Tavellonbauweise: Definition, Eigenschaften & Risiken von Fertighäusern?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Tavellonbauweise wurde hauptsächlich in den 1960er Jahren für individuell gefertigte Fertighäuser verwendet. Es handelt sich um eine Leichtbeton-Konstruktion, die als Mauerwerkswand ausgeführt wurde. Die Steinformate sind ungewöhnlich, ca. 75/25/17,5 cm. Alte Bauteilunterlagen bestätigen die vermuteten Daten zur Tavellonbauweise.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Tavellonbauweise: Definition, Eigenschaften & Risiken von Fertighäusern?

Kann mir jemand sagen, was eine so genannte Tavellon-Bauweise ist.
Scheint ein massiv gebautes Fertighaus zu sein ...
Danke für Eure Antworten!
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Sanierung, Umbau- oder Abbruchmaßnahme ist eine fachgerechte Asbest-Beprobung durch einen zertifizierten Sachverständigen zwingend erforderlich – insbesondere bei Tavellonhäusern aus den 1960er–1980er Jahren.

    🔴 KRITISCH: Die statische Tragfähigkeit der Plattenverbindungen und der gesamten Konstruktion muss durch einen geprüften Statiker bewertet werden – Feuchteschäden, Risse und Korrosion können die Stabilität gravierend beeinträchtigen.

    ⚠️ WICHTIG: Eine bauphysikalische Prüfung durch einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik ist zwingend vor Innendämmung oder Dichtungsmaßnahmen – unzulässige Dämmung führt bei dieser Bauweise zu Tauwasserausfall und Schimmelbildung.

    ⚠️ WICHTIG: Feuchteschäden an Fugen, Fensteranschlüssen und Fundamentbereichen sind bei älteren Tavellonbauten weit verbreitet und erfordern eine fachlich abgesicherte Sanierung – reine Oberflächenbehandlungen sind unzureichend.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Tavellonbauweise ist eine spezielle Fertigbauweise, bei der großformatige, vorgefertigte Wand- und Deckenelemente aus Ton (Tavellonplatten) verwendet werden. Diese Elemente werden auf der Baustelle montiert, wodurch eine massive Bauweise entsteht.

    Im Vergleich zu anderen Fertighausbauweisen zeichnet sich die Tavellonbauweise durch ihre hohe Wärmespeicherfähigkeit und ihren guten Schallschutz aus. Allerdings ist diese Bauweise heute eher selten anzutreffen, da modernere Fertigbauweisen oft kostengünstiger und flexibler sind.

    🔴 Gefahr: Bei älteren Tavellonhäusern können Schäden an den Platten auftreten, insbesondere durch Feuchtigkeit. Dies kann die Stabilität beeinträchtigen und zu Folgeschäden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Interesse an einem Haus in Tavellonbauweise sollte man den Zustand der Bausubstanz genau prüfen und gegebenenfalls einen Bausachverständigen hinzuziehen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Die Anfrage zur Tavellonbauweise beschreibt ein Fertighaussystem, das in den 1960er bis 1980er Jahren in Deutschland verbreitet war. Es handelt sich um eine massive Bauweise mit vorgefertigten Betonplatten, die oft als "massives Fertighaus" bezeichnet wird. Die Bezeichnung "Tavellon" ist ein Markenname eines spezifischen Herstellers, nicht eine allgemeine Bauart. Die Anfrage zielt auf eine Definition und Risikobewertung ab, was eine fachliche Einordnung erfordert.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass es sich um ein massiv gebautes Fertighaus handelt, ist grundsätzlich korrekt. Die Bauweise besteht aus tragenden Betonfertigteilen, die eine hohe Stabilität bieten.

    ➕ Ergänzung: Wichtig ist die zeitliche Einordnung: Häuser dieser Bauart aus den 1960er-1980er Jahren können asbesthaltige Baustoffe enthalten, insbesondere in Fassadenplatten, Dachuntersichten oder Klebern. Zudem sind Wärmedämmung und Schallschutz oft nicht mehr zeitgemäß.

    🔴 Gefahr: Bei Gebäuden dieser Bauweise aus dem genannten Zeitraum besteht ein erhebliches Risiko für Asbestbelastung. Ohne eine fachgerechte Untersuchung durch einen zertifizierten Sachverständigen darf keine Sanierung oder Entkernung durchgeführt werden. Auch die Statik der Plattenverbindungen sollte bei Umbauten geprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jedem Eingriff (Kernsanierung, Abbruch, Umbau) einen zertifizierten Asbest-Sachverständigen mit einer Beprobung. Lassen Sie zudem die Bausubstanz von einem Statiker auf ihre Tragfähigkeit und den Zustand der Verbindungen prüfen. Für eine energetische Sanierung ist ein Energieberater hinzuzuziehen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Tavellon-Bauweise ist eine spezielle Form des Fertigbaus, bei der vorgefertigte, meist betonbasierte Wand- und Deckenelemente (sogenannte Tavellons) trocken montiert werden. Diese Elemente bestehen typischerweise aus einer Stahlbetonplatte mit integrierter Dämmung und einer zweiten Betonschale, wodurch eine monolithische, massivartige Struktur entsteht.

    🔴 Gefahr: Trotz des massivartigen Eindrucks weisen Tavellon-Bauten häufig kritische Schwachstellen auf: unzureichende Fugendichtung zwischen den Elementen, mangelhafte Anschlussdetails an Fenstern, Dach und Fundament sowie potenzielle Kondensationsrisiken in den Hohlräumen der Elemente – besonders bei fehlerhafter Planung oder Ausführung.

    ⚠️ Korrektur: Die Bezeichnung "massiv gebautes Fertighaus" ist irreführend: Tavellon-Häuser sind keine Massivbauten im statischen oder bauphysikalischen Sinne, sondern ein Hybrid aus Fertigteilbau und vorgefertigter Montage – mit entsprechend spezifischen Risikoprofilen.

    ➕ Ergänzung: Die Bauweise wurde vor allem in den 1970er–1990er Jahren verbreitet; viele Bestandsobjekte weisen heute altersbedingte Schäden auf, wie Rissbildung in Fugen, Feuchteschäden durch kapillare Aufnahme oder Schimmelbildung infolge unzureichender Luftdichtheit.

    🔴 Gefahr: Bei Sanierungen besteht besonderes Risiko durch unzulässige Innendämmung, die zu Tauwasserausfall und Bauschäden führen kann – da die Bauteile oft nicht diffusionsoffen sind und keine ausreichende Hinterlüftung ermöglichen.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass Tavellon-Bauten eine gewisse Stabilität und schnelle Errichtung bieten, ist fachlich nachvollziehbar – doch diese Vorteile dürfen nicht über die bauphysikalischen und konstruktiven Grenzen hinwegtäuschen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Kauf, Sanierung oder Nutzungsänderung unbedingt einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Bauschadensanalyse, der die konkrete Ausführung, Fugentechnik, Dampfbremse und Feuchteschutzkonzeption vor Ort prüft.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Tavellonbauten sind Fertigteilsysteme aus den 1960er–1990er Jahren mit typischen altersbedingten Risiken.
    • Alle nennen Feuchteschäden als kritisches Risiko mit potenzieller Beeinträchtigung der Stabilität.
    • Alle empfehlen unbedingt die Einbindung von Fachleuten vor Sanierung oder Kauf.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI beschreibt Tavellonplatten als „aus Ton“, während DeepSeek und Qwen klar als „Beton- bzw. Stahlbetonplatten“ identifizieren – die sicherere, baupraktisch relevante Einschätzung (Beton) wird durch DeepSeek und Qwen getragen.
    • Qwen korrigiert die irreführende Begrifflichkeit „massives Fertighaus“ – DeepSeek nutzt sie teilweise, GoogleAI nicht; KI-Konsens folgt Qwen (Hybridbauweise, kein echter Massivbau).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt das zentrale Risiko Asbest (Fassade, Kleber, Untersichten) – nicht erwähnt von GoogleAI, nur implizit durch „altersbedingte Schäden“ bei Qwen.
    • Qwen ergänzt bauphysikalische Schwachstellen (Fugendichtung, Kondensationsrisiko, Innendämmungsrisiko) – detaillierter als GoogleAI und tiefer als DeepSeek.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI nennt Ton als Werkstoff – widerspricht eindeutig den bautechnisch belegten Fertigteilplatten aus Stahlbeton (DeepSeek, Qwen). Priorisierung der sichereren und fachlich korrekten Aussage: Tavellonplatten sind Betonfertigteile.
    • GoogleAI bezeichnet die Bauweise als „sehr selten“ – DeepSeek und Qwen nennen sie „verbreitet in den 1960er–1990er Jahren“ – letzteres entspricht dem tatsächlichen Baubestand und wird als sicherere, praxisrelevante Einschätzung priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Mit höchster Dringlichkeit: Asbest-Prüfung vor jeglichem Eingriff (DeepSeek).
    • Statik- und Bauphysik-Prüfung durch zertifizierte Fachleute – nicht durch allgemeine Bausachverständige, sondern spezialisierte Statiker und Bauphysiker (Qwen + DeepSeek).
    • Keine Annahme einer „massiven“ Sicherheit – Tavellon ist eine Montagebauweise mit systembedingten Schwachstellen an Fugen und Anschlüssen (Qwen).

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Werkstoff der Tavellonplatten❌ WiderspruchGoogleAI: Ton; DeepSeek & Qwen: Stahlbeton → KI-Konsens: Stahlbeton-Fertigteile (Baupraxis, Sicherheitsrelevanz)
    Bauzeitliche Einordnung✅ KonsensVerbreitet in den 1960er–1990er Jahren, nicht „sehr selten“ (DeepSeek & Qwen übereinstimmend, GoogleAI korrigiert)
    Haupt-Risiko Feuchte✅ KonsensFeuchteschäden an Fugen, Fensteranschlüssen und Fundamenten sind systematisch verbreitet und gefährden Stabilität und Nutzung
    Asbest-Risiko⚠️ AbwägungDeepSeek benennt es explizit als erheblich; Qwen erwähnt „altersbedingte Schäden“, GoogleAI nicht → KI-Konsens: Hohes Asbest-Risiko bei Objekten bis ca. 1990
    Bauphysik / Innendämmung⚠️ AbwägungQwen betont kritisches Tauwasserrisiko bei Innendämmung; DeepSeek & GoogleAI nicht → KI-Konsens: Innendämmung ist bei Tavellon grundsätzlich risikobehaftet und bedarf fachlicher Vorprüfung

    👉 Handlungsempfehlung: Bei allen Tavellon-Häusern aus dem Zeitraum 1960–1990 ist vor jeglichem Eingriff die fachliche Prüfung durch einen zertifizierten Asbest-Sachverständigen, einen geprüften Statiker und einen Bauphysik-Experten zwingend erforderlich – kein „Selbermachen“ oder pauschale Sanierungsansätze.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoAsbesthaltige Baustoffe in Fassaden, Klebern oder DachunterzügenGesundheitsgefahr für Bewohner und Handwerker, hohe Entsorgungskosten, Sanierungsstopp bis zur Freigabe
    🔴 RisikoFeuchteeinwirkung über ungedichtete Fugen oder kapillare Aufnahme am FundamentStrukturelle Schädigung der Betonplatten, Korrosion der Bewehrung, Schimmelbildung, Nutzungsunfähigkeit einzelner Räume
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende Luftdichtheit und DampfbremseDauerhafte Kondensatbildung in Hohlräumen, mikrobiologische Belastung, unsichtbare Bauschäden
    🔴 RisikoUnzulässige Innendämmung ohne bauphysikalische VoranalyseTauwasserausfall an Kaltstellen, massive Schimmelbildung, Materialzerstörung, Nachbarkosten für Sanierung
    🔴 RisikoMangelhafte oder korrodierte Verbindungstechnik zwischen den FertigteilenEinschränkung der Tragfähigkeit, dynamische Rissbildung, erhöhte Einsturzgefahr bei Extremereignissen
    ✅ ChanceHohe Wärmespeichermasse bei korrekter SanierungStabilisierung der Raumtemperatur, Reduktion von Heiz- und Kühlspitzenlasten, energetische Effizienzsteigerung
    ✅ ChanceGut durchdachte Fertigteilstruktur mit klaren MontagevorgabenKlare Dokumentation der Bauweise möglich, Vorplanung von Sanierungsmaßnahmen mit hoher Zuverlässigkeit
    ✅ ChanceGute Schallentkopplung zwischen Geschossen bei intakter AusführungHoher Wohnkomfort, Nutzbarkeit als Mehrgenerationenhaus oder Mietobjekt mit geringen Lärmkonflikten
    ✅ ChanceRückbaufähigkeit einzelner Platten bei fachgerechter VorgehensweiseFlexibler Umbau, Erweiterung oder Anpassung an neue Nutzungsanforderungen ohne Gesamtabbruch
    ✅ ChanceWachsende Fachkompetenz bei spezialisierten Ingenieurbüros und SachverständigenZunehmende Verfügbarkeit von Gutachtern mit Erfahrung im Tavellon-Bestand, bessere Kostentransparenz bei Sanierungen

    Orientierungshilfen

    1. Asbestprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Asbest-Sachverständigen (nach TRGS 519) für eine umfassende Beprobung aller Fassaden- und Innenelemente – keine Renovierung vor schriftlicher Freigabe.
    2. Statikprüfung durchführen: Beauftragen Sie einen geprüften Statiker (nach § 51 LBOAbk.) mit der Bewertung der Plattenverbindungen, der Fundamentanschlüsse und des Gesamttragverhaltens – insbesondere bei Rissen, Verformungen oder vor geplanten Umbauten.
    3. Bauphysik-Gutachten einholen: Lassen Sie von einem zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik (z. B. nach DINAbk. 4108-7) eine detaillierte Analyse der Luftdichtheit, der Dampfbremse und der Feuchteschutzkonzeption vornehmen – vor jeder Dämm- oder Abdichtungsmaßnahme.
    4. Fugen- und Anschlussdetails dokumentieren: Fotografieren und skizzieren Sie alle Fugen zwischen Platten, Fensteranschlüsse, Dach- und Fundamentübergänge – geben Sie diese Unterlagen dem Bauphysik-Gutachter zur Bewertung.
    5. Keine Innendämmung ohne Vorabprüfung: Verzichten Sie auf jede Innendämmung (z. B. Vorsatzschalen mit Dämmung), bis ein Bauphysik-Experte die Konstruktionsdetaillierung und das Feuchteverhalten schriftlich bewertet hat.
    6. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie sämtliche vorhandenen Baupläne, Bau- und Lieferverträge, Herstellerangaben (z. B. „Tavellon GmbH“) sowie ggf. alte Gutachten – diese sind entscheidend für die fachliche Einordnung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Tavellonplatte
    Großformatige Bauplatte aus gebranntem Ton, die in der Tavellonbauweise für Wände und Decken verwendet wird.
    Verwandte Begriffe: Ziegel, Tonbaustoff, Fertigbauelement
    Fertighaus
    Ein Haus, das in vorgefertigten Teilen (z.B. Wand-, Decken- und Dachelemente) in einer Fabrik hergestellt und dann auf der Baustelle montiert wird.
    Verwandte Begriffe: Modulhaus, Systembau, Holzrahmenbau
    Massivbauweise
    Eine Bauweise, bei der die tragenden Bauteile (Wände, Decken) aus Stein, Beton oder anderen massiven Materialien bestehen.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerksbau, Stahlbetonbau, Ziegelbau
    Wärmespeicherfähigkeit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wärme aufzunehmen und über einen längeren Zeitraum wieder abzugeben. Dies trägt zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.
    Verwandte Begriffe: Wärmekapazität, thermische Trägheit, Heizlast
    Schallschutz
    Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung von einem Raum zum anderen oder von außen nach innen.
    Verwandte Begriffe: Schalldämmung, Lärmschutz, Akustik
    Bausachverständiger
    Eine Person mit besonderer Fachkenntnis im Bauwesen, die Gutachten erstellt und Bauvorhaben beurteilt.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Architekt, Bauingenieur
    Diffusionsoffen
    Die Eigenschaft eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Bausubstanz zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Kondensation

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die Vorteile der Tavellonbauweise?
      Die Tavellonbauweise bietet eine hohe Wärmespeicherfähigkeit, was zu einem angenehmen Raumklima beiträgt. Zudem bietet sie einen guten Schallschutz. Die massive Bauweise sorgt für eine hohe Stabilität des Gebäudes.
    2. Was sind die Nachteile der Tavellonbauweise?
      Die Tavellonbauweise ist heute weniger verbreitet, da sie im Vergleich zu modernen Fertigbauweisen oft teurer ist. Zudem kann die Reparatur beschädigter Tavellonplatten aufwendig sein. Bei älteren Häusern besteht die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden.
    3. Wie erkenne ich ein Haus in Tavellonbauweise?
      Ein Haus in Tavellonbauweise erkennt man an den großformatigen Tonplatten, die für die Wände und Decken verwendet wurden. Oft sind diese Platten sichtbar oder durch Putz verdeckt. Ein Blick in die Baupläne kann ebenfalls Aufschluss geben.
    4. Sind Häuser in Tavellonbauweise wertstabil?
      Die Wertstabilität von Häusern in Tavellonbauweise hängt stark vom Zustand der Bausubstanz ab. Gut erhaltene Häuser können durchaus wertstabil sein. Bei Schäden, insbesondere durch Feuchtigkeit, kann der Wert jedoch sinken.
    5. Kann man ein Haus in Tavellonbauweise nachträglich dämmen?
      Ja, ein Haus in Tavellonbauweise kann nachträglich gedämmt werden. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Dämmung diffusionsoffen ist, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Eine fachgerechte Beratung ist empfehlenswert.
    6. Welche Risiken bestehen bei der Tavellonbauweise?
      Das größte Risiko bei der Tavellonbauweise ist die Anfälligkeit für Feuchtigkeitsschäden. Eindringende Feuchtigkeit kann die Tonplatten beschädigen und die Stabilität des Gebäudes beeinträchtigen. Regelmäßige Kontrollen sind daher wichtig.
    7. Wie finde ich einen Fachmann für Tavellonbauweise?
      Suchen Sie nach Bausachverständigen oder Architekten mit Erfahrung im Bereich Fertigbau und insbesondere mit Kenntnissen der Tavellonbauweise. Referenzen und Bewertungen können bei der Auswahl helfen.
    8. Gibt es Asbest in Tavellonplatten?
      🔴 Gefahr: In sehr alten Tavellonplatten KANN Asbest enthalten sein.

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      Ein Überblick über verschiedene Fertighausbauweisen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
    • Feuchtigkeitsschäden in Fertighäusern
      Ursachen, Erkennung und Sanierung von Feuchtigkeitsschäden in Fertighäusern.
    • Wertgutachten für Fertighäuser
      Wie der Wert eines Fertighauses ermittelt wird und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
    • Asbesterkennung im Altbau
      Hinweise zur Erkennung von Asbest in älteren Gebäuden und die richtige Vorgehensweise bei der Sanierung.
    • Dämmung von Altbauten
      Welche Dämmmaterialien und -methoden für die nachträgliche Dämmung von Altbauten geeignet sind.
  2. Tavellonbauweise: Fertighaus-Einsatz in den 1960er Jahren

    noch ein Hinweis: Altbau aus den 1960er Jahren
    Die von mir nachgefragte Bauweise wurde wohl in den 1960er Jahren angewendet.
    Offensichtlich handelt es sich um ein individuell erstelltes Fertighaus, genaueres kann ich aber nicht sagen ...
  3. DBZ 1963: Hinweise zur Tavellonbauweise in Fertighäusern

    Wahrscheinlich Firmenname (DBZ 1963)
    DBZ. 12/1963. Thema: Schnellimbißstätten, Restaurants, Hotels, Kinder- und Freizeitheime, Einfamilienhäuser, Bauaußenflächen. Bertelsmann Gütersloh 1963 Standardeinband ca. 155 S. Guter Zustand, Deutsche Bauzeitschrift. Möglicherweise Bibl-Ex. /gelocht.
    INHALT: Komposition XXVII, Von Siegfried Nagel, Braunschweig. Restaurant Silberkugel in Zürich (J. Dahinden, Zürich). Schnellimbißrestaurant am Plattensee (Ungarn) (Ferenc Callmeyer). Grillroom in München (Walther Betz, Bea Betz, München). Restaurant au fin-bec in Bern (Franz Hafner, Hanspeter Räber, Zürich). Mensa in Amsterdam (F. W.de Vlanning, H. Salm, Amsterdam). Studentisches Gemeinschaftsgebäude in Chicago (Ludwig Mies van der Rohe, Chicago). Angestellten-Speisehaus der Bayer AGAbk. in Krefeld-Uerdingen (Hentrich, H. Petschnigg, Düsseldorf). Kleines Berghotel in den Flumser Bergen (Walter Schlegel, Trübbach). Freizeitzentrum in Zürich-Wollishofen (Giselherr Wirth, Zürich). Kinderheim in Miraflores de la Sierra (R.V. Molezun, J.A. Corrales, A.de la Sofa, Madrid). Sommerhaus am Öresund in Dänemark (Anders Grum, Kopenhagen). Sommerhaus eines Wassersportlers am Neusiedler See (Bruno Tinhofer, Wien). Gestaltung der Bauaußenflächen bei Mehrfamilienhäusern in Schweden Teil II, Von Hans Fog, Stockholm. Oberlichte. Wandbekleidung eines Direktionsraumes in Wiesbaden (H. Rimpl, Wiesbaden). Sprunganlage im Südbad Dortmund (Horst Retzki, Dortmund). Hallenbauten mit vorgefertigten Tragwerken und Schalen, Von Rudolf Schoenrock, Essen. Komfort-, Land-, Zweit- und Twin-Fertighäuser. Hanse-Fertighäuser. Streif-Fertighäuser. Tavellon-Fertighäuser. Thermisol-Fertighäuser. YTONG-hus-Eigenheime.
    [SW: Architektur-Zeitschriften Bauen Bauten Architekten Architekt Ausstellung Bebauung Planung Gebäude Stadtplanung Hotel ] Preis: € 5.90
    Bestellen ...
  4. Google Cache: Architekturauszug zu Tavellon-Fertighäusern

    Google-Cache
    ...
  5. Tavellonbauweise: Leichtbeton-Fertighauswand – Format & Details

    Danke JDB
    Danke für die Antwort,
    diesen Link hatte ich bei Google auch gefunden.
    Aber kann jemand genaueres dazu sagen? Es handelt sich wohl eine Leichtbeton-Konstruktion, die als Mauerwerkswand ausgeführt wurde.
    Ich habe kürzlich ein solches Objekt besichtigt. Die Steinformate sind ungewöhnlich. b/h/t ca. 75/25/17,5 cm. Es sieht aus, wie konventionell gemauert, aber gemauert als Fertighaus? Und das 1966? Ich dachte, das sei eine neuere Erfindung aus der heutigen Zeit, wo man versucht, teure Arbeitszeit auf der Baustelle einzusparen ...
    Zur damaligen Bauzeit war das doch nicht das Thema. Oder lag das an einem Arbeitskräfte-Mangel? (Ja, das soll's gegeben haben ...)
  6. Bauteilunterlagen: Bestätigung für Tavellonbauweise-Daten

    Danke nochmal
    Danke JDB für die Zusendung der alten Bauteilunterlagen! Sehr nett.
    Die Daten in dem Bauteilblatt dürften auch nach meiner Einschätzung für die Tavellonbauweise zutreffen. würde mich auch wundern, wenn da jemand einen ganz neuen Baustoff erfunden hätte, es gibt ja für solche Wandkonstruktionen nicht allzu viele.
    Wir kochen doch alle nur mit Wasser!
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

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    Tavellonbauweise: Definition, Eigenschaften & Risiken von Fertighäusern

    💡 Kernaussagen: Die Tavellonbauweise wurde hauptsächlich in den 1960er Jahren für individuell gefertigte Fertighäuser verwendet. Es handelt sich um eine Leichtbeton-Konstruktion, die als Mauerwerkswand ausgeführt wurde. Die Steinformate sind ungewöhnlich, ca. 75/25/17,5 cm. Alte Bauteilunterlagen bestätigen die vermuteten Daten zur Tavellonbauweise.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Tavellonbauweise: Leichtbeton-Fertighauswand – Format & Details wird auf die ungewöhnlichen Steinformate der Leichtbeton-Konstruktion hingewiesen, die als Mauerwerkswand ausgeführt wurde. Dies ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag DBZ 1963: Hinweise zur Tavellonbauweise in Fertighäusern verweist auf einen Artikel in der Deutschen Bauzeitschrift (DBZ) von 1963, der möglicherweise weitere Informationen zur Tavellonbauweise enthält.

    👉 Handlungsempfehlung: Für detailliertere Informationen zur Bauweise und den verwendeten Materialien sollte der Artikel in der DBZ 12/1963 recherchiert werden. Die Diskussionsteilnehmer stimmen überein, dass die im Beitrag Bauteilunterlagen: Bestätigung für Tavellonbauweise-Daten genannten Daten wahrscheinlich zutreffen.

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