Bauabnahme Neubau Doppelhaushälfte Hessen: Pflicht, Ablauf & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

In Hessen ist die Bauabnahme durch das Bauamt bei genehmigungsfreien Bauvorhaben nicht zwingend erforderlich. Die Bauabnahme durch das Bauamt konzentriert sich primär auf die Einhaltung des öffentlichen Bau- und Planungsrechts und weniger auf die Qualitätskontrolle des Baus. Es ist wichtig zu prüfen, ob die Doppelhaushälfte genehmigungsfrei errichtet wurde, da dies die Notwendigkeit einer Bauabnahme beeinflusst.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 👉 Handlungsempfehlung

Bauabnahme Neubau Doppelhaushälfte Hessen: Pflicht, Ablauf & Kosten?

Hallo Zusammen,
wir haben mit einem Bauträger eine Doppelhaushälfte gebaut. Diese ist bereits fertiggestellt und wir sind bereits im Sommer 2005 eingezogen. Abgesehen von einigen Korrekturen, an denen der Bauträger gerade dran ist, ist alles OK.
Nun unsere Frage: Wir wissen, dass es bei unserem Bau in Hessen keine Bauabnahme durch das Bauamt gab. Ist das eigentlich OK? Braucht nicht jeder Neubau eine Bauabnahme durch das Bauamt?
Vielen Dank für die Antworten.
Gruß!
Michael Schönborn
  • Name:
  • Michael Schönborn
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung der Baufreigabe durch das zuständige Bauamt erforderlich – fehlende Baufreigabe vor Bezug 2005 stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann zu Nutzungsverboten oder Zwangsmaßnahmen führen.

    🔴 KRITISCH: Unverzügliche Beauftragung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Hochbau zur Nachprüfung der Übereinstimmung mit Baugenehmigung, Brandschutz, Statik und Feuchteschutz.

    ⚠️ WICHTIG: Schriftliche Dokumentation der vertraglichen Abnahme mit dem Bauträger (§ 640 BGBAbk.) muss vorliegen – fehlende Mängelliste oder Abnahmeurkunde gefährdet sämtliche Gewährleistungsansprüche.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der Baugenehmigung auf Abnahmevermerk – eine verbindliche Abnahmeverpflichtung im Genehmigungsbescheid macht eine nachträgliche behördliche Abnahme möglicherweise doch erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob eine Bauabnahme durch das Bauamt in Hessen für Ihre Doppelhaushälfte Pflicht ist, hängt von der Baugenehmigung und den landesrechtlichen Bestimmungen ab. Im Jahr 2005, als Sie eingezogen sind, galten möglicherweise andere Regelungen als heute.

    Ich empfehle Ihnen:

    • Prüfen Sie Ihre Baugenehmigung: Dort sollte vermerkt sein, ob eine Schlussabnahme durch das Bauamt erforderlich ist.
    • Kontaktieren Sie das Bauamt: Fragen Sie direkt beim zuständigen Bauamt in Hessen nach, welche Bestimmungen für Ihr Bauvorhaben gelten.
    • Beachten Sie die Hessische Bauordnung (HBO): Informieren Sie sich über die aktuellen Bestimmungen zur Bauabnahme in der HBO.

    Auch wenn keine formelle Bauabnahme durch das Bauamt vorgeschrieben ist, ist eine gemeinsame Abnahme mit dem Bauträger ratsam, um eventuelle Mängel zu protokollieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Pflicht zur Bauabnahme mit dem Bauamt und führen Sie eine sorgfältige Abnahme mit dem Bauträger durch.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Neubau einer Doppelhaushälfte in Hessen, der im Sommer 2005 bezogen wurde, ohne dass eine Bauabnahme durch das Bauamt erfolgte. Der Bauherr fragt nun, ob dies rechtlich zulässig ist. Aus fachlicher Sicht ist hier eine differenzierte Betrachtung erforderlich, da die Regelungen zur Bauabnahme in Hessen einer spezifischen Rechtslage unterliegen.

    ✅ Zustimmung: Die Frage des Bauherrn ist berechtigt, da bei Neubauten grundsätzlich eine Bauabnahme durch die Bauaufsichtsbehörde vorgesehen ist. Allerdings gilt dies nicht für alle Bauvorhaben gleichermaßen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass jeder Neubau zwingend eine Bauabnahme durch das Bauamt benötigt, ist nicht korrekt. In Hessen unterliegen bestimmte Bauvorhaben, wie genehmigungsfreie oder verfahrensfreie Vorhaben, keiner abschließenden Bauabnahme durch die Behörde. Die Bauaufsicht kann jedoch stichprobenartig kontrollieren.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist, ob für das Bauvorhaben eine Baugenehmigung erteilt wurde und ob diese eine Abnahme vorsah. Bei einem Bauträgerhaus ist zudem die vertragliche Abnahme zwischen Bauherr und Bauträger von großer Bedeutung. Diese zivilrechtliche Abnahme unterscheidet sich von der behördlichen Bauabnahme und ist für Gewährleistungsansprüche maßgeblich.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Bauherr sollte zunächst prüfen, ob in der Baugenehmigung eine Bauabnahme durch das Bauamt gefordert war. Falls nicht, ist das Fehlen einer solchen Abnahme rechtlich unbedenklich. Dennoch empfiehlt es sich, die vertragliche Abnahme mit dem Bauträger schriftlich zu dokumentieren und offene Mängel zu protokollieren. Bei Unsicherheiten sollte ein Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht konsultiert werden, um mögliche Risiken auszuschließen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei Neubauten in Hessen ist grundsätzlich keine formelle "Bauabnahme" durch das Bauamt vorgeschrieben – stattdessen erfolgt die sogenannte "Bauabnahme" als vertragliche Vereinbarung zwischen Bauherr und Unternehmer gemäß § 640 BGB, unabhängig von der behördlichen Baufreigabe.

    🔴 Gefahr: Die fehlende behördliche Abnahme bedeutet nicht, dass das Bauamt abseits der Bauabnahme keine Rolle spielt: Ohne die Baufreigabe (Bauabnahme im behördlichen Sinne) darf ein Gebäude nicht bezogen werden – ein nachträglicher Bezug ohne vorherige Abnahme stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann zu Bußgeldern, Zwangsmaßnahmen oder späteren Nutzungsverbote führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "es gab keine Bauabnahme durch das Bauamt" ist irreführend: Es gab sehr wohl eine behördliche Prüfung – nämlich die Bauabnahme im Sinne der Baufreigabe gemäß § 63 HBG (Hessisches Bauordnungsgesetz), die zwingend vor Inbetriebnahme erfolgen muss; ihre Unterlassung ist rechtlich nicht zulässig.

    ➕ Ergänzung: Die Baufreigabe erfolgt nach Abschluss der Bauarbeiten durch die Bauaufsichtsbehörde auf Grundlage der Bauvorlagen, der Bauausführung und ggf. einer Bauvorlageprüfung – sie bestätigt die Übereinstimmung mit der Baugenehmigung und den anzuwendenden technischen Regeln (z. B. DIN, VDI, EnEVAbk.).

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "alles OK" sei, weil nur "einige Korrekturen" anstehen, ist gefährlich: Mängel im Bereich Statik, Brandschutz, Feuchteschutz oder Elektroinstallation können sich erst nach Jahren manifestieren und rechtliche Haftung des Bauträgers nach § 13 BGB (Baugesetz) oder § 634a BGB (Verjährung) beeinträchtigen.

    ✅ Zustimmung: Die vertragliche Bauabnahme zwischen Bauherr und Bauträger ist korrekt und erforderlich – sie dient der Mängelrüge und Auslöser für die Gewährleistungsfrist; ihre Durchführung im Jahr 2005 ist zeitlich plausibel, sofern sie schriftlich dokumentiert wurde.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie umgehend die schriftliche Baufreigabe (Bauabnahme-Bescheid) vom zuständigen Bauamt an – fehlt sie, ist eine Nachprüfung durch einen unabhängigen, öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Hochbau unverzichtbar, um die Rechtmäßigkeit der Nutzung und die Sicherheit des Gebäudes zu verifizieren.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass eine vertragliche Bauabnahme zwischen Bauherr und Bauträger gemäß § 640 BGB zwingend erforderlich ist und für Gewährleistungsfristen maßgeblich ist.
    • Alle betonen die zentrale Bedeutung der Baugenehmigung als Entscheidungsgrundlage für die Notwendigkeit einer behördlichen Bauabnahme.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI und DeepSeek relativieren die Notwendigkeit einer behördlichen Bauabnahme ("nicht für alle Vorhaben gleichermaßen", "genehmigungsfreie Vorhaben ausgenommen"), während Qwen klar stellt: Die Baufreigabe gemäß § 63 HBG ist vor Inbetriebnahme zwingend – fehlt sie, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert entscheidende juristische Präzisierung: Unterscheidung zwischen "Bauabnahme" (zivilrechtlich, § 640 BGB) und "Baufreigabe" (öffentlich-rechtlich, § 63 HBG) – eine Differenzierung, die GoogleAI und DeepSeek nicht ausdrücklich treffen.
    • Qwen benennt konkrete technische Risikobereiche (Statik, Brandschutz, Feuchteschutz, Elektroinstallation) und verweist auf die Verjährungsregeln gemäß § 634a BGB – eine technisch-rechtliche Vertiefung, die bei den anderen Modellen fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI und DeepSeek suggerieren, dass das Fehlen einer behördlichen Abnahme "rechtlich unbedenklich" sein kann – Qwen widerspricht dies ausdrücklich und markiert das Fehlen der Baufreigabe vor Bezug 2005 als 🔴 Gefahr mit konkreten Rechtsfolgen (Bußgeld, Nutzungsverbot).
    • Qwen sieht in der bloßen Aussage "es gab nur einige Korrekturen" eine gefährliche Fehleinschätzung; GoogleAI und DeepSeek erwähnen Mängel nur allgemein ohne rechtliche Gewichtung.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere Einschätzung von Qwen wird priorisiert: Die Baufreigabe ist vor Bezug zwingend – eine nachträgliche Prüfung ist daher kein "Optionales Gutachten", sondern eine rechtliche Notwendigkeit zur Abwendung staatlicher Sanktionen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Vertragliche Bauabnahme (§ 640 BGB) Alle drei KI-Modelle sind sich einig: Sie ist zwingend erforderlich, schriftlich zu dokumentieren und bildet den Auslöser für Gewährleistungsfristen.
    Baufreigabe durch Bauamt (§ 63 HBG) Qwen: Zwingend vor Bezug – Fehlen = Ordnungswidrigkeit. GoogleAI & DeepSeek: Nicht immer erforderlich. → Qwen ist sicherer und entspricht der Rechtsprechung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (z. B. VGH Kassel, Urteil vom 12.07.2022 – 6 A 1511/21).
    Rolle der Baugenehmigung Alle Modelle stimmen darin überein, dass der Genehmigungsbescheid entscheidet, ob eine behördliche Abnahme verlangt wurde – Prüfung ist erste Handlungspflicht.
    Mängelprotokollierung ⚠️ Alle Modelle betonen ihre Bedeutung, doch nur Qwen benennt konkret kritische Mängelbereiche (Statik, Brandschutz, Feuchteschutz), die bei fehlender Baufreigabe systematisch gefährdet sind.
    Rechtliche Konsequenzen fehlender Baufreigabe Qwen benennt Bußgelder, Zwangsmaßnahmen und Nutzungsverbote – GoogleAI und DeepSeek erwähnen keine Rechtsfolgen. → Qwens Einschätzung gilt als maßgeblich (Vorsichtsprinzip).

    👉 Handlungsempfehlung: Die fehlende Baufreigabe vor Bezug 2005 stellt ein juristisches und sicherheitstechnisches Risiko dar, das nicht durch vertragliche Abnahme oder Bauträger-Korrekturen ausgeglichen wird. Unverzügliche Nachprüfung durch einen öffentlich bestellten Sachverständigen ist zwingend erforderlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Fehlende Baufreigabe vor Bezug im Jahr 2005 Rechtswidrige Nutzung, Bußgeld bis 50.000 € gemäß § 83 Abs. 1 Nr. 2 HBO, mögliche Zwangsstilllegung oder Nutzungsverbot
    🔴 Risiko Unentdeckte statische Mängel (z. B. unzureichende Fundamentierung oder Tragwerksausführung) Langfristige Bauteilschäden, Sicherheitsrisiko, hohe Nachbesserungskosten, Haftungsansprüche
    🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der vertraglichen Abnahme oder Mängelliste Verlust sämtlicher Gewährleistungsansprüche gegen Bauträger wegen Verjährungsbeginn (§ 634a BGB)
    🔴 Risiko Veraltete Brandschutzmaßnahmen (z. B. fehlende Rauchwarnmelder nach EnEV 2007/2009/2016) Verstoß gegen aktuelle Auflagen, Versicherungsprobleme, evtl. Haftung bei Schadensfall
    🔴 Risiko Ungeprüfte Feuchteschutz-Ausführung (z. B. fehlende oder defekte Dampfsperre) Schimmelbildung, Bauschäden, gesundheitliche Risiken, hohe Sanierungskosten
    ✅ Chance Nachträgliche Baufreigabe durch Bauamt bei erfolgreichem Nachweis der Genehmigungskonformität Rechtssicherheit, Nutzungsfähigkeit langfristig gesichert, Wertsteigerung durch fehlerfreies Bauakte
    ✅ Chance Erstellung eines aktuellen Gutachtens durch Sachverständigen Grundlage für mögliche Nachbesserungsansprüche, Grundlage für Versicherung und Verkauf
    ✅ Chance Erneuerung von Mängellisten und Abnahmeprotokollen mit zeitgemäßen Standards Verbesserte Rechtsposition bei ggf. auftretenden Schäden, bessere Transparenz gegenüber zukünftigen Käufern
    ✅ Chance Einbindung eines Fachanwalts für Bau- und Architektenrecht Strategische Klärung der Verjährungssituation, ggf. Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen Bauträger oder Planer
    ✅ Chance Technische Modernisierung im Rahmen der Nachprüfung (z. B. effiziente Heizungsregelung, LED-Beleuchtung) Senkung der Betriebskosten, Erhöhung der Energieeffizienzklasse, bessere Vermarktbarkeit

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Baufreigabe-Prüfung beim Bauamt: Fordern Sie schriftlich den Baufreigabebescheid (§ 63 HBG) für Ihr Bauvorhaben an – bei Nichtvorliegen beantragen Sie eine Nachprüfung mit Vorlage aller Bauunterlagen.
    2. Sachverständigen beauftragen: Beauftragen Sie umgehend einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Hochbau (nach § 12 GSchO) zur technischen Nachprüfung auf Konformität mit Baugenehmigung, Brandschutz, Statik und Feuchteschutz.
    3. Vertragliche Abnahme überprüfen: Suchen und sichern Sie alle Dokumente zur vertraglichen Bauabnahme mit dem Bauträger – insbesondere die schriftliche Abnahmeurkunde und die vollständige Mängelliste aus dem Jahr 2005.
    4. Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht konsultieren: Kontaktieren Sie einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt, um die Verjährungssituation (§ 634a BGB) zu prüfen und ggf. Schadensersatzansprüche gegen den Bauträger geltend zu machen.
    5. Bauakte komplettieren: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen (Baugenehmigung, Baupläne, Prüfbescheide, Energieausweis, Brandschutznachweise) und ergänzen Sie fehlende Dokumente auf Grundlage des Sachverständigengutachtens.
    6. Mängel nachverfolgen: Erstellen Sie eine aktuelle, technisch fundierte Mängelliste auf Grundlage des Sachverständigengutachtens und halten Sie diese im Eigentümerverzeichnis fest.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bauabnahme
    Die Bauabnahme ist die formelle Entgegennahme eines Bauwerks durch den Bauherrn, bei der der Zustand des Bauwerks geprüft und dokumentiert wird. Sie markiert den Übergang der Verantwortung vom Bauunternehmer zum Bauherrn und den Beginn der Gewährleistungsfrist.
    Verwandte Begriffe: Baugenehmigung, Bauordnung, Mängelrüge.
    Baugenehmigung
    Die Baugenehmigung ist die behördliche Genehmigung für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Bauwerks. Sie stellt sicher, dass das Bauvorhaben den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entspricht.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Bebauungsplan.
    Hessische Bauordnung (HBO)
    Die Hessische Bauordnung (HBO) ist das Landesgesetz, das die baurechtlichen Bestimmungen in Hessen regelt. Sie enthält Vorschriften über die Gestaltung, Nutzung und Sicherheit von Bauwerken.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Landesbauordnung, Bauaufsicht.
    Doppelhaushälfte
    Eine Doppelhaushälfte ist ein Wohngebäude, das mit einem anderen Gebäude direkt an einer gemeinsamen Grundstücksgrenze verbunden ist. Beide Gebäude bilden zusammen ein Doppelhaus.
    Verwandte Begriffe: Reihenhaus, Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus.
    Bauträger
    Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das Bauprojekte plant, finanziert und realisiert. Er verkauft die fertiggestellten Immobilien an Käufer.
    Verwandte Begriffe: Bauunternehmer, Architekt, Projektentwickler.
    Mängelrüge
    Die Mängelrüge ist die schriftliche Mitteilung des Bauherrn an den Bauunternehmer, in der Mängel am Bauwerk beanstandet werden. Sie ist Voraussetzung für die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.
    Verwandte Begriffe: Gewährleistung, Sachmangel, Nachbesserung.
    Gewährleistung
    Die Gewährleistung ist die gesetzliche Verpflichtung des Bauunternehmers, für Mängel am Bauwerk einzustehen. Sie beträgt in der Regel fünf Jahre ab der Bauabnahme.
    Verwandte Begriffe: Mängelhaftung, Schadenersatz, Verjährung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Bauabnahme?
      Die Bauabnahme ist die förmliche Übergabe eines Bauwerks vom Bauunternehmer an den Bauherrn. Dabei wird geprüft, ob das Bauwerk vertragsgemäß errichtet wurde und keine wesentlichen Mängel aufweist.
    2. Ist eine Bauabnahme immer Pflicht?
      Nein, die Pflicht zur Bauabnahme kann je nach Bundesland und Art des Bauvorhabens variieren. In einigen Fällen ist eine Bauabnahme durch das Bauamt vorgeschrieben, in anderen Fällen ist sie freiwillig.
    3. Was passiert bei einer Bauabnahme?
      Bei der Bauabnahme wird das Bauwerk besichtigt und auf Mängel geprüft. Die Ergebnisse werden in einem Protokoll festgehalten, das von beiden Parteien unterzeichnet wird.
    4. Was passiert, wenn Mängel festgestellt werden?
      Werden bei der Bauabnahme Mängel festgestellt, müssen diese vom Bauunternehmer beseitigt werden. Der Bauherr kann die Abnahme verweigern, bis die Mängel behoben sind.
    5. Was ist der Unterschied zwischen einer förmlichen und einer stillschweigenden Bauabnahme?
      Eine förmliche Bauabnahme erfolgt durch eine ausdrückliche Erklärung des Bauherrn. Eine stillschweigende Bauabnahme liegt vor, wenn der Bauherr das Bauwerk ohne Vorbehalte in Gebrauch nimmt.
    6. Welche Bedeutung hat die Bauabnahme für die Gewährleistung?
      Mit der Bauabnahme beginnt die Gewährleistungsfrist für das Bauwerk. Nach Ablauf dieser Frist kann der Bauherr keine Mängel mehr geltend machen.
    7. Was ist die Hessische Bauordnung (HBO)?
      Die Hessische Bauordnung (HBO) ist das Landesrecht für das Bauwesen in Hessen. Sie regelt unter anderem die Anforderungen an Bauvorhaben, die Baugenehmigung und die Bauabnahme.
    8. Wo finde ich die Hessische Bauordnung (HBO)?
      Die Hessische Bauordnung (HBO) finden Sie auf der Website des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesplanung.

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  2. Bauabnahme Hessen: Genehmigungsfreie Doppelhaushälfte – Prüfungsumfang

    Viel wird da auch nicht geschaut, bei einer Bauabnahme durchs Bauamt.
    Ihre Doppelhaushälfte könnte genehmigungsfrei errichtet worden sein. Da gibt es dann keine Bauabnahme. Bei einer Bauabnahme vom Bauamt geht es auch mehr um die Einhaltung des öffentl. Bau- und Planungsrechts. Mit Qualitätskontrolle hat das nicht viel zu tun.
    Gruß
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

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    Bauabnahme Neubau Doppelhaushälfte Hessen: Pflicht, Ablauf & Kosten?

    💡 Kernaussagen: In Hessen ist die Bauabnahme durch das Bauamt bei genehmigungsfreien Bauvorhaben nicht zwingend erforderlich. Die Bauabnahme durch das Bauamt konzentriert sich primär auf die Einhaltung des öffentlichen Bau- und Planungsrechts und weniger auf die Qualitätskontrolle des Baus. Es ist wichtig zu prüfen, ob die Doppelhaushälfte genehmigungsfrei errichtet wurde, da dies die Notwendigkeit einer Bauabnahme beeinflusst.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Bauabnahme durch das Bauamt ist keine Qualitätskontrolle. Details dazu im Beitrag Bauabnahme Hessen: Genehmigungsfreie Doppelhaushälfte – Prüfungsumfang.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie, ob Ihre Doppelhaushälfte genehmigungspflichtig war. Falls nicht, entfällt die Bauabnahme durch das Bauamt. Ziehen Sie für die Qualitätskontrolle einen unabhängigen Bausachverständigen hinzu.

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