Für ein Projekt benötige ich die Einschätzung von Fachleuten aus dem Bauwesen (bin selber ein Maschinenbauer).
Es geht um ein selbstfahrendes Schienenfahrzeug (ferngesteuert, 2.5 t), welches von einer Einschienenbahn geführt wird. Das Fahrzeug ist ein "normales" Geländefahrzeug und fährt selber auf einem genügend verfestigten Untergrund (Kies/Erde), es wird nur die Achse über einen Schlitten angelenkt. Diese Schiene (Breitflanschträger HEB 120) soll in Abständen von ca. 2.9 m auf Fundamente (eingelassene und gefüllte Betonröhren, ca. Ø0.5 m) gesetzt werden. Länge der Schienenstrecke bis 2000 m. Temperaturen sind mit bis zu -35 °C zu rechnen (Frosttiefe?), ebenso mit bis zu 1 m Schnee (Schmelzwasser).
Mechanisch sind die Schienen geklemmt, mit einer Spalte am Schienenstoß (alle 5.8 m) zur Wärmedehnungsaufnahme versehen und der Schlitten zur Führung des Fahrzeuges kann einige wenige Winkelgrade Versatz Schiene zu Fahrzeug aufnehmen.
Nun fragt der Endbenützer, wie nötig es ist, frostsicheren Grund unter den Fundamenten zu haben.
Folgende Punkte interessieren mich :
- Ob und was es für Alternativen zum setzen von Fundamenten gibt (anstelle Frosttiefe)
- Wie könnten diese Alternativen aussehen
- Mit was für Bewegungen der Fundamente ist zu rechnen?
- Gibt es Erfahrungen aus ähnlichen Projekten (könnte mir analoge Ansätze aus dem Lärmschutzwandbau vorstellen)
.- ...
Danke im Voraus für die Bemühungen.
Gruß
Andreas