ich habe kürzlich ein Haus Baujahr 1978 gekauft. Dieses ist unterkellert, ca. 90 m². Im Neubau war der Keller mit Fenstern in Kellerschächten ausgestattet. Später wurden jedoch sämtliche Fenster zugemauert, es gibt nun nur noch Lüftungsrohre, die aus der Kellerwand direkt nach außen führen und dort quasi aus dem Garten herausgucken. Hierdurch besteht also ein permanenter Luftaustausch, in den Rohren ist jedoch keinerlei Lüftungsanlage o.ä. vorhanden. Feuchtigkeitsprobleme gibt es nur an einigen Stellen der Kellerwand, wo die ehemaligen Schächte nicht fachgerecht abgedichtet wurden. Dies ist mittlerweile behoben worden.
Problemstellungen:
- durch die Lüftungsröhre zieht ständig Luft durch den Keller. Da der Keller durch eine einfache Holztür mit dem darüber liegenden Wohnraum verbunden ist, zieht entsprechend auch Kälte in den Wohnraum.
- durch die Lüftungsrohre ist teilweise auch schon mal Wasser in den Keller gedrungen, dies konnten wir mehr oder weniger beheben. Optimal ist das aber m.E. nicht.
- durch die Lüftungsrohre dringt auch Schall gut hörbar nach draußen. Eine Kellerparty bleibt da kaum unbemerkt von den Nachbarn.
- durch Fehlen jeglicher Fenster ist es natürlich im Keller nicht unbedingt wohnlich bei Licht aus Neonröhren ...
Fragen:
- Ist es normal und gängig, dass der Voreigentümer die Fenster gegen so eine simple Verrohrung ausgetauscht hat?
- Sollte man überlegen, wieder Fenster einzubauen, gerade aus Wohnlichkeitsaspekten in Verbindung mit Schallschutz?
- Oder sollten die bestehenden Lüftungsrohre (insgesamt 7 oder 8) um eine Lüftungsanlage ergänzt werden? Wie ist die ungehinderte Luftbewegung hinsichtlich Feuchtigkeit im Sommer/Winter zu beurteilen?
- Kann man irgendetwas machen, um durch die Rohre gerade im Winter nicht zu viel Kälte eindringen zu lassen bzw. Wärme zu verlieren?
Vielen Dank im Voraus