Definiert ist frostfreie Gründung im freistehenden Wandbereich.
Grund ist lehmiger Boden.
Bei der Planung wurde von zweierlei sich widersprechenden Dingen ausgegangen - Architekt hat gepennt und mir ist das erst viel zu spät aufgefallen:
- Garagenzufahrt als Gerade von Straße zu Garage, Ausführung bis direkt an Hauswand. Damit liegt die Stirnseite der Bodenplatte teilweise frei.
- Bodenplatte ist seitlich komplett Erdbedeckt, tiefe Streifenfundament ca. 90 cm ab OK Bodenplatte.
An der Garagenauffahrt liegt jetzt die OK Bodenplatte an der Hauskante ca. 35 cm über dem geplanten schrägen Niveau der Garagenzufahrt. Die relative Tiefe des Fundaments beträgt somit nur noch ca. 55 cm.
Mein Bauträger (schlüsselfertig) bietet mir jetzt an, das Fundament seitlich und unterhalb freizugraben und das Fundament nach unten zu unterfüttern. Die zu unterfütternde Länge beträgt ca. 2,5 bis 3 m, was er in zwei Arbeitsschritten durchführen will.
Mir kommen dabei folgende Fragen:
- Vorgehen prinzipiell ok?
- Muss auch im Bereich 'um die Ecke herum' - also an der Straßenseite wo wir bis OK Bodenplatte aufschütten werden - zumindest teilweise unterfüttert werden.
- gibt es einfachere Alternativen?