Wir wohnen seit einem Jahr in unserem neuen Haus und im EGAbk. und OGAbk. ist soweit alles fertig
Nun wollen wir unseren Beton-Fertigkeller der Fa. KNECHT fertig stellen.
Diesen wollen wir für Wohnzwecke nutzen und eine Warmwasser-Fußbodenheizung in Trockenbauweise einbauen.
Es gibt ein großes Zimmer ca. 55 m², ein Gästezimmer ca. 18 m², eine Bad/WC ca. 4 m², ein Flurbereich ca. 5 m², und eine Waschküche ca. 16 m²
Die zunächst hohlen Außenwände des Kellers wurden direkt auf die Bodenplatte gestellt. Ob auf Unterlegkeilen wie die Innenwände weiß ich nicht.
Die Außenwände wurden vor Ort jedenfalls mit Beton verfüllt.
Eine Horizontalsperre habe ich auch nicht gesehen; eine horizontale Abdichtung zwischen Bodenplatte und aufstehender Betonaußenwand gib es dann nicht?
KNECHT sagt, man hätte zunächst feuchtigkeitsisolierenden Beton eingefüllt und dann den "anderen" Beton. Diese Firma wirkt an sich sehr seriös! Werde aber trotzdem noch mal nachfragen!
Die Außenwand ist von außen mit einer Bitumendickbeschichtung feuchtigkeitsisoliert. Darauf wurden 5 cm Perimeterdämmung angebracht.
Somit könnte höchstens noch Wasser durch das Fundament in die Betonwand hochziehen und an die Innenwand gelangen?
Im Keller wurden dann die Stromleitungen von Steckdose zu Steckdose bzw. die Leitungen zu den Raumthermostaten in schwarzen Schutzrohren auf dem Boden verlegt und mit Schellen in den Boden "Geschossen"
Die Leitungen liegen i.d.R. ca. 10 cm von der Wand entfernt. An den Wänden selbst sind bereits Rigips-Innendämmungsplatten an den Wänden verklebt (vorne Gipskarton und hinten mit ca. 2-5 cm Styropor, je nach Raum) Dies wurde so vorgschrieben (Wärmeschutz ...). Diese sind auch bereits verputzt. Die Platten schließen allerdings nicht bündig mit der Bodenplatte ab! Zwischen Bodenplatte und Rigipsplatte ist eine Fuge von ca. 2-3 cm. Die Stromleitungen gehen an der Wand (hinter den Rigips-Platten) hoch zu den Steckdosen.
Die Decke ist bisher nur verspachtelt. Sie soll später (oder jetzt?) verputzt oder mit Tapeten beklebt werden.
Gemäß unseren Plänen sollen wir einen Fußbodenaufabu von 12,5 cm OHNE Belag herstellen.
Wir dachten wie folgt:
Abdichtung, PE-Folie 150 my, 30 mm oder 40 mm PURAbk.-Hartschaumplatten WLG 025 (= beidseitig kaschiert?), Fußbodenheizung PEROBE eingelegt in 40 mmm Polystyrol-Platten mit Rillen, Folie, 45 mm Anhydritestrich.
Hier nun unsere Fragen:
1) Welche Abdichtung sollen wir nehmen: G200 S4 oder G200 S4+AL oder GEFITAS PE3/300?
2) Sollen wir einen Bitumenvoranstrich (Haftung) machen und die Schweißbahnen fest auf dem Boden verschweißen oder ohne Voranstrich und lose verlegen und nur an den Stößen verschweißen?
3) Wie legen/verschweißen wir die Schweißbahnen über die Leitungsschutzrohre?
4) Wie ziehen wir die Schweißbahnen an der Wand hoch (12,5 cm?) und wie befestigen wir diese? Dort können wir übrigens auch gar nicht "abflammen" da die Flamme wegen der offen Fuge von Boden zu Wand hinter der Rigipsplatte das Styropor verschmoren würde!
5) Wie verbinden wir diese Abdichtung mit der (nicht vorhandenen?) Horizontalsperre?
6) Benötigenen wir eine andere Abdichtung oder Vorgehensweise im Bad und Waschküche?
7) Sollen wir für die PUR-Dämmplatten gleich 40 mm statt 30 mm nehmen und damit die Erhöhung des Aufbaues durch die versch. Abdichtungen (Schweißbahn, Folie usw) ignorieren? Oder sollen wir lieber 30 mm PUR-Dämmplatten nehmen und dann am Schluss alles mit der Estrichdicke von bis zu 50-55 mm ausgleichen?
Wir freuen uns wirklich sehr, wenn man uns hier weiterhelfen kann.
Bisher haben wir lediglich festgestellt, wie verunsichert man durch die teilweise gegensätzlichen Aussagen wird.
Denn natürlich haben wir auch überlegt es durch "Fachfirmen" ausführen zu lassen. Aber entweder die Arbeitskosten sind so immens hoch und/oder die Ausführung erschien uns zu "schlicht".