Unser Problem liegt darin, dass unsere Ziegel "fein säuberlich" mit PU-Schaum abgedichtet worden sind, somit eine Umdeckung nicht so einfach möglich ist.
Wir haben neulich ein Stadthaus (Baujahr 1928) erworben.
Es hat ein Walmdach mit 3 Gauben.
Das Dach und der Dachstuhl wurden 1989 erneuert.
Momentaner Dachaufbau:
Im Spitzbogen schaut man auf die Ziegel, die mit Montageschaum verklebt und abgedichtet sind (Frankfurter Pfanne Beton 1989). Man kann schon wirklich von einer Abdichtung sprechen, da die Holzbalken auch heute noch gut ausschauen. Im darunter liegenden Dachgeschoss ist ein Ausbau erfolgt. Die sichtbaren Sparren sind im hervorragenden Zustand, jedoch besitzen sie leider nur einen Querschnitt von 12 cm.
Vorschlag der Handwerker:
Zwischensparrendämmung ohne Umdeckung, da ansonsten die Ziegel zerstört werden, die Dämmung soll mit Mineralwolle und der Verdickung des Sparrenquers. (mittels einer Auflattung) erfolgen.
Dabei soll der Gaubenausbau komplett erneuert werden.
Pro Sparrenzwischenraum sollen zwei Belüftungspfannen (oben/ unten) eingedeckt werden, damit die eingebrachte "Unterspannbahn" bei Feuchtigkeitseintritt durch Luftzirkulation getrocknet werden kann.
Meine Überlegung ist die Untersparrentechnik anzuwenden - jedoch mit folgd. Nachteilen:
- Raumverlust
- Gebälk wird (wie bei der Zwischensparrentechnik auch) nicht durch die Unterspannbahn geschützt.
Wie problematisch seht ihr den Fall mit der Zwischensparrentechnik?
Sollten Belüftungspfannen eingebaut werden?
Birgt die Zwischensparrendämmung viele Risiken?
Lohnt sich der moderate Kostenaufwand?
Erzielt man ernegetisch gesehen auch passable Ergebnisse, wenn man die
Zwischensparrendämmung wirklich akkurat durchführt (wie oben beschrieben)?
Wie groß wäre der Kostenaufwand für die Dacherneuerung?
Wie würden uns über Anregungen sehr freuen ...
wir wissen, dass dieses Thema oft genug durchgekaut wurde, aber es ist hierbei durch den Montageschaum etwas verzwickt.