinweis wie man solche Produkte nennt.
Grüße, Jessi.
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Arbeiten an elektrischen Anlagen ohne vorherige spannungsfreie Schaltung und Sicherung gegen Wiedereinschalten – Lebensgefahr!
🔴 KRITISCH: Verwenden Sie ausschließlich für Erdreich zugelassene, normgerechte Kabelabdichtmassen (z. B. nach DINAbk. EN 60446 / VDE 0100-520), niemals Silikon, Bauschaum oder nicht spezifizierte Dichtstoffe.
🔴 KRITISCH: Bei bereits verlegten Kabeln ist die nachträgliche Abdichtung technisch anspruchsvoll – eine fachgerechte Ausführung durch einen elektrotechnisch zugelassenen Fachbetrieb (VDE-zertifiziert) ist zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Vor der Abdichtung müssen Leerrohrinnere und Kabeloberfläche gründlich gereinigt, trocken und frei von Öl, Fett und Korrosionsprodukten sein.
⚠️ WICHTIG: Die Abdichtung muss die gesamte Durchführung inkl. Übergang Leerrohr–Kabel und ggf. Kabelbündel vollständig umschließen – Lücken oder unvollständige Füllung führen zu Wassereintritt und Isolationsversagen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle für die Abdichtung von Elektrokabeln im Erdreich folgende Vorgehensweise und Materialien:
- Kabelverschraubungen mit hoher Schutzart (IP67 oder höher): Diese bieten eine zuverlässige und dauerhafte Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Schmutz. Achten Sie auf die passende Größe für das Leerrohr und das Kabel.
- Schrumpfschläuche mit Innenkleber: Diese werden über die Kabelverbindung geschoben und durch Erhitzen geschrumpft, wodurch eine wasserdichte Barriere entsteht.
- Vergussmassen: Spezielle Vergussmassen für Erdkabel sind erhältlich und bieten einen sehr guten Schutz gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastungen.
- Dichtmanschetten: Diese werden um das Kabel gelegt und mit Schellen fixiert, um eine dichte Verbindung zum Leerrohr herzustellen.
Ich rate von der Verwendung von Silikon oder Bauschaum ab, da diese Materialien im Erdreich nicht dauerhaft dicht halten und mit der Zeit verspröden können. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Materialien für den Einsatz im Erdreich geeignet und beständig gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und chemische Einflüsse sind.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitseintritt in das Leerrohr und somit zu Kurzschlüssen und Beschädigungen der Elektrokabel führen.
👉 Handlungsempfehlung: Wählen Sie hochwertige, für den Erdreich geeignete Dichtmittel und führen Sie die Abdichtung sorgfältig nach Herstellerangaben durch. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Elektrofachbetrieb beauftragen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Abdichtung von Elektrokabeln in einem HT-Leerrohr im Erdreich, wobei die Kabel bereits verlegt sind und keine nachträgliche Manschette mehr eingebracht werden kann. Der Nutzer sucht nach einem geeigneten, dauerhaften Dichtmittel und hat Bedenken gegen Silikon und Bauschaum geäußert.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass Bauschaum und Silikon für diese Anwendung ungeeignet sind, ist fachlich korrekt. Bauschaum ist nicht druckwasserdicht und versprödet im Erdreich, während Silikon nicht für dauerhafte Erdberührung ausgelegt ist und durch Mikroorganismen angegriffen werden kann.
➕ Ergänzung: Für die Abdichtung von Kabeldurchführungen im Erdreich sind spezielle Kabelvergussmassen auf Epoxidharz- oder Polyurethanbasis die fachgerechte Lösung. Diese sind als "Kabelvergussmasse" oder "Kabeleinführungsdichtung" im Fachhandel erhältlich und härten zu einem dauerhaft dichten, chemikalienbeständigen Block aus.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von ungeeigneten Dichtmitteln wie Silikon oder Bauschaum kann zu Wassereintritt ins Leerrohr führen. Dies birgt ein erhebliches Risiko für Korrosion der Kabelisolierung, Kriechströme und im schlimmsten Fall einen Kurzschluss oder Kabelbrand.
👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich eine spezielle Kabelvergussmasse (z.B. auf Epoxidharzbasis) aus dem Elektrofachhandel. Reinigen Sie das Rohrinnere vor dem Einbringen der Masse gründlich und befolgen Sie die Herstellerangaben zur Aushärtung. Bei Unsicherheit oder großen Kabelbündeln ziehen Sie einen zertifizierten Elektrofachbetrieb hinzu, um die fachgerechte und dauerhafte Abdichtung sicherzustellen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Abdichtung von Elektrokabeln im Erdreich stellt eine hochsensible Aufgabe dar, da Feuchtigkeit, Bodenchemie, mechanische Belastung und langfristige Alterung kritische Einflussfaktoren sind. Insbesondere bei bereits verlegten Kabeln in HT-Leerrohren ist die Nachrüstung einer dauerhaften, normkonformen Abdichtung besonders anspruchsvoll.
🔴 Gefahr: Ungeeignete Dichtmittel wie Bauschaum oder Standard-Silikon führen langfristig zu Wassereintrag, Korrosion der Leiter, Isolationsversagen und erhöhtem Brandrisiko – insbesondere bei fehlender UV- und hydrolysebeständiger Formulierung.
⚠️ Korrektur: Silikonfugen 'verschimmeln' nicht – Schimmelbildung ist bei mineralischen Untergründen oder bei fehlender organischer Nährbasis physikalisch unmöglich; vielmehr handelt es sich meist um Algen-, Cyanobakterien- oder Biofilm-Besiedlung bei ständig feuchter Oberfläche, was auf unzureichende Materialauswahl oder fehlende Drainage hinweist.
➕ Ergänzung: Normgerechte Lösungen sind spezielle, nach DIN EN 60446 / VDE 0100-520 zertifizierte Kabelabdichtmassen (z. B. polyurethan- oder butylbasiert), die wasserundurchlässig, elastisch, chemisch beständig und langzeitstabil im Erdreich sind – nicht zu verwechseln mit allgemeinen Dichtstoffen.
🔴 Gefahr: Die Verwendung nicht zugelassener oder nicht für den Außen- bzw. Erdreich-Einsatz freigegebener Produkte verletzt die Anforderungen der VDE 0100-410 (Schutz gegen elektrischen Schlag) und VDE 0100-520 (Auswahl und Errichtung von Leitungen), was bei Schadensfällen haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.
➕ Ergänzung: Für nachträgliche Abdichtung bei bereits verlegten Kabeln kommen ausschließlich sogenannte 'Injektionsdichtmassen' oder 'Kabelstopfmassen' infrage, die über spezielle Injektionsadapter oder Stopfbuchsen in das Leerrohr eingebracht werden – eine fachgerechte Ausführung erfordert Kenntnis der maximal zulässigen Füllgrade und der Kompatibilität mit der bestehenden Isolierung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen elektrotechnisch zugelassenen Fachbetrieb (z. B. mit VDE-Zertifizierung nach DIN EN 50110-1), der die Abdichtung nach VDE 0100-520 und unter Berücksichtigung der örtlichen Bodenverhältnisse sowie der Kabelspezifikationen fachgerecht ausführt und dokumentiert.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen Silikon und Bauschaum einstimmig als ungeeignet für Erdreich-Abdichtungen ab und bestätigen erhebliche Risiken (Kurzschluss, Korrosion, Brandgefahr).
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle benennen Kabelvergussmassen (epoxyd- oder polyurethanbasiert) als fachgerechte, dauerhafte Lösung – mit explizitem Verweis auf Erdreich-Eignung, chemische Beständigkeit und Normkonformität.
⚠️ Abweichung: GoogleAI nennt zusätzlich Kabelverschraubungen (IP67+) und Schrumpfschläuche als Optionen; DeepSeek und Qwen heben diese nicht hervor, da bei bereits verlegten Kabeln in HT-Leerrohren meist keine Zugangsmöglichkeit für Verschraubungen oder Schrumpftechnik besteht – Qwen betont ausdrücklich die Notwendigkeit von Injektions- oder Stopfmassen für Nachrüstung.
➕ Ergänzung: Qwen liefert die einzige explizite Verweisung auf konkrete Normen (VDE 0100-410, VDE 0100-520, DIN EN 50110-1) und haftungsrechtliche Konsequenzen bei Normverstößen – DeepSeek und GoogleAI erwähnen Normen nicht.
➕ Ergänzung: Qwen korrigiert fachlich die verbreitete Fehlvorstellung von „verschimmelndem Silikon“ und erklärt Biofilm-Besiedlung korrekt als Folge fehlender Materialtauglichkeit – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht.
❌ Widerspruch: GoogleAI listet „Dichtmanschetten“ als geeignet; Qwen und DeepSeek erwähnen sie nicht – Qwen betont stattdessen die Notwendigkeit spezieller Injektionsadapter oder Stopfbuchsen für Nachrüstung, was impliziert, dass Standard-Manschetten bei bereits verlegten Kabeln nicht anwendbar sind. Da Qwen und DeepSeek die konkrete Randbedingung „bereits verlegte Kabel, kein Zugang“ stärker einbeziehen, gilt die sicherere, restriktivere Einschätzung als maßgeblich.
👉 Empfehlung: Priorisieren Sie ausschließlich nach VDE und DIN geprüfte, für Erdreich zugelassene Kabelverguss- oder Stopfmassen (Injektionsart), ausgeführt durch einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb – alle anderen Lösungen (Verschraubungen, Schrumpfschläuche, Manschetten) sind bei Nachrüstung technisch nicht realisierbar oder nicht normkonform.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Eignung von Silikon/Bauschaum ❌ Widerspruch Alle drei Modelle lehnen beide Werkstoffe einhellig ab – Konsens: ungeeignet, gefährlich, nicht langfristig dicht. Geeignete Dichtmittel für Erdreich ✅ Konsens Kabelvergussmassen auf Epoxidharz- oder Polyurethanbasis, speziell für Erdreich und VDE-Konformität zugelassen – einhellig genannt und priorisiert. Anwendbarkeit bei bereits verlegten Kabeln ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt universelle Lösungen (Schrumpfschläuche, Verschraubungen); DeepSeek und Qwen betonen mit Nachdruck die Notwendigkeit spezieller Injektions-/Stopfmassen – Konsens: Nur diese sind technisch umsetzbar und normgerecht. Fachkundige Durchführung ✅ Konsens Alle drei Modelle verweisen auf die Notwendigkeit fachgerechter Ausführung – Qwen spezifiziert VDE-Zertifizierung und DIN EN 50110-1; DeepSeek und GoogleAI sprechen allgemein von „Elektrofachbetrieb“ – Konsens: Eigenleistung ist nicht zulässig. Normative Einordnung ⚠️ Abwägung Nur Qwen benennt konkrete Normen (VDE 0100-410/520); GoogleAI und DeepSeek nennen Normen nicht. Konsens: Die Abdichtung muss normkonform sein – Qwen liefert die einzige prüfbare Referenzbasis. 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich VDE-zugelassene, für Erdreich spezifizierte Kabelstopf- oder Injektionsmassen, deren Anwendung durch einen elektrotechnisch zugelassenen Fachbetrieb (nach DIN EN 50110-1) erfolgt – unter vollständiger Dokumentation nach VDE 0100-520.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Wassereintritt durch ungeeignetes Dichtmittel Kurzschluss, Isolationsversagen, Kabelbrand, Ausfall der Stromversorgung 🔴 Risiko Verwendung nicht normkonformer Produkte Haftungsrisiko bei Schäden, Versicherungsleistungskürzung, Ordnungswidrigkeit nach VDE 🔴 Risiko Unzureichende Reinigung vor der Abdichtung Unvollständige Haftung der Vergussmasse, frühzeitiges Versagen der Abdichtung 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Abdichtung Unmöglichkeit der Nachweisführung bei Prüfung oder Schadensfall, mangelhafte Instandhaltung 🔴 Risiko Fehlende fachliche Qualifikation des Ausführenden Unsachgemäße Ausführung, Nichterfüllung der Schutzmaßnahmen nach VDE 0100-410, erhöhte Unfallgefahr ✅ Chance Langfristige Betriebssicherheit durch normgerechte Vergussmasse Reduzierte Instandhaltungskosten, höhere Lebensdauer der Kabelanlage, sicherer Betrieb über 30+ Jahre ✅ Chance Vermeidung von Stromausfällen durch zuverlässige Abdichtung Erhöhte Versorgungssicherheit für Anlagen, Gewerbe oder Privathaushalte ✅ Chance Rechtssichere Dokumentation durch Fachbetrieb Vollständiger Nachweis für Versicherung, Prüforganisationen und Behörden ✅ Chance Einsatz moderner, hydrolyse- und UV-beständiger Massen Robuste Lösung auch bei wechselnden Bodenverhältnissen, Feuchtigkeit und chemischer Belastung ✅ Chance Professionelle Injektions-Technik bei Nachrüstung Minimalinvasive Abdichtung ohne Kabelzug oder Leerrohröffnung – keine Betriebsunterbrechung erforderlich Orientierungshilfen
- Sofort spannungsfrei schalten: Bevor an der Leerrohr-Durchführung gearbeitet wird, muss die Stromversorgung spannungsfrei geschaltet, verriegelt und gegen Wiedereinschalten gesichert werden – gemäß DIN VDE 0105-100.
- Fachbetrieb beauftragen: Kontaktieren Sie einen elektrotechnisch zugelassenen Fachbetrieb mit VDE-Zertifizierung nach DIN EN 50110-1 für die Planung und Ausführung der Abdichtung – keine Eigenleistung.
- Normgerechtes Material prüfen: Fordern Sie schriftlich den Nachweis der VDE-Zulassung (z. B. VDE 0100-520) und Erdreich-Eignung der verwendeten Verguss- oder Stopfmasse – z. B. Datenblatt und Zertifikat des Herstellers.
- Rohrreinigung dokumentieren: Verlangen Sie vor Ort die Sichtkontrolle und schriftliche Bestätigung der vollständigen Reinigung des Leerrohrs (trocken, fettfrei, frei von Korrosion).
- Dokumentation anfordern: Sichern Sie sich die vollständige Ausführungs-Dokumentation mit Foto-Nachweis der Abdichtstelle, Verwendungsdatum, Materialbezeichnung und Unterschrift des ausführenden Meisters.
- Prüfprotokoll abrufen: Fordern Sie das elekrotechnische Prüfprotokoll nach Abschluss – inkl. Isolationswiderstandsmessung vor und nach der Abdichtung (nach VDE 0100-610).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Erdkabel
- Ein Erdkabel ist ein speziell isoliertes Kabel, das für die Verlegung im Erdreich geeignet ist. Es ist widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, mechanische Belastungen und chemische Einflüsse als herkömmliche Kabel.
Verwandte Begriffe: NYY-Kabel, Mantelleitung, Stromkabel - Leerrohr
- Ein Leerrohr ist ein flexibles oder starres Rohr, das zum Schutz von Kabeln und Leitungen dient. Es ermöglicht das einfache Verlegen und Austauschen von Kabeln, ohne dass der Boden oder die Wand aufgerissen werden muss.
Verwandte Begriffe: Kabelschutzrohr, Wellrohr, Installationsrohr - Schutzart (IP)
- Die Schutzart (Ingress Protection) gibt an, wie gut ein elektrisches Betriebsmittel gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist. Sie wird durch zwei Kennziffern dargestellt, z.B. IP67.
Verwandte Begriffe: IP-Code, Staubdicht, Wasserdicht - Kabelverschraubung
- Eine Kabelverschraubung ist ein Bauteil, das zur sicheren und dichten Einführung von Kabeln in Gehäuse oder Geräte dient. Sie besteht aus einem Gehäuse, einer Dichtung und einer Zugentlastung.
Verwandte Begriffe: Kabeldurchführung, Kabelanschluss, Dichtung - Schrumpfschlauch
- Ein Schrumpfschlauch ist ein Kunststoffschlauch, der sich bei Erwärmung zusammenzieht und eng um ein Objekt schließt. Er wird zur Isolation, zum Schutz und zur Abdichtung von Kabeln und Verbindungen verwendet.
Verwandte Begriffe: Warmschrumpfschlauch, Kaltschrumpfschlauch, Isolation - Vergussmasse
- Eine Vergussmasse ist eine flüssige oder pastöse Substanz, die zum Ausfüllen von Hohlräumen und zum Schutz von Bauteilen verwendet wird. Sie härtet nach dem Vergießen aus und bildet eine dichte und isolierende Schicht.
Verwandte Begriffe: Gießharz, Epoxidharz, Polyurethan - Dichtmanschette
- Eine Dichtmanschette ist ein ringförmiges Dichtungselement, das zur Abdichtung von Rohren oder Kabeln verwendet wird. Sie wird um das Rohr oder Kabel gelegt und mit Schellen oder Schrauben fixiert.
Verwandte Begriffe: Rohrmanschette, Kabeldichtung, Flanschdichtung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Schutzart sollte eine Kabelverschraubung für den Erdreich haben?
Ich empfehle eine Schutzart von mindestens IP67. Diese Schutzart gewährleistet, dass die Kabelverschraubung staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt ist. Für eine dauerhafte Installation im Erdreich ist dies wichtig, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. - Kann ich Silikon zur Abdichtung von Erdkabeln verwenden?
Ich rate von der Verwendung von Silikon zur Abdichtung von Erdkabeln ab. Silikon ist nicht dauerhaft beständig gegen Feuchtigkeit und kann im Erdreich verspröden. Dadurch verliert es seine Dichtwirkung und bietet keinen zuverlässigen Schutz für die Kabel. - Welche Vorteile bieten Schrumpfschläuche mit Innenkleber?
Schrumpfschläuche mit Innenkleber bieten eine sehr gute Abdichtung, da der Kleber beim Schrumpfen eine wasserdichte Verbindung zwischen Kabel und Schlauch herstellt. Dies verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und schützt die Kabelverbindung vor Korrosion. - Wie tief müssen Erdkabel verlegt werden?
Ich empfehle, Erdkabel in einer Tiefe von mindestens 60 cm zu verlegen. Dies schützt die Kabel vor Beschädigungen durch mechanische Einwirkungen wie z.B. Spatenstiche. Zudem sollte das Kabel mit einem Warnband gekennzeichnet werden, um bei späteren Erdarbeiten auf die Kabelleitung hinzuweisen. - Was ist bei der Auswahl von Vergussmassen zu beachten?
Ich empfehle, Vergussmassen zu wählen, die speziell für Erdkabel geeignet sind. Diese Vergussmassen sind beständig gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und chemische Einflüsse. Achten Sie auf die Herstellerangaben und die Verarbeitungshinweise, um eine optimale Abdichtung zu gewährleisten. - Darf ich ein beschädigtes Erdkabel selbst reparieren?
Ich rate dringend davon ab, ein beschädigtes Erdkabel selbst zu reparieren. Beschädigungen an Erdkabeln sollten ausschließlich von einem Elektrofachbetrieb behoben werden. Unsachgemäße Reparaturen können zu gefährlichen Situationen wie Kurzschlüssen und Stromschlägen führen. - Welche Rolle spielt das Leerrohr bei der Abdichtung von Erdkabeln?
Das Leerrohr dient als Schutz für das Erdkabel vor mechanischen Beschädigungen. Es erleichtert auch den Austausch des Kabels, ohne dass der gesamte Erdreich wieder aufgegraben werden muss. Die Abdichtung des Leerrohrs ist wichtig, um das Eindringen von Wasser und Schmutz zu verhindern. - Wie kann ich sicherstellen, dass die Abdichtung dauerhaft ist?
Ich empfehle, hochwertige Materialien zu verwenden und die Abdichtung sorgfältig nach Herstellerangaben durchzuführen. Regelmäßige Kontrollen der Abdichtung können helfen, frühzeitig Schäden zu erkennen und zu beheben. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen.
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Erdkabel abdichten: Bitumen & Brunnenschaum als Lösung
Erdkabel
Hallo Jessi,
das verschließen können Sie z.B. wie folgt ausführen:
zuerst verschließen der Öffnung mit Styrodur und anschließend mit Bitumendickbeschichtung.
Möglich ist auch Bauschaum mit einer Zulassung als Brunnenschaum, z.B. der Fa. Fischer. Dieser ist unverrottbar, laut Herstellerangabe.
Mit freundlichen Grüßen
Schwabe -
NYY-Erdkabel: Abdichtung im Erdreich wirklich nötig?
Was sind's denn für Kabel?
Wenn's NYY ist, dann bräuchte es überhaupt keine Abdichtung.
Wenn's was anderes ist, ist fraglich, ob's überhaupt geeignet ist -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die geeignete Abdichtung von Elektrokabeln im Erdreich, insbesondere in Leerrohren. Als Alternativen zu Silikon und Bauschaum werden Bitumendickbeschichtung und spezieller Brunnenschaum genannt. Die Notwendigkeit einer Abdichtung hängt vom Kabeltyp (z.B. NYY-Erdkabel) ab.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag NYY-Erdkabel: Abdichtung im Erdreich wirklich nötig? wird die Eignung des Kabeltyps für die Erdverlegung hinterfragt, was die Abdichtung unter Umständen überflüssig macht. Es ist entscheidend, den Kabeltyp vorab zu prüfen.
✅ Empfehlung: Für das Verschließen der Öffnung um das Erdkabel im Leerrohr wird im Beitrag Erdkabel abdichten: Bitumen & Brunnenschaum als Lösung die Verwendung von Styrodur in Kombination mit Bitumendickbeschichtung vorgeschlagen. Alternativ kann Bauschaum mit Zulassung als Brunnenschaum, z.B. von Fischer, verwendet werden, da dieser laut Herstellerangaben unverrottbar ist.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Abdichtung sollte geprüft werden, ob ein NYY-Erdkabel verwendet wird, da dieses unter Umständen keine zusätzliche Abdichtung benötigt. Andernfalls sind Bitumendickbeschichtung oder Brunnenschaum geeignete Dichtmittel für Elektrokabel im Erdreich.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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