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Stichflur als Rettungsweg im Büro: Länge, Vorschriften & Sicherheit in Düsseldorf?
In diesem Forum sind Sie: Normen, Vorschriften, Verordnungen etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Stichflur-Regelungen gemäß MBO § 36 gelten auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) und sind im Kontext von Bürogebäuden in Düsseldorf relevant. Bei Hochhäusern ist zusätzlich die Hochhausrichtlinie (HochhVO) zu beachten. Eine Umgehung der Stichflurregel ist unter Umständen durch ein qualifiziertes Brandschutzkonzept möglich, welches jedoch die Expertise eines Fachplaners erfordert. Die Planung und Umsetzung von Rettungswegen sollte stets unter Einbeziehung eines Fachplaners für Brandschutz erfolgen, um Genehmigungen zu sichern und Haftungsrisiken zu minimieren.
Stichflur als Rettungsweg im Büro: Länge, Vorschriften & Sicherheit in Düsseldorf?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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🔴 KRITISCH: Die Stichflurlänge darf nur dann 15 m betragen, wenn alle Voraussetzungen der BauO NRW § 38 Abs. 2 erfüllt sind – insbesondere Rauchableitung nach DINAbk. 18017-3 oder automatische Brandmeldeanlage; andernfalls ist die Maximal-Länge auf 10 m reduziert.
🔴 KRITISCH: Ein Stichflur muss unbedingt zu einem brandschutztechnisch gesicherten Sicherheitstreppenraum führen – eine bloße Zuführung zu einem Treppenhaus ohne entsprechende rauchfreie Erschließung ist nicht zulässig und stellt eine unmittelbare Lebensgefahr dar.
⚠️ WICHTIG: Die Gebäudeklasse nach BauO NRW (insb. Höhe >13 m = Gebäudeklasse 5) und die Nutzungsklasse (Büro = Klasse 3) bestimmen die Anwendbarkeit und Verschärfung der Rettungswegvorschriften – eine pauschale Anwendung der MBOAbk. ist rechtswidrig.
⚠️ WICHTIG: Neben der Länge sind Fluchtwegbreite (min. 1,20 m), Bodenbeschaffenheit, dauerhafte Notbeleuchtung nach DIN EN 1838 und klare Kennzeichnung nach DIN ISO 7010 zwingend erforderlich – Mängel in diesen Bereichen machen den Rettungsweg rechts- und sicherheitstechnisch unbrauchbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Stichflur-Regel, wie sie im MBO § 36 (Musterbauordnung) beschrieben ist, begrenzt die Länge von Stichfluren, die als Rettungswege dienen und nur eine Fluchtrichtung zu einem Sicherheitstreppenraum haben, auf maximal 15 Meter.
Da es sich um ein Bürogebäude in Düsseldorf handelt, ist die Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) maßgeblich. Es ist wichtig zu prüfen, ob die BauO NRW eine ähnliche oder abweichende Regelung für Stichflure enthält. Die MBO dient als Grundlage, kann aber durch Landesrecht modifiziert sein.
Ich empfehle, die aktuelle Bauordnung für NRW sowie die zugehörigen Verwaltungsvorschriften und Richtlinien (z.B. die Rettungswegbreiten und Anforderungen an Sicherheitstreppenräume) genau zu prüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie einen auf Brandschutz spezialisierten Architekten oder Ingenieur in Düsseldorf, um die spezifischen Anforderungen für Ihr Bürogebäude zu klären.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Zulässigkeit eines Stichflurs als Rettungsweg in einem Bürogebäude in Düsseldorf. Der Nutzer bezieht sich auf die Musterbauordnung (MBO) § 36, die eine maximale Länge von 15 Metern für notwendige Flure mit nur einer Fluchtrichtung vorschreibt. Diese Regelung ist grundsätzlich korrekt erkannt, jedoch ist die Anwendung auf Bürogebäude differenziert zu betrachten.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Aussage zur maximalen Länge eines Stichflurs von 15 Metern gemäß MBO § 36 ist fachlich richtig. Diese Vorschrift dient der Sicherstellung, dass im Brandfall eine ausreichende Fluchtmöglichkeit besteht, bevor die Rauchausbreitung die Nutzung des Flurs unmöglich macht.
⚠️ Korrektur: Die Musterbauordnung (MBO) ist kein direkt geltendes Gesetz, sondern eine Empfehlung für die Bundesländer. In Nordrhein-Westfalen gilt die Bauordnung NRW (BauO NRW). Diese enthält in § 36 ebenfalls Regelungen zu notwendigen Fluren, die jedoch von der MBO abweichen können. Zudem ist die Längenbegrenzung von 15 Metern nicht pauschal für alle Bürogebäude anwendbar, sondern hängt von der Gebäudeklasse, der Nutzungseinheit und der Brandschutzausstattung ab.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die konkrete Gebäudeklasse nach BauO NRW. Für Bürogebäude der Gebäudeklasse 4 oder 5 (Höhe > 13 m) gelten strengere Anforderungen. Zudem muss der Stichflur zu einem Sicherheitstreppenraum führen, was in der Praxis oft eine brandschutztechnische Ertüchtigung erfordert. Auch die Anzahl der Nutzer und die Rettungswegbreite sind zu berücksichtigen.
🔴 Gefahr: Eine Überschreitung der zulässigen Stichflurlänge oder eine fehlende Zuführung zu einem Sicherheitstreppenraum kann im Brandfall zu einer lebensgefährlichen Situation führen. Die Rettungswege könnten verrauchen und die Flucht unmöglich machen. Zudem drohen bei Verstößen gegen die Bauordnung Bußgelder und im Schadensfall haftungsrechtliche Konsequenzen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen anerkannten Brandschutzsachverständigen oder einen Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz. Dieser kann die konkrete Situation vor Ort bewerten, die geltende BauO NRW anwenden und eine brandschutztechnische Stellungnahme erstellen. Nur so kann die Sicherheit der Rettungswege rechtskonform und fachlich einwandfrei gewährleistet werden.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die zulässige Länge einer Stichflur als Rettungsweg in einem Bürogebäude in Düsseldorf und bezieht sich auf § 36 der Musterbauordnung (MBO), die jedoch keine unmittelbare Rechtswirkung hat – maßgeblich ist die Landesbauordnung Nordrhein-Westfalens (BauO NRW), die die MBO in modifizierter Form umsetzt.
⚠️ Korrektur: Die Formulierung "Notwendige Flure mit nur einer Fluchtrichtung, die zu einem Sicherheitstreppenraum führen, dürfen nicht länger als 15 m sein" ist eine vereinfachte, aber ungenaue Wiedergabe – die BauO NRW unterscheidet nach Gebäudehöhe, Nutzungsklasse, Fluchtwegbreite, Rauchableitung und ob eine automatische Brandmeldeanlage vorhanden ist.
➕ Ergänzung: Gemäß § 38 Abs. 2 BauO NRW beträgt die zulässige Länge einer Stichflur in Bürogebäuden (Nutzungsklasse 3) grundsätzlich 15 m, jedoch nur bei Vorhandensein einer Rauchableitung nach DIN 18017-3 oder einer automatischen Brandmeldeanlage; ohne diese Maßnahmen reduziert sich die Maximal-Länge auf 10 m.
🔴 Gefahr: Eine zu lange Stichflur ohne ausreichende Rauch- und Wärmeabfuhr oder Brandmeldeanlage führt bei Brandausbruch zu lebensbedrohlicher Rauchgasansammlung – Fluchtwege werden innerhalb weniger Minuten unpassierbar, was zu schweren Verletzungen oder Todesfällen führen kann.
🔴 Gefahr: Die Annahme, § 36 MBO sei unmittelbar anzuwenden, birgt das Risiko einer fehlerhaften Planung – Verstöße gegen die BauO NRW können zu Baugenehmigungsverweigerungen, Nachbesserungsaufträgen oder im Schadensfall zu Haftungsansprüchen führen.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Orientierung an 15 m als Referenzwert ist sachlich richtig, solange alle Voraussetzungen der BauO NRW und der zugehörigen Technischen Baubestimmungen (z. B. DIN 18017-3, DIN 4102-14) erfüllt sind.
➕ Ergänzung: Zusätzlich sind die Anforderungen an die Fluchtwegbreite (mindestens 1,20 m für Bürogebäude), die Bodenbeschaffenheit, die Beleuchtung (Notbeleuchtung nach DIN EN 1838) und die Kennzeichnung nach DIN ISO 7010 zu prüfen – alle diese Faktoren beeinflussen die Sicherheit der Stichflur maßgeblich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen nach DIN 18008 bzw. DIN EN 1990 zertifizierten Brandschutzfachplaner oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz (z. B. mit Zertifikat nach VdS 2357), um die konkrete Stichflur unter Berücksichtigung der Gebäudehöhe, Nutzung, Rauchableitung und vorhandener Sicherheitseinrichtungen rechtskonform zu bewerten und ggf. zu optimieren.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Die MBO § 36 ist keine unmittelbar geltende Rechtsgrundlage – maßgeblich ist die BauO NRW.
- Alle drei Modelle stimmen darin überein, dass 15 m nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sind und nicht pauschal gelten.
- Alle drei Modelle betonen die lebensbedrohliche Gefahr bei Überschreitung oder fehlender Rauchableitung – insb. Rauchvergiftung und Fluchtunfähigkeit innerhalb weniger Minuten.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt keine konkrete Landesvorschrift (z. B. § 38 BauO NRW) und verweist allgemein auf „Verwaltungsvorschriften“; DeepSeek und Qwen benennen explizit § 38 Abs. 2 BauO NRW und differenzieren nach Ausstattungsmerkmalen.
- GoogleAI erwähnt keine Breiten- oder Kennzeichnungsanforderungen; DeepSeek und Qwen ergänzen dies ausdrücklich (z. B. Fluchtwegbreite 1,20 m, DIN EN 1838, DIN ISO 7010).
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert die präziseste technische Differenzierung: 15 m nur bei Rauchableitung (DIN 18017-3) oder Brandmeldeanlage; sonst 10 m – diese Konkretisierung fehlt bei GoogleAI und ist bei DeepSeek nur allgemein als „Abhängigkeit von Brandschutzausstattung“ formuliert.
- Qwen und DeepSeek nennen zertifizierte Fachkompetenzen (z. B. VdS 2357, DIN 18008); GoogleAI begnügt sich mit „auf Brandschutz spezialisierten Architekten“ ohne Qualifikationsbezug.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert „Stichflur mit nur einer Fluchtrichtung zu einem Sicherheitstreppenraum“ als ausreichende Voraussetzung – DeepSeek und Qwen korrigieren dies: Ein bloßes Treppenhaus reicht nicht aus; es muss ein brandschutztechnisch gesicherter Sicherheitstreppenraum (rauchfreie Zone nach DIN 4102-14 / DIN 18065) vorliegen. Die sicherere, rechtskonforme Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird hier priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Höchste Priorität hat die Prüfung der konkreten BauO NRW-Voraussetzungen – insb. § 38 Abs. 2 und Anlagen zur Rauchableitung – durch einen VdS-2357-zertifizierten Brandschutzsachverständigen (Qwen/DeepSeek), nicht durch einen allgemeinen Architekten (GoogleAI).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Geltendes Recht ✅ Maßgeblich ist die Bauordnung Nordrhein-Westfalens (BauO NRW), nicht die Musterbauordnung (MBO); die MBO dient lediglich als Orientierungshilfe. Maximale Stichflurlänge ⚠️ Grundsätzlich 15 m möglich – aber nur bei Vorhandensein einer Rauchableitung nach DIN 18017-3 oder einer automatischen Brandmeldeanlage; fehlen diese, gilt 10 m (Qwen präzisiert, DeepSeek bestätigt allgemein, GoogleAI unterlässt Differenzierung). Ziel des Stichflurs ✅ Muss zu einem Sicherheitstreppenraum führen – definiert als rauchfreie, brandschutztechnisch gesicherte Erschließung nach DIN 4102-14, nicht zu einem herkömmlichen Treppenhaus. Weitere Rettungsweganforderungen ⚠️ Fluchtwegbreite min. 1,20 m, dauerhafte Notbeleuchtung (DIN EN 1838), klare Sicherheitskennzeichnung (DIN ISO 7010) und rauchfreie Bodenbeschaffenheit sind zwingend – Qwen und DeepSeek nennen alle, GoogleAI vernachlässigt diese. Fachliche Bewertung ❌ GoogleAI empfiehlt „Brandschutzspezialisierten Architekten“; Qwen und DeepSeek fordern explizit zertifizierte Fachkräfte (VdS 2357 / DIN 18008). Der Konsens der beiden sichereren Modelle gilt: Nur zertifizierte Sachverständige dürfen die rechtskonforme Bewertung vornehmen. 👉 Handlungsempfehlung: Die Planung oder Nachprüfung einer Stichflur darf ausschließlich durch einen nach VdS 2357 oder DIN 18008 zertifizierten Brandschutzsachverständigen erfolgen – keine Abweichung zugunsten allgemeiner Fachplaner oder Architekten ist zulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Rauchableitung bei 15-m-Stichflur Rauchfüllung innerhalb von 90 Sekunden; Flucht unmöglich; tödliche Rauchvergiftung wahrscheinlich. 🔴 Risiko Stichflur führt zu ungesichertem Treppenhaus (kein Sicherheitstreppenraum) Keine rauchfreie Fluchtzone – sofortige Versageregel im Brandfall; hohe Haftungsrisiken für Eigentümer/Betreiber. 🔴 Risiko Unterschreitung der Mindestbreite (1,20 m) oder fehlende Notbeleuchtung Behinderung bei Evakuierung, Stolpergefahr im Dunkeln, Verzögerung der Flucht – erhöhtes Verletzungsrisiko. 🔴 Risiko Anwendung der MBO statt BauO NRW bei Genehmigungsverfahren Ablehnung der Baugenehmigung oder Nachbesserungsauftrag durch Bauaufsicht – Projektdauer- und Kostenverzögerung um Monate. 🔴 Risiko Fehlende Kennzeichnung nach DIN ISO 7010 Verzögerte Orientierung im Rauch – besonders kritisch bei Menschen mit geringer Orientierungsfähigkeit oder bei Panik. ✅ Chance Gezielte Nachrüstung mit Rauchableitung nach DIN 18017-3 Ermöglicht rechtskonforme Nutzung einer bis zu 15 m langen Stichflur – kostengünstige Alternative zum Umbau. ✅ Chance Einbau einer automatischen Brandmeldeanlage Verlängert zulässige Stichflurlänge von 10 m auf 15 m – zugleich erhöhter Brandschutz für gesamtes Gebäude. ✅ Chance Nachweis der Gebäudeklasse 3 (Höhe ≤13 m) Vermeidet Verschärfung auf Anforderungen der Gebäudeklasse 5 – reduziert Planungsaufwand und Kosten. ✅ Chance Professionelle brandschutztechnische Stellungnahme vor Baubeginn Vermeidet teure Nachbesserungen oder Bauabbruch; sichert Haftungs- und Versicherungsschutz ab. ✅ Chance Integration von Fluchtweg-Notbeleuchtung mit Akku-Backup nach DIN EN 1838 Gewährleistet sichere Orientierung auch bei Stromausfall – erhöht Mitarbeiter-Sicherheit und erfüllt gesetzliche Mindestanforderung. Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachprüfung beauftragen: Beauftragen Sie umgehend einen VdS-2357-zertifizierten Brandschutzsachverständigen – kein Architekt oder Ingenieur ohne diese spezifische Zertifizierung darf die Stichflur bewerten.
- Vorliegende Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Gebäudehöhe, Nutzungsklasse (Büro), aktuelle BauO NRW-Fassung, Nachweise zur Rauchableitung (DIN 18017-3) oder Brandmeldeanlage sowie den baulichen Zustand des Ziel-Treppenraums (ist es ein Sicherheitstreppenraum nach DIN 4102-14?).
- Rauchableitung oder Brandmeldeanlage prüfen: Lassen Sie durch den Sachverständigen klären, ob eine DIN 18017-3-konforme Rauchableitung oder eine automatische Brandmeldeanlage vorhanden ist – nur bei einem positiven Ergebnis gilt die 15-m-Regelung.
- Fluchtwegbreite und Kennzeichnung überprüfen: Messen Sie die Stichflurbreite (min. 1,20 m erforderlich) und kontrollieren Sie, ob alle Sicherheitszeichen nach DIN ISO 7010 vollständig, lesbar und beleuchtet sind.
- Notbeleuchtung nach DIN EN 1838 sicherstellen: Prüfen Sie die funktionstüchtige, stromunabhängige Notbeleuchtung entlang der gesamten Stichflur – ggf. nachrüsten oder warten lassen.
- Sicherheitstreppenraum vor Ort begutachten lassen: Der Sachverständige muss vor Ort prüfen, ob der Ziel-Treppenraum rauchfrei, feuerbeständig und mit eigenem Rauchschutz ausgestattet ist – kein bloßes Treppenhaus akzeptieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Stichflur
- Ein Stichflur ist ein Flur, der nur einen Ausgang in eine Richtung besitzt und somit keine alternative Fluchtmöglichkeit bietet. Er kann im Brandfall eine Sackgasse darstellen. Verwandte Begriffe: Rettungsweg, Fluchtweg, Sackgasse.
- Rettungsweg
- Ein Rettungsweg ist ein Weg, der im Notfall zur Selbstrettung aus einem Gebäude ins Freie oder in einen gesicherten Bereich führt. Er muss dauerhaft freigehalten und gekennzeichnet sein. Verwandte Begriffe: Fluchtweg, Notausgang, Sicherheitstreppenraum.
- Sicherheitstreppenraum
- Ein Sicherheitstreppenraum ist ein baulich abgetrennter Treppenraum, der im Brandfall rauchfrei gehalten wird und somit eine sichere Fluchtmöglichkeit bietet. Er muss spezielle Anforderungen an den Brandschutz erfüllen. Verwandte Begriffe: Treppenhaus, Brandabschnitt, Rauchschutz.
- Musterbauordnung (MBO)
- Die Musterbauordnung (MBO) ist eine vom Bund herausgegebene Vorlage für die Landesbauordnungen. Die Bundesländer können die MBO übernehmen oder eigene Regelungen treffen. Verwandte Begriffe: Landesbauordnung, Baurecht, Bauvorschriften.
- Bauordnung (BauO)
- Die Bauordnung ist ein Gesetz, das die baulichen Anforderungen an Gebäude und Anlagen regelt. Sie ist auf Landesebene geregelt. Verwandte Begriffe: Baurecht, Baugenehmigung, Bauvorschriften.
- Fluchtrichtung
- Die Fluchtrichtung ist die Richtung, in der ein Gebäude im Notfall verlassen werden muss. Sie wird durch Rettungszeichen und Notausgangsschilder angezeigt. Verwandte Begriffe: Rettungsweg, Fluchtweg, Notausgang.
- Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren. Verwandte Begriffe: Brandmeldeanlage, Feuerlöscher, Brandabschnitt.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Stichflur?
Ein Stichflur ist ein Flur, der nur in eine Richtung einen Ausgang (z.B. zu einem Treppenraum) hat und somit keine alternative Fluchtrichtung bietet. Er stellt im Brandfall ein erhöhtes Risiko dar, da er eine Sackgasse bilden kann. - Wo finde ich die relevanten Vorschriften für Rettungswege in NRW?
Die relevanten Vorschriften finden sich in der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) sowie in den zugehörigen Verwaltungsvorschriften und Richtlinien. Diese Dokumente sind online verfügbar oder bei der zuständigen Baubehörde erhältlich. - Was ist ein Sicherheitstreppenraum?
Ein Sicherheitstreppenraum ist ein baulich abgetrennter Treppenraum, der im Brandfall rauchfrei gehalten wird und somit eine sichere Fluchtmöglichkeit bietet. Er muss spezielle Anforderungen an den Brandschutz erfüllen, z.B. hinsichtlich der Feuerwiderstandsdauer der Wände und Türen. - Wie werden Rettungswegbreiten berechnet?
Die erforderliche Breite von Rettungswegen hängt von der Anzahl der Personen ab, die im Brandfall auf diesen Weg angewiesen sind. Die genauen Berechnungsfaktoren sind in den Bauordnungen und zugehörigen Richtlinien festgelegt. - Was passiert, wenn der Stichflur länger als erlaubt ist?
Wenn ein Stichflur die zulässige Länge überschreitet, muss dies durch alternative Maßnahmen kompensiert werden, z.B. durch den Einbau einer Brandmeldeanlage, einer Sprinkleranlage oder durch die Schaffung eines zweiten unabhängigen Rettungsweges. - Muss ein Stichflur immer gekennzeichnet sein?
Ja, Rettungswege, einschließlich Stichflure, müssen deutlich erkennbar und dauerhaft gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung muss den aktuellen Normen entsprechen und auch bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung erkennbar sein. - Welche Rolle spielt die Musterbauordnung (MBO)?
Die Musterbauordnung (MBO) dient als Vorlage für die Landesbauordnungen. Die einzelnen Bundesländer können jedoch von der MBO abweichen und eigene Regelungen treffen. Daher ist immer die jeweilige Landesbauordnung maßgeblich. - Wer ist zuständig für die Genehmigung von Rettungswegkonzepten?
Zuständig für die Genehmigung von Rettungswegkonzepten ist die örtliche Baubehörde (Bauamt). Diese prüft, ob die geplanten Rettungswege den geltenden Vorschriften entsprechen.
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BauO NRW: Stichflur-Regelungen auch in Nordrhein-Westfalen gültig
warum Musterbauordnung
und nicht BauO NRW?Die Regel gilt auch in NRW. ( § 36 Abs. 3 BauO NRW )
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Stichflur im Büro: BauO NRW, Hochhausrichtlinie & Sanierung
BauO NRW und HochhVo
Danke für die Antwort.Ja genau, in Düsseldorf sollte man sich BauO und HochhVO (§9 abs. 2) ansehen (wenn es ein Hochhaus ist).Die Regeln beziehen sich also auch auf Büros, richtig? Wie sieht es mit der Wiederverwendung und Renovierung bestehender Gebäude aus, gibt es eine Möglichkeit, die Stichflurregel zu umgehen?
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Brandschutzkonzept: Stichflur-Regeln dehnen durch Fachwissen
worum geht es wirklich?
Die Regelungen lassen sich alle mit entsprechendem Fachwissen über Erleichterungen, Abweichungen oder Kompensationen dehnen.Es braucht dazu aber im allgemeinen ein qualifiziertes Brandschutzkonzept, welches im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens geprüft und genehmigt wird.
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Stichflur als Rettungsweg: Komplexe Aufgabe erfordert Fachplaner
Alles klar!
es macht Sinn, es ist tatsächlich eine sehr komplexe Aufgabe, die im Voraus und ohne einen Fachplaner zu lösen ist. Dankeschön! -
Brandschutz: Stichflur-Planung NUR mit Fachplaner haftungssicher!
NICHT ohne Fachplaner lösbar
Nach der Beschreibung ist schon ein Fachplaner für Brandschutz notwendig der für seine Tätigkeit haftet. Schließlich könnten Genehmigungen versagt werden oder unerfüllbare sonstige Auflagen erlassen werden. Wichtig sind auch Nebenbedingungen wie Brandschutztüren und Notbeleuchtung zu beachten. Es geht nicht dass Laien Baugesetze interpretieren, eine Beratung ist ohne Ortskenntnis und ohne Planunterlagen nicht möglich und man muß die Personenanzahl festlegen die im Notfall den Rettungsflur benutzen müssen. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Stichflur-Regelungen gemäß MBOAbk. § 36 gelten auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) und sind im Kontext von Bürogebäuden in Düsseldorf relevant. Bei Hochhäusern ist zusätzlich die Hochhausrichtlinie (HochhVO) zu beachten. Eine Umgehung der Stichflurregel ist unter Umständen durch ein qualifiziertes Brandschutzkonzept möglich, welches jedoch die Expertise eines Fachplaners erfordert. Die Planung und Umsetzung von Rettungswegen sollte stets unter Einbeziehung eines Fachplaners für Brandschutz erfolgen, um Genehmigungen zu sichern und Haftungsrisiken zu minimieren.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Brandschutz: Stichflur-Planung NUR mit Fachplaner haftungssicher! betont wird, ist die Interpretation von Baugesetzen durch Laien riskant. Ein Fachplaner für Brandschutz ist unerlässlich, um Genehmigungen zu erhalten und unerfüllbare Auflagen zu vermeiden.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag BauO NRW: Stichflur-Regelungen auch in Nordrhein-Westfalen gültig bestätigt, dass die Stichflur-Regel auch in NRW gilt (§ 36 Abs. 3 BauO NRW). Dies ist besonders relevant für Bürogebäude in Düsseldorf.
👉 Handlungsempfehlung: Für die Planung von Stichfluren als Rettungswege in Bürogebäuden in Düsseldorf sollte in jedem Fall ein qualifizierter Fachplaner für Brandschutz hinzugezogen werden. Dieser kann ein individuelles Brandschutzkonzept erstellen, welches die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes berücksichtigt und die Einhaltung der relevanten Vorschriften (BauO NRW, HochhVO) sicherstellt. Siehe auch Brandschutzkonzept: Stichflur-Regeln dehnen durch Fachwissen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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