Der Verkäufer (er bewohnte das Haus 10 Jahre), mit dem wir mittlerweile seit 3 Jahren im Rechtstreit sind, beruft sich auf die Drainage die um das Haus besteht und sagt es könnte somit zu keinen Feuchtigkeitsschäden kommen.
Meine Frage ist nun: da wir bei der Besichtigung wirklich nichts von Feuchtigkeit oder verfärbtem, abbröckelndem Putz gesehen haben, könnte es sein, dass der Besitzer dieses Problem einige Monate vor dem Verkauf, mit irgendeiner Sperrschicht- / Putz (die aber wohl nicht ewig hält) ausbessern konnte um somit den Anschein der Normalität herbeizuführen. Könnte man mit einer Putzprobe und einem Gutachten dieses nachweisen? Ist es wirklich möglich, dass ein so massiver Schaden innerhalb von 2 Wochen entsteht und sich die letzten 10 Jahre nicht gezeigt hat?
In erster Instanz haben wir leider schon verloren, da es das Gericht nicht als arglistige Täuschung ansah bzw. der Beweis hierfür nicht erbracht wurde.
Wir sind für jeden Ansatz dankbar!
