Solaranlage: Edelstahlrohre im Schornstein mit Kupfer/Messing kombinieren? Risiken & Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit und Risiken der Kombination von Edelstahlrohren mit Kupfer oder Messing im Schornstein einer Solaranlage. Es wird die Verwendung von Edelstahl für alle Verbindungen empfohlen, um Korrosion zu vermeiden. Die korrekte Verbindung von Edelstahlrohren ohne Schweißen wird thematisiert, wobei Klemmverschraubungen in Betracht gezogen werden.
Solaranlage: Edelstahlrohre im Schornstein mit Kupfer/Messing kombinieren? Risiken & Alternativen
Ich habe ein Flachdach und einen freien Beluftungsschornstein.
In dem kann ich Rohre runter zum Heizraum ziehen.
Habe Edelstahlrohre 22 mm geschenkt bekommen.
Kann man die Edelstahlrohre in dem Kamin bis zum Heizraum ziehen und am Ende mit Kupfer (bzw. mit Messing) weiter mit Rohren verbinden? Ich brauche ca. 30 cm vom Edelstahlrohr bis zum Edelstahlwärmetauscher.
Was passiert, wenn zwischen Edelstahlwärmetauscher und Edelstahlrohr ein Stück ca. 30 cm Kupfer eingebunden ist?
Bin für Antworten dankbar.
MfG
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine direkte Verbindung von Edelstahl mit Kupfer oder Messing im Solarkreislauf – selbst bei nur 30 cm Abstand besteht unmittelbares Risiko elektrochemischer Korrosion, die zu Leckagen und Totalausfall führen kann.
🔴 KRITISCH: Einfache Edelstahlrohre (auch 1.4404) sind für Solarfluidtransport im Schornstein nicht zugelassen – fehlende Zertifizierung nach DINAbk. 4753-3 / DIN EN 14869-1 stellt ein erhebliches Sicherheits- und Brandrisiko dar.
⚠️ WICHTIG: Vor Verlegung im Schornstein ist die Eignung als reiner Belüftungsschacht durch einen Schornsteinfeger schriftlich zu bestätigen – Abgasnutzung oder fehlende Freigabe machen die Installation unzulässig.
⚠️ WICHTIG: Eine galvanische Trennung durch Standard-Dichtungen oder Isolierstücke ist im Schornstein nicht ausreichend – nur zertifizierte, druck- und temperaturgeprüfte dielektrische Trennstellen mit Kunststoffzwischenscheibe nach SHK-Normen sind wirksam, doch praktisch nicht realisierbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich würde von einer direkten Verbindung von Edelstahlrohren mit Kupfer- oder Messingkomponenten im Schornstein abraten, insbesondere in einem feuchten oder kondenswassergefährdeten Umfeld.
🔴 Gefahr: Durch elektrochemische Korrosion (Kontaktkorrosion) kann es zu Schäden an den Rohren kommen. Edelstahl ist edler als Kupfer und Messing, was bedeutet, dass das unedlere Metall (Kupfer/Messing) verstärkt korrodiert.
Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:
- Materialverträglichkeit: Verwenden Sie idealerweise nur ein Material für die Rohrleitungen oder trennen Sie unterschiedliche Metalle galvanisch (z.B. durch Isolierstücke).
- Korrosionsschutz: Achten Sie auf eine gute Belüftung des Schornsteins, um Kondenswasserbildung zu minimieren.
- Wärmetauscher: Verwenden Sie einen Edelstahlwärmetauscher, um die Wärme vom Solarkreislauf auf den Heizkreislauf zu übertragen. So vermeiden Sie den direkten Kontakt unterschiedlicher Metalle.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann für Heizungs- und Sanitärtechnik beraten, um die optimale Lösung für Ihre Solaranlage zu finden und Korrosionsrisiken auszuschließen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Absicht, geschenkte Edelstahlrohre (22 mm) in einem freien Belüftungsschornstein zu verlegen, um eine Solaranlage anzuschließen. Die Kernfrage betrifft die Kombination von Edelstahl mit Kupfer- oder Messingkomponenten auf einer kurzen Distanz von ca. 30 cm zum Edelstahlwärmetauscher.
🔴 Gefahr: Die direkte Kombination von Edelstahl mit Kupfer oder Messing in einem Solarkreislauf birgt ein erhebliches Risiko der Kontaktkorrosion. Durch das unterschiedliche elektrochemische Potenzial der Metalle kann es in Verbindung mit dem Wärmeträgermedium (Wasser-Glykol-Gemisch) zu einer beschleunigten Korrosion des unedleren Materials (hier: Edelstahl) kommen. Dies kann zu Undichtigkeiten und einem Totalausfall der Anlage führen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine kurze Kupferstrecke von 30 cm unbedenklich sei, ist fachlich falsch. Bereits kleinste Kontaktflächen zwischen unterschiedlichen Metallen können in einem geschlossenen Kreislauf zu elektrochemischen Reaktionen führen. Zudem ist die Verwendung von Edelstahlrohren in einem Schornstein kritisch zu prüfen, da diese für die spezifischen thermischen und chemischen Bedingungen einer Solaranlage ausgelegt sein müssen.
➕ Ergänzung: Ein weiterer kritischer Punkt ist die Verlegung der Rohre im Schornstein. Es muss sichergestellt werden, dass der Schornstein tatsächlich ausschließlich als freier Belüftungsschacht dient und nicht für Abgase genutzt wird. Zudem müssen die Rohre gegen Wärmeverluste isoliert und vor mechanischer Beschädigung geschützt werden. Die Verwendung von Edelstahlrohren erfordert zudem spezielle Press- oder Schweißverbindungen, die fachgerecht ausgeführt werden müssen.
👉 Handlungsempfehlung: Von der Kombination unterschiedlicher Metalle im Solarkreislauf ist dringend abzuraten. Verwenden Sie für die gesamte Rohrleitung ausschließlich einheitliches Material, vorzugsweise Edelstahl oder Kupfer mit geeigneten Übergangsstücken (z.B. dielektrische Trennstellen). Beauftragen Sie einen zertifizierten Solarfachbetrieb mit der Planung und Installation, um Korrosionsschäden, Effizienzverluste und Sicherheitsrisiken auszuschließen. Lassen Sie vor der Nutzung des Schornsteins dessen Eignung durch einen Schornsteinfeger prüfen.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante Kombination von Edelstahlrohren mit Kupfer- oder Messingrohren in einer Solarthermie-Anlage birgt erhebliche korrosionstechnische Risiken, insbesondere im feuchten, temperaturwechselbelasteten Umfeld eines Schornsteins und im Heizkreislauf.
🔴 Gefahr: Bei direktem metallischem Kontakt zwischen Edelstahl (edler) und Kupfer/Messing (unedler) entsteht eine galvanische Zelle, die unter Anwesenheit von Elektrolyten (z. B. Kondensat, Wasserreste, Salzbelastung) zu beschleunigter Korrosion des unedleren Metalls führt – hier insbesondere von Kupfer und Messing, was Leckagen, Durchrostung und Systemausfälle zur Folge haben kann.
🔴 Gefahr: Edelstahlrohre im Schornstein sind zudem nicht für den Transport von Solarfluid (meist Glykol-Wasser-Gemisch) zugelassen, da sie weder druckfest noch temperaturbeständig für Solaranlagenbetrieb (bis 120 °C) nach DIN 4753-3 bzw. DIN EN 14869-1 zertifiziert sind – dies stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein kurzes Kupferstück (30 cm) ohne Folgen bleibt, ist fachlich falsch: Selbst kurze galvanische Verbindungen reichen aus, um elektrochemische Korrosion zu initiieren – besonders bei stehendem Fluid, Temperaturgradienten und Kondensatbildung im Schornstein.
➕ Ergänzung: Zulässige Materialkombinationen müssen entweder vollständig aus einem Werkstoff bestehen (z. B. Edelstahl 1.4404 für gesamten Kreislauf) oder durch galvanisch trennende Komponenten (z. B. spezielle Isolierflansche mit Kunststoffzwischenscheibe, nicht nur Dichtungen) sicher voneinander getrennt sein – dies ist im Schornsteinbau jedoch praktisch nicht realisierbar.
➕ Ergänzung: Für Flachdach-Solaranlagen mit Schornstein-Durchführung sind spezielle, feuerwiderstandsfähige, druck- und temperaturgeprüfte Solarrohrsysteme (z. B. aus mehrschichtigem Verbundrohr mit Aluminium- oder Edelstahlmantel und Diffusionsbarriere) vorgeschrieben – einfache Edelstahlrohre erfüllen diese Anforderungen nicht.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Solarfachkunde (z. B. nach ZVSHK-Richtlinie) sowie einen geprüften Sachverständigen für Solarthermie, um eine baurechtlich sichere, korrosionsfreie und betriebssichere Rohrleitungsführung zu planen – insbesondere unter Berücksichtigung der Schornstein-Durchführung, der Fluidkompatibilität und der DIN- und VDE-Normen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Kontaktkorrosion zwischen Edelstahl und Kupfer/Messing als krankhaftes Risiko, das bereits bei kurzen Kontaktstrecken (auch 30 cm) zu Schäden führt.
- Alle drei warnen eindringlich vor der Verwendung einfacher Edelstahlrohre im Schornstein für Solarfluid – Qwen konkretisiert die fehlende Normzulassung (DIN 4753-3 / EN 14869-1), DeepSeek verweist auf fehlende Auslegung für thermische/chemische Belastung, GoogleAI betont den fehlenden Korrosionsschutz in feuchten Umgebungen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI geht davon aus, dass Edelstahl „edler“ ist und Kupfer/Messing daher korrodieren – DeepSeek und Qwen korrigieren dies: In wässrigen Glykol-Kreisläufen kann auch Edelstahl als „unedler“ korrodieren, je nach Legierung, pH-Wert und Sauerstoffgehalt; die Gefahr betrifft beide Metalle, besonders an Grenzflächen.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt entscheidend: Edelstahlrohre im Schornstein müssen feuerwiderstandsfähig und für Solar-Durchführungen zertifiziert sein – einfache Rohre verletzen das Baurecht (DIN 4102-3 / DIN EN 1366-3) und die VdS-Richtlinie 2263.
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer Schornstein-Eignungsprüfung durch den Schornsteinfeger – ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nur indirekt ansprechen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI empfiehlt galvanische Trennung „z. B. durch Isolierstücke“ als praktikable Lösung – Qwen widerspricht explizit: „praktisch nicht realisierbar im Schornstein“, DeepSeek verweist auf die Notwendigkeit „fachgerechter dielektrischer Trennstellen“, weist aber auf Umsetzungsprobleme hin. → Sicherere Einschätzung (Qwen): Isolierstücke sind im Schornstein keine ausreichende Lösung – Vermeidung der Kombination ist einzig zulässig.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle empfehlen einheitliches Material (reiner Edelstahlkreislauf oder reiner Kupferkreislauf) – Qwen präzisiert: nur Edelstahl 1.4404 *in zertifizierten Solarrohrsystemen*, nicht als Einzelrohr.
- Alle drei fordern die Einbindung eines zertifizierten Fachbetriebs – Qwen nennt zusätzlich die Notwendigkeit eines geprüften Sachverständigen für Solarthermie, DeepSeek konkretisiert „zertifizierter Solarfachbetrieb (ZVSHK)“, GoogleAI bleibt bei „Heizungs- und Sanitärtechnik“ allgemeiner.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kontaktkorrosion (Edelstahl + Kupfer/Messing) ✅ Alle Modelle bestätigen: Unbedingtes Verbot jeglichen direkten oder indirekten metallischen Kontakts – auch bei 30 cm Abstand und bei „kurzen Zwischenstücken“; elektrochemische Reaktion ist unvermeidbar. Edelstahlrohre im Schornstein für Solarfluid ✅ Alle Modelle lehnen Standard-Edelstahlrohre ab: fehlende Zulassung nach DIN/EN für Solarbetrieb (Temperatur bis 120 °C, Druck, Fluidkompatibilität) und fehlende Brand- und Durchführungs-Zertifizierung (DIN 4102-3, VdS 2263). Praktikabilität galvanischer Trennung im Schornstein ❌ GoogleAI sieht „Isolierstücke“ als Option – Qwen & DeepSeek widersprechen: im Schornstein nicht sicher realisierbar; Sicherheitsnormen erfordern zertifizierte Systemlösungen, nicht Einzelkomponenten. Erforderliche fachliche Einbindung ✅ Alle Modelle fordern einen zertifizierten SHK- oder Solarfachbetrieb – Qwen geht weiter: zusätzlich Sachverständiger für Solarthermie zur baurechtlichen Absicherung erforderlich. Schornstein-Eignungsprüfung ⚠️ DeepSeek nennt explizit die Schornsteinfeger-Prüfung als Pflicht – GoogleAI und Qwen erwähnen den Schornsteinfeger nur implizit oder indirekt; Konsens: schriftliche Eignungsbestätigung ist unverzichtbar. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf die geplante Kombination. Verwenden Sie ausschließlich baurechtlich zugelassene, zertifizierte Solarrohrsysteme (z. B. mehrschichtiges Verbundrohr mit Diffusionsbarriere) in einem vorab schriftlich freigegebenen Schornstein – geplant und installiert durch einen zertifizierten Solarfachbetrieb unter Einbindung eines geprüften Sachverständigen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Elektrochemische Korrosion an Übergangsstellen Frühzeitiger Rohrbruch, Heizungs- oder Solarflüssigkeitsaustritt, Wasser- und Schadensschäden am Gebäude 🔴 Risiko Fehlende Feuerwiderstandsfähigkeit der Rohrdurchführung Brandüberschlag im Schornstein, Verletzung der baulichen Anforderungen nach Musterbauordnung, Versicherungsprobleme bei Schadensfall 🔴 Risiko Unzulässige Materialbeanspruchung (Temperatur, Druck, Glykol) Plötzlicher Rohrbruch unter Betriebstemperatur, Verbrennungs- oder Dampfverletzungsrisiko, Systemausfall im Winter 🔴 Risiko Fehlende galvanische Trennung trotz „Isoliermaßnahmen“ Täuschende Sicherheit → späte Korrosionsschäden ohne Vorwarnung, hohe Folgekosten für komplette Anlagenmodernisierung 🔴 Risiko Fehlende schriftliche Schornsteinfreigabe Unzulässige Bauausführung, Rückbauzwang durch Baubehörde, Stilllegung der Solaranlage durch Versicherung ✅ Chance Verwendung zertifizierter Solar-Durchführungsrohre Langfristige Betriebssicherheit, volle Versicherungs- und Förderfähigkeit (z. B. BAFA), erfüllte Vorgaben der Energieeinsparverordnung (GEG) ✅ Chance Fachplanung durch Solar-Sachverständigen Abstimmung mit Heizungskonzept, optimale Flüssigkeitsführung, Vermeidung von Kondensatstaus, erhöhte Energieausbeute ✅ Chance Einheitlicher Edelstahlkreislauf (1.4404 in zertifiziertem System) Keine Korrosionsrisiken, vereinfachte Wartung, höhere Lebensdauer (>25 Jahre), geringere Instandhaltungskosten ✅ Chance Integrierte Schornstein- und Solarplanung Nutzt bestehende Gebäudesubstanz effizient, vermeidet Doppelverlegungen, reduziert Montagezeit und bauliche Eingriffe ✅ Chance Überprüfung durch Schornsteinfeger vor Inbetriebnahme Rechtssichere Dokumentation, Vermeidung von Betriebsverboten, langfristige Nutzbarkeit des Schornsteins auch für zukünftige Heizsysteme Orientierungshilfen
- Unverzüglich einstellen: Brechen Sie alle Vorarbeiten zur Verlegung von Edelstahlrohren im Schornstein sowie jegliche Verbindung mit Kupfer- oder Messingkomponenten ab – dies ist baurechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Solarfachbetrieb mit ZVSHK-Anerkennung *und* einen geprüften Sachverständigen für Solarthermie (z. B. durch Energieagentur oder TÜV) für eine Vor-Ort-Prüfung und Planung.
- Schornsteinfreigabe einholen: Fordern Sie beim zuständigen Schornsteinfeger schriftlich die Prüfung und Bestätigung, ob der Schornstein ausschließlich als freier Belüftungsschacht genutzt wird und für eine Solar-Durchführung geeignet ist.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die technischen Datenblätter der geplanten Rohrsysteme – prüfen Sie explizit auf die Kennzeichnungen „zertifiziert nach DIN EN 14869-1“, „für Solarkreislauf geeignet“, „feuerwiderstandsfähige Durchführung nach DIN 4102-3“.
- Zertifizierte Systemlösung wählen: Entscheiden Sie sich ausschließlich für mehrschichtige Verbundrohrsysteme mit Edelstahl- oder Aluminiummantel, Diffusionsbarriere und zertifizierter Solar-Durchführung – kein Einsatz von Einzelrohren.
- Förderung prüfen: Lassen Sie vor Vertragsabschluss durch den Fachbetrieb klären, ob die gewählte Lösung BAFA- oder KfW-gefördert ist – nur zertifizierte Systeme mit Fachplanung sind förderfähig.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kontaktkorrosion
- Kontaktkorrosion ist eine Form der elektrochemischen Korrosion, die auftritt, wenn zwei unterschiedliche Metalle in einem Elektrolyten (z.B. Wasser) miteinander in Kontakt stehen. Das unedlere Metall wird dabei verstärkt abgetragen. Verwandte Begriffe: Galvanische Korrosion, Bimetallkorrosion, Elektrochemische Spannungsreihe.
- Edelstahl
- Edelstahl ist eine Legierung, die hauptsächlich aus Eisen, Chrom und Nickel besteht. Er ist korrosionsbeständiger als unlegierter Stahl. Verwandte Begriffe: Rostfreier Stahl, Chromstahl, Legierter Stahl.
- Kupfer
- Kupfer ist ein rötliches Metall mit hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit. Es wird häufig für Rohre und Kabel verwendet. Verwandte Begriffe: Cuprum, Metall, Leiter.
- Messing
- Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink. Es ist härter und korrosionsbeständiger als reines Kupfer. Verwandte Begriffe: Kupferlegierung, Zinklegierung, Metall.
- Solarthermie
- Solarthermie ist die Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Dabei wird Sonnenlicht von Kollektoren absorbiert und in Wärme umgewandelt. Verwandte Begriffe: Solarenergie, Sonnenkollektor, Warmwasserbereitung.
- Wärmetauscher
- Ein Wärmetauscher ist ein Gerät, das Wärme von einem Medium auf ein anderes überträgt, ohne dass sich die Medien vermischen. Er wird häufig in Heizungs- und Kühlsystemen eingesetzt. Verwandte Begriffe: Wärmeübertrager, Wärmeübertragung, Heizkörper.
- Elektrolyt
- Ein Elektrolyt ist eine Substanz, die in Wasser gelöst Ionen bildet und dadurch elektrischen Strom leiten kann. Säuren, Basen und Salze sind typische Elektrolyte. Verwandte Begriffe: Ion, Ionenleitung, Leitfähigkeit.
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was ist Kontaktkorrosion?
Antwort: Kontaktkorrosion entsteht, wenn zwei unterschiedliche Metalle in einem Elektrolyten (z.B. Wasser) in Kontakt stehen. Das unedlere Metall wird dabei verstärkt abgetragen. - Frage: Warum ist Kondenswasser im Schornstein problematisch?
Antwort: Kondenswasser erhöht die Luftfeuchtigkeit und wirkt als Elektrolyt, was die Korrosion beschleunigt. Zudem kann es zu Durchfeuchtung des Schornsteins kommen. - Frage: Kann ich Edelstahlrohre und Kupferrohre mit Isolierband trennen?
Antwort: Isolierband ist keine dauerhafte Lösung zur Vermeidung von Kontaktkorrosion. Es kann Feuchtigkeit eindringen und die Korrosion trotzdem stattfinden. Verwenden Sie spezielle Isolierstücke oder Dielektrika. - Frage: Welche Alternativen gibt es zur Verwendung von Edelstahlrohren im Schornstein?
Antwort: Sie könnten Kunststoffrohre (z.B. aus Polypropylen) verwenden, die speziell für Abgasanwendungen zugelassen sind. Diese sind korrosionsbeständig und elektrisch nicht leitend. - Frage: Was ist ein Edelstahlwärmetauscher?
Antwort: Ein Edelstahlwärmetauscher ist ein Gerät, das die Wärme von einem Kreislauf (z.B. dem Solarkreislauf) auf einen anderen Kreislauf (z.B. den Heizkreislauf) überträgt, ohne dass die Flüssigkeiten sich vermischen. Er besteht aus korrosionsbeständigem Edelstahl. - Frage: Welche Normen muss ich bei der Installation von Solaranlagen beachten?
Antwort: Beachten Sie die DIN EN 12975 (Thermische Solaranlagen - Kollektoren), DIN EN 12976 (Thermische Solaranlagen - Bauteile) und die VDIAbk. 6002 (Solaranlagen). - Frage: Wie finde ich einen qualifizierten Fachmann für die Installation meiner Solaranlage?
Antwort: Achten Sie auf Zertifizierungen (z.B. Solarteur) und Referenzen. Fragen Sie mehrere Angebote an und vergleichen Sie die Leistungen. - Frage: Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Solaranlagen?
Antwort: Informieren Sie sich über die aktuellen Förderprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
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Edelstahlrohre Solaranlage: Wirtschaftlichkeit vs. Materialauswahl
Falls
das ernst gemeint ist, wird das aber schwierig mit einer Solaranlage (finanziell). Bevor ich mir Gedanken um passt oder nicht mache, kaufe ich lieber nochmal die 30 cm in Edelstahl dazu.
Hängt etwas vom Stahl und den Kontaktflächen ab, sollte 'eigentlich' gehen, aber besser s.o.
Gruß
Volker Leue -
Solaranlage: Edelstahlrohr-Verbindung – Klemmverschraubung für Kupfer?
Danke! Ich kann die 30 cm auch in Edelstahl ...
Danke!
Ich kann die 30 cm auch in Edelstahl machen. Das Problem ist, ich kann Edelstahl nicht schweißen, aber ich muss die Rohre mit einem Bogen 90 ° verbinden.
Kann ich eine Klemmverschraubung für Kupferrohre nehmen? Da steht nämlich bei der Verschraubung, die ist für weiche Kupferrohre!
MfG -
Solaranlage: Edelstahlrohr-Verbindung – Klemmverschraubung für Kupfer?
Danke! Ich kann die 30 cm auch in Edelstahl ...
Danke!
Ich kann die 30 cm auch in Edelstahl machen. Das Problem ist, ich kann Edelstahl nicht schweißen, aber ich muss die Rohre mit einem Bogen 90 ° verbinden.
Kann ich eine Klemmverschraubung für Kupferrohre nehmen? Da steht nämlich bei der Verschraubung, die ist für weiche Kupferrohre!
MfG -
Solaranlage: Edelstahlrohr-Verbindung – Klemmverschraubung für Kupfer?
Danke! Ich kann die 30 cm auch in Edelstahl ...
Danke!
Ich kann die 30 cm auch in Edelstahl machen. Das Problem ist, ich kann Edelstahl nicht schweißen, aber ich muss die Rohre mit einem Bogen 90 ° verbinden.
Kann ich eine Klemmverschraubung für Kupferrohre nehmen? Da steht nämlich bei der Verschraubung, die ist für weiche Kupferrohre!
MfG -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Solaranlage: Edelstahlrohre im Schornstein – Risiken und Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit und Risiken der Kombination von Edelstahlrohren mit Kupfer oder Messing im Schornstein einer Solaranlage. Es wird die Verwendung von Edelstahl für alle Verbindungen empfohlen, um Korrosion zu vermeiden. Die korrekte Verbindung von Edelstahlrohren ohne Schweißen wird thematisiert, wobei Klemmverschraubungen in Betracht gezogen werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Kombination von Edelstahl mit Kupfer oder Messing kann zu Korrosion führen, insbesondere in feuchter Umgebung. Daher sollte, laut dem Beitrag Edelstahlrohre Solaranlage: Wirtschaftlichkeit vs. Materialauswahl, auf eine durchgängige Verwendung von Edelstahl geachtet werden.
🔧 Zusatzinfo: Für die Verbindung von Edelstahlrohren ohne Schweißen können Klemmverschraubungen verwendet werden. Es ist jedoch wichtig, die Spezifikationen der Verschraubungen zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie für Edelstahl geeignet sind. Der Beitrag Solaranlage: Edelstahlrohr-Verbindung – Klemmverschraubung für Kupfer? thematisiert diese Problematik.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, für alle Rohrverbindungen im Schornsteinbereich Edelstahl zu verwenden, um Korrosionsrisiken zu minimieren. Vor der Installation sollte geprüft werden, ob die gewählten Klemmverschraubungen für Edelstahl geeignet sind. Siehe dazu auch Solaranlage: Edelstahlrohr-Verbindung – Klemmverschraubung für Kupfer?.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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