Maklercourtage trotz Direktkontakt zum Verkäufer? Rechtliche Lage & Kosten
In diesem Forum sind Sie: Baufinanzierung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Maklercourtage fällig wird, wenn ein Direktkontakt zum Verkäufer besteht. Entscheidend ist, ob der Erstkontakt zur Immobilie über den Makler zustande kam. Die Inanspruchnahme der Maklerdienste, wie die Besichtigung, begründet in der Regel einen Provisionsanspruch. Ethische Aspekte der Umgehung der Maklergebühr werden ebenfalls thematisiert.
Maklercourtage trotz Direktkontakt zum Verkäufer? Rechtliche Lage & Kosten
Wir haben die Tage ein Haus besichtigt. Die Besichtigung wurde mit einem Makler durchgeführt. Nach der Besichtigung haben wir unserer Interesse an dem Haus mitgeteilt (dem Makler).
Zufällig habe ich nun erfahren das die Verkäufer Bekannte von einem Freund sind. Dieser hat die Verkäufer angesprochen. Nun bietet sich die Möglichkeit für uns das Haus direkt vom Besitzer zu kaufen und die Maklergebühr zu sparen. Weiß jemand ob dies rechtens ist und ob der Makler mich in Regress nehmen kann sollte ich das Haus direkt vom Eigentümer kaufen.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keinen Kaufvertrag mit dem Verkäufer abschließen, bevor ein Fachanwalt für Immobilienrecht den Maklervertrag und den konkreten Ablauf (Besichtigung, Kontaktvermittlung, Zeitablauf) geprüft hat.
🔴 KRITISCH: Keine mündlichen oder schriftlichen Aussagen gegenüber dem Makler machen, die auf eine Umgehungsabsicht hindeuten (z. B. „Wir haben uns über einen Freund kennengelernt“), da dies als Beweis für vorsätzliches Vertragsumgehen gewertet werden kann.
⚠️ WICHTIG: Dokumentieren Sie vollständig und zeitnah alle relevanten Fakten: Datum und Uhrzeit der Besichtigung, Name des Maklers, Art der Kontaktvermittlung, Zeitpunkt und Umstände der ersten Kontaktaufnahme zum Verkäufer, ggf. mündliche Absprachen.
⚠️ WICHTIG: Prüfen Sie, ob ein schriftlicher Maklervertrag, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) oder ein konkludenter Vertrag (z. B. durch unterschriebenes Besichtigungsprotokoll) vorliegt – diese können Provisionsansprüche erheblich begünstigen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Frage dreht sich darum, ob eine Maklercourtage fällig wird, obwohl ein direkter Kontakt zum Verkäufer zustande kam. Grundsätzlich entsteht ein Anspruch auf Maklercourtage, wenn der Makler eine nachweisbare, provisionsauslösende Tätigkeit erbracht hat, die zum Abschluss eines Kaufvertrags geführt hat.
Wichtig: Allein die Besichtigung einer Immobilie begründet noch keinen Anspruch auf Courtage. Entscheidend ist, ob der Makler den Kontakt zum Verkäufer vermittelt oder maßgeblich zum Zustandekommen des Kaufvertrags beigetragen hat.
Wenn Sie den Verkäufer bereits vor der Maklertätigkeit kannten oder der Kontakt unabhängig vom Makler zustande kam, kann der Provisionsanspruch entfallen. Es ist ratsam, den Maklervertrag und die Umstände des Zustandekommens des Kontakts genau zu prüfen.
Sollte der Makler unberechtigt eine Courtage fordern, können Sie die Zahlung verweigern und sich rechtlich beraten lassen. Ein Anwalt für Immobilienrecht kann die Sachlage prüfen und Ihre Interessen vertreten.
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Ablauf der Kontaktaufnahme zum Verkäufer und lassen Sie den Maklervertrag von einem Anwalt prüfen, um Ihre Rechte zu wahren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Konstellation im Immobilienrecht, bei der ein potenzieller Käufer nach einer Maklerbesichtigung versucht, den Kauf direkt mit dem Verkäufer abzuwickeln, um die Maklercourtage zu umgehen. Dies ist rechtlich komplex und birgt erhebliche Risiken für den Käufer.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass der Makler einen Anspruch auf Provision haben könnte, selbst wenn der Kaufvertrag ohne seine Beteiligung zustande kommt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Makler dem Käufer die Gelegenheit zum Kauf nachgewiesen hat und der Käufer diese Information nutzt, um den Vertrag direkt mit dem Verkäufer zu schließen. Ein solcher "Vertragsschluss unter Umgehung des Maklers" kann zu einer Provisionspflicht führen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Direktkauf automatisch provisionsfrei ist, ist rechtlich nicht haltbar. Nach § 652 BGBAbk. entsteht der Provisionsanspruch des Maklers, wenn der von ihm nachgewiesene Vertrag zustande kommt. Entscheidend ist, ob der Makler die entscheidende Ursache für den Vertragsschluss gesetzt hat. Wenn der Makler die Besichtigung vermittelt hat, ist dies in der Regel der Fall.
➕ Ergänzung: Es ist wichtig zu prüfen, ob der Makler einen qualifizierten Alleinauftrag oder einen einfachen Maklervertrag hat. Bei einem qualifizierten Alleinauftrag ist der Verkäufer verpflichtet, dem Makler den Kauf zu melden, und der Makler hat in der Regel einen Provisionsanspruch. Zudem könnte der Makler eine sogenannte "Vorfälligkeitsentschädigung" oder eine Vertragsstrafe fordern, wenn er nachweist, dass der Käufer vorsätzlich gehandelt hat.
👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten unbedingt einen Fachanwalt für Immobilienrecht konsultieren, bevor Sie einen Direktkauf in Erwägung ziehen. Lassen Sie den Maklervertrag und die genauen Umstände der Besichtigung prüfen. Vermeiden Sie es, dem Makler gegenüber zuzugeben, dass Sie den Verkäufer über einen Freund kontaktiert haben, da dies als Beweis für eine Umgehungsabsicht gewertet werden könnte. Eine rechtliche Beratung ist in dieser Situation unerlässlich, um finanzielle Forderungen des Maklers zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die rechtliche Zulässigkeit einer Umgehung des Maklers nach einer von ihm vermittelten Besichtigung, obwohl ein direkter Kontakt zu den Verkäufern über Dritte hergestellt wurde. Ein Maklervertrag kommt nicht automatisch durch die bloße Teilnahme an einer Besichtigung zustande, sondern bedarf einer wirksamen Vereinbarung – entweder ausdrücklich oder konkludent (z. B. durch klare Absprachen oder AGB-Einwilligung).
🔴 Gefahr: Selbst bei fehlendem schriftlichem Vertrag kann ein konkludenter Maklervertrag bestehen, wenn der Makler im Vorfeld erkennbar als Vermittler auftrat und Sie sich auf seine Leistung verließen – dann droht bei Umgehung Schadensersatzanspruch wegen Vertragsverletzung oder ungerechtfertigter Bereicherung.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein bloßer Bekanntenkontakt die Maklercourtage automatisch entfallen lässt, ist rechtlich unzutreffend: Der entscheidende Maßstab ist nicht die Art des Kontakts, sondern ob der Makler ursächlich für das Zustandekommen des Vertrags war – und das ist bei einer von ihm organisierten Besichtigung mit nachfolgender Interessensbekundung regelmäßig der Fall.
➕ Ergänzung: Selbst wenn kein Vertrag vorliegt, kann der Makler nach § 611 BGB einen Anspruch auf Vergütung geltend machen, wenn er als ‚Verursacher‘ des Vertragsabschlusses nachweisbar ist – insbesondere bei zeitlichem Zusammenhang und fehlender eigenständiger Verhandlungsführung vor der Besichtigung.
✅ Zustimmung: Es ist grundsätzlich zulässig, mit den Verkäufern direkt zu verhandeln – doch die Rechtmäßigkeit hängt vom Vorliegen eines wirksamen Maklervertrags oder einer konkludenten Vereinbarung ab, nicht vom bloßen Umstand des Bekanntenkontakts.
🔴 Gefahr: Ein Versuch, den Makler zu umgehen, kann bei nachweisbarer Kausalität zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen – mit Risiko für Kosten, Zeit und mögliche Schadensersatzforderungen bis zur vollen Courtagehöhe.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den konkreten Fall unverzüglich durch einen auf Immobilienrecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen – insbesondere hinsichtlich der Besichtigungsvereinbarung, eventueller AGB, mündlicher Absprachen und des zeitlichen Ablaufs; verzichten Sie auf eine direkte Vertragsunterzeichnung vor dieser Klärung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass allein der Direktkontakt zum Verkäufer nicht automatisch die Courtage entfallen lässt.
- Alle betonen, dass die Kausalität – also ob der Makler ursächlich für den Vertragsabschluss war – der entscheidende rechtliche Maßstab ist (§ 652 BGB).
- Alle empfehlen dringend die Inanspruchnahme eines Fachanwalts für Immobilienrecht vor jeder Vertragsunterzeichnung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont stärker die Möglichkeit des Entfalls der Courtage bei „vorheriger Bekanntschaft“ oder „unabhängiger Kontaktaufnahme“, ohne ausreichend auf die hohe Beweislast und die Risiken einer falschen Einschätzung hinzuweisen.
- DeepSeek und Qwen korrigieren dies klar: Sie betonen, dass ein „Bekanntenkontakt“ allein keine gesicherte Rechtsgrundlage für die Umgehung darstellt und sogar als Indiz für vorsätzliches Umgehen gewertet werden kann.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek weist auf qualifizierte Alleinaufträge und mögliche Vertragsstrafen/Vorfälligkeitsentschädigungen hin – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt.
- Qwen ergänzt den Anspruch aus § 611 BGB (Dienstvertrag) für den Fall fehlender Vereinbarung, sowie den Begriff des konkludenten Maklervertrags, der auch ohne Schriftform wirksam sein kann.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass die bloße Dokumentation des Ablaufs und die Verweigerung der Zahlung bei „unberechtigter Forderung“ ausreichend seien. DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Ein bloßer Zahlungsverweigerungsversuch ohne vorherige juristische Absicherung birgt massive Risiken (Schadensersatz, Kosten, gerichtliche Vollstreckung) – die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist daher: kein Vertragsabschluss ohne vorherige Rechtsberatung.
👉 Empfehlung:
- Die strengere, risikosensible Sichtweise von DeepSeek und Qwen ist zu priorisieren: Der Käufer befindet sich in einer rechtlich hochgradig sensiblen Lage; jede Handlung vor Abschluss der juristischen Prüfung kann zur Festigung des Provisionsanspruchs beitragen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kausalität als zentraler Maßstab ✅ Alle Modelle sind sich einig: Der Provisionsanspruch hängt davon ab, ob der Makler ursächlich für den Vertragsabschluss war – nicht von der Art des Kontakts (Direkt, über Dritte, Bekannte). Rechtliche Wirksamkeit ohne schriftlichen Vertrag ✅ Alle bestätigen: Ein Maklervertrag kann auch konkludent oder durch AGB entstehen; die bloße Besichtigung unter Maklervermittlung kann bereits Kausalität begründen. Risiko einer Umgehungsabsicht ✅ DeepSeek und Qwen weisen ausdrücklich auf die Gefahr hin, dass ein Bekanntenkontakt als Beweis für vorsätzliches Umgehen interpretiert wird – GoogleAI unterschätzt dieses Risiko. Notwendigkeit juristischer Prüfung ✅ Alle drei Modelle empfehlen einstimmig die Inanspruchnahme eines Fachanwalts – mit Übereinstimmung in Inhalt und Dringlichkeit. Sicherheit des Direktkaufs ohne Maklerbeteiligung ❌ GoogleAI suggeriert eine realistische Möglichkeit, die Courtage zu vermeiden; DeepSeek und Qwen widersprechen entschieden – der Konsens lautet: Ein Direktkauf ohne vorherige rechtliche Klärung ist hochriskant und rechtlich kaum vertretbar. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf jede weitere Vertragsinteraktion mit dem Verkäufer, bis ein Fachanwalt für Immobilienrecht alle Fakten (Besichtigung, Vertrag, Zeitablauf, Kommunikation) geprüft und eine schriftliche Rechtseinschätzung abgegeben hat.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Gerichtliche Geltendmachung der vollen Courtage durch den Makler Höhe bis zu 7,14 % des Kaufpreises zuzüglich Zinsen, Anwalts- und Gerichtskosten – finanzielle Belastung von mehreren Tausend Euro. 🔴 Risiko Feststellung eines konkludenten Maklervertrags durch das Gericht Rechtlich bindende Verpflichtung zur Zahlung – auch bei fehlendem Schriftstück; Nachweislast liegt beim Makler, aber bei Besichtigung mit Makler oft leicht erfüllt. 🔴 Risiko Vertragsstrafe oder Vorfälligkeitsentschädigung bei Alleinauftrag Zusätzliche, oft pauschalierte Geldforderungen – unabhängig vom Grundanspruch aus § 652 BGB. 🔴 Risiko Gerichtliche Feststellung einer arglistigen Umgehungsabsicht Erschwerter Zugang zu Beweismitteln, höhere Kostenlast im Prozess, mögliche Schadensersatzforderungen über die Courtage hinaus. 🔴 Risiko Zeitliche und emotionale Belastung durch langwierige Rechtsstreitigkeiten Monate bis Jahre Verzögerung beim Eigentümerwechsel, Stress, Ungewissheit – insbesondere bei geplantem Einzug oder Finanzierung. ✅ Chance Nutzung der juristischen Prüfung zur vollständigen Klärung der Rechtslage Klare Entscheidungsgrundlage: Entweder sichere Courtagefreiheit oder gesteuerte, risikoarme Verhandlung mit dem Makler. ✅ Chance Mögliche außergerichtliche Einigung mit reduzierter Courtage Bei teilweiser Kausalität oder schwachen Vertragsgrundlagen kann ein Fachanwalt oft eine einvernehmliche Regelung mit deutlich geringerer Zahlung erreichen. ✅ Chance Erkennung fehlerhafter AGB oder unwirksamer Klauseln Sofern der Makler eine generische AGB nutzt, können Unwirksamkeiten (z. B. überhöhte Fristen, unklare Leistungsbeschreibungen) die Provisionspflicht vollständig entfallen lassen. ✅ Chance Aufbau einer transparenten, vertrauensvollen Verhandlungsposition Mit sachlicher, rechtskonformer Herangehensweise kann ein Fair-Deal mit dem Makler vereinbart werden – ohne Eskalation oder Rechtsstreit. ✅ Chance Vermeidung zukünftiger Risiken durch rechtssicheres Verhalten Lernen der formalen und materiellen Voraussetzungen für Maklerverträge – für alle künftigen Immobilienbesichtigungen und Kaufentscheidungen. Orientierungshilfen
- Rechtliche Absicherung vor erstem Schritt: Beauftragen Sie unverzüglich einen Fachanwalt für Immobilienrecht – bevor Sie den Verkäufer erneut kontaktieren, eine verbindliche Absichtserklärung abgeben oder einen Vertrag unterschreiben.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente: Besichtigungsbestätigung, Makler-AGB, E-Mails oder Nachrichten zum Kontakt, Aufzeichnungen zum Zeitablauf (wer wann was gesagt hat), ggf. Zeugenkontakte.
- Kommunikation unterbrechen: Setzen Sie jegliche Kommunikation mit dem Verkäufer und dem Makler vor der juristischen Prüfung aus – schriftlich wie mündlich – um keinen Kausalitätsnachweis zu erleichtern.
- Vertragsvorlage prüfen lassen: Sollte der Makler bereits eine Provisionsforderung stellen, lassen Sie diese – inklusive aller darin genannten Vertragsgrundlagen – vom Anwalt auf Wirksamkeit und Beweislage überprüfen.
- Alternativen abwägen: Lassen Sie vom Anwalt prüfen, ob eine außergerichtliche Einigung (z. B. gestaffelte, reduzierte Zahlung bei schnellem Abschluss) realistischer und kostengünstiger ist als ein Rechtsstreit.
- Finanzierungsplan anpassen: Berücksichtigen Sie im Budget vorläufig die Courtage als Risikoposten – bis der Anwalt eine klare Aussage zur Zahlungspflicht abgibt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Maklercourtage
- Die Maklercourtage ist die Gebühr, die ein Makler für seine Tätigkeit erhält. Sie wird in der Regel als Prozentsatz des Kaufpreises der Immobilie berechnet. Die Courtage ist nur fällig, wenn der Makler erfolgreich einen Kaufvertrag vermittelt hat.
Verwandte Begriffe: Provision, Maklergebühr, Vermittlungsprovision - Provisionsanspruch
- Der Provisionsanspruch ist das Recht des Maklers, für seine erfolgreiche Vermittlungstätigkeit eine Provision zu erhalten. Der Anspruch entsteht, wenn der Makler eine provisionsauslösende Tätigkeit erbracht hat und ein Kaufvertrag zustande gekommen ist.
Verwandte Begriffe: Courtageanspruch, Gebührenanspruch, Vergütungsanspruch - Maklervertrag
- Der Maklervertrag ist ein Vertrag zwischen dem Makler und dem Auftraggeber (Käufer oder Verkäufer), der die Rechte und Pflichten beider Parteien regelt. Er enthält in der Regel Informationen zur Höhe der Courtage, den Aufgaben des Maklers und den Bedingungen für den Provisionsanspruch.
Verwandte Begriffe: Vermittlungsvertrag, Auftragsvertrag, Dienstleistungsvertrag - Provisionsauslösende Tätigkeit
- Eine provisionsauslösende Tätigkeit ist eine Handlung des Maklers, die ursächlich für den Abschluss des Kaufvertrags ist. Dies kann die Vermittlung des Kontakts zum Verkäufer, die Organisation von Besichtigungen oder die Mitwirkung bei den Vertragsverhandlungen sein.
Verwandte Begriffe: Vermittlungstätigkeit, Nachweistätigkeit, Akquisitionstätigkeit - Regressanspruch
- Ein Regressanspruch ist ein Anspruch auf Schadensersatz. Im Zusammenhang mit der Maklercourtage kann ein Regressanspruch entstehen, wenn der Makler seine Pflichten verletzt hat und dadurch ein Schaden entstanden ist.
Verwandte Begriffe: Schadensersatzanspruch, Haftungsanspruch, Ausgleichsanspruch - Eigentümer
- Der Eigentümer ist die Person, der eine Sache rechtlich gehört. Im Zusammenhang mit Immobilien ist der Eigentümer die Person, die im Grundbuch als Inhaber des Grundstücks und des darauf befindlichen Gebäudes eingetragen ist.
Verwandte Begriffe: Besitzer, Inhaber, Rechtsinhaber - Kaufvertrag
- Ein Kaufvertrag ist ein Vertrag, durch den der Verkäufer verpflichtet wird, dem Käufer das Eigentum an einer Sache zu übertragen, und der Käufer verpflichtet wird, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen.
Verwandte Begriffe: Immobilienkaufvertrag, Grundstückskaufvertrag, Vertragsabschluss
Häufige Fragen (FAQ)
- Wann entsteht ein Anspruch auf Maklercourtage?
Ein Anspruch auf Maklercourtage entsteht, wenn der Makler eine nachweisbare Tätigkeit erbracht hat, die zum Abschluss eines Kaufvertrags geführt hat. Dies kann die Vermittlung des Kontakts zum Verkäufer oder die maßgebliche Mitwirkung am Zustandekommen des Vertrags sein. - Muss ich Courtage zahlen, wenn ich den Verkäufer bereits kannte?
Wenn Sie den Verkäufer bereits vor der Maklertätigkeit kannten und der Kontakt unabhängig vom Makler zustande kam, kann der Provisionsanspruch entfallen. Dies hängt jedoch von den genauen Umständen und den Vereinbarungen im Maklervertrag ab. - Was kann ich tun, wenn der Makler unberechtigt Courtage fordert?
Wenn Sie der Meinung sind, dass der Makler unberechtigt Courtage fordert, können Sie die Zahlung verweigern und sich rechtlich beraten lassen. Ein Anwalt für Immobilienrecht kann die Sachlage prüfen und Ihre Interessen vertreten. - Welche Rolle spielt der Maklervertrag?
Der Maklervertrag regelt die Rechte und Pflichten von Makler und Käufer bzw. Verkäufer. Er enthält in der Regel Informationen zur Höhe der Courtage, den Voraussetzungen für den Provisionsanspruch und den Aufgaben des Maklers. Es ist wichtig, den Maklervertrag sorgfältig zu prüfen. - Was bedeutet "provisionsauslösende Tätigkeit"?
Eine provisionsauslösende Tätigkeit ist eine Handlung des Maklers, die ursächlich für den Abschluss des Kaufvertrags ist. Dies kann die Vermittlung des Kontakts zum Verkäufer, die Organisation von Besichtigungen oder die Mitwirkung bei den Vertragsverhandlungen sein. - Kann ich die Courtage verhandeln?
Die Höhe der Maklercourtage ist in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt, sondern frei verhandelbar. Es ist daher möglich, mit dem Makler über die Höhe der Courtage zu verhandeln, insbesondere wenn die erbrachten Leistungen nicht dem üblichen Umfang entsprechen. - Was ist ein Regressanspruch?
Ein Regressanspruch ist ein Anspruch auf Schadensersatz. Im Zusammenhang mit der Maklercourtage kann ein Regressanspruch entstehen, wenn der Makler seine Pflichten verletzt hat und dadurch ein Schaden entstanden ist. - Wie lange habe ich Zeit, eine unberechtigte Courtageforderung anzufechten?
Die Verjährungsfrist für Ansprüche aus dem Maklervertrag beträgt in der Regel drei Jahre. Es ist daher wichtig, eine unberechtigte Courtageforderung innerhalb dieser Frist anzufechten.
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Maklercourtage: Anspruch bei Direktkontakt – Rechtliche Einschätzung
Zahlen und glücklich sein!
... oder werden.
Es gibt sicherlich Gegebenheiten bei denen der Makler keinen Anspruch auf Vergütung hat. Der Fall gehört mit Sicherheit nicht dazu.
Und: Auch wenn ich nicht gerade ein Freund der gegenwärtigen Maklergesetze bin: In dem Fall sehe ich auch keinen Grund ihn um seinen verdienten Lohn zu bringen -
Maklergebühr: Anspruch auf Vergütung – Ethische Aspekte
Du hast die Dienste des Maklers ...
Du hast die Dienste des Maklers in Anspruch genommen und du hast vorher gewusst was er kostet.
Der Makler hat seine Leistung (erfolgreich) erbracht und damit hat er auch Anspruch auf Bezahlung seiner Leistung.
Und jetzt suchst du eine Möglichkeit wie du ihn um sein rechtlich (zu Recht) zustehendes Salär bescheisen kannst?
Sorry, aber ich würde mich schämen an sowas überhaupt zu denken. Und ich würde mich auch nicht trauen sowas in einem öffentlichem Forum zu fragen.
Gehörst du auch zu den Menschen die grundsätzlich kein Trinkgeld geben, weil ja auch kein rechtlicher Anspruch darauf besteht?
(BTW: ich bin auch kein Freund unserer Maklervergütungen, aber jeder weiß doch was Makler machen und was Makler kosten und wenn man diese Dienste nutzt, dann muss man auch das bezahlen was vorher schon feststand.) -
Direkt vom Eigentümer kaufen: Maklerprovision – Klärung der Pflichten
Nur falls dir das nicht klar ...
Nur falls dir das nicht klar sein sollte: man kauft immer direkt vom Besitzer, ob mit oder ohne Makler.
Der Unterschied ist nur, wenn man die Besichtigung mit Makler durchgeführt hat, dann muss man diesen auch bezahlen. Wenn kein Kontakt zu einem Makler bestand, dann muss man auch keinen bezahlen.
Obe man jemanden kennt, der einen kennt, der mit den Besitzer befreundet ist spielt hierbei keine Rolle. -
Makler Erstkontakt entscheidend: Provisionsanspruch bei Besichtigung
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Maklercourtage trotz Direktkontakt – Rechte und Pflichten beim Immobilienkauf
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Maklercourtage fällig wird, wenn ein Direktkontakt zum Verkäufer besteht. Entscheidend ist, ob der Erstkontakt zur Immobilie über den Makler zustande kam. Die Inanspruchnahme der Maklerdienste, wie die Besichtigung, begründet in der Regel einen Provisionsanspruch. Ethische Aspekte der Umgehung der Maklergebühr werden ebenfalls thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Maklergebühr: Anspruch auf Vergütung – Ethische Aspekte entsteht ein Anspruch auf Maklervergütung, wenn die Dienste des Maklers in Anspruch genommen wurden und die Kosten vorher bekannt waren. Der Versuch, die rechtmäßig zustehende Maklergebühr zu umgehen, wird kritisch gesehen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Makler Erstkontakt entscheidend: Provisionsanspruch bei Besichtigung betont, dass der Erstkontakt bezüglich des Verkaufs entscheidend ist. Wenn dieser eindeutig über den Makler zustande kam, ist die Sachlage klar, insbesondere wenn das Objekt mit dem Makler besichtigt wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie vor der Besichtigung und Inanspruchnahme von Maklerdiensten die Provisionsansprüche. Beachten Sie, dass der Erstkontakt und die tatsächliche Inanspruchnahme der Maklerleistung entscheidend für die Fälligkeit der Maklercourtage sind. Weitere Informationen zur rechtlichen Einschätzung finden Sie im Beitrag Maklercourtage: Anspruch bei Direktkontakt – Rechtliche Einschätzung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Maklercourtage, Maklergebühr, Direktkontakt, Verkäufer". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
- BAU-Forum - Baufinanzierung - 12681: Maklercourtage trotz Direktkontakt zum Verkäufer? Rechtliche Lage & Kosten
- BAU-Forum - Baufinanzierung - Immobilienfinanzierung für Einfamilienhaus: Machbarkeit, Kosten & Finanzierungsoptionen?
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- … Zu den Nebenkosten gehören Notar- und Grundbuchkosten, die Grunderwerbsteuer und ggf. Maklergebühren. Diese können bis zu 10-15% des Kaufpreises betragen. …
- … sollten Sie die m.E. recht erhebl. Grunderwerbsteuer i.H.v. 3,5 % des Kaufpreises. Maklercourtage ist m.E. verhandelbar. Die Erwerbsnebenkosten sollten Sie mit ca. 9 % in …
- BAU-Forum - Baufinanzierung - Rohbau kaufen & ausbauen: Steuer, Maklerprovision & Vertragswerk im Überblick
- … einen Rohbau mit Grundstück zu erwerben, der Rohbau soll dann vom Verkäufer einem Bauunternehmer schlüsselfertig nach unseren Vorgaben ausgebaut werden. …
- … jetzt ob ich für jeden unserer Wünsche auch noch ~6 % Maklercourtage und die Grunderwerbssteuer zahlen muss? …
- … [br]Wäre es nicht viel sinnvoller zunächst den Rohbau mit Grundstück zu kaufen worauf dann Grunderwerbssteuer und Maklergebühr fällig wird und den Ausbau in einem zweiten Vertragswerk zu …
- BAU-Forum - Baufinanzierung - Maklergebühren umgehen: Provisionspflicht bei Direktkauf vom Verkäufer?
- BAU-Forum - Baufinanzierung - Maklerprovision fällig? Grundstückskauf über Bauträger – Rechte & Pflichten
- … Frage ist nun: inwieweit zieht die Klausel des Maklers, dass eine Maklergebühr in dem Moment des Vertragsabschlusses fällig wird? Er hat schließlich weder …
- … Parteien bedarf, die hier weder mit dem Käufer noch mit dem Verkäufer ersichtlich ist. …
- … wenn er erfolgreich eine Immobilie vermittelt oder nachweist.[br]Verwandte Begriffe: Maklercourtage, Erfolgshonorar, Vergütungsanspruch …
- BAU-Forum - Baufinanzierung - Maklercourtage Rückforderung: Rechtmäßigkeit bei Parteilichkeit des Maklers? Erfahrungen?
- BAU-Forum - Sonstige Themen - Courtagevertrag im Exposé: Ist das üblich? Vorgehen, Rechte & Pflichten beim Immobilienkauf
- … der Regel als Prozentsatz des Kaufpreises berechnet.[br]Verwandte Begriffe: Provision, Maklergebühr, Vermittlungsprovision …
- … Ein Maklervertrag ist ein Vertrag zwischen einem Makler und einem Kunden (Verkäufer oder Käufer), in dem die Leistungen des Maklers und die Höhe …
- … Mietbereich gilt das Bestellerprinzip bereits seit 2015.[br]Verwandte Begriffe: Provisionspflicht, Maklergebühr, Vermittlungsprovision …
- BAU-Forum - Sonstige Themen - Maklercourtage umgehen: Ist das rechtens? Möglichkeiten & Risiken bei Bekanntschaft mit dem Verkäufer
- … Maklercourtage sparen? Rechtliche Aspekte …
- … Maklercourtage umgehen, weil Sie den Verkäufer kennen? Infos zu Tätigkeitsnachweis, Provisionsanspruch & rechtlichen Konsequenzen. Jetzt informieren …
- … Maklercourtage, Tätigkeitsnachweis, Provisionsanspruch, Immobilienkauf, Verkäufer bekannt, Umgehung Maklercourtage, Schenkung, Maklervertrag …
- BAU-Forum - Sonstige Themen - Maklercourtage trotz fehlender Vollmacht? Rechte, Pflichten & Vorgehen nach Notarvertrag
- BAU-Forum - Architekt / Architektur - Grundstückswert ermitteln: Straßenfront, Bodenrichtwert & Bebaubarkeit – Was ist es wert?
- … Sofortige Prüfung der Feuerwehrzugänglichkeit: Fordern Sie vom Verkäufer die schriftliche Bestätigung der Feuerwehr bzw. des Bauamts, dass die 14-m-Front …
- … Fläche und Unterlagen einfordern: Bitten Sie den Verkäufer um Flurkartenauszug, Lageplan, aktuelle Bauvoranfrage samt Auflagen und Erschließungsplan – ohne diese …
- … für die Erschließung (falls noch nicht erfolgt), Notar, Grunderwerbsteuer und gegebenenfalls Maklergebühren entstehen. …
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