wir haben einen L-förmigen Atrium-Reihenbungalow Baujahr. 69 geerbt, den wir auch gerne zunächst selbst bewohnen würden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das Haus im sogenannten Trockenputzverfahren gebaut wurde. Einfache 24er Bimsstein-Hohlblöcke wurden mit Gipskartonplatten und Glaswolle verkleidet. Auch die Decke wurde in dieser Weise abgehängt. An zwei Stellen haben wir bereits Schimmel entdeckt, ein Schimmelhund hat jedoch auch an allen anderen Wänden angeschlagen und es ist anzunehmen, dass sich auch unter der mit Gipskarton abgehängten Decke Schimmel befindet.
Wir müssen nun die Gipskarton-Glaswollkonstruktion im gesamten Haus zurückbauen lassen und den Untergrund desinfizieren. Danach wollen wir die Wände und Decken mit Kalziumsilikatplatten verkleiden. Oder ist es hier sinnvoller, nach erfolgtem Rückbau alles verputzen zu lassen? Ist der richtige Ansprechpartner hierfür ein Schimmelsanierer oder eher ein Bauunternehmen? Oder benötigen wir einen Architekten/Bauningenieur? Wir haben außerdem noch vor, die Leitungen zu erneuern, Fenster auszutauschen und eine neue Wand einzuziehen sowie einen Teil des Fußbodens austauschen. Das Flachdach ist laut unserem Dachdecker von außen OK. Eine Außenwanddämmung ist wegen Grenzbebauung nicht möglich. Vielleicht hat hier jemand einen Rat, wie wir weiter vorgehen können. Wir haben zunächst einen Termin mit einem Schimmelsanierer gemacht, der ist jedoch erst im April.
Vielen Dank!