bei meinem 1996 gebauten Haus wurde die obere Geschossdecke (Holzdecke) mit Mineralwolle 160 mm zwischen den Kehlbalken gedämmt. Von unten wurde eine Dampfsperre angebracht und an den Stößen und Wandanschlüssen verklebt (mit damals üblichem Bitumenklebeband/Bitumendichtband). Der darüber liegende Spitzbogen ist nicht gedämmt (nur Abstellraum). Als Bodenbelag wurden am Spitzbogen (nach Anbringen einer einfachen Lattung von 25 mm) Spanplatten (19 mm Nut u. Feder) verlegt (ca. 60 m²). Als zusätzliche Dämmung wurde die Lattenstärke (25 mm) zwischen Mineralwolle und Spanplatte noch mit Styropor ausgekleidet (zwischen der Lattung).
Jetzt mein Problem:
Bei der kalten Witterung habe ich nach Entfernung einer Spanplatte aus dem Bodenbelag festgestellt, dass das Styropor und die Spanplatte auf der Unterseite stellenweise feucht bis nass sind (trotz Dampfsperre). Die Oberseite der Mineralwolle teilweise feucht.
1) Sind die Spanplatten, sowie das Styropor auf der Mineralwolle als Bodenbelag ungeeignet?
2) Kann die "ältere" nicht so dichte Bodenluke die Ursache dafür sein das evtl. warme Luft einströmt und sich unter dem Bodenbelag verteilt und kondensiert?
3) Ist es sinnvoll die 25 mm Styropor wieder zu entfernen?
Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar
Gruß Manfred