Offener Kamin zieht nicht: Ursachenforschung, Rauchbelästigung & Lösungen für Baujahr 1960

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Sanierung eines offenen Kamins aus dem Baujahr 1960, der Probleme mit Rauchbelästigung verursacht. Als Lösung wird die Nachrüstung einer Heizkassette vorgeschlagen, um den Wirkungsgrad zu verbessern. Alternativ wird eine moderne Neuanlage mit Wasserwärmetauscher in Betracht gezogen. Die korrekte Installation und Abdichtung der Heizkassette sind entscheidend für die Funktion.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung

Offener Kamin zieht nicht: Ursachenforschung, Rauchbelästigung & Lösungen für Baujahr 1960

Guten Tag,
vielleicht hat ein Fachmann eine Erklärung für mich. Folgender Sachverhalt:
ich habe einen offenen Kamin (BJ 1960) im Wohnzimmer und einen auf der Terrasse. Beide sind miteinander über einen Abzug (Y-Form) verbunden (jeweils auch eine manuell verschließbare Klappe pro Kamin vorhanden). Wenn ich den Kamin im WZ anfeuere funktioniert dieser zwar, aber am nächsten Tag ist das ganze WZ total verräuchert. D.h. der Rauch zieht nicht richtig ab, obwohl ich sämtliche Stellungen der Klappe im WZ und auf der Terrasse ausprobiert habe. Ebenfalls befindet sich im WZ-Kamin noch ein senkrechtes Blindrohr (ohne Funktion?).
Der Kamin ist ganz einfach wie eine Öffnung in die Mauer gebaut  -  sicherlich nicht mehr zeitgemäß.
Ich wäre für jeden Rat dankbar. Vielen Dank und freundliche Grüße von modelinchen
  • Name:
  • modelinchen
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Betrieb des Kamins bis zur fachmännischen Abgasprüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen nach §14 1. BImSchV und DINAbk. 18891 unbedingt unterlassen – Y-förmige Verbindung zweier Kamine ist akutes CO-Risiko.

    🔴 KRITISCH: Sofortige Installation eines zertifizierten Kohlenmonoxidmelders (EN 50291-1) im Wohnzimmer – Rauchrückstau ist eindeutiges Warnsignal für mögliche CO-Entwicklung.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der gesamten Abgasanlage auf Dichtheit, Querschnitt, Höhe über Dach, Schornsteininnenzustand (Ruß, Verengung, Feuchtigkeit) sowie Funktion aller Klappen und Blindrohre.

    ⚠️ WICHTIG: Überprüfung der Raumluftzufuhr – bei dichten Fenstern oder Lüftungsanlagen besteht Unterdruckgefahr, die den Abzug zusätzlich beeinträchtigt.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Ihr offener Kamin Probleme bereitet. Ein offener Kamin aus dem Baujahr 1960 kann verschiedene Ursachen haben, wenn er nicht richtig zieht und Rauch in den Raum gelangt. Hier sind einige mögliche Gründe und Lösungsansätze:

    • Unzureichender Schornsteinzug: Ein zu geringer Schornsteinzug ist oft die Hauptursache. Dies kann durch einen zu kurzen oder zu engen Schornstein, Ablagerungen im Schornstein oder ungünstige Windverhältnisse verursacht werden.
    • Verbindung beider Kamine: Die Y-förmige Verbindung zweier Kamine (Wohnzimmer und Terrasse) über einen Abzug kann problematisch sein, da sich die Abgasströme gegenseitig beeinflussen können.
    • Undichte Klappen: Überprüfen Sie die manuell verschließbaren Klappen an beiden Kaminen. Sind diese nicht dicht, kann Falschluft eintreten und den Zug beeinträchtigen.
    • Blindrohr-Funktion: Ein Blindrohr (nicht angeschlossenes Rohrstück) im Abzugssystem kann ebenfalls den Zug negativ beeinflussen.
    • Mangelnde Zuluft: Ein offener Kamin benötigt ausreichend Zuluft, um richtig zu funktionieren. Ist der Raum zu dicht (z.B. durch moderne Fenster), kann ein Unterdruck entstehen, der den Rauch in den Raum zieht.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, einen Schornsteinfeger zu kontaktieren. Er kann den Schornsteinzug messen, die Anlage überprüfen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen. Lassen Sie auch die Dichtheit der Klappen und die Funktion des Blindrohrs überprüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt eines offenen Kamins aus dem Baujahr 1960 mit Y-förmiger Verbindung zu einem zweiten Kamin auf der Terrasse ist aus sicherheitstechnischer und baurechtlicher Sicht als hochkritisch einzustufen. Die beschriebene Rauchbelästigung am Folgetag deutet auf ein schwerwiegendes Problem mit dem Abzugsverhalten hin, das nicht durch einfache Klappenstellungen behoben werden kann. Besonders gefährlich ist die Tatsache, dass zwei Feuerstätten an einen gemeinsamen Abzug angeschlossen sind, was bei unsachgemäßer Bedienung zu einer massiven Kohlenmonoxidvergiftung führen kann.

    🔴 Gefahr: Die Y-förmige Verbindung zweier Kamine stellt ein akutes Sicherheitsrisiko dar. Wenn ein Kamin brennt und die Klappe des anderen geöffnet ist, kann Rauch und giftiges Kohlenmonoxid (CO) ungehindert in den Wohnraum des anderen Kamins oder sogar in angrenzende Räume gedrückt werden. Die Rauchbelästigung am Folgetag ist ein klares Warnsignal für eine unzureichende oder gestörte Abgasführung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das Problem durch das Ausprobieren von Klappenstellungen gelöst werden kann, ist fachlich falsch und gefährlich. Bei einem Kamin aus den 1960er Jahren ist die Abgasnorm (z.B. nach 1. BImSchV) in der Regel nicht mehr gegeben. Das erwähnte Blindrohr könnte ein Überbleibsel einer früheren Ofeninstallation sein oder einen toten Winkel im Abzug darstellen, der die Strömung behindert.

    ➕ Ergänzung: Es muss dringend die gesamte Abgasanlage von einem zertifizierten Schornsteinfeger überprüft werden. Dies umfasst die Dichtheit der Verbindungen, den Querschnitt des Abzugs, die Höhe des Schornsteins über Dach sowie die Funktion der Klappen. Zudem ist zu prüfen, ob der Kamin überhaupt noch den aktuellen Brandschutzbestimmungen entspricht. Ein offener Kamin ohne moderne Zuluftführung kann zudem zu Unterdruck im Raum führen, der die Verbrennung und den Abzug zusätzlich beeinträchtigt.

    👉 Handlungsempfehlung: Betreiben Sie den Kamin bis zur fachmännischen Überprüfung auf keinen Fall weiter. Beauftragen Sie umgehend den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister mit einer vollständigen Überprüfung der gesamten Abgasanlage. Lassen Sie sich von einem Ofenbaumeister oder Energieberater beraten, ob eine Sanierung (z.B. Einbau eines Edelstahlrohrs) oder ein Rückbau der Anlage erforderlich ist. Installieren Sie zwingend einen Kohlenmonoxidmelder im Wohnzimmer.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen offenen Kamin aus dem Baujahr 1960 mit gravierenden Betriebsstörungen: Rauchrückstau ins Wohnzimmer trotz funktionierender Zündung und mehrfacher Klappeinstellung – ein klares Indiz für eine schwerwiegende Abzugsschwäche oder Systemkonflikt.

    🔴 Gefahr: Rauchrückstau bedeutet unmittelbare Gesundheitsgefahr durch Kohlenmonoxid (CO), das geruchlos, farblos und lebensbedrohlich ist – besonders bei unvollständiger Verbrennung in offenen Feuerstätten ohne wirksame Abzugssicherung.

    🔴 Gefahr: Die Y-förmige gemeinsame Abgasleitung für zwei Feuerstätten verstößt gegen die aktuelle DIN 18891 und die 1. BImSchV: Solche parallelen Anschlüsse begünstigen gegenseitige Druckstörungen, Rückstau und können bei Betrieb einer Feuerstätte die andere zur Rauchquelle machen – ein grundsätzlich nicht zulässiges Konstrukt.

    ⚠️ Korrektur: Das senkrechte "Blindrohr" ist keineswegs funktionslos – es ist höchstwahrscheinlich ein veralteter, nicht mehr wirksamer Zugverstärker oder ein Rest einer früheren Abgasleitung; seine Anwesenheit deutet auf eine unsachgemäße oder unvollständige Sanierung hin und kann den Abzug behindern.

    ➕ Ergänzung: Weitere kritische Faktoren: mangelnde Zugkraft durch zu kurzen Schornstein, fehlende Zugkontrolle (kein Zugregler), unzureichende Frischluftzufuhr im Raum (Unterdruckbildung), Verschmutzung oder Verengung des Schornsteins (Ruß, Vogelnester, Feuchtigkeit) – alles typisch für Anlagen aus den 1960er-Jahren ohne regelmäßige Wartung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "alle Klappeinstellungen ausprobiert" wurden, ist technisch unzureichend: Klappen allein können ein systembedingtes Abzugsversagen nicht kompensieren – hier liegt kein Einstellproblem, sondern ein konstruktives und sicherheitstechnisches Defizit vor.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger nach §14 der 1. BImSchV oder einen geprüften Sachverständigen für Feuerstätten (z. B. nach DIN 18891) zur umfassenden Abgas- und Zugmessung, Schornsteininneninspektion (ggf. mit Kamera) sowie Prüfung der gesamten Abgasanlage – bis zur endgültigen Klärung darf der Kamin nicht betrieben werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Y-förmige Verbindung zweier Kamine als gravierendes Sicherheitsrisiko und verstoßend gegen aktuelle Normen (1. BImSchV, DIN 18891).
    • Alle drei betonen die akute Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftung bei Rauchrückstau und fordern den Einbau eines CO-Melders.
    • Alle drei empfehlen eine unverzügliche Prüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger – DeepSeek und Qwen konkretisieren dies auf §14 1. BImSchV und DIN 18891.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Klappenstellung noch als potenziell relevant an; DeepSeek und Qwen korrigieren dies deutlich: Qwen spricht von „technisch unzureichend“ und „kein Einstellproblem“, DeepSeek spricht von „fachlich falsch und gefährlich“ – hier wird die sicherere Einschätzung priorisiert.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die präziseste normative Einordnung (DIN 18891 + 1. BImSchV) und nennt die Notwendigkeit einer Kamera-Inspektion.
    • DeepSeek betont explizit das Brandschutzrelevanz-Urteil und die mögliche Nicht-Konformität mit aktuellen Brandschutzbestimmungen.
    • GoogleAI nennt zwar „Blindrohr-Funktion“ als mögliche Ursache, doch DeepSeek und Qwen ergänzen entscheidend: Blindrohr ist kein harmloses Überbleibsel, sondern ein potenzieller Strömungsstörer und Hinweis auf unsachgemäße Sanierung.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI geht davon aus, dass der Kamin „weiterbetrieben werden kann“, bis der Schornsteinfeger kommt; DeepSeek und Qwen fordern eindeutig und unmissverständlich den sofortigen Betriebsstopp – das Vorsichtsprinzip setzt hier die sicherere Einschätzung durch.

    👉 Empfehlung: Die Empfehlungen von DeepSeek und Qwen werden priorisiert: sofortiger Betriebsstopp, CO-Melder zwingend vorübergehend, Prüfung nur durch nach §14 1. BImSchV befugten Schornsteinfeger oder geprüften Sachverständigen (DIN 18891), ausschließliche normkonforme Lösung – keine „Klappen-Tuning“-Versuche.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Y-förmige Verbindung zweier Kamine❌ WiderspruchAlle Modelle stimmen darin überein, dass diese Konstruktion normwidrig ist und ein akutes CO-Risiko darstellt – GoogleAI erwähnt sie als „problematisch“, DeepSeek und Qwen bewerten sie als „hochkritisch“ bzw. „grundsätzlich nicht zulässig“. Konsens: unzulässig und unmittelbar handlungsbedürftig.
    Betrieb bis zur Prüfung❌ WiderspruchGoogleAI erlaubt weiteren Betrieb unter Beauftragung eines Schornsteinfegers; DeepSeek und Qwen fordern klare Stilllegung. Konsens: Betrieb ist bis zur Prüfung und Sanierung untersagt – Vorsichtsprinzip gilt.
    CO-Gefahr & Melder✅ KonsensAlle Modelle identifizieren Rauchrückstau als CO-Warnsignal und fordern den Einbau eines zertifizierten CO-Melders – ohne Abweichung.
    Klappeinstellungen als Lösung⚠️ AbwägungGoogleAI sieht Klappen als möglichen Einflussfaktor, DeepSeek und Qwen widerlegen dies klar als unzureichend bzw. gefährlich. Konsens: Klappen können ein Symptom beeinflussen, das systemische Problem jedoch nicht lösen.
    Blindrohr-Funktion⚠️ AbwägungGoogleAI nennt es als mögliche Störquelle, DeepSeek und Qwen konkretisieren: es ist ein Indiz für unsachgemäße Sanierung und wirkt störend – Konsens: Blindrohr ist kein harmloses Detail, sondern ein zu prüfender Sicherheitsfaktor.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Kamin darf nicht weiter betrieben werden, bis eine vollständige, normkonforme Prüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen nach DIN 18891 erfolgt ist. Parallel ist ein CO-Melder nach EN 50291-1 zu installieren. Eine Sanierung muss die Y-Verbindung beseitigen – eine normkonforme Einzelabgasführung für jeden Kamin ist zwingend erforderlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung durch Rauchrückstau und unvollständige VerbrennungLebensbedrohlich – besonders bei Schlaf oder bei Kindern/Senkern; keine Wahrnehmungsmöglichkeit ohne Melder.
    🔴 RisikoBrandgefahr durch Rußablagerungen, Verengung oder fehlende Zugkontrolle im 60-jährigen SchornsteinHöchste Gefährdung von Gebäudesubstanz und Bewohnern; mögliche Totalschäden bei Schornsteinbrand.
    🔴 RisikoNichtkonforme Y-Verbindung mit gesetzlichen Folgen (Ordnungswidrigkeit nach 1. BImSchV)Gefahr von Bußgeldern, Betriebsverbot durch Behörde, Haftungsrisiko bei Schäden an Dritten.
    🔴 RisikoUnterdruckbildung im Raum durch dichte Fenster oder LüftungsanlagenFührt zu Rauchansaugung, verstärkter CO-Bildung und Störung der Verbrennung – besonders im Winter oder bei Dauerlüftung.
    🔴 RisikoVogelnester, Feuchtigkeit oder Verwitterung im Schornstein aus den 1960er-JahrenDauerhafte Verengung, Zugverlust, Korrosion der Abgasanlage, erhöhte Brandgefahr – nur durch Kamera-Inspektion zuverlässig feststellbar.
    ✅ ChanceEnergiewende-Rückbau: Ersetzen durch moderne, effiziente Kaminofen- oder Kachelofenanlage mit Abgas- und FeuerstättenzertifizierungDeutliche Effizienzsteigerung, Reduktion von Schadstoffemissionen, Einhaltung aller Brandschutz- und Umweltvorgaben.
    ✅ ChanceSchornsteinmodernisierung mit Edelstahl-Abgasrohr und ZugreglerLangfristig sichere, normkonforme Abgasführung, einfache Wartung, Verbesserung des Wirkungsgrads und Komforts.
    ✅ ChanceIntegration einer zentralen Frischluftzufuhr (z. B. über Wanddurchführung oder Heizungsanlage)Stabile Verbrennungsbedingungen, kein Unterdruck, bessere Raumluftqualität, höhere Sicherheit und Komfort.
    ✅ ChanceNutzung der Sanierung als Chance für eine energetische Gesamtbewertung des Gebäudes (Energieberatung nach §36 ENEVAbk.)Möglichkeit zur Kombination mit Dämmmaßnahmen, Lüftungsmodernisierung oder Heizungsersatz – Förderung durch BAFA/KfW.
    ✅ ChanceStärkung der Wohnqualität durch professionelle Feuerstättenberatung und individuelle, normkonforme GestaltungÄsthetik, Sicherheit und Funktionalität vereint – langfristige Wertsteigerung des Wohnraums.

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglichen Betriebsstopp einleiten: Stellen Sie den Kamin sofort still – kein Anfeuern mehr, bis ein zertifizierter Schornsteinfeger oder Sachverständiger nach DIN 18891 die Anlage freigibt.
    2. Kohlenmonoxidmelder installieren: Kaufen Sie einen zertifizierten CO-Melder nach EN 50291-1 (kein billiger „Rauchmelder“!) und installieren Sie ihn zentral im Wohnzimmer – in Augenhöhe, mindestens 1 m entfernt von Kaminöffnung.
    3. Schornsteinfeger kontaktieren: Beauftragen Sie den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister nach §14 der 1. BImSchV – geben Sie explizit die Y-förmige Verbindung und das Baujahr 1960 an.
    4. Unterlagen sammeln: Suchen Sie alte Schornsteinfegerprotokolle, Baupläne oder Sanierungsunterlagen – diese erleichtern die Beurteilung der Abgasanlage durch den Fachmann.
    5. Kamera-Inspektion verlangen: Fordern Sie beim Termin eine Inneninspektion des Schornsteins mit Wärmebild- oder Kamerasonde an – nur so werden Rußablagerungen, Vogelnester oder Verformungen zuverlässig erkannt.
    6. Sanierungsoptionen prüfen lassen: Lassen Sie sich vom Fachmann sowie einem Ofenbaumeister beraten, ob eine Sanierung (Edelstahlrohr, Einzelabgas) oder ein Rückbau mit Ersatz durch modernen Kaminofen sinnvoll ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinzug
    Der Schornsteinzug ist der Unterdruck im Schornstein, der die Rauchgase nach oben zieht. Ein ausreichender Schornsteinzug ist wichtig für die Funktion eines Kamins.
    Verwandte Begriffe: Unterdruck, Abgas, Kaminwirkung
    Blindrohr
    Ein Blindrohr ist ein nicht angeschlossenes Rohrstück im Abzugssystem. Es kann den Schornsteinzug negativ beeinflussen.
    Verwandte Begriffe: Abgasleitung, Fehlkonstruktion, Inaktives Rohr
    Kaminkassette
    Eine Kaminkassette ist ein Einsatz für offene Kamine, der die Effizienz erhöht und die Rauchbelästigung reduziert.
    Verwandte Begriffe: Kamineinsatz, Heizeinsatz, Nachrüstung
    Zuluft
    Zuluft ist die Luft, die ein Kamin für die Verbrennung benötigt. Eine ausreichende Zuluft ist wichtig für die Funktion eines Kamins.
    Verwandte Begriffe: Verbrennungsluft, Frischluft, Belüftung
    Abgas
    Abgas sind die gasförmigen Produkte, die bei der Verbrennung entstehen und über den Schornstein abgeleitet werden müssen.
    Verwandte Begriffe: Rauchgas, Emission, Verbrennungsprodukte
    Klappe (Kamin)
    Eine Klappe im Kamin dient dazu, den Abzug zu verschließen, wenn der Kamin nicht benutzt wird, um Wärmeverluste zu vermeiden. Sie muss dicht schließen.
    Verwandte Begriffe: Zugbegrenzer, Drosselklappe, Absperrvorrichtung
    Kohlenmonoxid
    Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Ein Kohlenmonoxidmelder warnt vor gefährlichen Konzentrationen.
    Verwandte Begriffe: CO-Melder, Vergiftung, Unvollständige Verbrennung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum zieht mein offener Kamin nicht richtig?
      Ein unzureichender Schornsteinzug, eine ungünstige Verbindung mit einem anderen Kamin, undichte Klappen, ein Blindrohr oder mangelnde Zuluft können die Ursache sein. Ein Schornsteinfeger kann die genaue Ursache ermitteln.
    2. Was kann ich tun, wenn Rauch aus dem Kamin in den Raum kommt?
      Überprüfen Sie, ob die Klappen richtig funktionieren und ausreichend Zuluft vorhanden ist. Öffnen Sie ein Fenster, um den Raum zu belüften. Kontaktieren Sie umgehend einen Fachmann, wenn das Problem weiterhin besteht.
    3. Wie oft muss ein offener Kamin gereinigt werden?
      Ein offener Kamin sollte mindestens einmal jährlich von einem Schornsteinfeger gereinigt werden, um Ablagerungen zu entfernen und den Schornsteinzug zu gewährleisten.
    4. Kann ich meinen offenen Kamin nachträglich mit einer Kaminkassette ausstatten?
      Ja, der Einbau einer Kaminkassette kann die Effizienz des Kamins erhöhen und die Rauchbelästigung reduzieren. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, welche Kassette für Ihren Kamin geeignet ist.
    5. Was ist ein Blindrohr und wie beeinflusst es den Kaminzug?
      Ein Blindrohr ist ein nicht angeschlossenes Rohrstück im Abzugssystem. Es kann den Schornsteinzug negativ beeinflussen, da es Verwirbelungen verursacht und den Abgasstrom behindert.
    6. Wie wichtig ist die Zuluft für einen offenen Kamin?
      Ein offener Kamin benötigt ausreichend Zuluft, um richtig zu funktionieren. Ist der Raum zu dicht, entsteht ein Unterdruck, der den Rauch in den Raum zieht. Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung.
    7. Was kostet die Reinigung eines offenen Kamins?
      Die Kosten für die Reinigung eines offenen Kamins variieren je nach Region und Aufwand. Fragen Sie bei Ihrem Schornsteinfeger nach einem konkreten Angebot.
    8. Wie kann ich den Schornsteinzug verbessern?
      Ein Schornsteinfeger kann den Schornsteinzug durch verschiedene Maßnahmen verbessern, z.B. durch den Einbau eines Zugverstärkers oder die Erhöhung des Schornsteins.

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  2. Offener Kamin: Heizkassette als Sanierungs-Option

    Ich würde die Nachrüstung einer Heizkasette vorschlagegen
    Ihr offener Kamin ist wirklich ein Auslaufmodel und sollte ohne Umrüstung gar nicht mehr betrieben werden. Der Wirkungsgrad eines offenen Kamins liegt bei nur 15  -  20 %.
    Eine Nachrüstung mit einer Heizkasette würden diesen auf jeden Fall verbessern. Noch besser wäre aber für die Wärmegewinnung und auch für die Umwelt eine moderne Neuanlage, wenn möglich sogar mit einen Wasserwärmetauscher.
    Helmut Butz
  3. Heizkassette: Einbau, Funktion & Abzug im Detail

    Hallo und guten Tag Herr Butz, vielen Dank ...
    Hallo und guten Tag Herr Butz,
    vielen Dank für Ihre Antwort.
    noch eine Frage zu der Heizkassette. Wird diese einfach in den offenen Kaminraum eingestellt oder muss diese auch angeschlossen/fest eingebaut werden? Wie zieht der Rauch ab  -  funktioniert dies über ein Abzugsrohr an der Kassette? Ich bin wirklich ein absoluter Laie, möchte aber genau wissen, wie das funktioniert, bevor ich mich entscheide. Ein Wasserwärmetauscher ist wohl eine aufwändigere und damit auch wesentliche teurere Angelegenheit.
    Danke für Antworten und Grüße von modelinchen
  4. Heizkassette: Maßanfertigung, Einbau & Abdichtung

    Antwort auf die Fragen
    Hallo Modelinchen!
    Eine Heizkasette wird entweder genau auf Maß angefertigt und in die Kaminöffnung eingeschoben oder eine Standardkasette wird eingebaut und der Rest der Öffnung verschlossen.
    Die Kassette wird ringsum mit einer Dichtschnur versehen, somit kann weder Raumluft in den Schornstein entweichen noch kann Rauchgas aus dem Schornstein in das WZ gelangen. Die Kassette ist nach vorn mit einer dichtschließenden Glastür versehen. Nach oben hat sie eine Öffnung . (kein Rohr )
    Wichtig ist, das die Klappe vom offenem Kamin entweder ausgebaut wird, oder garantiert immer offen bleibt.
    Es muss auch geprüft werden, das die Kaminschürze keine brennbaren Baustoffe enthält, da der Kamin jetzt eine viel höhere Abgastemperatur hat. Um den Wirkungsgrad der Kassette noch etwas zu erhöhen, könnte diese mit einem eingebautem Ventilator (Mehrpreis ca. 120,00 € ) ausgestattet werden.
    Der Unterschied ist verblüffend.
    Ein Kamin mit Wasserwärmetauscher ist nur bei einer Neuanlage
    möglich und hat auch seinen Preis.
    Ofenbaumeister Helmut Butz
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Offener Kamin zieht nicht: Sanierung & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Sanierung eines offenen Kamins aus dem Baujahr 1960, der Probleme mit Rauchbelästigung verursacht. Als Lösung wird die Nachrüstung einer Heizkassette vorgeschlagen, um den Wirkungsgrad zu verbessern. Alternativ wird eine moderne Neuanlage mit Wasserwärmetauscher in Betracht gezogen. Die korrekte Installation und Abdichtung der Heizkassette sind entscheidend für die Funktion.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Offener Kamin: Heizkassette als Sanierungs-Option sollten offene Kamine ohne Umrüstung nicht mehr betrieben werden, da ihr Wirkungsgrad sehr gering ist.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bezüglich des Einbaus einer Heizkassette wird in Heizkassette: Maßanfertigung, Einbau & Abdichtung erläutert, dass diese entweder maßgefertigt oder als Standardkassette eingebaut und abgedichtet wird. Eine Dichtschnur verhindert das Entweichen von Raumluft und Rauchgas.

    💰 Kosten: Eine Neuanlage mit Wasserwärmetauscher ist zwar teurer, bietet aber Vorteile hinsichtlich Wärmegewinnung und Umweltfreundlichkeit. Die Entscheidung hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget ab.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Installation einer Heizkassette sollte man sich umfassend über die verschiedenen Optionen informieren und gegebenenfalls einen Fachmann konsultieren, um die beste Lösung für den individuellen Kamin zu finden. Details zur Funktion und zum Abzug finden sich im Beitrag Heizkassette: Einbau, Funktion & Abzug im Detail.

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