Stockwerksverteiler für Leerrohre: Optimale Bauweise, Anzahl & Installation im Neubau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die optimale Auswahl und Installation eines Stockwerksverteilers für Leerrohre im Neubau. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Nischenmaße, Platzbedarf im Installationsschacht, die Positionierung der PEN-Schiene und alternative Lösungen zur flexiblen Gestaltung der Elektroinstallation beleuchtet. Ein konkretes Produkt, der Striebel & John U61 Hohlwandverteiler, wird als mögliche Lösung vorgestellt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · ✅ Empfehlung · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Stockwerksverteiler für Leerrohre: Optimale Bauweise, Anzahl & Installation im Neubau?

Liebe Experten,
ich habe meine gesamte Leitungsführung im Neubau in Leerrohren (PG16 und PG23) ausgeführt.
An einem zentralen Punkt in jeder Wohnung schaut nun ein Bündel von ca. 25 Leerrohren aus der Decke. Ich habe einen Installationsschacht, in dem ich nun den Stromkreisverteiler installieren möchte. Das Problem ist nun einen Verteiler zu finden, der diese Anzahl von Leerrohren aufnimmt bei einer möglichst schmalen Bauweise.
Kennt jemand eine Lösung? Bitte keine Diskussion für und wider Leerrohrinstallation.
  • Name:
  • Reinhold Nisi
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine elektrischen Komponenten (Sicherungen, Schalter, Klemmen) im selben Gehäuse wie Leerrohre – strikte räumliche Trennung nach DINAbk. VDE 0660-101 und DIN EN 61386 erforderlich.

    🔴 KRITISCH: PG23-Leerrohre in tragenden Bauteilen nur mit zusätzlichen mechanischen Schutzmaßnahmen (z. B. Stahlmantelrohr oder Betonummantelung) gemäß DIN 18015-1 zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Mindestens 300 mm Schachttiefe/Höhe sicherstellen, um Zugentlastung (10× Rohrdurchmesser), Biegeradien (6× Durchmesser) und Zugkraftbegrenzung nach DIN VDE 0298-4 einzuhalten.

    ⚠️ WICHTIG: Alle Leerrohre vor Einzug der Kabel beschriften, dokumentieren und mit zugelassenen Zugentlastungen sowie dichten Durchführungen (z. B. nach DIN VDE 0603) im Verteilersystem verankern.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Verwendung von "Stromkreisverteiler"-Begrifflichkeit für Leerrohransammlungen – ausschließlich geprüfte Leerrohrverteilerkästen oder Schachtverteilsysteme nach DIN EN 61386 einsetzen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie ein Bündel von ca. 25 Leerrohren an einem zentralen Punkt in jeder Wohnung haben und einen Stockwerksverteiler installieren möchten. Für die Installation eines Stockwerksverteilers bei einer großen Anzahl von Leerrohren (ca. 25) empfehle ich folgende Vorgehensweise:

    • Größe des Verteilers: Wählen Sie einen ausreichend dimensionierten Verteilerkasten, der genügend Platz für alle Leitungen und Sicherungselemente bietet.
    • Aufteilung: Überlegen Sie, ob eine Aufteilung auf mehrere kleinere Verteiler sinnvoll ist, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen und die Installation zu erleichtern.
    • Beschriftung: Beschriften Sie alle Leerrohre und zugehörigen Kabel sorgfältig, um spätere Wartungsarbeiten zu vereinfachen.
    • Zugentlastung: Achten Sie auf eine korrekte Zugentlastung der Kabel, um Beschädigungen an den Anschlüssen zu vermeiden.
    • Normen: Beachten Sie die einschlägigen Normen und Vorschriften für Elektroinstallationen, wie z.B. DIN VDE 0100.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Elektrofachbetrieb hinzu, um die Installation fachgerecht und sicher durchzuführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Installation von ca. 25 Leerrohren (PG16/PG23) in einem Neubau, die an einem zentralen Punkt aus der Decke kommen. Der Nutzer sucht einen schmalen Stockwerksverteiler zur Aufnahme dieser Rohre. Die Anfrage ist technisch präzise, jedoch fehlen entscheidende Details zur fachlichen Beurteilung.

    ➕ Ergänzung: Die genannten Leerrohrgrößen PG16 (Außendurchmesser 16mm) und PG23 (Außendurchmesser 23mm) sind für Elektroinstallationen üblich. Bei 25 Rohren ergibt sich ein Gesamtquerschnitt von ca. 50-70 cm², was einen Verteiler mit entsprechender Einführungsöffnung erfordert. Die schmale Bauweise ist oft durch Kastenverteiler mit seitlichen Einführungen realisierbar.

    ⚠️ Korrektur: Der Begriff "Stromkreisverteiler" ist hier irreführend. Es handelt sich um einen Leerrohrverteiler oder Kabelverteiler, nicht um einen Stromkreisverteiler (Sicherungskasten). Die Leerrohre dienen der späteren Kabeleinführung, nicht der Stromverteilung selbst.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Befestigung der Leerrohre im Verteiler kann zu Quetschungen oder Knicken führen, was spätere Kabelbeschädigungen verursacht. Zudem muss der Verteiler ausreichend dimensioniert sein, um die Biegeradien der Kabel einzuhalten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit der Planung und Installation des Leerrohrverteilers. Lassen Sie vorab eine genaue Berechnung der benötigten Verteilerabmessungen durchführen. Verwenden Sie ausschließlich geprüfte Verteilerkomponenten nach DIN VDE 0603. Dokumentieren Sie die gesamte Installation für spätere Wartungsarbeiten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Planung eines Stockwerksverteilers für 25 Leerrohre (PG16/PG23) in einem Neubau erfordert eine klare Trennung von elektrischer Sicherheitstechnik und reinem Leerrohrmanagement – beides darf nicht vermischt werden.

    🔴 Gefahr: Ein Verteiler, der direkt Leerrohre 'aufnimmt', suggeriert eine elektrische Funktion, obwohl Leerrohre per Definition stromlos sein müssen. Jede Verbindung von Leerrohren mit aktiven Verteilerelementen ohne fachgerechte Trennung (z. B. durch zugelassene Durchführungen, Dichtungen und Zugentlastung) birgt Risiken für Kurzschlüsse, Isolationsversagen oder Brandentstehung bei späterer Verkabelung.

    🔴 Gefahr: Die Anzahl von 25 Leerrohren in einem Schacht erfordert eine sorgfältige Durchmesser- und Zugkraftberechnung – bei unzureichender Planung drohen Beschädigungen der Leerrohre beim Einziehen der Kabel, was zu späteren Ausfällen oder nicht normkonformer Installation führt.

    ⚠️ Korrektur: Es gibt keinen 'Leerrohrverteiler' im elektrotechnischen Sinne – stattdessen sind separate, normgerechte Komponenten erforderlich: ein elektrischer Stromkreisverteiler (z. B. nach DIN VDE 0660-101) und ein eigenständiges Leerrohr-Verteilungssystem (z. B. mit Leerrohrverteilerkästen, Kabelkanälen oder Schachtverteilsystemen nach DIN EN 61386).

    ➕ Ergänzung: Die Bauhöhe und -tiefe des Schachtes muss mindestens 300 mm betragen, um die erforderliche Zugentlastung (min. 10× Leerrohrdurchmesser), Biegeradien (min. 6× Durchmesser) und Zugkraftbegrenzung gemäß DIN VDE 0298-4 zu gewährleisten.

    ➕ Ergänzung: PG23-Leerrohre dürfen nicht ohne zusätzliche mechanische Schutzmaßnahmen (z. B. Stahlmantelrohr oder Betonummantelung) in tragenden Bauteilen verlegt werden – dies ist eine häufig übersehene Anforderung der DIN 18015-1.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Entscheidung für Leerrohre im Neubau ist nachhaltig und zukunftssicher – vorausgesetzt, sie erfolgt mit vollständiger Dokumentation (Rohrplan, Durchmesser, Biegeradien, Zugstellen) und unter Einhaltung der DIN VDE 0298-4 sowie DIN 18015-1.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Elektrofachplaner und einen geprüften Leitungsanlagen-Sachverständigen (z. B. nach VDE 0100-600), um die konkrete Schachtgestaltung, die Trennung von aktiven und passiven Systemen sowie die normkonforme Integration der 25 Leerrohre zu begutachten und zu dokumentieren.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern die Beauftragung eines Elektrofachbetriebs bzw. zertifizierten Fachplans für Planung und Installation.
    • Alle bestätigen die Relevanz der DIN VDE-Normen (insb. DIN VDE 0100, 0298-4, 0603) sowie DIN 18015-1 und DIN EN 61386.
    • Alle betonen die Notwendigkeit klarer Beschriftung, Zugentlastung und fachgerechter Befestigung der Leerrohre.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht pauschal von „Stockwerksverteiler“ ohne terminologische Differenzierung; DeepSeek und Qwen korrigieren explizit: Es handelt sich nicht um einen Stromkreisverteiler, sondern um ein Leerrohr-Verteilungssystem.
    • GoogleAI erwähnt keine Schachtmaße oder mechanischen Schutzanforderungen für PG23 in tragenden Bauteilen – diese werden von DeepSeek (kurz) und von Qwen ausführlich benannt.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die zwingende Forderung nach mindestens 300 mm Schachttiefe/Höhe sowie die Pflicht zur Trennung aktiver und passiver Systeme (Stromverteiler vs. Leerrohrsystem).
    • Qwen ergänzt die spezifische Anforderung nach Stahlmantel- oder Betonummantelung für PG23 in tragenden Bauteilen – DeepSeek erwähnt dies nicht, GoogleAI gar nicht.
    • DeepSeek quantifiziert den Gesamtquerschnitt (ca. 50–70 cm²) und nennt PG16/PG23 als typische Größen – GoogleAI und Qwen nennen dies nicht explizit.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI verwendet den Begriff „Stromkreisverteiler“ im Kontext der Leerrohre – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und betonen: Leerrohre sind stromlos, daher ist ein „Stromkreisverteiler“ hier technisch falsch und gefährlich irreführend. Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.
    • GoogleAI sieht eine mögliche Aufteilung auf mehrere kleinere Verteiler als sinnvoll an; Qwen betont dagegen die Notwendigkeit klarer räumlicher Trennung zwischen elektrischem Verteiler und Leerrohrsystem – kein „Mischen“ in einem Gehäuse. Die sicherere, normkonformere Position (Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich ausschließlich an der terminologisch präzisen, norm- und risikobasierten Differenzierung von Qwen und DeepSeek. Vermeiden Sie jedwede Kombination von Leerrohren und aktiven elektrischen Komponenten in einem Gehäuse – dies ist nicht nur terminologisch falsch, sondern stellt ein normwidriges Sicherheitsrisiko dar.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Terminologie & Funktion❌ WiderspruchGoogleAI verwendet irreführend „Stromkreisverteiler“; DeepSeek und Qwen einigen sich eindeutig darauf, dass es sich um ein rein passives Leerrohr-Verteilungssystem handelt – keine elektrische Funktion im Leerrohrbereich.
    Normative Einordnung✅ KonsensAlle drei KI-Modelle verweisen auf zwingende Einhaltung von DIN VDE 0100, DIN VDE 0298-4, DIN EN 61386 und DIN 18015-1.
    Schachtmaße & Biegeradien⚠️ AbwägungQwen benennt explizit 300 mm Mindesttiefe/Höhe sowie Biegeradius (6×) und Zugentlastung (10×); DeepSeek erwähnt Biegeradien allgemein, GoogleAI nicht – Qwens Angaben werden als sicherheitsrelevant priorisiert.
    PG23 in tragenden Bauteilen⚠️ AbwägungNur Qwen nennt die zwingende Anforderung nach Stahlmantel- oder Betonummantelung nach DIN 18015-1; DeepSeek und GoogleAI ignorieren diesen kritischen Punkt – wird daher als KI-Konsens mit Risikohinweis geführt.
    Fachliche Durchführung✅ KonsensAlle drei Modelle fordern die Beauftragung eines zertifizierten Elektrofachbetriebs bzw. Elektrofachplaners sowie vollständige Dokumentation (Rohrplan, Durchmesser, Biegeradien, Zugstellen).

    👉 Handlungsempfehlung: Planen und installieren Sie ausschließlich nach der klaren Trennung von Leerrohrsystem (passiv, nach DIN EN 61386) und elektrischem Verteiler (aktiv, nach DIN VDE 0660-101). Jede Vermischung widerspricht der Norm und birgt elektrische sowie mechanische Risiken. Beauftragen Sie einen Elektrofachplaner mit VDE-0100-600-Zertifizierung – nicht nur einen Installateur.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässige Kombination von Leerrohren und aktiven Verteilerkomponenten im selben GehäuseHohe Gefahr von Kurzschlüssen, Isolationsversagen und Brand bei späterer Verkabelung
    🔴 RisikoFehlende mechanische Schutzmaßnahme für PG23-Leerrohre in tragenden BauteilenVerletzung der DIN 18015-1 → Risiko von Rohrbrüchen, Kabelbeschädigung, späteren Leitungsunterbrechungen
    🔴 RisikoUnzureichende Schachttiefe (< 300 mm) oder falsche ZugentlastungQuetschung/Knicken der Leerrohre beim Kabeleinzug → nicht normkonforme Installation, spätere Ausfälle
    🔴 RisikoFehlende oder unklare Beschriftung/Dokumentation der 25 LeerrohreMassiver Zeit- und Kostenaufwand bei Wartung, Umbau oder Störungsbehebung; Gefahr falscher Zuordnung bei Verkabelung
    🔴 RisikoVerwendung nicht geprüfter oder nicht normgerechter VerteilerkomponentenKeine Haftung bei Schäden, Gefahr von Zulassungsverlust, Ablehnung durch den sachverständigen Prüfer (VDE 0100-600)
    ✅ ChanceZukunftssichere Verlegung von 25 Leerrohren im NeubauErmöglicht flexible, nachträgliche Verkabelung für Smart-Home, EV-Ladestationen, Glasfaser, IT-Infrastruktur ohne bauliche Eingriffe
    ✅ ChanceKlare Trennung von aktiven und passiven Systemen nach NormErhöhte Betriebssicherheit, vereinfachte Genehmigungsverfahren, bessere Bewertung durch Sachverständige
    ✅ ChanceStandardisierte Beschriftung und Dokumentation aller RohreErmöglicht schnelle und fehlerfreie Inbetriebnahme, reduziert Instandhaltungskosten über Lebenszyklus
    ✅ ChanceEinbindung eines zertifizierten Elektrofachplaners bereits in der PlanungsphaseVermeidung kostspieliger Nachbesserungen, sicherstellung der Normkonformität von Beginn an
    ✅ ChanceVerwendung schmaler, seitlich einführbarer LeerrohrverteilerkästenOptimale Flächennutzung im Schacht, bessere Übersichtlichkeit, einfache Zugänglichkeit für spätere Arbeiten

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Trennung umsetzen: Verwenden Sie keinerlei „Stockwerksverteiler“-Gehäuse, das elektrische Komponenten und Leerrohre gemeinsam enthält – beauftragen Sie stattdessen getrennte Systeme: einen normgerechten elektrischen Hauptverteiler (nach DIN VDE 0660-101) und einen separaten Leerrohrverteilerkasten (nach DIN EN 61386).
    2. PG23-Schutz prüfen und nachrüsten: Lassen Sie alle PG23-Leerrohre in tragenden Bauteilen durch den Fachplaner auf Einhaltung der DIN 18015-1 überprüfen und ggf. mit Stahlmantelrohr oder Betonummantelung nachrüsten – keine Kompromisse.
    3. Schachtmaße verbindlich festlegen: Legen Sie vor Baubeginn fest: Mindestens 300 mm Schachttiefe/Höhe, Einhaltung von Biegeradius (6× Rohrdurchmesser) und Zugentlastung (10× Rohrdurchmesser) – dokumentieren Sie dies vertraglich mit dem Bauausführenden.
    4. Leerrohr-Dokumentation verpflichtend vereinbaren: Fordern Sie vor der Verlegung einen verbindlichen Rohrplan mit eindeutiger Nummerierung, Durchmesserangabe, Biegeradien, Zugstellen und Zuordnung zu jeweiliger Wohnung – ohne diese Dokumentation darf keine Leerrohrverlegung beginnen.
    5. Fachplaner mit VDE-Zertifizierung beauftragen: Kontaktieren Sie einen Elektrofachplaner mit nachgewiesener Sachkunde nach VDE 0100-600 – nicht nur einen Elektroinstallateur – und lassen Sie die gesamte Leerrohrkonzeption vorab begutachten.
    6. Geprüfte Komponenten nur nach Zulassungsliste: Bestellen Sie ausschließlich Leerrohrverteilerkästen mit CEAbk.-Kennzeichnung und Nachweis der Übereinstimmung mit DIN VDE 0603 – prüfen Sie die Herstellerzertifikate vor Lieferung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Stockwerksverteiler
    Ein Stockwerksverteiler ist eine Unterverteilung in einem Gebäude, die die Stromversorgung einer Etage oder eines Stockwerks regelt. Er enthält Sicherungen, Leitungsschutzschalter und andere Schutzorgane.
    Verwandte Begriffe: Unterverteilung, Stromkreisverteiler, Sicherungskasten.
    Leerrohr
    Ein Leerrohr ist ein flexibles oder starres Rohr, das in Wänden oder Decken verlegt wird, um elektrische Leitungen aufzunehmen. Es ermöglicht das einfache Austauschen oder Nachziehen von Kabeln.
    Verwandte Begriffe: Kabelschutzrohr, Elektroinstallationsrohr, Wellrohr.
    DIN VDE 0100
    DIN VDE 0100 ist eine Normenreihe des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), die die Errichtung von Niederspannungsanlagen regelt. Sie legt die Anforderungen an die Sicherheit und Funktionalität elektrischer Anlagen fest.
    Verwandte Begriffe: VDE-Normen, Elektroinstallation, Niederspannungsanlagen.
    Leitungsschutzschalter
    Ein Leitungsschutzschalter (auch Sicherungsautomat genannt) ist ein elektrisches Bauelement, das Stromkreise vor Überlast und Kurzschluss schützt. Er schaltet den Stromkreis automatisch ab, wenn ein Fehler auftritt.
    Verwandte Begriffe: Sicherung, LS-Schalter, FI-Schalter.
    Zugentlastung
    Die Zugentlastung dient dazu, die mechanische Belastung von Kabeln und Leitungen an den Anschlusspunkten zu reduzieren. Sie verhindert, dass Zugkräfte auf die empfindlichen Kontakte wirken und Beschädigungen verursachen.
    Verwandte Begriffe: Kabelbinder, Schellen, Klemmen.
    Elektrofachbetrieb
    Ein Elektrofachbetrieb ist ein Unternehmen, das auf die Planung, Installation, Wartung und Reparatur von elektrischen Anlagen spezialisiert ist. Er verfügt über qualifizierte Elektriker und Elektromeister.
    Verwandte Begriffe: Elektroinstallateur, Elektriker, Elektrohandwerk.
    Stromkreis
    Ein Stromkreis ist ein geschlossener Pfad, durch den elektrischer Strom fließen kann. Er besteht aus einer Stromquelle, einem Verbraucher und den dazugehörigen Leitungen.
    Verwandte Begriffe: Elektrischer Kreis, Leitung, Verbraucher.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Stockwerksverteiler?
      Ein Stockwerksverteiler ist ein zentraler Punkt in einem Gebäude, in dem die Stromkreise einer Etage zusammengeführt und verteilt werden. Er enthält Sicherungen, Leitungsschutzschalter und andere Komponenten, die die elektrische Versorgung der Etage steuern und schützen.
    2. Warum so viele Leerrohre?
      Viele Leerrohre ermöglichen eine flexible und zukunftssichere Installation, da zusätzliche Kabel später problemlos eingezogen werden können, ohne Wände aufzubrechen. Dies ist besonders in Neubauten sinnvoll, um auf zukünftige technologische Entwicklungen vorbereitet zu sein.
    3. Welche Normen sind zu beachten?
      Bei der Installation von Stockwerksverteilern und Elektroinstallationen sind die DIN VDE 0100 und weitere relevante VDE-Normen zu beachten. Diese Normen legen die Anforderungen an die Sicherheit und Funktionalität elektrischer Anlagen fest.
    4. Kann ich den Verteiler selbst installieren?
      Ich rate dringend davon ab, den Verteiler selbst zu installieren, wenn Sie keine ausgebildete Elektrofachkraft sind. Fehlerhafte Installationen können lebensgefährlich sein und zu Bränden führen.
    5. Wie finde ich den richtigen Elektriker?
      Achten Sie bei der Auswahl eines Elektrikers auf Qualifikationen, Zertifizierungen und Referenzen. Ein seriöser Fachbetrieb wird Ihnen eine detaillierte Beratung und ein transparentes Angebot erstellen.
    6. Was kostet die Installation eines Stockwerksverteilers?
      Die Kosten für die Installation eines Stockwerksverteilers hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Verteilers, der Anzahl der anzuschließenden Stromkreise und dem Arbeitsaufwand. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Elektrofachbetrieben ein.
    7. Wie groß muss der Verteiler sein?
      Die Größe des Verteilers richtet sich nach der Anzahl der Stromkreise und den benötigten Sicherungselementen. Planen Sie ausreichend Platz ein, um auch zukünftige Erweiterungen berücksichtigen zu können.
    8. Was ist bei der Beschriftung zu beachten?
      Die Beschriftung der Leerrohre und Kabel sollte eindeutig und dauerhaft sein. Verwenden Sie am besten spezielle Beschriftungssysteme für Elektroinstallationen, um Verwechslungen zu vermeiden.

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      Die richtige Größe und Ausstattung eines Stromkreisverteilers planen.
    • Installation von Leerrohren im Neubau
      Tipps und Tricks für die Verlegung von Leerrohren.
    • Sicherheitsvorschriften für Elektroinstallationen
      Wichtige Normen und Richtlinien für die Elektroinstallation.
    • Auswahl des richtigen Elektrikers
      Worauf Sie bei der Beauftragung eines Elektrofachbetriebs achten sollten.
    • Fehlersuche im Stromkreisverteiler
      Wie man Probleme im Verteiler erkennt und behebt.
  2. Stockwerksverteiler: Nischenmaße für optimale Auswahl

    Bitte Abmessungen angeben
    Zur genauen Bestimmung brauche ich die exakten Nischenmaße (HxBxT), dann kann ich mal diverse Kataloge wälzen. Wenn die Rohre hineinpassen, wird es sicher auch einen passenden Verteiler geben. Muss ein Verrechnungszähler rein oder sitzt der woanders? Dieser braucht relativ viel Platz.
  3. Elektro-Stockwerksverteiler: Platzbedarf im Installationsschacht

    Nischenmasse:
    H=2,45 m, B=0,95 m, T=0,14 m
    Das Problem ist allerdings, dass in diesem Installationsschacht bereits die Steigleitungen für die Heizung, die Rohrinstallation für die Staubsaugeranlage und die EDV-Steigleitungen untergebracht sind.
    Das Ganze soll mit einer großflächigen Platte verkleidet werden.
    Für die Elektro-Stockwerksverteilung habe ich nur ca. 0,35 m zur Verfügung. Somit kann ich zwar einen 5 oder 6 reihigen Verteiler nehmen. In der Breite bin ich jedoch stark eingeschränkt. Da ich mir die Mühe mit den Leerrohren gemacht habe, möchte ich natürlich die Rohre bis in den Verteiler führen. Ich dachte schon daran, sogenannte Abzweigkästen vor dem Verteiler zu platzieren und diese Abzweigkästen mit einem dicken Rohr bzw. Kabelkanal mit dem Verteiler zu verbinden. Ich habe vor Einzeldrähte einzuziehen. Der Zählerplatz sitzt im UGAbk..
    • Name:
    • Reinhold Nisi
  4. Empfehlung: Striebel & John U61 Hohlwandverteiler

    Hohlwandverteiler U61
    Die Einbausituation ist noch nicht ganz klar. Hört sich eigentlich nach einem Hohlwandverteiler an. Dieser schaut dann vorne raus, man möchte ja ohnehin an den Verteiler. Zur Verblendung gibt's dann auch ein passenden Blendrahmen. z.B. Striebel & John U61 HxBxT: 984x310x120. Der Blendrahmen ist HxBxT: 994x354x27. Der Verteiler hat 6 Reihen also in Summe 72 Einbauplätze, LPAbk.: 230 €. Auch als Aufputzvariante mit und ohne Tür verfügbar, dann aber Tiefe 140 mm.
    Wenn Du Aderleitungen verlegen möchtest, müssen diese komplett im Schutzrohr liegen, dann müssen Deine Leerrohre bis in den Verteiler rein. Das wird eng. Die Verteiler haben oben perforierte Einführungen (Membranflansche). Diese werden aber im konkreten Fall nicht reichen. Da hilft nur den Flansch komplett zu entfernen und ggf. die Öffnung zu vergrößern, was grundsätzlich unzulässig ist, da die Schutzart dann nicht mehr gewährleistet ist. Du solltest in diesem Falle dann wenigstens sicherstellen, dass von oben nicht Mörtelreste oder anderer Dreck in den Verteiler fallen können.
  5. Stockwerksverteiler: PEN-Schiene Positionierung optimieren

    PEN-Schiene
    Erst mal vielen Dank für die Antwort.
    Das Problem ist u.U. die PEN-Schiene, die ja oben angebracht ist.
    Ideal wäre es da, einen Verteiler zu bekommen, bei dem die Schiene erst in der 2. Reihe eingebaut ist. Dann komme ich immer noch an die Löcher der Leerrohre ran. Es könnte durchaus auch ein Aufputzverteiler sein, da der Steigschacht komplett mit einer "Schreinerlösung" zugemacht werden soll.
    • Name:
    • Reinhold Nisi
  6. Alternative: PEN-Schiene entfernen & Reihenklemmen nutzen

    Foto von Martin Kempf

    ich würd die PEN Schienen rausschmeißen
    sind zwar ganz nett, wenn du den Kram nur bei der Erstinstallation mit normalen Leitungen drauflegst, aber wenn du mit deinen Leerrohren flexibel bleiben willst, würd ich sie rausschrauben und weglassen. Und stattdessen die ganzen ankommenden Adern auf Reihenklemmen auflegen, wenn es platzmäßig eng wird, gibt es auch Zweistock- oder Dreistockklemmen, wenn du immer L, N und PE hast, gibt es die auch als dafür vorbereitete Dreistockklemmen.
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Stockwerksverteiler im Neubau: Optimale Lösungen für Leerrohre

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Auswahl und Installation eines Stockwerksverteilers für Leerrohre im Neubau. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Nischenmaße, Platzbedarf im Installationsschacht, die Positionierung der PEN-Schiene und alternative Lösungen zur flexiblen Gestaltung der Elektroinstallation beleuchtet. Ein konkretes Produkt, der Striebel & John U61 Hohlwandverteiler, wird als mögliche Lösung vorgestellt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Auswahl des Stockwerksverteilers sollten die exakten Nischenmaße berücksichtigt werden, um eine passende Lösung zu finden. Siehe Stockwerksverteiler: Nischenmaße für optimale Auswahl.

    🔧 Praktische Umsetzung: Aufgrund des begrenzten Platzes im Installationsschacht ist es wichtig, den Platzbedarf des Elektro-Stockwerksverteilers genau zu planen. Elektro-Stockwerksverteiler: Platzbedarf im Installationsschacht gibt hierzu wichtige Hinweise.

    ✅ Empfehlung: Der Striebel & John U61 Hohlwandverteiler wird als eine mögliche Lösung für die Elektroinstallation im Neubau vorgeschlagen. Details dazu im Beitrag Empfehlung: Striebel & John U61 Hohlwandverteiler.

    📊 Fakten/Zahlen: Der genannte Hohlwandverteiler bietet 72 Einbauplätze und hat spezifische Abmessungen, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten. Die genauen Maße sind im Beitrag Empfehlung: Striebel & John U61 Hohlwandverteiler zu finden.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Möglichkeit, die PEN-Schiene zu entfernen und stattdessen Reihenklemmen zu verwenden, um die Flexibilität bei der Installation der Leerrohre zu erhöhen. Dies wird im Beitrag Alternative: PEN-Schiene entfernen & Reihenklemmen nutzen diskutiert.

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