Erdungsband vergessen: Kosten für Baggerarbeiten, Tiefbau & Zusatzkosten?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Das Vergessen des Erdungsbands beim Hausbau kann zu erheblichen Zusatzkosten durch Baggerarbeiten und Tiefbau führen. Die klare Aufgabenverteilung zwischen Tiefbauer, Bodenplattenbauer und Elektriker ist entscheidend. Ein fehlender Fundamenterder im Bodenplattenplan deutet auf mangelnde Koordination hin. Bei gedämmten Bodenplatten sind besondere Aspekte beim Fundamenterder zu beachten. Die frühzeitige Installation eines Ringerders kann Kosten sparen.
Erdungsband vergessen: Kosten für Baggerarbeiten, Tiefbau & Zusatzkosten?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Nachträgliche Installation eines Erdungsbandes nach Verfüllung und Verdichtung ist normwidrig (VDE 0100-540, DINAbk. EN 62305) und führt zwangsläufig zu unzureichendem Blitz- und Überspannungsschutz – Betrieb der Anlage ist ohne Prüfprotokoll eines VDE-zertifizierten Elektrofachmanns rechtswidrig.
🔴 KRITISCH: Ein unvollständiges oder mechanisch beschädigtes Erdungsband (z. B. fehlende Ringkontinuität, ungeeignete Materialauswahl oder falsche Einbettungstiefe) erhöht das Risiko von elektrischen Schlägen, Brandgefahr durch Potentialunterschiede und macht die gesamte elektrische Anlage abnahmefähig.
⚠️ WICHTIG: Die Verantwortung für funktionale Erdung liegt nicht allein bei einem Gewerk – sie ergibt sich aus der vertraglichen Abgrenzung, der Bauleitung und der gesetzlichen Verpflichtung des Bauherrn zur Einhaltung der VDE-Vorschriften.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass bei Ihrem Fertighausbau in Rheinland-Pfalz das Erdungsband vergessen wurde und nun doppelte Bagger- und Verfüllarbeiten notwendig sind. Das ist ärgerlich und kann zu erheblichen Zusatzkosten führen.
🔴 Gefahr: Ein fehlendes Erdungsband kann die Wirksamkeit des Blitzschutzes beeinträchtigen und im Schadensfall zu erheblichen Schäden am Gebäude und an elektrischen Geräten führen. Außerdem kann es die Sicherheit von Personen gefährden.
Ich empfehle Ihnen folgende Schritte:
- Prüfung durch einen unabhängigen Bauingenieur: Lassen Sie die Situation von einem unabhängigen Bauingenieur begutachten. Dieser kann die Statik der Bodenplatte und die Notwendigkeit der durchgeführten Arbeiten beurteilen.
- Angebot einholen: Holen Sie mehrere Angebote für die notwendigen Arbeiten ein, um die Kosten zu vergleichen. Achten Sie darauf, dass die Angebote detailliert aufgeschlüsselt sind.
- Rechtliche Beratung: Klären Sie mit einem Anwalt für Baurecht, wer für die entstandenen Zusatzkosten aufkommen muss. In der Regel ist derjenige verantwortlich, der den Fehler verursacht hat (z.B. Tiefbauer, Bodenplattenbauer oder Fertighaushersteller).
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie alle Schritte und Kosten sorgfältig. Sichern Sie Beweise (Fotos, Rechnungen, Angebote) für eventuelle rechtliche Auseinandersetzungen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Schnittstellenproblem auf einer Baustelle, bei dem die Verantwortlichkeiten zwischen Tiefbauer und Bodenplattenbauer nicht klar abgegrenzt waren. Der Bodenplattenbauer hat das Erdungsband vergessen, der Tiefbauer hat es unvollständig nachgerüstet und der Elektriker hat den Fehler erst nach der Verfüllung festgestellt. Die zentrale Frage ist die Kostenübernahme für die erneuten Baggerarbeiten.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass der Bodenplattenbauer eine Mitschuld trägt, ist korrekt. Er hat das Erdungsband in seinem Leistungsverzeichnis nicht aufgeführt und es zunächst vergessen. Dies stellt einen Planungs- oder Ausführungsfehler dar.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, der Tiefbauer sei allein verantwortlich, ist zu pauschal. Der Tiefbauer hat zwar nachträglich ein Erdungsband eingebaut, jedoch kein umlaufendes V4A-Band, was ein fachlicher Mangel ist. Allerdings handelte er möglicherweise auf Anweisung oder ohne ausreichende Vorgabe.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die vertragliche Grundlage. Da der Bodenplattenbauer nach Angebot ohne Erdungsband arbeitete und der Tiefbauer nach Aufwand mit dem Auftrag "alles weitere" beauftragt wurde, liegt die Verantwortung für die fachgerechte Erdung letztlich beim Bauherrn oder dessen Planer. Der Bauherr hätte die Erdung in den Leistungsverzeichnissen beider Gewerke klar definieren müssen.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie zunächst Ihre Verträge und die Leistungsbeschreibungen. Fordern Sie von beiden Firmen eine schriftliche Stellungnahme an, wer für die Erdung zuständig war. Da der Fehler durch den Elektriker erst nach der Verfüllung entdeckt wurde, ist eine gemeinsame Haftung von Bodenplattenbauer (wegen Vergessen) und Tiefbauer (wegen mangelhafter Ausführung) wahrscheinlich. Beauftragen Sie einen auf Baurecht spezialisierten Anwalt, um die Kostenverteilung rechtssicher zu klären und eine außergerichtliche Einigung zu erzielen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Nachinstallation eines umlaufenden Erdungsbandes nach Abschluss der Verdichtung und Verfüllung stellt einen gravierenden Verstoß gegen die technischen Regeln der Elektrotechnik (VDE 0100-540, DIN EN 62305) dar und gefährdet die funktionale Sicherheit der gesamten elektrischen Anlage.
🔴 Gefahr: Ein fehlendes oder unvollständiges Erdungsband führt zu unzureichendem Blitz- und Überspannungsschutz, erhöht das Risiko von elektrischen Schlägen, Brandgefahr durch Potentialunterschiede und macht die Anlage nicht abnahmefähig gemäß VDE 0100-600.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein nachträglich eingebrachtes Band nach Verfüllung und Verdichtung funktional gleichwertig ist, ist falsch – mechanische Beschädigung, unzureichender Korrosionsschutz (V4A-Stahl erfordert exakte Einbettungstiefe und Umgebungsbedingungen) und Unterbrechungen im Ring sind hochgradig wahrscheinlich.
➕ Ergänzung: Die Verantwortung für die Erdungsanlage ist nicht allein beim Bodenplattenbauer oder Tiefbauer isoliert zu sehen – sie ergibt sich aus der Vertragsstruktur, der Bauleitung, der statischen Planung und der Verantwortung des Bauherrn für die Einhaltung der VDE-Vorschriften.
✅ Zustimmung: Die Forderung nach Klärung der Kostentragung ist sachlich gerechtfertigt, da die Nachbaggerung nicht durch höhere Gewalt oder unvorhersehbare Umstände verursacht wurde, sondern durch eine planungs- und ausführungsbedingte Unterlassung.
❌ Widerspruch: Die Aussage, dass "der Tiefbauer alles weitere erledigen sollte" entbindet ihn nicht von der Verpflichtung, die gesetzlichen und normativen Anforderungen an Erdungsanlagen zu kennen und sicherzustellen – dies gilt unabhängig von der Auftragsform (Pauschal- oder Nachweisvergütung).
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen VDE-zertifizierten Elektrofachmann oder Sachverständigen für elektrische Anlagen, um die ordnungsgemäße Ausführung, Durchgangswiderstände und Kontinuität des nachträglich eingebauten Erdungsbandes zu prüfen und ein Abnahme- und Prüfprotokoll zu erstellen – ohne diese Prüfung darf die Anlage nicht in Betrieb genommen werden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die hohe Sicherheitsrelevanz eines vollständigen, umlaufenden Erdungsbandes gemäß VDE und DIN EN.
- Alle drei sehen die Notwendigkeit externer fachlicher Prüfung – GoogleAI fordert einen Bauingenieur, DeepSeek einen Baurechtsanwalt, Qwen einen VDE-zertifizierten Elektrofachmann.
- Alle drei stimmen darin überein, dass die Kostentragung geklärt werden muss, da der Fehler planungs- und ausführungsbedingt ist (keine höhere Gewalt).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI legt den Fokus auf die Statik der Bodenplatte und die Rolle des Bauingenieurs – DeepSeek und Qwen ignorieren dies weitgehend zugunsten elektrischer und vertraglicher Aspekte.
- DeepSeek betont die vertragliche Unklarheit als zentrales Problem und sieht den Bauherrn in der Pflicht, die Erdung explizit zu definieren – GoogleAI und Qwen sehen primär die Gewerke in der Verantwortung.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert die einzige normkonkrete Einordnung (VDE 0100-540, DIN EN 62305, VDE 0100-600) und erklärt die technischen Folgen einer nachträglichen Einbringung (Korrosionsschutz, Ringkontinuität, Durchgangswiderstand).
- DeepSeek ergänzt die Schnittstellenproblematik und differenziert die Verantwortung zwischen Bodenplattenbauer (Vergessen), Tiefbauer (mangelhafte Nachrüstung) und Planer/Bauherr (vertragliche Gestaltung).
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme (implizit in DeepSeeks Formulierung „alles weitere“), dass ein Tiefbauer von der Normkonformität entbunden sei – Qwen betont die unabhängige fachliche Verpflichtung jedes Gewerkes, VDE-Vorschriften einzuhalten.
- GoogleAI unterstellt, der Tiefbauer habe „unvollständig nachgerüstet“ – DeepSeek relativiert dies mit der Aussage, er habe möglicherweise „auf Anweisung oder ohne Vorgabe“ gehandelt; Qwen stellt diesen Umstand nicht in Frage, sondern fordert klare technische Nachweise.
👉 Empfehlung: Priorisiert wird die sicherste Einschätzung: Qwens klare normative Bewertung (VDE-rechtliche Zulässigkeit) und die Forderung nach einer Prüfung durch einen VDE-zertifizierten Elektrofachmann – dies entspricht dem Vorsichtsprinzip und ist verbindlich für die Abnahme.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Funktionale Sicherheit des Erdungsbandes ✅ Alle drei KIs stimmen darin überein, dass ein fehlendes/unvollständiges Erdungsband lebens- und gebäudeschädliche Risiken birgt – insbesondere bei Blitzschlag und Überspannung. Normative Zulässigkeit der Nachinstallation ❌ Qwen erklärt klar die Normwidrigkeit (VDE 0100-540) nach Verfüllung; GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht – Widerspruch zugunsten Qwen als sicherste Bewertung. Verantwortlichkeitsverteilung ⚠️ GoogleAI sieht primär den Bodenplattenbauer/Hersteller in der Pflicht; DeepSeek fokussiert die vertragliche Unklarheit; Qwen betont die gesamtheitliche Verantwortung (Bauherr, Planer, Gewerke) – Abwägung erforderlich. Notwendigkeit einer externen Prüfung ✅ Alle drei fordern Experteneinschaltung – allerdings unterschiedliche Fachrichtungen (Bauingenieur, Baurechtsanwalt, VDE-Elektrofachmann); Konsens: fachlich zertifizierte, normkonforme Prüfung ist zwingend. Kostentragung ⚠️ Alle drei bestätigen, dass die Zusatzkosten nicht vom Bauherrn allein getragen werden müssen – jedoch ohne einheitliche Zuordnung: GoogleAI nennt den Verursacher, DeepSeek die gemeinsame Haftung, Qwen die Pflicht zur rechtssicheren Klärung. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen VDE-zertifizierten Elektrofachmann zur Prüfung der nachträglich installierten Erdung – nur mit dessen schriftlichem Prüf- und Abnahme-Protokoll ist eine rechtskonforme Inbetriebnahme der Anlage möglich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichender Blitzschutz durch unterbrochenes oder nicht kontinuierliches Erdungsband Massive Gebäudeschäden, Brandgefahr, Gefährdung von Leib und Leben 🔴 Risiko Fehlende Abnahme der elektrischen Anlage gemäß VDE 0100-600 Keine Inbetriebnahme erlaubt, Versicherungsausschluss bei Schäden, Baubehördenauflagen 🔴 Risiko Vertragliche Haftungskonflikte zwischen Gewerken ohne klare Verantwortungszuweisung Zeitverlust, Rechtsstreitigkeiten, ungeklärte Kostenübernahme, Baustopp 🔴 Risiko Mechanische Beschädigung des Erdungsbandes bei Nachbaggerung Kurzschlüsse, erhöhter Übergangswiderstand, Korrosionsanfälligkeit, reduzierte Lebensdauer 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Erdungsmaßnahmen (z. B. keine Widerstandsmessung, fehlende Kontinuitätsprüfung) Unmöglichkeit der Nachweisführung gegenüber Netzbetreibern und Versicherungen ✅ Chance Frühzeitige fachliche Klärung durch VDE-Prüfer als Basis für rechtsfeste Kostentragungsvereinbarung Einsparung von Gerichtskosten, schnelle Einigung, vertrauensvolle Gewerkkooperation ✅ Chance Erstellung einer lückenlosen Dokumentation (Fotos, Prüfprotokolle, Vertragsauszüge) Rechtssichere Beweissicherung, klare Positionierung gegenüber allen Beteiligten ✅ Chance Nutzung der Situation zur Optimierung der gesamten Erdungs- und Potentialausgleichsanlage Zukunftssichere Anlage, bessere Überspannungsschutzwirkung, höhere Versicherungsakzeptanz ✅ Chance Vertragsrechtliche Aufarbeitung als Impuls für klare Schnittstellenregelungen bei künftigen Projekten Vermeidung ähnlicher Fehler in Folgebauten, verbesserte Bauabwicklung ✅ Chance Integration einer Smart-Messinfrastruktur bei der Neuanlage (z. B. permanente Erdungswiderstandsüberwachung) Frühwarnsystem bei Korrosion oder Erdungsausfall, digitale Wartungsnachweise Orientierungshilfen
- Unverzügliche VDE-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen VDE-zertifizierten Elektrofachmann, um Durchgangswiderstand, Ringkontinuität und Einbettungsqualität des nachträglich eingebauten Erdungsbandes prüfen und ein rechtsverbindliches Abnahme-Protokoll erstellen zu lassen.
- Verträge und Leistungsbeschreibungen sammeln: Sammeln Sie sämtliche schriftlichen Unterlagen zu den Verträgen mit Bodenplattenbauer, Tiefbauer und Elektriker – insbesondere die Leistungsverzeichnisse und Zusatzvereinbarungen zur Erdung.
- Stellungnahmen der Gewerke einfordern: Fordern Sie schriftlich von Bodenplattenbauer und Tiefbauer eine eindeutige Stellungnahme zur vereinbarten Verantwortung für die Erdungsanlage – dokumentieren Sie alle Antworten zeitnah.
- Rechtliche Klärung einleiten: Beauftragen Sie einen auf Baurecht spezialisierten Anwalt, um die Kostenverteilung auf Grundlage der VDE-Prüfung und der Vertragsunterlagen rechtssicher zu ermitteln und eine außergerichtliche Einigung anzustreben.
- Technische Dokumentation vervollständigen: Erstellen Sie ein digitales Prüfbuch mit Fotos der Nachinstallation, Messwerten des Erdungswiderstands, Prüfprotokoll und allen schriftlichen Vertrags- sowie Stellungnahmen – für Versicherung, Netzbetreiber und Bauabnahme.
- Klare Schnittstellen für künftige Projekte definieren: Formulieren Sie in allen zukünftigen Leistungsverzeichnissen explizit: „Erdungsband als umlaufender, V4A-Ring, einschließlich Kontinuitätsprüfung und Widerstandsmessung gemäß VDE 0100-540 – verantwortlich: [Gewerk]“.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Erdungsband
- Ein Erdungsband ist ein flaches, leitfähiges Band, das in der Erde verlegt wird, um elektrische Anlagen zu erden und vor Überspannungen zu schützen. Es dient dem Potentialausgleich und der Ableitung von Blitzströmen. Verwandte Begriffe: Fundamenterder, Potentialausgleich, Blitzschutz.
- Fundamenterder
- Ein Fundamenterder ist ein in das Fundament eines Gebäudes eingebetteter Leiter, der zur Erdung der elektrischen Anlage dient. Er stellt eine großflächige Verbindung zur Erde her und schützt vor gefährlichen Berührungsspannungen. Verwandte Begriffe: Erdungsband, Potentialausgleichsschiene, Erdungswiderstand.
- Potentialausgleich
- Der Potentialausgleich ist eine Maßnahme, um Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen einer elektrischen Anlage oder eines Gebäudes zu vermeiden. Er dient dem Schutz von Personen und Geräten vor gefährlichen Berührungsspannungen. Verwandte Begriffe: Erdung, Schutzleiter, Überspannungsschutz.
- Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie besteht in der Regel aus Stahlbeton und dient dazu, die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund zu verteilen. Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Kellerdecke.
- Tiefbau
- Tiefbau umfasst alle Bauarbeiten, die unterhalb der Geländeoberfläche stattfinden. Dazu gehören beispielsweise Erdarbeiten, Kanalbau, Straßenbau und der Bau von Fundamenten. Verwandte Begriffe: Erdbau, Kanalisation, Straßenbau.
- Bauingenieur
- Ein Bauingenieur ist ein Ingenieur, der sich mit der Planung, Konstruktion und Überwachung von Bauwerken befasst. Er ist verantwortlich für die Standsicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Funktionalität von Gebäuden und Infrastrukturprojekten. Verwandte Begriffe: Architekt, Statiker, Tragwerksplanung.
- Elektriker
- Ein Elektriker ist ein Handwerker, der sich mit der Installation, Wartung und Reparatur von elektrischen Anlagen befasst. Er ist verantwortlich für die sichere und zuverlässige Funktion von Stromversorgungen, Beleuchtungsanlagen und elektrischen Geräten. Verwandte Begriffe: Elektroinstallateur, Elektroniker, Starkstrommonteur.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Erdungsband und wozu dient es?
Ein Erdungsband ist ein leitfähiges Band, das in der Bodenplatte oder im Fundament eines Gebäudes verlegt wird. Es dient dazu, elektrische Potentialunterschiede auszugleichen und im Falle eines Blitzeinschlags den Strom sicher in die Erde abzuleiten. - Wer ist für die korrekte Installation des Erdungsbandes verantwortlich?
In der Regel ist der Elektriker für die fachgerechte Installation des Erdungsbandes zuständig. Er muss sicherstellen, dass das Band korrekt mit der Potentialausgleichsschiene verbunden ist und die erforderlichen Erdungswerte erreicht werden. - Welche Kosten entstehen, wenn das Erdungsband nachträglich eingebaut werden muss?
Die Kosten für den nachträglichen Einbau eines Erdungsbandes können je nach Aufwand und den örtlichen Gegebenheiten variieren. Sie umfassen in der Regel die Kosten für Baggerarbeiten, Tiefbauarbeiten, das Erdungsband selbst und die Arbeitszeit des Elektrikers. - Kann ich den nachträglichen Einbau des Erdungsbandes selbst durchführen?
Nein, der Einbau eines Erdungsbandes sollte ausschließlich von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Unsachgemäße Installationen können die Schutzfunktion beeinträchtigen und gefährliche Situationen verursachen. - Wie finde ich einen kompetenten Elektriker für den Einbau des Erdungsbandes?
Ich empfehle, sich bei der Handwerkskammer oder dem örtlichen Elektrikerverband nach qualifizierten Fachbetrieben zu erkundigen. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen. - Was ist der Unterschied zwischen einem Erdungsband und einem Fundamenterder?
Ein Erdungsband ist eine spezielle Form des Fundamenterders. Der Fundamenterder kann auch aus anderen Materialien bestehen, z.B. aus verzinktem Stahl. Das Erdungsband ist jedoch besonders gut geeignet, um großflächige Erdungen zu realisieren. - Wie tief muss ein Erdungsband verlegt werden?
Das Erdungsband muss in der Regel in einer Tiefe von mindestens 50 cm unter der Geländeoberfläche verlegt werden. Die genauen Anforderungen sind in den einschlägigen Normen (z.B. DIN 18014) festgelegt. - Was passiert, wenn das Erdungsband korrodiert?
Korrosion des Erdungsbandes kann die Leitfähigkeit beeinträchtigen und die Schutzfunktion reduzieren. Daher sollte das Erdungsband regelmäßig auf Korrosion überprüft werden. Bei Bedarf muss es ausgetauscht werden.
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der klassische Fall der mangelnden Baustellenkoordination.Ein Fundamenterder gehört ins Fundament. Ist nun mal so, das wurde von wem beauftragt?
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So wie es sich aktuell darstellt ist das der typische ED-Fall ...
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Bodenplattenfirma: Angebot ohne Fundamenterder-Spezifizierung
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Danke für die schnelle Antwort. Die Bodenplattenfirma Danke für die schnelle Antwort. Die Bodenplattenfirma erstellte ein Angebot auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung des Partner der FH-Firma (die wir nicht nahmen, da sie ein Angebot erstellt hatte für Streifenfundamente. Als sich herausstellte/Bodengutachten, dass wir besser eine selbsttragende Platte haben sollten und die Zeit drängte/Winter, wollte der FH-Partner dafür 35 % mehr haben). Unser örtlicher Tiefbauer (alteingesessenes Unternehmen, schon der Vater hatte für uns gearbeitet, jetzt der Sohn, außerdem Bekannter aus dem Freundeskreis) schlug dann seinen Partner vor, der in etwa beim Preis der Bodenplatte/Streifenfundamente FH-Partner lag. Fundamenterder war nicht ausdrücklich genannt. Der Tiefbauer sollte alle Tiefbauarbeiten, und notwendigen Arbeiten machen, die der Bodenplattenmensch nicht macht (er hatte das Angebot des Bodenplattenherstellers bekommen), ohne besondere Spezifizierung von uns, z.B. Entwässerung/Gräben machen, sodass der FH-Hersteller nur noch sein FH draufstellen muss. Beide: Bodenplattenbauer u. Tiefbauer merkten (zwar leicht verspätet) dass Fundamenterder vergessen worden war, informierten uns darüber, wir sagten beiden, dass wir die Kosten zahlen würden. Am Folgetag (vor Gießen des Fundaments) wurde das Stück Eisen mitgebracht. (Beide Tiefbauer u. Bodenplattenmensch waren an der Baustelle, der eine hatte es mitgebracht, der Vorarbeiter des anderen legte es ein) Es wurde aber nur ein Stück in die Platte gelegt. Wir waren der Meinung die beiden Fachleute wüssten, wie man das macht. Anscheinend war dem nicht so. Erst durch den Elektriker erfuhren wir, dass auch rund um das Haus der F. Erder gelegt werden musste. Leider fing die fachliche Unterstützung durch die FH-Firma erst ab OK-Bodenplatte an. Wir möchten keine rechtlichen Schritte unternehmen, lediglich Argumente haben, wenn die doppelten Arbeiten berechnet werden sollten. Nochmal Danke für Ihre Orientierungshilfe -
Fundamenterder: Bestandteil der Elektroanlage im Hausbau
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OK, dann verwirre ich mal komplett: der Fundamenterder ist Bestandteil der elektrotechnischen Anlage des Hauses.Wie stellt sich denn der Strippenzieher des FH-Fritzen dazu?
Und: die Pläne für die Bodenplatte lieferte der FH-Bauer, ist da nicht mal irgendwas eingezeichnet?
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Bodenplattenplan: Kein Fundamenterder eingezeichnet – Fehlerquelle!
Im Bodenplattenplan ist nichts eingezeichnet. Im 1 ...
Im Bodenplattenplan ist nichts eingezeichnet. Im 1 Im Bodenplattenplan ist nichts eingezeichnet. Im 1. Angebot des Fertighauspartners (damals noch Streifenfundament) stand im Fließtext/Beschreibung drin "Fundamenterder als geschlossener Ring". Da nach Bodengutachten kein Streifenfundament mehr gemacht werden sollte, bekamen wir Spezifikation für "selbsttragende Bodenplatte". Diese gaben wir weiter an den Bodenplattenbauer plus Bodenplattenplan und Bodenplattenstatik. In der neuen Spezifikation, Bodenplattenplan u. Statik stand von Fundamenterder als geschlossener Ring nichts mehr drin. Diese Unterlagen bekam unser späterer Bodenplattenbauer. Hier könnte man sagen unser Fehler oder Fehler FH-Ingenieur der das nicht mehr wiederholt hat für die andere Platte. ABER: Auf der Baustelle (anwesend Bodenplattenhersteller, Tiefbauer und wir, waren sich alle bewusst und es wurde ausdrücklich darüber gesprochen, dass ein Fundamenterder gelegt wird und von uns auch bezahlt werden würde (Im Angebot stand außerdem, dass im Angebot nicht enthaltene aber gewünschte Dinge zusätzlich berechnet würden). Er wurde angeblich ja auch eingelegt. Nur wir als Bauherren/Laien wussten nicht, dass dieses Stück Eisen in einer gedämmten Platte allein nichts bringt und dass der Fundamenterder rund ums Haus musste. Ich denke, als Bodenplattenbauer sollte man das doch wissen oder bei Zweifel beim FH-Hersteller rückfragen lassen. Dafür gibt es doch sicher auch irgendeine DINAbk.-Vorschrift. Oder liegen wir da falsch? Nochmal Danke für die Zeit die Sie sich genommen haben. -
Gedämmte Bodenplatte: Besonderheiten beim Fundamenterder!
deswegen schrieb ich ...
🔴 .. Bestandteil der elektrischen Anlage. Und bei gedämmten Bodenplatten muss man schon einmal mehr nachdenken. Da hat dann auch der FH-Fritze gepennt, oder er hat schlichtweg keine Ahnung. Mal nach Fundamenterder gugeln, da gibt es ein tolles Merkblatt von elektro..? . Irgendwie so.. -
Ringerder Edelstahl: Vor dem Auffüllen einlegen – Kosten sparen!
Ringerder Edelstahl unter dem Fundament
Vor dem Auffüllen hätte man den Ringerder VA 10 mm Durchmesser ohne jegliche Baggerarbeiten einlegen können. Es handelt sich um eine Vorleistung für die Elektroanlage. Vermutlich hat der Bauleiter gepennt. Die jetzige Ausführung mit Baggerarbeiten um das Haus ist OK, die Kosten werden Sie wohl tragen müssen. Gruß -
danke für die Antwort.
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Bauleiter: Verantwortlichkeit bei fehlendem Erdungsband?
Wer war Bauleiter?
Hallo,heute geht doch nichts mehr ohne eine entsprechende Person die auch dafür gegenüber den Behörden unterschreiben muss. Selbst für die Wärmedämmung muss jetzt ein dafür qualifizierter und geprüfter gegenüber den Behörden benannt und vom Bauherrn bezahlt werden. (fehlt nur noch der Fachmann, der für DIXI unterschreibt und den Behörden gegenüber Meldung erstattet)
"Wir waren der Meinung die beiden Fachleute wüssten, wie man das macht. Anscheinend war dem nicht so. Erst durch den Elektriker erfuhren wir, dass auch rund um das Haus der F. Erder gelegt werden musste. "
Dann sollten die beiden dafür auch einstehen. Der nächste Verantwortliche ist der Bauleiter. Und den letzten, der selten Pleite gehen kann und eine Haftpflichtversicherung hat ist der Architekt.
Aber wer hat die Planänderung ohne Streifenfundament durchgeführt. Da sind wohl keine korrigierten Pläne erstellt worden. Wer hat hier die Ursache für die folgenden Fehler gelegt? Warum hat der Bauleiter das nicht bemerkt?
Im Übrigen sollte es langsam auf dem Bau bekannt sein, dass man verzinktes Eisenband nur in Normalen Beton mit Kontakt zum Erdreich einlegen kann.
Ist die Bodenplatte gedämmt, vom Erdreich getrennt oder WU-Beton muss man nicht unbedingt Edelstahl verbuddeln aber aufpassen. Das geht nur mit genauen Zeichnungen. Wer lieferte die?
Zeichnungen zu diesem Thema gibt es u.a. bei der Firma Dehn.
Pauline
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Erdungsband vergessen: Zusatzkosten im Tiefbau vermeiden!
💡 Kernaussagen: Das Vergessen des Erdungsbands beim Hausbau kann zu erheblichen Zusatzkosten durch Baggerarbeiten und Tiefbau führen. Die klare Aufgabenverteilung zwischen Tiefbauer, Bodenplattenbauer und Elektriker ist entscheidend. Ein fehlender Fundamenterder im Bodenplattenplan deutet auf mangelnde Koordination hin. Bei gedämmten Bodenplatten sind besondere Aspekte beim Fundamenterder zu beachten. Die frühzeitige Installation eines Ringerders kann Kosten sparen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Bodenplattenplan: Kein Fundamenterder eingezeichnet – Fehlerquelle! bezüglich der Spezifikationen und der Verantwortung des FH-Ingenieurs.
💰 Kosten: Das nachträgliche Einbringen des Erdungsbands verursacht unnötige Kosten. Im Beitrag Ringerder Edelstahl: Vor dem Auffüllen einlegen – Kosten sparen! wird eine kostengünstigere Alternative beschrieben.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Leistungsbeschreibungen und Angebote genau, um sicherzustellen, dass der Fundamenterder enthalten ist. Klären Sie Verantwortlichkeiten im Vorfeld, um Baupfusch und Zusatzkosten zu vermeiden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Bauingenieur oder Elektriker. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Bauleiter: Verantwortlichkeit bei fehlendem Erdungsband? bezüglich der Verantwortlichkeiten.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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