Hintergrund. Vor 1,5 Jahren wurde ein großes Fenster von Holz auf Kunststoff getauscht. Der Hersteller und zugleich auch Montagebetrieb hat die neue Fensterfront 450 cm breit, 230 cm hoch eingeschäumt und von außen lediglich verleistet und versiegelt. Innen wurde nichts gemacht, da ja eine Verkofferung mit Rgips geplant war (Aussage Monteure). Muss doch trotzdem innen dichter sein als außen, da die Verkofferung ja nicht direkt anliegt ...
Nun roch es in den letzten Wochen an einer Seite des Fenster extrem feucht und modrig/tropisch feucht. Nach erster Sichtung durch Kreisauschnitte in der Verkofferung war nicht zu sehen. Es roch aber extrem feucht hinter der Verkleidung ... Nun habe ich mich entschlossen die Verkofferung abzureißen um einen möglichen Schimmelschaden frühzeitig zu erkennen.
Zu sehen ist allerdings nichts, aber die Wand / Laibung riecht von oben bis unten muffig und feucht. Genau der Geruch, der nach außen kam.
Der Aufbau de Wand und Laibung besteht aus Heraklith Platten, die Ende der 70er hier verbaut wurden. In der Mitte der Platten ist ein Betonkern. Diese Holzfaserplatten stinken nun. Von außen habe ich einen kleinen Bereich unten geöffnet (Versiegelung entfernt) und festgestellt, dass hier nicht richtig ausgeschäumt wurde, oder kein Kompriband verwendet wurde. Des Weiteren ist der Rahmen mit der Wand verschraubt, allerdings nicht im Betonkern, sondern zwischen Beton und Heraklith Platte ...
Ist es möglich, dass diese Heraklith Platten Feuchtigkeit ziehen? Wenn ich Zigarettenqualm in den Spalt puste, dann riecht es innen. Hier scheint der Wandanschluss nicht korrekt und dicht zu sein. Ist Bauschaum überhaupt in der Lage diese Oberfläche abzudichten?
Nun meine Frage an euch, wie sollte das Fenster fachgerecht montiert sein? Ich hoffe die Bilder sagen euch die Problematik aus. Ich habe noch Gewährleistung von 6 Monaten und der Betrieb ist informiert. Nur will ich mich absichern um den Mangel korrekt anzuzeigen und mir keine Flickarbeiten aufshwätzen lasse ...
Danke vorab und Grüße





