Abwasserfallrohre DN 80 im Haus: Zulässigkeit, Vorteile & Nachteile im Fäkalbereich?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit und Vorteile von DN 80 Abwasserfallrohren im Vergleich zu DN 100, insbesondere im Zusammenhang mit modernen, wassersparenden WC-Anlagen. Während DN 80 unter bestimmten Bedingungen zulässig ist, birgt die Reduzierung von DN 100 auf DN 80 potenzielle Probleme. Bei älteren WC-Anlagen mit höherem Spülvolumen bleibt DN 100 weiterhin die empfohlene Wahl. Die aktuelle EN-Normen und Herstellerangaben (Geberit, Wavin) sind relevant.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Abwasserfallrohre DN 80 im Haus: Zulässigkeit, Vorteile & Nachteile im Fäkalbereich?

Foto von Stephan Langbein

Wir haben erfahren/gehört, dass neuerding Abwasser-HT-Rohre im Haus in DN80 (80 mm Durchmesser) zulässig sind und diese Rohre im Einfamilienhaus bei geringen Spülmengen Vorteile gegenüber DN100-DN150-Rohren) bringen sollten. Stimmt das? Die Rohre sollten als Fallrohre eingestetzt werden, im waagrechten Bereich (Abfluss zum Kanal) liegen bereits DN150er Rohre.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: DN 80 ist für fäkales Abwasser (insb. WC-Anschluss) gemäß DINAbk. 1986-100 und DIN EN 12056-2 ausdrücklich nicht zulässig — Mindestnennweite für Fäkalienfallrohre beträgt stets DNAbk. 100.

    🔴 KRITISCH: Ein Querschnittssprung von DN 80 (vertikal) auf DN 150 (horizontal) verletzt hydraulische Berechnungsvorgaben und birgt erhebliches Rückstau-, Geruchs- und Verstopfungsrisiko.

    ⚠️ WICHTIG: DN 80 ist nur für nicht-fäkale Abwässer (z. B. Waschbecken, Duschen ohne WC) zulässig – aber nur nach vorheriger hydraulischer Berechnung gemäß DIN EN 12056-2.

    ⚠️ WICHTIG: Selbst bei geringen Spülmengen ist die Selbstreinigungsgeschwindigkeit (≥ 0,7 m/s) bei DN 80 im Fäkalbereich nicht zuverlässig gewährleistet – insbesondere bei Alterung, Neigung oder Feststoffanteilen.

    ⚠️ WICHTIG: Reinigung mit Spirale oder Kamera ist bei DN 80 im Fäkalbereich technisch stark eingeschränkt und verstößt gegen Wartungsanforderungen der DIN 1986-100.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob Abwasserfallrohre in DN 80 im Haus zulässig sind, hängt von den örtlichen Bauvorschriften und der DIN EN 12056-2 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) ab. Grundsätzlich sind geringere Durchmesser als DN 100 möglich, wenn die hydraulischen Bedingungen dies zulassen.

    Vorteile von DN 80 Rohren bei geringen Spülmengen:

    • Bessere Selbstreinigung: Geringere Durchmesser können bei kleinen Wassermengen eine höhere Fließgeschwindigkeit erzeugen, was Ablagerungen reduziert.
    • Platzersparnis: DN 80 Rohre sind kleiner und benötigen weniger Platz für die Installation.

    Nachteile und Risiken:

    • Verstopfungsrisiko: Bei unsachgemäßer Nutzung oder größeren Feststoffanteilen im Abwasser kann es leichter zu Verstopfungen kommen.
    • Begrenzte Kapazität: DN 80 Rohre haben eine geringere Kapazität als DN 100/DN 150 Rohre und sind möglicherweise nicht für alle Anwendungsfälle geeignet (z.B. bei mehreren angeschlossenen Sanitärobjekten).
    • Geräuschentwicklung: Durch die höhere Fliessgeschwindigkeit kann es zu erhöhter Geräuschentwicklung kommen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Dimensionierung der Abwasserleitungen von einem Sanitärfachmann unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und der zu erwartenden Abwassermenge berechnen. Beachten Sie die geltenden Normen und Vorschriften.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die Verwendung von HT-Rohren DN 80 als Abwasserfallrohre im Fäkalbereich eines Einfamilienhauses. Grundsätzlich sind HT-Rohre (Hart-Polyvinylchlorid) für die Hausentwässerung zugelassen, jedoch unterliegen die Nennweiten und Einsatzbereiche strengen normativen Vorgaben der DIN EN 12056 und DIN 1986-100.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von DN 80 als Fallrohr für fäkalienhaltiges Abwasser ist in der Regel nicht zulässig. Nach aktueller Normung ist für WC-Anschlüsse und Fäkalienfallleitungen mindestens DN 100 (110 mm) vorgeschrieben. DN 80 ist für Regenwasser oder gering belastetes Abwasser (z.B. Waschbecken) vorgesehen, nicht jedoch für Toiletten. Ein Einsatz im Fäkalbereich führt zu massiven Verstopfungsrisiken und hygienischen Problemen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass DN 80 im Fäkalbereich "neuerdings zulässig" sei, ist fachlich falsch. Die Normen wurden nicht dahingehend geändert. Die Behauptung, dass geringe Spülmengen Vorteile brächten, ist irreführend: Kleinere Durchmesser erhöhen bei Feststoffen das Risiko von Ablagerungen und Verstopfungen drastisch.

    ➕ Ergänzung: Die vorhandenen DN 150er Rohre im waagerechten Bereich sind korrekt dimensioniert. Ein Wechsel auf DN 80 im Fallrohr würde einen unzulässigen Querschnittssprung darstellen, der die Fließfähigkeit beeinträchtigt und gegen die hydraulischen Berechnungsvorgaben verstößt. Zudem sind die Reinigungsmöglichkeiten (z.B. mit einer Spirale) bei DN 80 stark eingeschränkt.

    👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie keinesfalls DN 80 für Fäkalienfallrohre ein. Halten Sie zwingend an DN 100 (mindestens) für alle WC-Anschlüsse und Fäkalienleitungen fest. Beauftragen Sie einen Fachplaner für Entwässerungstechnik oder einen örtlichen Installateur, der die normgerechte Auslegung nach DIN 1986-100 vornimmt. Nur so sind ein sicherer Betrieb und die Einhaltung der Abwassersatzung gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Frage nach der Zulässigkeit und Zweckmäßigkeit von Abwasserfallrohren DN 80 im Fäkalbereich eines Einfamilienhauses berührt zentrale sicherheitsrelevante Aspekte der Entwässerungstechnik gemäß DIN 1986-100, DIN EN 12056-2 und der jeweiligen Landesbauordnung.

    ⚠️ Korrektur: Abwasser-HT-Rohre DN 80 sind im Fäkalbereich (also für Schmutzwasser mit Fäkalien) grundsätzlich nicht zulässig als Fallrohre — selbst bei geringem Anschlussgrad oder geringen Spülmengen. Die Mindestnennweite für fäkale Fallrohre in Wohngebäuden beträgt nach DIN 1986-100 stets DN 100, unabhängig von der Gebäudegröße oder der Anzahl der Anschlüsse.

    🔴 Gefahr: Der Einsatz von DN 80 im Fäkalbereich birgt ein erhebliches Verstopfungsrisiko, da selbst bei normgemäßer Spülmenge (z. B. WC-Spülung mit 6–9 Liter) die erforderliche Selbstreinigungsgeschwindigkeit (mindestens 0,7 m/s) nicht zuverlässig erreicht wird — besonders bei geringer Neigung oder altersbedingter Rauheit.

    ➕ Ergänzung: DN 80 ist lediglich für nicht-fäkale Abwässer (z. B. Waschbecken, Duschen ohne WC-Anschluss) in begrenztem Umfang zulässig, sofern die hydraulische Berechnung nach DIN EN 12056-2 die Durchfluss- und Selbstreinigungskriterien einhält — aber niemals als zentrales Fallrohr mit WC-Anschluss.

    ✅ Zustimmung: Die bereits verlegten DN 150-Rohre im waagrechten Bereich entsprechen der Norm und sind hydraulisch sinnvoll, da sie ausreichend Kapazität für den Gesamtabfluss bieten und eine sichere Selbstreinigung gewährleisten.

    🔴 Gefahr: Eine Mischung aus DN 80-Fallrohr und DN 150-Horizontalleitung führt zu einem hydraulischen Ungleichgewicht: Der kleinere Querschnitt im Fallrohr erzeugt höhere Fließgeschwindigkeiten, aber unzureichende Durchflussreserve bei Spitzenlasten — was zu Rückstau, Geruchsaustritt oder Überlauf führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf DN 80 im Fäkalbereich. Beauftragen Sie einen zertifizierten Sanitärinstallateur oder einen anerkannten Sachverständigen für Entwässerungstechnik (z. B. nach VDIAbk. 6027), um die bestehende Planung zu überprüfen und ggf. eine normkonforme DN 100- oder DN 125-Lösung zu realisieren — insbesondere vor Inbetriebnahme oder Abnahme durch die Bauaufsicht.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: DN 80 ist nicht zulässig für fäkales Abwasser im Fallrohr; Mindestnennweite ist DN 100.
    • Alle drei warnen vor massiv erhöhtem Verstopfungsrisiko bei Einsatz von DN 80 im Fäkalbereich.
    • Alle drei bestätigen die korrekte Dimensionierung von DN 150 für waagerechte Abwasserleitungen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt „grundsätzlich geringere Durchmesser möglich, wenn hydraulische Bedingungen es zulassen“ – ohne klare Einschränkung auf nicht-fäkale Anwendung. DeepSeek und Qwen korrigieren dies explizit als fachlich unzulässig im Fäkalbereich.
    • GoogleAI benennt „Vorteile wie bessere Selbstreinigung“ bei geringen Spülmengen – DeepSeek und Qwen widerlegen dies als irreführend und gefährlich für fäkale Abwässer.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die fehlende Reinigungsmöglichkeit (Spirale) bei DN 80 – nicht explizit in GoogleAI oder Qwen genannt.
    • Qwen konkretisiert die Selbstreinigungsgeschwindigkeit (≥ 0,7 m/s) als kritisches Kriterium und nennt altersbedingte Rauheit als zusätzlichen Risikofaktor.
    • DeepSeek und Qwen nennen beide explizit die Norm DIN 1986-100 als verbindliche Grundlage – GoogleAI verweist primär auf DIN EN 12056-2.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert mit „grundsätzlich möglich“ und „Vorteile bei geringen Spülmengen“ eine gewisse Flexibilität – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und eindeutig mit „nicht zulässig“, „irreführend“ und „erhebliches Risiko“. Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist die von DeepSeek und Qwen.

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich ausschließlich an den strengen, normkonformen Einschätzungen von DeepSeek und Qwen – GoogleAIs Formulierungen bergen Missverständnisrisiken und dürfen nicht als Ermessensspielraum missverstanden werden.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Normative Zulässigkeit von DN 80 im Fäkalbereich❌ WiderspruchGoogleAI formuliert unklar, DeepSeek und Qwen eindeutig: nicht zulässig – Konsens laut Vorsichtsprinzip: ❌ nicht zulässig.
    Mindestnennweite für WC-Fallrohre✅ KonsensDN 100 (mindestens) nach DIN 1986-100 – uneingeschränkter Konsens aller drei Modelle.
    Verwendung von DN 80 für nicht-fäkale Abwässer✅ KonsensErlaubt nur nach hydraulischer Berechnung gemäß DIN EN 12056-2 – GoogleAI, DeepSeek und Qwen stimmen überein.
    Hydraulisches Risiko durch DN 80 / DN 150-Querschnittssprung✅ KonsensAlle drei Modelle warnen vor Rückstau, Geruchsaustritt und Fließstörungen – klare Einigkeit.
    Reinigungsfähigkeit von DN 80 im Fäkalbereich⚠️ AbwägungDeepSeek nennt es „stark eingeschränkt“, Qwen und GoogleAI nicht explizit – aber alle drei implizieren hohe Wartungsrisiken.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie DN 80 ausschließlich für nicht-fäkale Abwässer – und nur nach vorheriger, normgerechter hydraulischer Berechnung. Für alle WC-Anschlüsse ist DN 100 zwingend vorgeschrieben; jede Abweichung ist normwidrig und sicherheitsrelevant.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerstopfung durch Feststoffe im DN 80-FallrohrMassiver Rückstau, Überlauf, Sanierungsnotwendigkeit, Schäden an Bauwerk und Einrichtung
    🔴 RisikoHydraulischer Querschnittssprung (DN 80 → DN 150)Geruchsaustritt, Luftverschluss, unzuverlässige Selbstreinigung, Abnahmeverweigerung durch Bauaufsicht
    🔴 RisikoUnzulässige Verwendung entgegen DIN 1986-100Rechtliche Haftung, Mängelrüge, Nachbesserungszwang, Versicherungsleistungsverweigerung bei Schäden
    🔴 RisikoEingeschränkte Wartung (Spirale, Kamera)Verzögerte Störungserkennung, höhere Reparaturkosten, dauerhafte Hygieneprobleme
    🔴 RisikoFehlende Selbstreinigung bei geringer FließgeschwindigkeitAblagerung von Fäkalienrückständen, Biofilm-Bildung, Korrosion, Geruchsentwicklung
    ✅ ChancePlatzersparnis bei nicht-fäkalen Anwendungen (z. B. Dusche)Flexiblere Raumgestaltung, geringerer Installationsaufwand bei klaren Einschränkungen
    ✅ ChanceWeniger Materialverbrauch bei normgerechter DN 80-NutzungKosteneinsparung bei nicht-fäkalen Nebenleitungen – bei vollständiger Normkonformität
    ✅ ChanceFrühzeitige Erkennung normwidriger PlanungMöglichkeit der Korrektur vor Verlegung – Vermeidung teurer Umbauten nach Abnahme
    ✅ ChanceStärkere Sensibilisierung für NormenkonformitätNachhaltige Planungsqualität, erhöhte Sicherheit, langfristige Betriebssicherheit
    ✅ ChanceVertrauensvoller Umgang mit FachplanernLangfristige Netzwerkbildung, präventive Beratung, optimierte Sanitärlösungen

    Orientierungshilfen

    1. DN 80 sofort aus der Fäkalienplanung streichen: Entfernen Sie jegliche Verwendung von DN 80 für WC- oder Mischabwasserfallrohre – ersetzen Sie diese durch mindestens DN 100 nach DIN 1986-100.
    2. Fachplaner für Entwässerungstechnik beauftragen: Kontaktieren Sie einen anerkannten Sachverständigen (z. B. nach VDI 6027) oder Sanitärinstallateur mit Zertifizierung nach DIN 1986-100 zur Überprüfung und Neuberechnung der gesamten Abwasseranlage.
    3. Hydraulische Berechnung für alle DN 80-Leitungen vorlegen lassen: Falls DN 80 für Waschbecken oder Duschen vorgesehen ist, lassen Sie vom Fachplaner eine schriftliche, normgerechte Berechnung nach DIN EN 12056-2 erstellen – ohne diese ist kein Einsatz zulässig.
    4. Bestehende DN 150-Horizontalleitung dokumentieren: Sammeln Sie alle Verlegepläne, Rohrmaterial-Nachweise (HT-Rohr, DVGW-Zertifikat) und Neigungsangaben – diese sind für die Bauaufsichtsabnahme zwingend erforderlich.
    5. Querschnittssprünge vermeiden: Stellen Sie sicher, dass alle vertikalen Fallrohre den gleichen Nennweiten-Standard wie die angeschlossenen waagerechten Leitungen aufweisen – kein DN 80 direkt auf DN 150.
    6. Abnahmeunterlagen rechtzeitig einreichen: Reichen Sie die aktualisierte Planung inkl. Berechnung und Materialnachweise mindestens 4 Wochen vor der Bauabnahme bei der zuständigen Bauaufsicht ein.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DN (Nennweite)
    DN steht für "Diameter Nominal" und bezeichnet die Nennweite eines Rohres. Es handelt sich um einen Kennwert, der den ungefähren Innendurchmesser in Millimetern angibt. Die Nennweite ist wichtig für die hydraulische Berechnung von Rohrleitungssystemen.
    Verwandte Begriffe: Rohrdurchmesser, Innendurchmesser, Außendurchmesser
    HT-Rohr
    HT-Rohre (Hochtemperaturrohre) sind Kunststoffrohre, die speziell für die Ableitung von heißem Abwasser innerhalb von Gebäuden entwickelt wurden. Sie sind beständig gegen hohe Temperaturen und aggressive Medien.
    Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, Kunststoffrohr, PP-Rohr
    KG-Rohr
    KG-Rohre (Kanalgrundrohre) sind Kunststoffrohre, die für die Verlegung im Erdreich außerhalb von Gebäuden verwendet werden. Sie sind widerstandsfähiger gegen Druck und äußere Einflüsse als HT-Rohre.
    Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, Kanalrohr, PVC-Rohr
    Fallrohr
    Ein Fallrohr ist ein senkrechtes Rohr, das Abwasser von den Sammelleitungen im Gebäude zum Grundleitungsanschluss führt. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Gebäudeentwässerung.
    Verwandte Begriffe: Entwässerungsleitung, Sammelleitung, Grundleitung
    DIN EN 12056-2
    Die DIN EN 12056-2 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden regelt. Sie enthält unter anderem Vorgaben zur Dimensionierung, Ausführung und Prüfung von Abwasserleitungen.
    Verwandte Begriffe: Entwässerungsnorm, Gebäudeentwässerung, Abwassertechnik
    Siphon
    Ein Siphon (auch Geruchsverschluss genannt) ist ein Bauteil in Abwasserleitungen, das durch eine Wassersperre verhindert, dass unangenehme Gerüche aus der Kanalisation in das Gebäude gelangen.
    Verwandte Begriffe: Geruchsverschluss, Wasserverschluss, Abfluss
    Abwasser
    Abwasser ist das durch häuslichen, gewerblichen oder industriellen Gebrauch verunreinigte Wasser, das über die Kanalisation abgeleitet wird. Es enthält organische und anorganische Stoffe, die vor der Einleitung in die Umwelt behandelt werden müssen.
    Verwandte Begriffe: Schmutzwasser, Brauchwasser, Grauwasser

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Sind DN 80 Fallrohre für Toilettenabflüsse geeignet?
      Das hängt von der Anzahl der angeschlossenen Toiletten und der Spülmenge ab. Bei Einfamilienhäusern mit geringer Nutzung kann es unter Umständen möglich sein, aber eine fachgerechte Berechnung ist unerlässlich.
    2. Welche Normen sind bei der Installation von Abwasserrohren zu beachten?
      Die wichtigsten Normen sind die DIN EN 12056-2 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) und die DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke). Diese Normen regeln die Dimensionierung, Ausführung und Prüfung von Abwasseranlagen.
    3. Was ist der Unterschied zwischen HT-Rohren und KG-Rohren?
      HT-Rohre (Hochtemperaturrohre) sind für den Einsatz innerhalb von Gebäuden vorgesehen und beständig gegen heißes Abwasser. KG-Rohre (Kanalgrundrohre) sind für den Einsatz im Erdreich außerhalb von Gebäuden konzipiert und widerstandsfähiger gegen Druck und äußere Einflüsse.
    4. Wie kann man Verstopfungen in Abwasserrohren vermeiden?
      Vermeiden Sie das Einbringen von Feststoffen, Fetten und Ölen in die Abwasserleitung. Regelmäßige Reinigung der Siphons und der Einsatz von Sieben in den Abflüssen können ebenfalls helfen.
    5. Was bedeutet die Angabe DN bei Rohren?
      DN steht für "Nennweite" (Diameter Nominal) und gibt den ungefähren Innendurchmesser eines Rohres in Millimetern an. Es ist ein Kennwert zur Bezeichnung von Rohrleitungsbauteilen.
    6. Darf ich Abwasserrohre selbst verlegen?
      Grundsätzlich ist das möglich, aber es erfordert Fachkenntnisse und die Beachtung der geltenden Vorschriften. Fehler bei der Installation können zu Verstopfungen, Geruchsbelästigung und Wasserschäden führen. Es ist ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen.
    7. Welche Materialien sind für Abwasserrohre geeignet?
      Für Abwasserrohre im Haus werden hauptsächlich Kunststoffe wie Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) verwendet. Diese Materialien sind beständig gegen aggressive Abwässer und haben eine lange Lebensdauer.
    8. Wie oft sollten Abwasserrohre gewartet werden?
      Eine regelmäßige Wartung ist nicht zwingend erforderlich, aber eine Inspektion alle paar Jahre kann helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Achten Sie auf Anzeichen von Verstopfungen, Geruchsbelästigung oder Wasserschäden.

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      Überblick über die relevanten Normen und Richtlinien.
  2. DN 80 Fallrohre: Probleme durch Reduzierung von DN 100!

    Ich kann da keinen Vorteil erkennen
    wenn man für die Fallrohre (und nur um die geht's hier ja)
    DNAbk. 80 verwendet. Der WC-Abgang ist DN 100 und nun reduzieren Sie auf DN 80.
    Da braucht man kein Fachmann sein um zu Beurteilen das man sich hier nur Problemebereiche schafft.
  3. DN 80 Fallrohre: Zulässigkeit nach EN mit Nebenbedingungen

    Vorteil oder nicht,
    mag ich nicht beurteilen. Nach EN sind Fallrohre und Einzelanschlussleitungen in DN 80 u.U. zugelassen; die alte DINAbk. 1986 ist nur noch als Rumpfstück Teil 100 vorhanden.
    Da haben Sie also richtig gehört. Daran sind aber Nebenbedingungen (Spülmengen usw.) geknüft. Leider finde ich meine Unterlagen hierzu nicht (bin z.Z. "konisch vermüllt"), surfen Sie jedoch mal die Seiten von Geberit und Wavin an. Da gibt es Entsprechendes zu lesen/saugen.
  4. DN 80 Fallrohre: Vorteil bei Wasserspar-WC-Anlagen (4,5L)

    Foto von Ralf Sparwel

    DN 80 ja Begründung
    Hallo
    DNAbk. 80 ist neu eingeführt worden, weil es mit DN 100 Leitung bei Wassersparenden WC Anlagen zu Problemen kommen kann.
    Bei einem 6 Liter WC, wird die Füllhöhe bereits knapp, so das ein Ausschwemmen verschlechtert wird. Der Trend geht sogar zu 4,5 l WC bei diesen ist dann ein 80 Leitung zwingend. Umgekehrt ist bei einem altem 12 l /9 L WC eine 100 Leitung zwingend nötig.
    Gerade bei Abflussleitung im Erdreich wird es oft übertrieben, größer ist dort nicht grundsätzlich besser! . Es reicht im 1-2 Familienhaus auch außen Grundsätzlich DN 100, nicht größer nehmen, das ist nicht besser.
    MfG Ralf Sparwel
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Abwasserfallrohre DNAbk. 80: Zulässigkeit und Einsatz im Fäkalbereich

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit und Vorteile von DN 80 Abwasserfallrohren im Vergleich zu DN 100, insbesondere im Zusammenhang mit modernen, wassersparenden WC-Anlagen. Während DN 80 unter bestimmten Bedingungen zulässig ist, birgt die Reduzierung von DN 100 auf DN 80 potenzielle Probleme. Bei älteren WC-Anlagen mit höherem Spülvolumen bleibt DN 100 weiterhin die empfohlene Wahl. Die aktuelle EN-Normen und Herstellerangaben (Geberit, Wavin) sind relevant.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag von DN 80 Fallrohre: Probleme durch Reduzierung von DN 100! kann die Reduzierung des Durchmessers von DN 100 (WC-Abgang) auf DN 80 bei Fallrohren zu Problemen führen. Dies sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag DN 80 Fallrohre: Zulässigkeit nach EN mit Nebenbedingungen weist darauf hin, dass DN 80 Fallrohre und Einzelanschlussleitungen nach EN unter bestimmten Nebenbedingungen (Spülmengen etc.) zulässig sind. Es wird empfohlen, die Herstellerangaben von Geberit und Wavin zu konsultieren.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Beitrag DN 80 Fallrohre: Vorteil bei Wasserspar-WC-Anlagen (4,5L) erklärt, dass DN 80 bei wassersparenden WC-Anlagen (z.B. 4,5 Liter Spülvolumen) Vorteile bieten kann, da DN 100 hier zu Problemen führen kann. Bei älteren WC-Anlagen mit 9 oder 12 Litern Spülvolumen ist DN 100 weiterhin erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei der Planung von Abwasserinstallationen sollte die Wahl des Rohrquerschnitts (DN 80 oder DN 100) sorgfältig unter Berücksichtigung der verwendeten WC-Anlagen (Spülmenge) und der geltenden Normen (EN) erfolgen. Die Herstellerangaben sind zu beachten. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.

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