die Sanierung unseres 75 Jahre alten Hauses ist jetzt fast abgeschlossen. Unter anderem wurde das Dach neu gedeckt und im ansonsten ungedämmten Kaltdach Dämm-Matten (Mineralwolle) auf den Boden gelegt. Der Bodenaufbau unter den Dämm-Matten ist Putzdecke mit Schilfmatten, Schlackenschüttung, Dielenbretter. Die Dämm-Matten wurden also direkt auf den alten Bretterboden gelegt, eine Dampfsperre gibt es meines Wissens nach nicht.
Hierzu habe ich folgende Fragen:
1) Wir haben eine "begehbare Dämmung" in Auftrag gegeben. Nun stellt sich die Frage, was ist "begehbar". Die bauausführende Fa. meint, die Mineralwolle würde ausreichen. Wir und die Architektin geht von einem einfachen Holzboden aus. Gibt es hierzu anerkannte Definitionen was unter "begehbarer Dämmung" zu verstehen ist?
2) Ist die fehlende Dampfsperre ein Problem? Ist es jetzt ein Problem, wo die Dämmung nach oben offen ist? Wird es erst dann ein Problem geben, wenn die Dämmung nach oben hin durch Holzplatten abgedeckt wird?
3) Falls die fehlende Dampfsperre ein Problem darstellt, ist es unser Problem, da dies bei Auftragserteilung nicht spezifiziert wurde, oder ist es "selbstverständlich" (glaube ich inzwischen beim Bau nicht mehr 'dran), diese einzubauen und damit das Problem der Baufirma?
Grundsätzlich weiß ich, dass ich das Kaltdach einfach sträflich vernachlässigt habe ...
Über Tipps würde ich mich sehr freuen!
Einen schönen Tag wünscht