Im Frühjahr 2002 ist dann beabsichtigt, die zweite Doppelhaushälfte in Holzrahmenbauweise zu errichten.
- Die mit dem Innenputz beauftragte Firma empfahl, die Kommunwand für die Wintermonate von Außen regensicher abzudecken. Andernfalls würde keine Gewährleistung übernommen. Man sehe die Gefahr, dass Regenwasser durch die Kommunwand dringe und den Innenputz schädigen könnte. Tatsächlich bilden sich bei sehr starkem Regen und Wind einige wenige, Handflächen große, angefeuchtete Stellen, und zwar dort, wo die Verzahnung der Planziegel nicht sauber ineinander greift. Ich persönlich halte den Aufwand des Abdeckens für überzogen, da vermeintliche Feuchte wieder entweichen kann und sich meiner Meinung nach nicht soviel Feuchte ansammeln dürfte, dass der Gipsputz von der Wand fällt. Außerdem würde eine von Außen mit Folie abgedeckt Kommunwand gesperrt, sodass sich Feuchte durch das Bewohnen im Mauerwerk ansammelt. Wie ist Ihre Meinung hierzu?
- Die zweite Frage zielt auf den Wärmeschutz ab: Geht durch diese Kommunwand in den Wintermonaten soviel Energie verloren, dass es ratsam ist, von Außen übergangsweise zu isolieren? Wie schätzen Sie den Ausfall von Tauwasser an der ungedämmten Kommunwand ein?
Aus dem Nachbarort ist mir ein ähnlicher Fall bekannt, bei dem die Kommunwand (Nord-West; Haus seit Anfang Winter 2000 bewohnt) und die Bewohner den letzten Winter unbeschadet überstanden haben. Allerdings hat man hier einen 24 cm breiten Ziegel, der nicht mit Mörtel verfüllt ist, verwendet.
Im übrigen dürfte eine windsichere Befestigung von Folie und Dämmung an der zwei Voll-X9X+X9XDachgeschoss hohen Kommunwand nicht ganz einfach sein.
Vielen Dank für Ihre Antwort.