folgendes Problem:
In meiner Abwesenheit (Urlaub) ist die Solaranlage auf dem Dachboden eines Holzständerhauses ausgelaufen (Frostschutzanteil minimal, da wg. Umbau mit Wasser nachgefüllt).
Deckenaufbau: OSBAbk. Platte, Holz + Steinwolle, Folie, Gipskartonplatte
Da die Füllmenge der Anlage max. knapp 20 l beträgt, der Teil des Wassers der herauslief (und nicht spritzte) in einer Auffangwanne gesammelt wurde, dürften von der Menge her 5 - max. 15 l ausgetreten sein.
Das Wasser ist wohl am Kamin heruntergelaufen und im Erdgeschoss angekommen, ein anderer Teil ist auf der Gipskartonplatte im Zimmer angekommen. Ob direkt durch die Dämmung von Oben (wie denn durch die Folie?) oder am Ständerwerk herunter und dann zwischen Folie und Rigips kann ich nicht sagen.
Wie dem auch sei, der Mieter hat in meiner Abwesenheit die komplette Deckenunterkonstruktion austauschen lassen (Kind hat Asthma, Angst vor Schimmel usw. blabla) und winkt jetzt mit der Rechnung.
Der Wassereinbruch wurde sofort entdeckt, konnte also nicht länger unerkannt wirken.
Fragen:
- Ist der Wasserbruch in solch eine Decke reversibel oder muss die Konstruktion (Dämmung) erneuert werden?
Die Decke trennt zwei ausgebaute und beheizte Räume, ich denke Einbußen bei der Dämmfähigkeit sind da uninteressant.
- Welche Alternativen hätte es gegeben? Kosten?
Ich hätte mir gedacht 100er Loch auf der einen Seite bohren, 100 Loch auf der anderen, Abluftschlauch nach draußen und dann zwei Tage Luft durchblasen - fertig.
- Muss eine feucht gewordenen Rigipsplatte ersetzt werden? oder ist sie nach dem Austrocknen wieder intakt?
Wer beurteilt die Situation jetzt wo ich vor vollendete Tatsachen gestellt werde? Nützt da noch ein Sachverständiger, der kann ja auch nicht mehr viel sehen?
Es gibt Fotos von der feuchten Decke von Oben und unten, aber nicht vom Aufbau.
Meine Position:
Ich will für meinen Schaden aufkommen, aber Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen finanziere ich auch nicht.
