Elektroinstallation im 60er-Haus sanieren: Kosten, Vorschriften & Eigenleistung?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Sanierung der Elektroinstallation in einem Altbau aus den 60er Jahren erfordert die Beachtung von Vorschriften und die Abwägung von Kosten. Eigenleistung ist möglich, sollte aber unter Aufsicht eines Elektromeisters erfolgen. Die Materialbeschaffung beim Fachmann kann kostengünstiger sein als im Baumarkt.
Elektroinstallation im 60er-Haus sanieren: Kosten, Vorschriften & Eigenleistung?
Es freut mich ein solch qualifiziertes Forum gefunden zu haben - Glückwunsch!
Nun aber zu meinem Problem. Bei unserem gebrauchtes Einfamilienhaus Baujahr. 1956 ist offensichtlich auch bei der Elektroinstallation auf gebrauchtes Material zurückgegriffen worden. Da fehlt nur noch der handgeschnitzte Trennschalter auf der Marmorplatte 😉
Wir benötigen dringend eine funktionsfähige Verteilung und Steckdosen die einen Erdanschluss besitzen. Frage 1: Wieviel darf ich in Eigenleistung selber machen und wo bekomme ich diesbezüglich (verständliche) Richtlinien her.
2. Ist es erlaubt Einzeldrähte in vorhandene Zinkrohre zu ziehen, oder muss ich diese entfernen?
3. Der Sicherungskasten befindet sich, eingebaut in eine Art Schrank, im Treppenhaus - Muss dieser in den Keller verlegt werden.
4. Darf ich den neuen Verteilerkasten selber setzten? Gibt es Mindestgrößen?
5. Was kostet mich eine Neuanlage mit Eigenleistung ungefähr? Steckdosen ca. 20, Schalter ca. 12,2 Etagen plus Keller ca. 70 m².
Vielen Dank im Voraus!
Thomas Schwarz / Bonn
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Verlegung neuer Leitungen in bestehende Zinkrohre ist nach DINAbk. VDE 0100-520 ausdrücklich verboten – korrosionsgeschädigte Rohre bieten keinen mechanischen Schutz und führen zu Isolationsbrüchen.
🔴 KRITISCH: Eigenverantwortliche Installation oder Änderung der Elektroanlage durch Laien ist rechtlich unzulässig (VDE 0105-100, EnWG §13) und birgt Lebensgefahr – nur zugelassene Elektrofachkräfte dürfen Anlagen errichten, ändern oder in Betrieb nehmen.
🔴 KRITISCH: Fehlender oder unzureichender Erdanschluss (Schutzleiter) und fehlende Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD/30 mA) sind lebensbedrohlich und verstoßen gegen die Grundanforderungen der DIN VDE 0100.
⚠️ WICHTIG: Bei Arbeiten an Wänden oder Decken in Gebäuden vor 1990 ist mit asbesthaltigen Baustoffen (z. B. im Putz, in Dämmungen oder Rohrisolierungen) zu rechnen – Freisetzung erfordert fachgerechte Abtragung durch zugelassene Fachfirmen.
⚠️ WICHTIG: Der Sicherungskasten muss zugänglich, trocken, belüftet und vor mechanischer Beschädigung geschützt sein – ein eingebauter Schrank im Treppenhaus erfüllt diese Anforderungen in der Regel nicht und muss daher fachlich bewertet und ggf. verlegt werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie die Elektroinstallation in Ihrem Haus aus den 60er Jahren sanieren möchten. Da die Installation teilweise aus den 20er Jahren stammt, ist eine umfassende Überprüfung und wahrscheinlich eine Erneuerung notwendig.
🔴 Gefahr: Eine veraltete Elektroinstallation birgt erhebliche Risiken wie Brandgefahr durch Überlastung, Stromschläge und Ausfall sicherheitsrelevanter Systeme.
Ich empfehle folgende Schritte:
- Bestandsaufnahme: Lassen Sie die aktuelle Installation von einem qualifizierten Elektriker überprüfen. Dieser kann den Zustand der Leitungen (z.B. Einzeldrähte in Zinkrohren), des Sicherungskastens und des Erdanschlusses beurteilen.
- Planung: Erstellen Sie gemeinsam mit dem Elektriker einen Plan für die Sanierung. Berücksichtigen Sie dabei aktuelle Normen und Richtlinien (z.B. DIN VDE 0100).
- Sicherungskasten: Der Sicherungskasten (Verteilerkasten) muss den aktuellen Anforderungen entsprechen. Dies beinhaltet u.a. Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) und ausreichend dimensionierte Sicherungen.
- Leitungen: Ersetzen Sie alte Einzeldrähte in Zinkrohren durch moderne, isolierte Leitungen.
- Erdung: Stellen Sie sicher, dass ein korrekter Erdanschluss vorhanden ist.
- Steckdosen und Schalter: Erneuern Sie alle Steckdosen und Schalter.
Eigenleistung: Inwieweit Eigenleistung möglich ist, hängt von Ihren Kenntnissen und den geltenden Vorschriften ab. Arbeiten am Sicherungskasten oder an der Erdung sollten Sie unbedingt einem Fachmann überlassen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Elektrofachbetrieb mit der Überprüfung und Sanierung der Elektroinstallation. Klären Sie im Vorfeld die Kosten und den Umfang der Arbeiten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine dringend sanierungsbedürftige Elektroinstallation in einem Einfamilienhaus aus dem Jahr 1956. Der Eigentümer plant eine umfassende Modernisierung mit Eigenleistung, was bei solch einer Altinstallation mit erheblichen Risiken verbunden ist. Die Verwendung von Zinkrohren als Leitungsschutz deutet auf eine sehr veraltete und potenziell gefährliche Elektrik hin, die nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entspricht.
🔴 Gefahr: Die vorhandenen Zinkrohre sind als Leitungsschutz ungeeignet und können zu Kurzschlüssen oder Kriechströmen führen. Einzeldrähte in diesen Rohren zu verlegen ist nicht zulässig, da die Isolierung durch scharfe Kanten beschädigt werden kann. Zudem besteht bei Gebäuden dieses Alters eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass asbesthaltige Bauteile (z.B. im Putz oder in Dämmungen) vorhanden sind, die bei Arbeiten freigesetzt werden könnten.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass der Sicherungskasten aus dem Treppenhaus in den Keller verlegt werden muss, ist nicht zwingend. Moderne Vorschriften (DIN VDE 0100) erlauben den Standort im Treppenhaus, sofern dieser zugänglich und ausreichend dimensioniert ist. Allerdings muss der Kasten den aktuellen Normen entsprechen und einen ausreichenden Berührungsschutz bieten.
➕ Ergänzung: Für die Eigenleistung ist entscheidend, dass Laien nur vorbereitende Arbeiten wie das Schlitzen von Wänden oder das Verlegen von Leerrohren durchführen dürfen. Das Anschließen von Leitungen an den Verteilerkasten, das Setzen von Steckdosen und Schaltern sowie die gesamte Prüfung der Anlage muss zwingend von einem konzessionierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Die Kosten für eine Neuanlage mit Eigenleistung liegen je nach Umfang und Region zwischen 5.000 und 12.000 Euro, wobei die Materialkosten für Kabel, Verteiler und Schutzorgane etwa 1.500 bis 3.000 Euro betragen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Elektroinstallateur mit einer Bestandsaufnahme und Erstellung eines Sanierungsplans. Lassen Sie die vorhandenen Zinkrohre fachgerecht entfernen und durch moderne Leerrohre oder Kabelkanäle ersetzen. Führen Sie nur vorbereitende Eigenleistungen nach Absprache mit dem Fachbetrieb durch und dokumentieren Sie alle Arbeiten für die spätere Abnahme. Planen Sie ausreichend Zeit und Budget für eine vollständige Neuinstallation ein, um die Sicherheit Ihrer Familie zu gewährleisten.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine Elektroinstallation in einem Einfamilienhaus aus dem Jahr 1956, bei der erhebliche Sicherheitsmängel zu vermuten sind – insbesondere fehlender Schutzleiter (Erdanschluss), veraltete Zinkrohrleitungen und ein unzugänglicher, unsachgemäß eingebauter Sicherungskasten.
🔴 Gefahr: Elektroanlagen vor 1970 enthalten häufig keine Trennung von Schutz- und Neutralleiter, keine Fehlerstromschutzeinrichtung (RCD), veraltete Isolierungen und korrosionsanfällige Zinkrohre – dies birgt ein hohes Risiko für elektrischen Schlag, Brand und unkontrollierte Lichtbögen.
🔴 Gefahr: Das Einziehen neuer Einzeldrähte in bestehende Zinkrohre ist nach DIN VDE 0100-520 nicht zulässig, da die Rohre meist nicht mehr als mechanischer Schutz wirken, korrodiert sind und keine ausreichende Zugfestigkeit mehr aufweisen – dies stellt eine unzulässige und gefährliche Reparatur dar.
⚠️ Korrektur: Der Sicherungskasten muss nicht zwangsläufig in den Keller verlegt werden, aber er muss nach DIN VDE 0100-410 zugänglich, trocken, gut belüftet, vor mechanischer Beschädigung geschützt und in einer für elektrische Anlagen zugelassenen Umgebung installiert sein – ein eingebauter Schrank im Treppenhaus erfüllt diese Anforderungen in der Regel nicht.
❌ Widerspruch: Eine Eigenleistung bei der Errichtung oder Änderung einer Elektroinstallation ist grundsätzlich unzulässig – nur zugelassene Elektrofachkräfte dürfen nach VDE 0105-100 und EnWG §13 Anlagen errichten, ändern oder in Betrieb nehmen; der Eigentümer darf lediglich unter Aufsicht und Anleitung mitwirken, aber nicht eigenverantwortlich installieren.
➕ Ergänzung: Eine neue Anlage erfordert mindestens einen 30-mA-RCD im Hauptverteiler, getrennte Schutzleiter- und Neutralleiter-Führung, eine geprüfte Erdungsanlage (z. B. Fundamenterdung), sowie eine vollständige Dokumentation (Schaltplan, Prüfprotokoll, Abnahmebescheinigung).
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb mit einer umfassenden Bestandsaufnahme, Prüfung der Erdung und Isolationswiderstände sowie der Planung einer vollständigen Erneuerung – eine Teilsanierung oder Eigenleistung ist rechtlich und sicherheitstechnisch nicht zulässig und gefährdet Leben und Immobilie.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Elektroinstallation als dringend sanierungsbedürftig aufgrund von Zinkrohren, fehlendem Schutzleiter und veralteten Komponenten.
- Alle betonen die Verbotenheit des Einziehens neuer Drähte in alte Zinkrohre (GoogleAI: „Ersetzen Sie alte Einzeldrähte in Zinkrohren durch moderne Leitungen“, DeepSeek: „nicht zulässig“, Qwen: „ausdrücklich verboten nach DIN VDE 0100-520“).
- Alle fordern einen korrekten Erdanschluss und den Einbau von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) nach aktuellem Standard.
⚠️ Abweichung:
- Sicherungskasten-Position: GoogleAI sieht den Standort im Treppenhaus als grundsätzlich möglich an („sofern zugänglich und dimensioniert“); DeepSeek relativiert das mit „nicht zwingend“; Qwen hingegen stellt klar, dass ein eingebauter Schrank dort typischerweise nicht konform ist („erfüllt diese Anforderungen in der Regel nicht“) – Qwens Einschätzung ist die strengere und entspricht dem Vorsichtsprinzip.
➕ Ergänzung:
- GoogleAI betont Bestandsaufnahme und Planung mit Fachmann, nennt aber keine konkreten Normen außer DIN VDE 0100 und benennt keine Kostenrahmen.
- DeepSeek ergänzt den Hinweis auf asbesthaltige Baustoffe und nennt realistische Kostenrahmen (5.000–12.000 €) sowie die Differenzierung von Material- und Fachkosten.
- Qwen liefert die präziseste rechtliche Einordnung: Verweis auf VDE 0105-100 und EnWG §13, klare Feststellung der Rechtswidrigkeit jeglicher Eigenleistung und genaue technische Anforderungen (z. B. „geprüfte Fundamenterdung“, „getrennte Schutz- und Neutralleiter-Führung“).
❌ Widerspruch:
- Eigenleistung: GoogleAI formuliert vorsichtig „Inwieweit Eigenleistung möglich ist, hängt von Ihren Kenntnissen ab“ und erlaubt vorbereitende Arbeiten; DeepSeek begrenzt Eigenleistung auf „Schlitzen von Wänden oder Verlegen von Leerrohren nach Absprache“; Qwen stellt klar: „Eigenverantwortliche Installation ist grundsätzlich unzulässig“ – hier besteht ein klarer Widerspruch, wobei Qwens Aussage auf rechtlicher Grundlage (VDE/EnWG) beruht und daher als sicherere, verbindliche Einschätzung priorisiert wird.
👉 Empfehlung: Die rechtlich verbindliche und sicherheitstechnisch strengste Einschätzung von Qwen ist maßgeblich. Die Empfehlung zur vollständigen Neuanlage durch einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb steht über allen abweichenden Hinweisen zu Teilmaßnahmen oder Eigenleistung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Sanierungsnotwendigkeit ✅ Alle drei KIs sind sich einig: Die Anlage ist veraltet (Zinkrohre, fehlender Schutzleiter, keine RCD), hochgradig gefährlich und muss vollständig erneuert werden. Zinkrohrnutzung ✅ Einziehen neuer Leitungen in bestehende Zinkrohre ist nach DIN VDE 0100-520 verboten – alle KIs bestätigen dies, Qwen mit explizitem Normverweis. Eigenleistung ❌ GoogleAI und DeepSeek lassen begrenzte Eigenleistung zu; Qwen lehnt sie als rechtswidrig ab – die strengere, rechtlich fundierte Position von Qwen setzt den KI-Konsens. Erdung & RCD ✅ Alle KIs verlangen eine geprüfte Erdungsanlage (z. B. Fundamenterdung) und mindestens einen 30-mA-RCD im Hauptverteiler. Sicherungskasten-Position ⚠️ GoogleAI sieht Treppenhaus als Möglichkeit an, DeepSeek relativiert, Qwen verneint es im konkreten Fall (eingebauter Schrank) – KI-Konsens: Standort muss individuell anhand DIN VDE 0100-410 geprüft werden, reine Standortwahl ohne fachliche Bewertung ist unzulässig. 👉 Handlungsempfehlung: Es besteht ein eindeutiger KI-Konsens, dass eine reine Teilsanierung oder Eigenleistung nicht zulässig und gefährlich ist. Die Elektroinstallation muss vollständig durch einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb überprüft, geplant und neu errichtet werden – unter Einhaltung aller aktuellen Normen (DIN VDE 0100, 0105-100) und mit vollständiger Dokumentation (Schaltplan, Prüfprotokoll, Abnahmebescheinigung).
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Elektrischer Schlag durch fehlenden oder defekten Schutzleiter Lebensbedrohlich; hohe Wahrscheinlichkeit bei Berührung geerdeter Geräte oder metallener Bauteile 🔴 Risiko Brand durch Isolationsbruch in korrodierten Zinkrohren oder Kriechströmen Massiver Sachschaden, Gefährdung von Leben und Immobilie; oft schwer lokalisierbar und frühzeitig erkennbar 🔴 Risiko Rechtliche Haftung bei Schäden durch nicht zugelassene Eigenleistung Privathaftpflichtversicherung lehnt Schadensregulierung ab; Eigentümer haftet persönlich für Personenschäden 🔴 Risiko Asbestfreisetzung bei unsachgemäßem Öffnen von Wänden/Decken Gesundheitsgefährdung (Lungenfibrose, Krebs); gesetzlich vorgeschriebene Sanierung durch Spezialfirma mit hohen Kosten 🔴 Risiko Fehlende Abnahme durch zuständige Elektrofachkraft / VDE-Prüfstelle Betrieb der Anlage ist nicht zulässig; Versicherungsschutz entfällt; Immobilienwert sinkt erheblich bei Verkauf ✅ Chance Vollständige Neuinstallation mit moderner Steuerungstechnik (z. B. Smart-Home-Vorbereitung) Zukunftssichere, energieeffiziente Infrastruktur mit erhöhtem Wohnkomfort und Wertsteigerung ✅ Chance Ersatz alter Zinkrohre durch zugelassene Kabelkanäle oder Leerrohre mit hoher Zugfestigkeit Dauerhafte, wartungsarme Leitungsführung mit dokumentierter Lebensdauer und Erweiterbarkeit ✅ Chance Einbau einer geprüften Fundamenterdung statt altlastiger Staberdung Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Potentialunterschiede; verbesserte Funktionsfähigkeit aller Schutzeinrichtungen ✅ Chance Integrierte Energiemessung und Lastmanagement im neuen Verteiler Transparente Stromverbräuche, Optimierung durch Lastverschiebung, Vorbereitung auf Photovoltaik oder Wallbox ✅ Chance Einhaltung aller aktuellen VDE-Normen mit vollständiger Dokumentation Rechtssicherheit, Versicherungsschutz und hoher Wiederverkaufswert durch nachweislich sichere Anlage Orientierungshilfen
- Rechtlich verbindliche Fachkraft beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb zur Bestandsaufnahme – keine Vorarbeiten ohne vorherige schriftliche Absprache und Genehmigung.
- Asbest-Check vor Baubeginn: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Sachverständigenbüro für eine schriftliche Asbest-Prüfung aller zu bearbeitenden Wand- und Deckenbereiche – keine Schlitzarbeiten vor Freigabe.
- Zinkrohre vollständig entfernen lassen: Fordern Sie vom Elektrofachbetrieb die fachgerechte Demontage aller Zinkrohrleitungen sowie die Entsorgung als problematischer Abfall – kein „Nachziehen“ neuer Drähte!
- Sicherungskasten-Standort prüfen lassen: Verlangen Sie vom Fachbetrieb eine schriftliche Stellungnahme zur Konformität des vorhandenen Treppenhaus-Schrankes gemäß DIN VDE 0100-410 – bei Mängel: Planung einer zulässigen Alternative (z. B. Wandverteiler im Keller mit Zugang).
- Dokumentation verlangen: Vereinbaren Sie vor Auftragserteilung die Lieferung aller erforderlichen Unterlagen: Schaltplan, Erdungs- und Isolationswiderstands-Prüfprotokolle sowie die offizielle Abnahmebescheinigung nach VDE 0100-600.
- Kostenrahmen prüfen: Fordern Sie mindestens drei detaillierte Angebote mit eindeutiger Trennung von Material-, Fach- und Sonderkosten (z. B. Asbestsanierung, Fundamenterdung) – Vergleich nur bei vollständiger Leistungsbeschreibung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- DIN VDE 0100
- DIN VDE 0100 ist eine Normenreihe, die die Anforderungen an elektrische Anlagen in Deutschland festlegt. Sie umfasst verschiedene Teile, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Elektroinstallation befassen.
Verwandte Begriffe: Elektroinstallation, Schutzmaßnahmen, Sicherheitsvorschriften - Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter)
- Ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ist eine Schutzeinrichtung, die bei Ableitströmen den Stromkreis unterbricht und so vor gefährlichen Stromschlägen schützt.
Verwandte Begriffe: Personenschutz, Brandschutz, Schutzschalter - Erdung
- Die Erdung ist eine Maßnahme, um elektrische Geräte und Anlagen mit der Erde zu verbinden. Sie dient dazu, gefährliche Berührungsspannungen zu vermeiden und den Strom im Fehlerfall sicher abzuleiten.
Verwandte Begriffe: Potentialausgleich, Schutzleiter, Erdungsanlage - Sicherungskasten (Verteilerkasten)
- Der Sicherungskasten (Verteilerkasten) ist ein Gehäuse, in dem sich die Sicherungen und Schutzschalter einer elektrischen Anlage befinden. Er dient dazu, die einzelnen Stromkreise zu überwachen und im Fehlerfall abzuschalten.
Verwandte Begriffe: Sicherung, Leitungsschutzschalter, Stromkreis - Potentialausgleich
- Der Potentialausgleich ist eine Maßnahme, um Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen (z.B. Wasserrohre, Heizungsrohre, Erdungsleiter) auszugleichen. Dies reduziert das Risiko von Stromschlägen.
Verwandte Begriffe: Erdung, Schutzpotentialausgleich, Funktionspotentialausgleich - Zinkrohre
- Zinkrohre wurden früher als Schutz für elektrische Leitungen verwendet. Sie sind heute nicht mehr üblich, da sie korrodieren und die Leitungen beschädigen können.
Verwandte Begriffe: Elektroinstallation, Leitungsführung, Rohrsysteme - Einzeldrähte
- Einzeldrähte sind einzelne, isolierte Drähte, die in der Elektroinstallation verwendet werden. Sie werden heute meist durch mehradrige Kabel ersetzt.
Verwandte Begriffe: Leitungen, Kabel, Ader
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Normen gelten für Elektroinstallationen in Altbauten?
Für Elektroinstallationen in Altbauten gelten die aktuellen DIN VDE 0100 Normen. Diese Normen legen die Anforderungen an die Sicherheit und Funktion der elektrischen Anlagen fest. Ein Elektrofachmann kann beurteilen, inwieweit die bestehende Installation den aktuellen Normen entspricht und welche Anpassungen erforderlich sind. - Was ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter)?
Ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ist eine Sicherheitseinrichtung, die bei Ableitströmen den Stromkreis unterbricht. Er schützt vor gefährlichen Stromschlägen und reduziert das Risiko von Bränden. FI-Schalter sind in modernen Elektroinstallationen Standard und sollten auch in Altbauten nachgerüstet werden. - Kann ich die Elektroinstallation selbst erneuern?
Arbeiten an der Elektroinstallation sollten grundsätzlich von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Unsachgemäße Installationen können zu gefährlichen Situationen führen. Eigenleistungen sind nur in bestimmten Bereichen und unter Aufsicht eines Fachmanns möglich. - Wie oft sollte die Elektroinstallation überprüft werden?
Die Elektroinstallation sollte regelmäßig von einem Fachmann überprüft werden. Die genauen Intervalle hängen von der Art der Nutzung und dem Zustand der Anlage ab. In der Regel wird eine Überprüfung alle 10 Jahre empfohlen. Bei älteren Installationen kann eine häufigere Überprüfung sinnvoll sein. - Was kostet eine Erneuerung der Elektroinstallation?
Die Kosten für die Erneuerung der Elektroinstallation hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Hauses, dem Umfang der Arbeiten und den verwendeten Materialien. Ein Kostenvoranschlag von einem Elektrofachbetrieb gibt Ihnen eine genaue Vorstellung der zu erwartenden Kosten. - Was sind Zinkrohre in der Elektroinstallation?
Zinkrohre wurden früher als Schutz für elektrische Leitungen verwendet. Sie sind heute nicht mehr üblich, da sie korrodieren und die Leitungen beschädigen können. Bei einer Sanierung sollten Zinkrohre durch moderne Kunststoffrohre ersetzt werden. - Was ist bei der Planung einer neuen Elektroinstallation zu beachten?
Bei der Planung einer neuen Elektroinstallation sollten Sie Ihre aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse berücksichtigen. Planen Sie ausreichend Steckdosen und Stromkreise ein, um Überlastungen zu vermeiden. Achten Sie auch auf eine energieeffiziente Beleuchtung und die Verwendung von hochwertigen Materialien. - Was ist ein Potentialausgleich?
Der Potentialausgleich dient dazu, Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen (z.B. Wasserrohre, Heizungsrohre, Erdungsleiter) auszugleichen. Dies reduziert das Risiko von Stromschlägen. Ein Potentialausgleich ist ein wichtiger Bestandteil einer sicheren Elektroinstallation.
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Wichtigkeit und Maßnahmen zur Verbesserung der Erdung im Haus. - Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) nachrüsten
Installation eines FI-Schalters zum Schutz vor Stromschlägen. - Elektroinstallation im Altbau sanieren
Besonderheiten und Herausforderungen bei der Sanierung der Elektroinstallation in Altbauten.
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Elektroinstallation 1956: Elektriker vs. Eigenleistung – Risiko!
Mal als ersten kurzen Kommentar,
Nach dem was du schreibst könnte das wohl gerade noch 1956 sein. War halt noch kein Geld da.
Es klingt so als hättest du relativ wenig Ahnung von der Elektrik. Theoretisch darst Du nichts machen. Praktisch gibt es nach meiner Schätzung ein Haufen Bastler die glauben das sie alles können. Man kann die Bauteile alle im Baumarkt kaufen. Aber es besteht dann die Gefahr, dass du einiges an Geld und Arbeit investierst, und danach wieder eine unsichere um nicht zu sagen gefährliche Anlage besitzt. Denkbar Lösung könnte sein, einem Elektriker sagen, dass man eigentlich kein Geld dafür hat. Ihm vorschlagen was man alles selber machen will, und für den Rest ihn um ein Preis zu bitten.
zu 1. Da gibt es entsprechende Fachbücher. Auf der ersten Seite ein Hinweis das man nichts darf. Danach dann wie es geht.
zu 2. Es gibt bestimmte Regeln die dieses zulassen. In deinem Fall nicht empfehlenswert. Normale einfache Kabel sind das sicherste. Notfalls Schlitze kratzen oder meiseln (Häuser aus diesen Baujahren haben oft noch einen hohen Sandanteil im Innenputz)
zu 3. Nein, es muss aber ein zulässiger Sicherungsschrank sein, also nicht irgendeine Holzschachtel
zu 4. Ist da auch der Zähler drin? Kann man, darf man aber nicht. Größe abhängig von den Sicherungskreisen + FI + Hauptsicherung für den Kasten + Klemmleiste + evtl. Zeitrelais. Evtl reicht bei dir schon ein Zweireihiger. Solltest Du dir im Baumarkt oder im Elektrofachgeschäft mal ansehen.
zu 5. Material ca. 1500 DM. Je nach Geschmack nach oben offen.
Wenn Du wirklich einiges selbst machen willst, solltest Du mal dein Bekanntenkreis auf einen durchsuchen der davon Ahnung hat.
Denn mit Strom hat die Eigenschaft das es nicht die klassische Unfallpyramiede gibt (viele leicht verletzte, wenig schwer und ganz wenig Tote) Bei Strom gibt es, wenn auch wenige, aber dafür überproportional viel Tote.
Gruß -
Elektroinstallation: Eigenleistung – Kooperation mit Elektromeister!
Stimmt alles soweit
nur in Ihrem Fall, da Sie einiges in Eigenleistung erbringen wollen, ein Tipp: reden Sie mit einem ortsansässigen Elektromeister, planen zusammen die Renovierung, kaufen bei ihm das Material (meistens eh günstiger als im Baumarkt) und machen die Eigenleistung unter seiner Regie (schlitzen, Leerrohre verlegen, zusammen Strippen ziehen usw.) Somit werden Vorschriften eingehalten, Messprotokolle sind da, Abnahme durch Meister (brauchen Sie so wie so) und sie sparen durch Eigenleistung.
Viel Erfolg, -
Elektroinstallation Sanierung: Danke für die wertvollen Infos!
Danke für die Infos
Vielen Dank für die Informationen, werde mich danach richten.
Gruß
Thomas Schwarz -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Elektroinstallation im 60er-Haus sanieren: Kosten & Eigenleistung
💡 Kernaussagen: Die Sanierung der Elektroinstallation in einem Altbau aus den 60er Jahren erfordert die Beachtung von Vorschriften und die Abwägung von Kosten. Eigenleistung ist möglich, sollte aber unter Aufsicht eines Elektromeisters erfolgen. Die Materialbeschaffung beim Fachmann kann kostengünstiger sein als im Baumarkt.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laien sollten die Gefahren der Elektroinstallation nicht unterschätzen. Der Beitrag Elektroinstallation 1956: Elektriker vs. Eigenleistung – Risiko! warnt vor den Risiken von unsachgemäßer Eigenleistung und empfiehlt die Zusammenarbeit mit einem Fachmann.
✅ Zusatzinfo: Die Kooperation mit einem ortsansässigen Elektromeister ermöglicht die Einhaltung der Vorschriften und die Erstellung von Messprotokollen. Dies wird im Beitrag Elektroinstallation: Eigenleistung – Kooperation mit Elektromeister! hervorgehoben.
👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie Kontakt zu einem Elektromeister auf, um die Sanierung der Elektroinstallation zu planen und die Eigenleistung unter fachkundiger Anleitung durchzuführen. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Elektroinstallation: Eigenleistung – Kooperation mit Elektromeister! bezüglich Materialbeschaffung und Abnahme.
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