Es ist 2 x 11,5 MW (Kalksandstein) (Lambda=1,1 (g) ) + 2 x Putzschicht (Lambda=1,4) + 6 cm Luftspalt (=0,17)
1/Alpha-Senkrecht=0,13
Die Formel würde lauten:
1/k= 2 x (0,17 + 0,115/1,1 + 0,015/1,4)
nun möchte ich fragen welchen Wert für Kalksandstein ich nehme.
Wenn man es genau nimmt müsste man ja den richtigen Wert für das Mauerwerk aus dem Wendehorst raussuchen.
Ich habe wegen Baujahr 1965 eine relativ hohe Rohdichteklasse (zweithöchste = 2000 kg/m² (Lambda=1,1) )
Ich hätte auch das allerhöchste (2200 kg/m² (Lambda=1,3) ) nehmen können (ist ja bestimmt ein Vollstein ohne Löcher).
Frage zum Kalksandstein (DINAbk. 105):
- hat eine Rohdichteklasse kleiner als 2200 immer einen Lochanteil zufolge - oder kann die Substanz des Steines selbst mit niedriger Dichte hergestellt werden (wie beim Porenbeton wo man ja den Gasanteil bei der Herstellung beeinflussen kann)?
- wie könnte ich die Rohdichteklasse als Laie bestimmen. Wiegen des Steins müsste ja reichen, weil Volumen ja als DIN-Maß vorgegeben.
- kann man sagen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Baujahr 1965 nur Kalksandstein ohne Lochanteil verwendet wurde (wie bei einer Kellerwand), weil man noch nicht auf die Idee gekommen ist Löcher reinzumachen?
Meine Fragen scheinen wohl ein bisschen verwirrend zu sein.
Obwohl Lambda=1,1 bzw. 1,3 im Endeffekt nicht viel ausmacht so möchte ich doch von vornherein genau rechnen.
Ein Teil meiner Mauer ist verklinkert (DIN 106) hier stehen im Wendehorst nur Lambda=0,79 (= mit Lochanteil) bzw. Lambda=1,0 zur Wahl. Hier mache ich es mir einfacher und nehme Lambda=1,0; weil ich davon ausgehe, dass meine Klinker keinen Lochanteil haben.
Wer kann mir praktische Tipps für die Klassifizierung der richtigen Rohdichte geben.
Was wurde 1965 verbaut?