Ich habe ein ganz spezielles Problem ich möchte nämlich eine Wärmebedarfsrechnung für einen Einzelraum machen.
Den Wärmebedarf dieses Einzelraums habe ich schon selbst rechnerisch ermittelt. Er beträgt knapp 3000 Watt. (Wenn man nur den Wärmedurchgang und nicht die Zugluft = Konvektion berücksichtigt).
Nun schön und gut eigentlich ist das Thema des Energieverlustes jetzt gegessen und ich möchte mich jetzt noch mit der Energieeinbringung in den Raum über Heizkörper befassen.
Meine eigenen Vorschläge:
1. Über Wärmeaufmaß des Wärmemessdienstes. Wir haben nämlich Heizkostenverteiler montiert (wonach jeder Heizkörper einzeln wärmetechnisch ausgemessen ist).
Aus dem Wärmeaufmaß würde sich für diesen spezifischen Heizkörper eine Leistung von (Heizkörperleistung = Kesselheizungx0,05 %=43 kWx0,05=2150 Watt ergeben.
Mir ist aber sehr fraglich ob eine solche Rechnung irgendwie zulässig ist.
2. Vorschlag Messung der Vor- und Rücklauftemperatur (Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur) (sowie Durchflussmenge):
Also jetzt mit harten Fakten: Man könnte doch einfach den kg-Wasserdurchfluss pro Sekunde messen und dabei Temperatur des dem Heizkörper zufließenden Wassers und Rücklaufenden Wassers ausrechnen (bei völlige offenen Thermostat).
Leistung (J/s (= Watt) ) = Massenstrom (Kg/sec) x Warmekapazitätwasser (J/Kg)
= Wärmezählereinfluss (Watt) - Wärmezählerausfluss (Watt)
Jetzt die wichtige Frage könnte ein Gutachter mit einfachen Mitteln Heizkörperwärmeeinfluss und Heizkörperwärmeabfluss messen.
Also gibt es kontaktlose Wärmemesser (die nicht ins Rohrsystem eingebaut werden müssen) - also gibt es hierfür Wärmezähler, die durch die Beeinflussung des Magnetfelds strömender Flüssigkeiten Wärmeströmungen messen können?
3. Vorschlag:
Messung der Oberflächentemperatur der Heizung. Ist wohl ein ganz dummer Vorschlag, weil man aus der Oberflächentemperatur bestimmt nicht die erzeugte Wärme messen kann (es kommt ja auch darauf an wie weit sich die Wärme aufstaut (z.B. in Heizkörpernischen, was eine höhere Oberflächentemp ergeben würde).
Also wer kann mir sagen wie ein Gutachter (es sollte möglichst ein normaler Gutachter für Gebäudeschäden sein und kein Spezialgutachter für Heizungsanlagen) mit einfachen Mitteln genau die Heizung wärmetechnisch messen kann.
Was ich in Punkt 2 geschrieben habe scheint mir am realistischsten zu sein (vorausgesetzt es gibt solche Wärmemesser, die ohne Montage in das Rohrsystem die Wärme eines einzelnen Heizkörpers errechnen können). Die Montage von 2 Wärmezählern in die Heizungsanlage hinein würde zu kompliziert werden (Wasser ablassen, Rohre schneiden und und und ...).
Die Sache in Punkt 1 habe ich mir selbst ausgedacht (wahrscheinlich ist eine solche Rechnung (über das Wärmeaufmaß des Messdienst) überhaupt untauglich.
Wer kann mir helfen oder wer weiß wie und ob man mit einfachen Gutachtermitteln die maximale Wärmeabgabe eines einzigen Heizkörpers bestimmen kann.
Bitte Entschuldigung wenn ich nicht sofort Antworten kann, dazu müsste ich mich zuerst komplett anmelden (und das ist hier im Board sehr kompliziert).
