Ich hatte eigentlich vor die freigelegten 50 cm im erdberührten Bereich mit einem Bitumenisolieranstrich zu versehen und in Höhe des Kiesbett/Pflasterbelag einen ca. 10 cm hohen Streifen Noppenfolie oder ähnliches gegen die Wand zu legen.
Der Sockel selbst sollte dann mit einer Dach- und Sockelfarbe (Dachfarbe, Sockelfarbe) gestrichen werden.
Bin nun aber verunsichert ob das ganze nicht eher kontraproduktiv ist da eventuell der über dem Erdreich stehende Sockel als "Verdunstungszone" dient und der Bitumenisolieranstrich negative Auswirkungen auf diese Eigenschaft hat?
Selbst wenn ich die 50 cm Bitumenisolieranstrich weglassen würde, kann dann der Sockel noch über die neu aufgebrachte Dach- und Sockelfarbe (Dachfarbe, Sockelfarbe) "abdunsten"?
Bei Dieser Dach- und Sockelfarbe (Dachfarbe, Sockelfarbe) soll laut Angabe des Herstellers die Atmungsaktivität und Diffusionsfähigkeit des Untergrundes erhalten bleiben. Reicht diese Eigenschaft aus? Möchte mir hier keine Baustelle schaffen wo keine ist.
Zum Haus: 70er Jahre Fertighaus, voll unterkellert, Wände innen sind trocken, jedoch leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit im Keller. Trocknungsfirma meinte (nach Beseitigung eines Wasserschadens) dass dies bei der Bauweise normal sei. War auch vor dem Wasserschaden schon so.
Für alle Hinweise auf die richtige Vorgehensweise bereits jetzt herzlichen Dank! Viele Grüße Bild 1. Frisch freigelegt, man erkennt gut die feuchte Stelle wo eben noch Erdberührung war.
Bild 2. Gleiche Stelle wie im ersten Bild, bereits nach einer Minute sichtlich trocken
Bild 3. Gesamtansicht






