wir haben ein Neubaureihenmittelhaus vom Bauträger gekauft. Geplantes Übergabedatum ist der 31.03.2010.
Mitte Januar haben wir die Information vom Bauträger bekommen, dass sich Aufgrund der wiedrigen Witterungsverhältnisse die Übergabe um mindestens 4 Wochen verzögern wird.
Erst nach Rückfrage wurde uns gesagt, dass es an folgenden Tätigkeiten liegt:
1. Wasseranschluss und Telefonanschluss können bei Bodenfrost nicht gelegt werden (es handelt sich um ca. 4 Meter)
2. Solarthermie auf dem Dach kann nicht angebracht werden.
Ansonsten ist das Haus heute nahezu übergabebereit. Ich war gestern noch dort. Es fehlt nur noch der Einbau der Zargen und Türen (die stehen aber schon da)! Die Heizung läuft z.B. schon seit Oktober/November.
Nun meine Fragen:
- kann man Mitte Januar schon absehen, dass man die o.g. Tätigkeiten nicht vor Ende April abschließen kann?
- der Winter ist härter als sonst, das stimmt. Aber ist es üblich, die o.g. Tätigkeiten in die Monate Januar/Februar zu planen? Wäre dies in den vergangenen Jahren leichter möglich gewesen?
- laut Kaufvertrag können "Höhere Gewalt oder andere für den Verkäufer unabwendbare Umstände den vorstehenden Fertigstellungstermin entsprechend" verlängern. Kann jemand beurteilen, ob die momentane Wetterlage und die Planung der Tätigkeiten für den Winter einen Härtefall oder unabwändbare Umstände darstellen?
Ich danke allen sehr für eine Expertenmeinung. Wir stehen nämlich etwas mit dem Rücken zur Wand, da wir Aufgrund des Baufortschritts etwas risikoreich unsere Mietwohnung zum 31.03. gekündigt haben und die Wohnung schon nachvermietet ist; ohne Chance auf Verlängerung für uns.
Liebe Grüße aus Hamburg
Tom aus HH