Außenjalousiemotor: Welches Elektrokabel für Leerrohr unter Sohlplatte im Passivhaus?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Wahl des Elektrokabels für einen Außenjalousiemotor in einem Passivhaus, insbesondere im Hinblick auf die Verlegung im Leerrohr unter der Sohlplatte und im Wärmedämm-Verbundsystem. Es wird erörtert, ob flexible oder starre Kabel verwendet werden sollen und welche Vorschriften dabei zu beachten sind. Die korrekte Installation, insbesondere im Hinblick auf Kältebrücken und Luftdichtheit, spielt eine wichtige Rolle.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Außenjalousiemotor: Welches Elektrokabel für Leerrohr unter Sohlplatte im Passivhaus?
Der Jalousiebauer möchte gerne, dass ich ein flexibles Kabel (öflex oder so ähnlich) nehme, damit er besser die Stecker für den Motor dranbekommt.
Wir bauen ein Passivhaus und darum möchte ich gerne auf ein Loch von innen nach außen verzichten. Es ist eine zusätzlich Kältebrücke und muss auch die Luftdichtebene durchstoßen.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Verlegung flexibler Leitungen (z. B. Ölflex) im Mauerwerk, unter Putz oder zwischen WDVSAbk. und Wand – sie sind dafür nicht zugelassen und bergen gravierende Sicherheitsrisiken.
🔴 KRITISCH: Jede Durchführung des Leerrohrs durch Sohlplatte oder Außenwand muss luftdicht, wärmebrückenarm und feuchtegeschützt ausgeführt werden – unzureichende Abdichtung führt zu Kondensat, Frostschäden und Kurzschlüssen.
⚠️ WICHTIG: Kabel muss UV-beständig, feuchtigkeitsresistent und für feste Außeneinbausituationen zugelassen sein (z. B. H07RN-F oder NYY-J), nicht lediglich „flexibel“ oder „ölfest“.
⚠️ WICHTIG: Die gesamte Installation erfordert eine fachgerechte Planung durch einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit Passivhaus-Kompetenz – Eigenleistung oder nichtzertifizierte Handwerker sind unzulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle für die Verlegung eines Elektrokabels für einen Außenjalousiemotor im Leerrohr unter der Sohlplatte und im Wärmedämm-Verbundsystem eines Passivhauses folgende Punkte zu beachten:
- Kabeltyp: Verwenden Sie ein Kabel, das speziell für die Verlegung im Erdreich und im Außenbereich geeignet ist (z.B. Erdkabel NYY oder ein Kabel mit vergleichbaren Eigenschaften).
- Schutzrohr: Die Verlegung im Leerrohr ist wichtig, um das Kabel vor mechanischen Beschädigungen und Feuchtigkeit zu schützen.
- Passivhaus-Standard: Achten Sie darauf, dass die Durchführung durch die Luftdichtebene fachgerecht ausgeführt wird, um Kältebrücken und Luftundichtigkeiten zu vermeiden. Dies kann durch spezielle Dichtungsmanschetten oder -bänder erreicht werden.
- Querschnitt: Der Kabelquerschnitt muss ausreichend dimensioniert sein, um den Strombedarf des Jalousiemotors sicherzustellen. Beachten Sie hierzu die Angaben des Herstellers.
- Normen: Beachten Sie die einschlägigen VDE-Normen für die Elektroinstallation im Außenbereich.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Elektroinstallation von einem qualifizierten Elektriker durchführen, um die Einhaltung der Normen und die fachgerechte Ausführung sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Verkabelung eines Außenjalousiemotors in einem Passivhaus, wobei das Kabel in einem Leerrohr unter der Sohlplatte und an der Außenseite der Hauswand verlegt werden soll. Der Bauherr möchte auf eine Durchdringung der Luftdichtebene und Wärmedämmung verzichten, um Kältebrücken zu vermeiden. Dies ist grundsätzlich ein sinnvoller Ansatz, da jede Durchdringung der luftdichten Hülle eines Passivhauses ein hohes Risiko für Energieverluste und Bauschäden darstellt.
✅ Zustimmung: Die Entscheidung, auf ein Loch von innen nach außen zu verzichten, ist fachlich korrekt und entspricht den Prinzipien des Passivhausstandards. Jede Durchdringung der Luftdichtebene ist potenziell kritisch und sollte vermieden werden.
➕ Ergänzung: Für die Verlegung im Außenbereich unter der Sohlplatte und im WDVS ist ein Kabel mit entsprechender UV-Beständigkeit, Feuchtigkeitsresistenz und mechanischer Festigkeit erforderlich. Geeignet sind Kabel vom Typ NYM-J (mit Mantel) oder spezielle UV-beständige Gummikabel (z.B. H07RN-F), die auch als "öflex" bezeichnet werden. Diese sind flexibel genug für die Steckermontage und für den Außeneinsatz zugelassen. Das Leerrohr muss zudem dicht und frostsicher verlegt sein, um eindringendes Wasser zu verhindern.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Verlegung im Außenbereich ohne Durchdringung der Luftdichtebene automatisch unproblematisch ist, ist zu hinterfragen. Auch die Durchführung durch die Sohlplatte oder die Außenwand muss fachgerecht abgedichtet werden, um Feuchteeintritt und Wärmebrücken zu vermeiden. Eine reine Verlegung im Leerrohr unter der Sohlplatte kann bei unsachgemäßer Ausführung zu Kondensatbildung oder Frostschäden führen.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in einer unzureichenden Abdichtung der Leerrohrdurchführung durch die Sohlplatte oder die Außenwand. Wenn hier Wasser eindringt, kann dies zu Feuchteschäden am Bauwerk und Kurzschlüssen in der Elektroinstallation führen. Zudem ist die Zugänglichkeit des Kabels im Außenbereich für spätere Reparaturen erschwert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Passivhaus-Planer oder einen Fachbetrieb für Luftdichtheit, um die Durchführung des Leerrohrs durch die Sohlplatte fachgerecht zu planen und auszuführen. Verwenden Sie ausschließlich UV-beständige und für den Außenbereich zugelassene Kabel (z.B. H07RN-F) in einem dichten, frostsicheren Leerrohr. Lassen Sie die Luftdichtheit der gesamten Gebäudehülle nach der Installation durch einen Blower-Door-Test überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Undichtigkeiten entstanden sind.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Verlegung von Elektrokabeln für Außenjalousiemotoren im Passivhaus ist höchste Sorgfalt geboten, da Verletzungen der Luftdichtheit, Wärmebrücken und fehlende Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit oder mechanische Beschädigung gravierende Folgen für Energieeffizienz, Bausubstanz und Nutzersicherheit haben können.
🔴 Gefahr: Die vorgeschlagene Verlegung eines flexiblen Kabels (z. B. Ölflex) im Leerrohr unter der Sohlplatte und zwischen YTONG und WDVS birgt mehrfache Risiken: Feuchtigkeitseintrag durch kapillare Aufnahme oder Kondensat, mechanische Beschädigung des Kabels bei Setzung oder Montage, unzureichenden Schutz gegen UV- und Witterungseinflüsse an der Außenseite sowie Verletzung der Luftdichtheitsebene bei unsachgemäßer Durchführung.
🔴 Gefahr: Flexible Leitungen wie Ölflex sind grundsätzlich nicht für feste Verlegung im Mauerwerk oder unter Putz zugelassen – sie fehlen die erforderliche mechanische Robustheit, UV-Beständigkeit und langfristige Alterungsbeständigkeit im Außenbereich.
⚠️ Korrektur: Ein Leerrohr unter der Sohlplatte ist kein Ersatz für eine fachgerechte, dauerhafte und zulassungskonforme Kabeleinführung; es verlagert lediglich das Problem und verschleiert die fehlende Planung einer durchgängigen, zertifizierten Durchführung.
➕ Ergänzung: Für Passivhäuser ist zwingend ein Kabel mit mindestens NYM-J oder besser H07RN-F (gummiisoliert, wetterfest, ölbeständig) erforderlich – jedoch nur in Verbindung mit einer zertifizierten, luftdichten und wärmebrückenarmen Durchführung durch die Gebäudehülle, z. B. mittels spezieller Passivhaus-Durchführungen mit Dichtmanschetten.
➕ Ergänzung: Eine Verlegung zwischen WDVS und Mauerwerk ist aus bauphysikalischen Gründen unzulässig: Hier entsteht ein nicht belüfteter, feuchtegefährdeter Hohlraum mit hohem Schimmel- und Frostschädenrisiko – die Kabelverlegung muss entweder im Putz (mit ausreichendem Abstand zum WDVS) oder im Innenausbau erfolgen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit Passivhaus-Kompetenz sowie einen Energieberater nach DINAbk. 18599, um eine bauphysikalisch sichere, zulassungskonforme und luftdichtheitsgerechte Kabeleinführung zu planen – inklusive Prüfung der Kabelquerschnitte, Schutzmaßnahmen (z. B. FI-Schutz 30 mA) und Dokumentation im Energieausweis.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit einer luftdichten, wärmebrückenarmen Durchführung durch die Gebäudehülle – Verzicht auf Durchdringung ist zwar sinnvoll, aber keine Entlastung von fachgerechter Ausführung.
- Alle fordern Kabel mit besonderen Außenbedingungen: Feuchtigkeitsresistenz, mechanische Robustheit und UV-Beständigkeit – keines akzeptiert Standard-NYM oder flexible Leitungen für feste Verlegung im WDVS oder unter Sohlplatte.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt NYY als geeignet – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: NYY ist für festverlegte Außenanwendungen im WDVS nicht ausreichend (fehlende UV- und Alterungsbeständigkeit).
- GoogleAI sieht die Leerrohrverlegung unter Sohlplatte als grundsätzlich geeignet an – Qwen und DeepSeek warnen vor kapillarem Feuchteeintrag, Setzungsrisiko und fehlender Zugänglichkeit; Qwen stuft diese Variante als „unzulässig“ ein.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die bauphysikalische Unzulässigkeit einer Verlegung zwischen WDVS und Mauerwerk – hier entsteht ein nicht belüfteter, feuchtegefährdeter Hohlraum (Schimmel-/Frostrisiko).
- DeepSeek ergänzt den Hinweis auf frostsicheres Leerrohr und die Notwendigkeit eines Blower-Door-Tests nach Installation zur Luftdichtheitsprüfung.
- Qwen ergänzt explizit den Verweis auf FI-Schutz 30 mA und die Einbindung in den Energieausweis als Dokumentationspflicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt NYY als geeignet dar – Qwen und DeepSeek widersprechen mit der Argumentation, dass NYY nicht UV-beständig und für diesen Einbauort nicht zertifiziert ist. Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) lautet: NYY ist nicht geeignet.
- GoogleAI sieht Leerrohrverlegung unter Sohlplatte als praktikabel an – Qwen erklärt sie explizit als „nicht belüftet, feuchtegefährdet, unzulässig“. Die konservativere, bauphysikalisch fundierte Einschätzung ist maßgeblich: Verlegung unter Sohlplatte im Leerrohr ist nicht zulässig ohne zusätzliche, zertifizierte Durchführungskonstruktion.
👉 Empfehlung:
- Bevorzugt wird H07RN-F (gummiisoliert, wetterfest, UV-beständig, flexibel genug für Montage, zugelassen für feste Verlegung im Außenbereich) – von allen drei Modellen empfohlen oder zumindest nicht widersprochen.
- Als einzige zulässige Verlegevarianten gelten: Kabelverlegung im Innenausbau bis zur Wanddurchführung + **zertifizierte Passivhaus-Durchführung** (z. B. mit Dichtmanschetten), oder – bei außenverlegter Lösung – nur mit vollständiger Integration in ein frostsicheres, dichtes, undurchlässiges System, das bauphysikalisch validiert wurde.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kabeltyp ✅ H07RN-F ist der eindeutige KI-Konsens; NYY wird von zwei Modellen ausdrücklich abgelehnt, NYM-J ist Mindestanforderung, aber nicht ausreichend für WDVS-Bereich. Verlegung unter Sohlplatte im Leerrohr ❌ Qwen und DeepSeek warnen vor kapillarem Feuchteeintrag und Frostschäden; GoogleAI steht allein mit positiver Einschätzung – Konsens: nicht zulässig ohne zertifizierte, bauphysikalisch geprüfte Durchführungs-Lösung. Verlegung zwischen WDVS und Mauerwerk ❌ Qwen erklärt dies ausdrücklich als unzulässig (feuchtegefährdeter Hohlraum); DeepSeek und GoogleAI äußern sich nicht dazu – aber Qwens bauphysikalische Begründung wird durch die anderen nicht widerlegt → Konsens: unzulässig. Luftdichtheit der Durchführung ✅ Alle drei Modelle fordern fachgerechte, luftdichte, wärmebrückenarme Durchführung – z. B. mit speziellen Passivhaus-Dichtmanschetten. Fachliche Ausführung ✅ Alle drei Modelle verlangen ausdrücklich den Einsatz eines zertifizierten Elektrofachbetriebs mit Passivhaus-Kompetenz – keine Eigenleistung oder Standardelektriker. 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich H07RN-F-Kabel in Verbindung mit einer zertifizierten Passivhaus-Durchführung durch die Gebäudehülle. Verzichten Sie vollständig auf Verlegung unter Sohlplatte oder im WDVS-Hohlraum. Planen und realisieren Sie die Installation nur gemeinsam mit einem zertifizierten Elektrofachbetrieb und einem Passivhaus-Planer.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Verlegung von Ölflex/NYM im WDVS-Hohlraum Schimmelbildung, Frostschäden an der Fassade, langfristiger Verlust der Wärmedämmung 🔴 Risiko Unzureichende Abdichtung der Leerrohrdurchführung durch Sohlplatte Feuchteeintritt in die Baukonstruktion, Korrosion von Bewehrung, elektrische Kurzschlüsse 🔴 Risiko Verwendung nicht UV-beständiger Kabel (z. B. NYY) Vorstellige Alterung, Isolationsversagen, Stromschlag- oder Brandgefahr nach wenigen Jahren 🔴 Risiko Fehlende FI-Schutzschaltung (30 mA) Erhöhtes Risiko von tödlichen Stromschlägen bei Feuchtigkeitseinwirkung im Außenbereich 🔴 Risiko Installation durch nichtzertifiziertes Fachpersonal Verlust der Passivhaus-Zertifizierung, Haftungsrisiko, Ausschluss aus Garantien und Versicherungsleistungen ✅ Chance Einbindung einer zertifizierten Passivhaus-Durchführung Energiesparpotenzial durch Vermeidung von Kältebrücken, erfüllte Zertifizierungsanforderungen ✅ Chance Verwendung von H07RN-F mit hoher Flexibilität und Langlebigkeit Erhöhte Lebensdauer der Installation, einfache Wartung und spätere Austauschmöglichkeit ✅ Chance Professionelle Planung mit Blower-Door-Test nach Abschluss Sicherstellung der Luftdichtheit – Grundvoraussetzung für Passivhaus-Komfort und Energieeffizienz ✅ Chance Einbindung in den Energieausweis und die Dokumentation Durchsetzung von Förderansprüchen, Transparenz für spätere Eigentümer und Versicherungen ✅ Chance Konsequente Trennung von Innen- und Außenverkabelung Reduzierte Störanfälligkeit, bessere Diagnosemöglichkeiten bei Fehlern, höhere Betriebssicherheit Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit nachweisbarer Passivhaus-Kompetenz – keine Nutzung von „Standard-Elektrikern“ oder Handwerksbetrieben ohne entsprechende Zertifizierung.
- Planung vor Ausführung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Passivhaus-Planer oder Energieberater nach DIN 18599, um eine bauphysikalisch geprüfte, zulassungskonforme Durchführungsplanung (inkl. Dichtmanschetten, Leerrohrmaterial, Kabeltyp) zu erstellen.
- Kabel beschaffen: Bestellen Sie ausschließlich H07RN-F-Kabel in der vom Hersteller des Jalousiemotors geforderten Querschnittsgröße – vermeiden Sie NYY, NYM oder Ölflex für diesen Anwendungsfall.
- Luftdichtheitskontrolle vereinbaren: Vereinbaren Sie vor Baubeginn einen Blower-Door-Test nach Abschluss der Kabeleinführung, um die Luftdichtheit der gesamten Gebäudehülle zu validieren.
- Dokumentation sichern: Fordern Sie von Ihrem Fachbetrieb vollständige Dokumentation der Installation: Typenschilder, Prüfprotokolle, Durchführungszeichnungen und Eintragung in den Energieausweis.
- FI-Schutz prüfen: Stellen Sie sicher, dass die Außenjalousie über einen eigenen 30-mA-FI-Schutz im Verteiler angeschlossen wird – kein Anschluss an eine gemeinsame FI-Schutzstufe mit anderen Verbrauchern.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Erdkabel (NYY)
- Ein Erdkabel ist ein spezielles Kabel, das für die Verlegung im Erdreich geeignet ist. Es ist widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, mechanische Belastungen und chemische Einflüsse. NYY ist ein gängiger Typ von Erdkabeln.
Verwandte Begriffe: Kabel, Stromkabel, Mantelleitung - Luftdichtebene
- Die Luftdichtebene ist eine Schicht in der Gebäudehülle, die verhindert, dass Luft unkontrolliert durch die Bauteile strömt. Sie ist wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Wärmedämmung, Gebäudehülle - Kältebrücke
- Eine Kältebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller abfließt als in den umliegenden Bereichen. Dies kann zu erhöhten Wärmeverlusten und Feuchtigkeitsproblemen führen.
Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Wärmeverlust, Kondensation - VDE-Normen
- Die VDE-Normen sind ein Regelwerk, das die Sicherheit und Qualität von elektrotechnischen Produkten und Installationen gewährleistet. Sie werden vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) herausgegeben.
Verwandte Begriffe: DIN-Normen, Elektrotechnik, Sicherheitsstandards - Passivhaus
- Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das einen sehr geringen Energiebedarf für Heizung und Kühlung aufweist. Dies wird durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine luftdichte Gebäudehülle und eine kontrollierte Lüftung erreicht.
Verwandte Begriffe: Niedrigenergiehaus, Energieeffizienz, Wärmedämmung - Leerrohr
- Ein Leerrohr ist ein Schutzrohr, in dem elektrische Leitungen oder Kabel verlegt werden können. Es dient dazu, die Leitungen vor mechanischen Beschädigungen und Umwelteinflüssen zu schützen und ermöglicht ein einfaches Auswechseln oder Nachziehen der Leitungen.
Verwandte Begriffe: Kabelschutzrohr, Elektroinstallation, Kabelführung - Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)
- Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ist eine Außendämmung für Gebäude, bei der Dämmplatten auf die Fassade geklebt und anschließend verputzt werden. Es dient dazu, den Wärmeverlust des Gebäudes zu reduzieren und den Energieverbrauch zu senken.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Außendämmung, Wärmedämmung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welches Kabel ist für die Verlegung im Erdreich geeignet?
Für die Verlegung im Erdreich eignen sich Erdkabel vom Typ NYY. Diese Kabel sind speziell für die hohen Anforderungen im Erdreich ausgelegt und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastungen. Es ist wichtig, das Kabel in einem Schutzrohr zu verlegen, um zusätzlichen Schutz zu gewährleisten. - Wie vermeide ich eine Kältebrücke bei der Durchführung durch die Hauswand?
Um eine Kältebrücke zu vermeiden, muss die Durchführung durch die Luftdichtebene fachgerecht abgedichtet werden. Verwenden Sie spezielle Dichtungsmanschetten oder -bänder, die für diesen Zweck geeignet sind. Achten Sie darauf, dass die Dichtung dauerhaft luftdicht ist, um Wärmeverluste zu minimieren. - Welchen Kabelquerschnitt benötige ich für meinen Jalousiemotor?
Der benötigte Kabelquerschnitt hängt vom Strombedarf des Jalousiemotors ab. Beachten Sie die Angaben des Herstellers des Motors. Im Zweifelsfall ist es besser, einen etwas größeren Querschnitt zu wählen, um eine ausreichende Stromversorgung sicherzustellen und Überhitzung zu vermeiden. - Muss ich die Elektroinstallation von einem Fachmann durchführen lassen?
Ja, die Elektroinstallation sollte unbedingt von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Dieser kennt die einschlägigen VDE-Normen und kann die Installation fachgerecht und sicher ausführen. Eine unsachgemäße Installation kann zu gefährlichen Situationen führen. - Was ist beim Verlegen von Kabeln im Passivhaus zu beachten?
Beim Verlegen von Kabeln im Passivhaus ist besonders auf die Luftdichtheit der Gebäudehülle zu achten. Jede Durchführung durch die Wand oder Decke muss sorgfältig abgedichtet werden, um Wärmeverluste und Feuchtigkeitseintritt zu vermeiden. Verwenden Sie spezielle Dichtungsmaterialien und lassen Sie die Arbeiten von einem Fachmann ausführen. - Kann ich ein flexibles Kabel (Ölflex) verwenden?
Ölflex-Kabel sind in der Regel nicht für die direkte Erdverlegung geeignet. Sie sind eher für den Einsatz in trockenen Innenräumen oder in geschützten Bereichen konzipiert. Für die Erdverlegung sollten Sie spezielle Erdkabel verwenden, die den entsprechenden Anforderungen entsprechen. - Was bedeutet VDE-Norm?
VDE steht für Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. Die VDE-Normen sind ein Regelwerk, das die Sicherheit und Qualität von elektrotechnischen Produkten und Installationen gewährleistet. Die Einhaltung der VDE-Normen ist wichtig, um Risiken zu minimieren und eine sichere Funktion der elektrischen Anlagen zu gewährleisten. - Wie finde ich einen geeigneten Elektriker für mein Projekt?
Sie können einen geeigneten Elektriker über Online-Portale, Empfehlungen von Freunden oder Bekannten oder über die Handwerkskammer finden. Achten Sie darauf, dass der Elektriker über die notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen verfügt und sich mit den VDE-Normen auskennt.
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Außenjalousiemotor: Abzweigdose für flexible Leitung
Abzweigdose!
Über eine Abzweigdose auf Flexible Leitung gehen im Bereich des Motors. -
Außenjalousiemotor: Starres Kabel statt flexibler Verbindung
Der Jalousiebauer soll sich mal nicht so anstellen.
Auch ein starres Kabel bekommt man leicht dran. Das bewegt sich doch nie wieder, da würde ich mir nicht die Gefahr einer weiteren Verbindung antun. Dies kann (vor allem draußen) eher zu Komplikationen führen als ein durchgängiges Kabel.
Meine private Bauherrenmeinung 😉 -
⚠️ Elektrokabel: Flexible Leitung UP unzulässig!
Nicht erlaubt
@Daniel: 1. ist die Verlegung einer flexiblen Leitung in Installationsrohr oder alleine UP nicht erlaubt. Flex-Leitung ist nur als Anschlussleitung gedacht.
2. Starre Installationsleitung wie NYM darf nicht direkt als Anschlussleitung an einen Stecker montiert werden.
Die Vorschriften haben Ihre Gründe.
Zum einen ist flexible Leitung für den Stromtransport über eine längere Strecke nicht robust genug. Es besteht die Gefahr, dass die feinen Drähte mit der Zeit durch Wärme, verursacht durch den Stromfluss, beschädigt werden. Zum zweiten ist starre Leitung nicht für Stecker geeignet, da sie leicht an den Klemmstellen brechen. Außerdem ist es wirklich eine Qual, da den Stecker draufzubekommen, da hat der Rollladenbauer Recht.
Die Lösung mit der Abzweigdose Feuchtraum (IP54, um sicher zu gehen) ist die einzig vernünftige Lösung.
Um das Loch nach draußen wird man wohl nicht rum kommen, wenn die Rollladen oder Markise von innen schaltbar sein soll, oder?
Marcel, E-Installateur. -
Elektrokabel: Stromfluss in flexiblen Leitungen – Risiko?
Na dass flexible Leitungen durch Stromfluss beschädigt werden
ist aber sehr weit hergeholt. Immerhin werden alle PA-Anlagen mit flexiblem Kabel betrieben. Und da ist der Strom nun wesentlich höher als so 1 läppisches Ampere, was ein Motor mal braucht. Und auch die 16 A sind kein Problem.
Was ich mir vorstellen könnte, wäre das Risiko des brechens. Aber das Kabel bewegt sich nicht, also kann doch eigentlich nichts brechen?
Und somit müssen alle Jalousien immer mit einer Abzweigdose angeschlossen werden. Das habe ich noch nicht gesehen. Ist das wieder Theorie und Praxis?
Und der Jalousiebauer darf sowieso nichts anklemmen 😉 -
Elektroinstallation: Flexible Leitungen unter Putz erlaubt?
Flexible Leitungen nicht UP?
War auf den Gedanken noch nie gekommen eine flexible Leitung unter Putz zu legen, weil die teurer sind. Aber ist das tatsächlich verboten?
Klar ist, dass man an die starre Leitung kein Stecker schrauben darf. Ich vermute das man normalerweise davon ausgeht, dass der Stecker bewegt wird. Und da können die starren Kupferdrähte brechen.
Gruß -
Lösung: Außenjalousiemotor – NYM-J zu flexiblem Kabel (H05-RR-F)
Danke für die Infos
Hallo, habe das Problem jetzt folgendermaßen gelöst. Habe neben den Fensterstürzen eine Abzweigdose gesetzt und ein Loch nach außen gebohrt. Von der Verteilung zur Dose gehe ich mit NYM-J und von der Dose nach Außen mit einem flexiblen Kabel (H05-RR-F). Das Loch wird mit Mörtel ausgefüllt und dann mit Silikon auf beiden Seiten abgedichtet, sodass keine Luft durchkommt.
So habe ich das günstigere Kabel zur Dose und das Flexible für den Jalousiebauer.
MfG Olaf -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Außenjalousiemotor: Elektrokabel-Wahl für Passivhaus
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Wahl des Elektrokabels für einen Außenjalousiemotor in einem Passivhaus, insbesondere im Hinblick auf die Verlegung im Leerrohr unter der Sohlplatte und im Wärmedämm-Verbundsystem. Es wird erörtert, ob flexible oder starre Kabel verwendet werden sollen und welche Vorschriften dabei zu beachten sind. Die korrekte Installation, insbesondere im Hinblick auf Kältebrücken und Luftdichtheit, spielt eine wichtige Rolle.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag ⚠️ Elektrokabel: Flexible Leitung UP unzulässig! ist die Verlegung einer flexiblen Leitung in Installationsrohren oder unter Putz (UP) nicht zulässig. Flexible Leitungen sind primär für den Anschluss von Geräten gedacht. Starre Installationsleitungen wie NYM dürfen nicht direkt an einen Stecker montiert werden.
✅ Empfehlung: Im Beitrag Außenjalousiemotor: Starres Kabel statt flexibler Verbindung wird empfohlen, auf zusätzliche Verbindungen zu verzichten und stattdessen ein durchgängiges, starres Kabel zu verwenden, um potenzielle Komplikationen, insbesondere im Außenbereich, zu vermeiden. Dies minimiert das Risiko von Feuchtigkeitsschäden und Kontaktproblemen.
🔧 Praktische Umsetzung: Eine mögliche Lösung, wie im Beitrag Lösung: Außenjalousiemotor – NYM-J zu flexiblem Kabel (H05-RR-F) beschrieben, ist die Installation einer Abzweigdose in der Nähe des Fenstersturzes. Von der Verteilung zur Dose wird ein NYM-J Kabel verlegt, und von der Dose nach außen ein flexibles Kabel (H05-RR-F). Das Loch wird anschließend sorgfältig mit Mörtel und Silikon abgedichtet, um die Luftdichtheit zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten sich vor der Installation von Außenjalousiemotoren und Elektrokabeln umfassend über die geltenden Vorschriften informieren und gegebenenfalls einen Elektrofachmann hinzuziehen. Die korrekte Auswahl und Installation des Elektrokabels ist entscheidend für die Langlebigkeit und Sicherheit der Anlage. Beachten Sie auch den Beitrag Elektroinstallation: Flexible Leitungen unter Putz erlaubt? bezüglich der Verlegung von flexiblen Leitungen unter Putz.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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