Windhager Mira Ölheizung: Erfahrungen mit modulierendem Perpetum-Brenner?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Erfahrungen mit dem Windhager Mira Niedrigenergie-Ölkessel und dessen Perpetum-Brenner. Ein wichtiger Punkt ist die Effizienz der Ölverbrennung, wobei die Zerstäubungstechnik als umweltfreundlicher gilt. Des Weiteren wird der Unterschied zwischen Abgastemperatur und Brennwerttechnik thematisiert. Abschließend wird auf den Normnutzungsgrad im Verhältnis zum Kesselwirkungsgrad eingegangen.
Windhager Mira Ölheizung: Erfahrungen mit modulierendem Perpetum-Brenner?
hat jemand Erfahrung mit dem Niedrigenergie-Ölkessel MIRA mit Perpetum-Brenner der Firma Windhager.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Sicherheitsprüfung durch zertifizierten Heizungs- und Schornsteinfeger-Fachbetrieb – inkl. Abgasanalyse, Brennrauminspektion, Dichtigkeitsprüfung der Brennstoffleitung sowie Prüfung der Öltankdichtheit und Abgasführung.
🔴 KRITISCH: Kohlenmonoxid-Alarm im Aufstellraum und allen angrenzenden Wohnräumen zwingend installieren und regelmäßig testen – bei älteren Anlagen besteht akutes Risiko durch unvollständige Verbrennung.
⚠️ WICHTIG: Kein Weiterbetrieb ohne vorherige Prüfung – bei Geräten älter als 15 Jahre ist eine umfassende Material- und Funktionsbewertung (Tank, Leitungen, Brennersteuerung, Abgasanlage) zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Wartungsintervalle strikt einhalten: mindestens jährliche Fachwartung durch §13a AwSV- und §27b-EEG-qualifizierten Betrieb – bei modulierendem Perpetum-Brenner ist hohe Präzision bei Einstellung und Reinigung lebensnotwendig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich kann Ihnen allgemeine Informationen zu modulierenden Ölbrennern und Niedrigenergie-Ölkesseln geben. Der Vorteil eines modulierenden Brenners liegt darin, dass er seine Leistung dem tatsächlichen Wärmebedarf anpasst. Das kann den Ölverbrauch senken und die Lebensdauer des Kessels verlängern.
Niedrigenergie-Ölkessel zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Achten Sie beim Kauf auf das Energielabel und den Normnutzungsgrad. Ein hoher Wert bedeutet eine bessere Energieausnutzung.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie sich mehrere Angebote von Heizungsfachbetrieben ein und vergleichen Sie die technischen Daten und Preise der verschiedenen Modelle.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer fragt nach Erfahrungen mit einer Windhager Mira Ölheizung mit Perpetum-Brenner, einem modulierenden Niedrigenergie-Ölkessel. Die Anfrage ist sachlich und enthält keine offensichtlichen Gefahrenhinweise, jedoch ist eine fachliche Einordnung des Produkttyps und der damit verbundenen Risiken erforderlich.
🔴 Gefahr: Bei Ölheizungen dieser Bauart besteht grundsätzlich ein Risiko durch unsachgemäße Wartung oder veraltete Technik. Der Perpetum-Brenner ist ein modulierender Brenner, der bei falscher Einstellung oder mangelnder Reinigung zu erhöhtem Schadstoffausstoß oder Betriebsstörungen führen kann. Zudem sind Ölheizungen generell mit einem Brand- und Explosionsrisiko verbunden, wenn die Sicherheitseinrichtungen nicht einwandfrei funktionieren.
➕ Ergänzung: Die Windhager Mira ist ein älteres Modell, das nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Moderne Öl-Brennwertkessel oder alternative Heizsysteme wie Wärmepumpen sind deutlich effizienter und umweltfreundlicher. Ein Weiterbetrieb alter Kessel kann zu hohen Heizkosten und erhöhtem CO2-Ausstoß führen. Zudem sind Ölheizungen in vielen Regionen von Förderprogrammen ausgeschlossen.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "Niedrigenergie-Ölkessel" ist irreführend, da selbst moderne Ölheizungen im Vergleich zu erneuerbaren Energien einen hohen Primärenergieverbrauch haben. Eine echte Niedrigenergie-Lösung wäre eine Kombination aus guter Dämmung und einer Wärmepumpe oder Solarthermie.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Anlage umgehend von einem zertifizierten Heizungsfachmann überprüfen, insbesondere die Brennereinstellungen, die Dichtheit des Öltanks und die Abgasführung. Prüfen Sie zeitnah die Möglichkeit eines Heizungstauschs auf ein modernes System wie eine Wärmepumpe oder einen Pelletkessel, um langfristig Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Beauftragen Sie einen Energieberater für eine unabhängige Wirtschaftlichkeits- und Fördermittelanalyse.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt bezieht sich auf den Windhager MIRA-Ölkessel mit modulierendem Perpetum-Brenner, ein technisch anspruchsvolles Heizsystem aus dem Bereich der Niedertemperatur-Ölheizung. Solche Geräte sind grundsätzlich auf hohe Effizienz und Lastanpassung ausgelegt, wobei die Modulation des Brenners eine energiesparende Anpassung an den Wärmebedarf ermöglicht.
🔴 Gefahr: Ölheizungen bergen grundsätzlich Risiken wie Kohlenmonoxid-Entwicklung bei unvollständiger Verbrennung, Leckagen im Brennstoffsystem, Feuergefahr durch Ölaustritt und Umweltgefahren bei Tank- oder Leitungsschäden – insbesondere bei älteren Anlagen oder unsachgemäßer Wartung.
🔴 Gefahr: Der Perpetum-Brenner ist ein hochpräzises Komponentensystem; Fehljustierungen, Verschmutzung oder veraltete Steuerungselektronik können zu unvollständiger Verbrennung, Rußbildung, Schornsteinbrandgefahr oder erhöhten Emissionen führen – ohne fachkundige Prüfung ist die Betriebssicherheit nicht gewährleistet.
✅ Zustimmung: Die Windhager MIRA-Reihe ist technisch anerkannt und entspricht in aktuellen Modellen den geltenden Energieeffizienz- und Emissionsanforderungen (z. B. gemäß 1. BImSchV), sofern ordnungsgemäß installiert, eingestellt und gewartet.
➕ Ergänzung: Entscheidend für Sicherheit und Effizienz ist nicht nur das Gerät selbst, sondern auch die fachgerechte Installation durch einen nach §13a AwSV bzw. §27b Energieeinspargesetz qualifizierten Fachbetrieb sowie regelmäßige Wartung durch einen Schornsteinfeger oder Heizungsfachmann.
➕ Ergänzung: Bei Anlagen älter als 15–20 Jahre ist eine umfassende Prüfung der gesamten Heizungsanlage – inkl. Öltank, Leitungen, Brennraum, Abgasanlage und Regelung – dringend erforderlich, da Materialermüdung und veraltete Technik erhebliche Risiken bergen können.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Heizungs- und Schornsteinfeger-Fachbetrieb mit einer umfassenden Sicherheits- und Funktionsprüfung des gesamten Ölsystems – inkl. Abgasanalyse, Brennrauminspektion und Dichtigkeitsprüfung der Brennstoffleitung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit einer fachkundigen Prüfung und Wartung – insbesondere bei modulierenden Brennern wie dem Perpetum.
- Alle drei warnen vor Risiken durch unsachgemäße Wartung, Leckagen und unvollständige Verbrennung mit CO-Gefahr.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bleibt allgemein und beschreibt nur Vorteile von modulierenden Brennern und Niedrigenergie-Kesseln – ohne Risikohinweise oder Modellspezifika.
- DeepSeek und Qwen heben explizit die Risiken älterer Geräte hervor („älter als 15–20 Jahre“), während GoogleAI keinerlei Lebensdauer- oder Alterskontext nennt.
➕ Ergänzung:
- Qwen führt die rechtlichen Qualifikationsanforderungen (§13a AwSV, §27b EEG) für Fachbetriebe konkret an – GoogleAI und DeepSeek tun dies nicht.
- DeepSeek ergänzt um Fördermittel- und Energieberatungshinweise sowie den Hinweis auf Ausschluss aus modernen Förderprogrammen – Qwen und GoogleAI erwähnen dies nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI verwendet den Begriff „Niedrigenergie-Ölkessel“ ohne Einschränkung, während DeepSeek ihn explizit als irreführend und sachlich falsch einstuft – mit der Begründung, dass Ölheizungen per se keinen Niedrigenergiestandard erfüllen. Qwen nutzt zwar den Begriff, relativiert ihn aber durch Verweis auf aktuelle gesetzliche Anforderungen (1. BImSchV), ohne die grundsätzliche Energiebilanz zu hinterfragen. Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) folgt DeepSeek: Der Begriff ist irreführend und darf nicht zur Bagatellisierung der Primärenergiebilanz führen.
👉 Empfehlung:
- Alle Modelle stimmen in der Empfehlung überein, einen Fachbetrieb zu beauftragen – jedoch nur DeepSeek und Qwen benennen die Dringlichkeit („sofort“, „unverzüglich“, „dringend erforderlich“). Die stärkste, sicherheitsorientierte Formulierung („umgehend“, „unverzüglich“, „kritisch“) wird priorisiert.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Modulation des Perpetum-Brenners ✅ Alle drei KIs bestätigen die Effizienzvorteile durch Lastanpassung – Voraussetzung ist fachgerechte Einstellung und Wartung. Sicherheitsrisiken (CO, Leckagen, Brand) ✅ Einhellige Warnung vor akuten Gefahren bei unsachgemäßer Wartung, Alter oder Defekten – besonders bei veralteter Steuerung oder Rußbildung. Altgeräte (≥15 Jahre) ⚠️ DeepSeek und Qwen betonen das erhöhte Risiko deutlich; GoogleAI erwähnt Alter nicht – Abwägung zugunsten der stärkeren Warnung. Begriff „Niedrigenergie-Ölkessel“ ❌ GoogleAI verwendet ihn unkritisch; DeepSeek lehnt ihn als irreführend ab; Qwen nutzt ihn, relativiert aber durch Rechtskontext. Der KI-Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: Der Begriff ist sachlich nicht haltbar und suggeriert falsche Effizienz. Handlungsempfehlung ✅ Einhellige Forderung nach sofortiger Prüfung durch zertifizierten Fachbetrieb – zusätzlich durch DeepSeek (Energieberatung) und Qwen (rechtliche Qualifikation) präzisiert. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen nach §13a AwSV qualifizierten Fachbetrieb mit einer vollständigen Sicherheits- und Funktionsprüfung – inkl. Abgasanalyse, Brennrauminspektion, Dichtigkeitsprüfung aller Brennstoffkomponenten und Tank-Check. Gleichzeitig einen unabhängigen Energieberater mit Wirtschaftlichkeits- und Förderanalyse für einen möglichen Heizungstausch beauftragen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Entwicklung durch unvollständige Verbrennung (z. B. bei verstopftem Brenner oder falscher Luftregelung) Akute Gesundheitsgefährdung bis hin zum Todesfall – besonders im Schlafzimmerbereich oder bei schlechter Lüftung. 🔴 Risiko Ölleckage im Keller oder Erdreich durch Materialermüdung des Tanks oder der Leitungen (besonders bei Anlagen >20 Jahre) Umweltschäden, hohe Sanierungskosten, Versicherungsausschluss und rechtliche Haftung. 🔴 Risiko Schornsteinbrand durch Rußablagerungen bei mangelhafter Reinigung des modulierenden Brenners Lebensgefahr, massive Sachschäden am Gebäude, Versicherungsklauseln bei Fahrlässigkeit. 🔴 Risiko Veraltete Steuerungselektronik führt zu Fehlmodulation, Überhitzung oder Stillstand Ausfall der Heizung im Winter, hohe Reparaturkosten, mögliche Schäden am Kessel oder Heizkreislauf. 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Dichtigkeitsprüfung gemäß AwSV – fehlende Dokumentation Rechtliche Sanktionen, Bußgelder bis zu 50.000 €, Versicherungsausschluss im Schadensfall. ✅ Chance Wärmepumpen-Förderung durch BAFA und ggf. KfW (bis zu 40 % Zuschuss) Langfristige Heizkostensenkung um bis zu 60 %, Entlastung von Ölpreisschwankungen, CO₂-Reduktion. ✅ Chance Modernisierung der Heizungsregelung mit Smart-Heizungssteuerung Optimierte Laufzeiten, bessere Raumtemperatur-Stabilität und bis zu 12 % Energieeinsparung – auch bei Weiterbetrieb. ✅ Chance Nutzung bestehender Heizkörper bei Hybridlösung (z. B. Wärmepumpe + Öl-Kessel als Backup) Kein teurer Heizkörperaustausch nötig, schrittweise Umstellung mit geringem Investitionsdruck. ✅ Chance Stromeinsparung durch Austausch der alten Brennerpumpe gegen Hocheffizienzpumpe Reduzierter Stromverbrauch des gesamten Heizsystems um bis zu 80 %, ohne Heizungstausch. ✅ Chance Einbindung einer Solarthermie-Anlage zur Warmwasserunterstützung Ergänzung der Ölheizung mit erneuerbarer Energie – bis zu 60 % Deckung des Warmwasserbedarfs im Sommer. Orientierungshilfen
- Kohlenmonoxid-Alarm installieren: Montieren Sie sofort batteriebetriebene CO-Melder in Heizungsraum, Flur und allen Schlafzimmern – testen Sie monatlich und tauschen Sie alle 5–7 Jahre aus.
- Fachbetrieb beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen nach §13a AwSV und §27b EEG qualifizierten Heizungsfachbetrieb für eine vollständige Sicherheitsprüfung mit Abgasanalyse, Brennrauminspektion und Dichtheitsprüfung (Tank, Leitungen, Armaturen).
- Öltank prüfen lassen: Beauftragen Sie zusätzlich einen Schornsteinfeger mit einer fachgerechten Dichtigkeitsprüfung des Tanks gemäß AwSV – bei Altanlagen ist ein Austausch oft wirtschaftlicher als Sanierung.
- Energieberatung in Anspruch nehmen: Beantragen Sie beim Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis (http://www.energie-effizienz-experten.de) eine unabhängige Förder- und Wirtschaftlichkeitsanalyse für einen Heizungstausch (z. B. Wärmepumpe oder Hybridlösung).
- Wartungsunterlagen sichern: Sammeln Sie alle vorhandenen Wartungs- und Abgasprotokolle der letzten 10 Jahre – fehlende Dokumente müssen nachgefordert oder bei Bedarf durch erneute Prüfungen ersetzt werden.
- Regelung modernisieren: Lassen Sie die Heizungsregelung durch den Fachbetrieb auf eine modulierende Wetterkompensation mit Raumfühlern umrüsten – bereits beim Weiterbetrieb spart das Energie und erhöht Komfort.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Modulierender Brenner
- Ein modulierender Brenner passt seine Leistung automatisch an den aktuellen Wärmebedarf an. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Brenner, der nur ein- oder ausgeschaltet wird, kann ein modulierender Brenner seine Leistung stufenlos oder in kleinen Schritten regeln. Dies führt zu einer effizienteren Verbrennung und reduziert den Energieverbrauch.
Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Leistungsregelung, Modulation. - Niedrigenergie-Ölkessel
- Ein Niedrigenergie-Ölkessel ist ein Heizkessel, der besonders effizient arbeitet und einen hohen Nutzungsgrad aufweist. Durch verbesserte Wärmedämmung und optimierte Verbrennungstechnik wird der Energieverbrauch reduziert. Niedrigenergie-Ölkessel sind eine umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichen Ölheizungen.
Verwandte Begriffe: Brennwertkessel, Heizwert, Wirkungsgrad. - Normnutzungsgrad
- Der Normnutzungsgrad ist ein Kennwert, der die Effizienz einer Heizungsanlage unter standardisierten Bedingungen angibt. Er berücksichtigt nicht nur die Wärmeerzeugung, sondern auch Verluste durch Bereitschaftsbetrieb und andere Faktoren. Der Normnutzungsgrad ist ein wichtiger Indikator für die Energieeffizienz einer Heizungsanlage.
Verwandte Begriffe: Wirkungsgrad, Heizwert, Brennwert. - Öl-Brennwertkessel
- Ein Öl-Brennwertkessel ist ein Heizkessel, der zusätzlich zur Verbrennung des Öls auch die Wärme nutzt, die in den Abgasen enthalten ist. Durch die Kondensation des Wasserdampfs in den Abgasen wird zusätzliche Wärme gewonnen, was den Wirkungsgrad des Kessels erhöht. Öl-Brennwertkessel sind besonders effizient und umweltschonend.
Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Kondensation, Abgaswärme. - Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Effizienz einer Anlage oder eines Geräts. Bei einer Heizung gibt der Wirkungsgrad an, wie viel der eingesetzten Energie tatsächlich in Wärme umgewandelt wird. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet, dass die Heizung effizient arbeitet und wenig Energie ungenutzt verloren geht.
Verwandte Begriffe: Normnutzungsgrad, Energieeffizienz, Heizwert. - Heizwert
- Der Heizwert ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird, ohne Berücksichtigung der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs. Er wird in Kilojoule pro Kilogramm (kJ/kg) oder Megajoule pro Kubikmeter (MJ/m³) angegeben.
Verwandte Begriffe: Brennwert, Energiegehalt, Brennstoff. - Brennwert
- Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird, einschließlich der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs. Er ist höher als der Heizwert und wird ebenfalls in Kilojoule pro Kilogramm (kJ/kg) oder Megajoule pro Kubikmeter (MJ/m³) angegeben.
Verwandte Begriffe: Heizwert, Energiegehalt, Brennstoff.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet modulierender Brenner bei einer Ölheizung?
Ein modulierender Brenner passt seine Leistung stufenlos oder in kleinen Schritten an den aktuellen Wärmebedarf an. Dies führt zu einem effizienteren Betrieb, da der Brenner nicht ständig ein- und ausgeschaltet werden muss. Das reduziert den Ölverbrauch und minimiert Emissionen. - Was ist ein Niedrigenergie-Ölkessel?
Ein Niedrigenergie-Ölkessel ist ein Heizkessel, der besonders effizient arbeitet und einen hohen Nutzungsgrad aufweist. Durch verbesserte Wärmedämmung und optimierte Verbrennungstechnik wird der Energieverbrauch reduziert. Dies führt zu geringeren Heizkosten und einer geringeren Umweltbelastung. - Wie finde ich den richtigen Heizungsfachbetrieb für die Wartung meiner Ölheizung?
Achten Sie auf Zertifizierungen und Qualifikationen des Betriebs. Fragen Sie nach Referenzen und lesen Sie Bewertungen anderer Kunden. Ein guter Fachbetrieb bietet umfassende Beratung und einen zuverlässigen Service. - Welche Vorteile bietet ein Öl-Brennwertkessel gegenüber einem Niedrigenergie-Ölkessel?
Ein Öl-Brennwertkessel nutzt zusätzlich die Wärme, die in den Abgasen enthalten ist. Dadurch erreicht er einen noch höheren Wirkungsgrad als ein Niedrigenergie-Ölkessel. Brennwertkessel sind in der Anschaffung teurer, können aber langfristig Heizkosten sparen. - Wie oft sollte eine Ölheizung gewartet werden?
Eine jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert. Dabei werden Verschleißteile geprüft, die Brenner gereinigt und die Abgaswerte gemessen. Eine regelmäßige Wartung sorgt für einen sicheren und effizienten Betrieb der Heizung. - Was ist der Unterschied zwischen Normnutzungsgrad und Wirkungsgrad bei Ölheizungen?
Der Wirkungsgrad gibt an, wie effizient die Heizung die eingesetzte Energie in Wärme umwandelt. Der Normnutzungsgrad berücksichtigt zusätzlich Verluste durch Bereitschaftsbetrieb und andere Faktoren. Er ist daher ein realistischerer Wert für die Effizienz der Heizung im praktischen Betrieb. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Austausch einer alten Ölheizung?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderrichtlinien und Voraussetzungen. Ein Heizungsfachbetrieb kann Ihnen bei der Antragstellung behilflich sein. - Was sind die typischen Anzeichen für eine defekte Ölheizung?
Ungewöhnliche Geräusche, hoher Ölverbrauch, ungleichmäßige Wärmeabgabe oder Störungen im Betrieb können auf einen Defekt hindeuten. In diesem Fall sollten Sie umgehend einen Fachbetrieb kontaktieren.
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Informationen zur aktuellen Entwicklung der Ölpreise und deren Auswirkungen auf die Heizkosten.
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Ölheizung: Umweltfreundliche Verbrennung durch Zerstäubung
Erfahrungen zwar nicht,
aber es gibt nur wenige Arten, Heizöl umweltfreundlich und rückstandsarm zu verbrennen.
Die übliche Art ist mit einem Öl-Zerstäubungsbrenner das flüssige Öl unter hohem Druck (ab ca. 8 bar, bis hin über 20 bar) durch eine kleine Düse in einen Ölnebel zu zerstäuben, welcher mit dem durchs Gebläse zugeführten Luftsauerstoff eine sehr gute Verbrennung ermöglicht. Einziger Nachteil: Bei kleinen Leistungen unter ca. 12 kW ist eine störungsfreie Verbrennung selten möglich. Vorteil: Das Zerstäubungsprinzip funktioniert auch sehr gut und stabil mit Rapsöl/Biodiesel.
Die andere gebräuchliche Art der Ölverbrennung ist von den Öl-Einzelöfen her bekannt: Dort läuft Heizöl unter geringem Druck in eine Schale, wo die Flüssigkeit erwärmt wird und verdampft. Großer Nachteil dieser Verbrennungsart: Hohe Verschmutzungen, schlechter Wirkungsgrad. Und genau diese Nachteile scheint der Mira-Kessel beseitigt zu haben. Druck regelbar und mit Verbrennungsgebläse. Ob dieses Prinzip jedoch eine echte Alternativ zur Ölzerstäubung darstellt, vermag ich mangels Erfahrung nicht zu beurteilen.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Windhager Mira: Abgastemperatur vs. Brennwerttechnik
Es lohnt immer ein Blick ...
in die technischen Daten. Der Kessel hat Abgastemperaturen zwischen 78 und 155 °C bei 55 °C Kesselwasser. Damit steht er dem zurzeit technisch machbaren (< 47 °C) weit hinterher. Es ist also kein Brennwertkessel. Trotzdem ist die Idee mit der Dosierpumpe und der variablen Lüfterdrehzahl innovativ. Das nützt m.E. aber so lange nichts, wie man die Wärme nicht effektiver nutzt. Wenn man durch Modulation einspart, aber durch Abgasverluste wieder verliert, dann ist das kontraproduktiv. In einer Sache möchte ich meinem Vorredner widersprechen: Scheer hat mit dem Blautherm Duo bewiesen, dass 9 kW bei Ölbrennern störungsfrei möglich sind. Unser 9/14 kW Scheer läuft mittlerweile seit über 2000 Stunden störungsfrei, 80 % der Zeit in der ersten Stufe. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch bei Öl sollte man ernsthaft den Schritt hin zur Brennwerttechnik wagen, es gibt genügend ausgereifte Produkte auf diesem Gebiet. Denn entscheidend ist, was hinten raus kommt bzw. was hinten NICHT rauskommt 😉
Herzliche Grüße
Stefan Kasselmann -
Windhager Mira: Normnutzungsgrad höher als Kesselwirkungsgrad!
Sukram, ist Dir das auch schon aufgefallen?
Bei den technischen Daten des MIRA ist der Normnutzungsgrad stets höher als der Kesselwirkungsgrad und (was noch besser ist) als der feuerungstechnische Wirkungsgrad. Also der feuerungstechnische Wirkungsgrad wird doch ausschließlich über den Abgasverlust bestimmt. Der Nutzungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener Heizwärme zu zugeführter Feuerungswärme über ein Heizjahr. Dieser Wert MUSS deswegen kleiner sein. Der Normnutzungsgrad (ich zitiere Herrn Beitzke) "ist in der DINAbk. 4702-T8 als Kessel-Vergleichsverfahren festgelegt. In Abhängigkeit der Außentemperatur hat man die gesamte Jahresarbeiter des Brenners (Arbeit = Leistung * Zeit) in 5 flächengleiche Teilleistungsbereiche aufgeteilt, in denen Kessel gemessen werden. In reellen Anlagen wird dieser Prüfstand-NNG nie erreicht. "
Auch dieser Wert sollte auf jeden Fall kleiner sein, als der ideale Kesselwirkungsgrad, oder?
Davon abgesehen, dass die Werte beim MIRA wirklich schlecht sind, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie auch noch so nicht stimmen können. Oder ist das wieder irgend so ein Rechentrick? Meinungen?
Grüße
Stefan Kasselmann -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Windhager Mira Ölheizung: Perpetum Brenner Erfahrungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Erfahrungen mit dem Windhager Mira Niedrigenergie-Ölkessel und dessen Perpetum-Brenner. Ein wichtiger Punkt ist die Effizienz der Ölverbrennung, wobei die Zerstäubungstechnik als umweltfreundlicher gilt. Des Weiteren wird der Unterschied zwischen Abgastemperatur und Brennwerttechnik thematisiert. Abschließend wird auf den Normnutzungsgrad im Verhältnis zum Kesselwirkungsgrad eingegangen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Windhager Mira: Abgastemperatur vs. Brennwerttechnik wird darauf hingewiesen, dass der Kessel technisch hinter dem Machbaren zurückbleibt, da er kein Brennwertkessel ist.
📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Windhager Mira: Normnutzungsgrad höher als Kesselwirkungsgrad! thematisiert die technischen Daten des MIRA Kessels und den Unterschied zwischen Normnutzungsgrad und feuerungstechnischem Wirkungsgrad.
👉 Handlungsempfehlung: Interessenten sollten die technischen Daten genau prüfen und vergleichen, um die Effizienz der Ölheizung im Hinblick auf den Ölverbrauch und die Umweltfreundlichkeit zu bewerten. Weitere Informationen zur umweltfreundlichen Verbrennung finden Sie im Beitrag Ölheizung: Umweltfreundliche Verbrennung durch Zerstäubung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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