Dampfsperre undicht: Ursachen erkennen, abdichten & Folgeschäden vermeiden – Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um eine undichte Dampfsperre in einem bereits ausgebauten Dach. Es werden verschiedene Ursachen für die Undichtigkeit diskutiert, darunter mangelhafte Anschlüsse und Durchbrüche. Als mögliche Lösungen werden die Prüfung des IST-Zustands, die Schaffung einer Installationsebene und die partielle Entfernung von GK-Platten zur Inspektion vorgeschlagen. Die Vermeidung von Folgeschäden wie Schimmelbildung durch Feuchtigkeitsschäden steht im Vordergrund.

🔴 Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Dampfsperre undicht: Ursachen erkennen, abdichten & Folgeschäden vermeiden – Kosten?

Liebe Forumsteilnehmer,
liebe Dach-Experten,
ich hatte schon früher mal einen Thread wegen Feuchtigkeit in meiner Dachisolation gestartet:

Mittlerweile wurde ein BDT gemacht und es ist ziemlich sicher, dass die Dampfsperre nicht dicht ist. Kurz nochmal zur Info: Der Dachausbau ist schon fertig und seit bald 2 Jahren bezogen, von der Dampfsperre ist nichts zu sehen. Die Feuchtigkeit tritt nur gelegentlich aus der Dachisolation aus und tropft auf den Boden vorm Haus (siehe Bilder bei Link).
Das Problem ist, dass der BDT ergeben hat, dass das Haus insgesamt den Dichtigkeitsanforderungen genügt (Luftwechselrate ca. 1,5 oder sogar niedriger, habe ich nicht mehr genau im Kopf). Abgesehen von geringen Undichtigkeiten an den Rollladenkästen wurden allerdings auch keine Undichtigkeiten im Haus gefunden. Nur im Dach zog es aus allen Ritzen, den Steckdosen, Lichtschaltern, unter dem Estrich hervor, durch jeden Riss in Acrylfugen ... Selbst in EGAbk. und OGAbk. zieht es aus verschiedenen Steckdosen und Lichtschaltern die in der Nähe von Kabelkanälen liegen, die mit dem OG verbunden sind bzw. über die Vorwandinstallation in Bad und WC mit den Installationskanälen verbunden sind, die durch alle Etagen verlaufen. (Soll heißen, als der Test gemacht wurde, hat es bei Unterdruck im Haus überall her gezogen, bei normalen Verhältnissen spürt man nichts.)
Ich habe daraufhin gefordert, dass der Dachausbau wieder aufgemacht und die Dampfsperre ordentlich installiert wird, damit die dicht ist.
Das Bauunternehmen hat vorgeschlagen, die Undichtigkeiten abzudichten  -  ich weiß zwar noch nicht wie die im einzelnen alle Undichtigkeiten erwischen wollen, aber ich halte es trotzdem für vollkommen unzureichend. Hier kurz meine bisherige Argumentation (aus dem Entwurf meine Schreibens an das Bauunternehmen):
1, Die Abdichtung mit irgendwelchen Füll- oder Dichtmaterialien wird wahrscheinlich nicht dauerhaft sein, sondern irgendwann wieder aufreißen, wie dies auch jetzt an zahlreichen Stellen entlang der Pfetten und in Ecken passiert ist. (Gibt es wartungsfreie Silikonfugen oder Acrylfugen?) Dies gilt insbesondere, wenn an den Gipsplatten Lasten aufgehängt werden, wie dies z.B. beim Ausbau des bisher ungenutzten Raumes zum Badezimmer der Fall sein wird.
2, Das Durchbohren der Gipsplatten  -  egal an welcher Stelle im DGAbk.  -  wird sofort wieder zu Undichtigkeiten führen, in deren Folge wieder Kondenswasser entsteht. Wenigstens eine großflächige Öffnung der Gipsplatten wird spätestens bei Ausbau des Badezimmers nötig, weil das Abflussrohr hinter Gipsplatten versteckt ist.
3, Es zog, vor allem in den Raumecken, auch unter dem Estrich her. Wie wollen Sie die Nut zwischen Estrich und Raumwänden dauerhaft abdichten, ohne den Schallschutz zu unterlaufen und gleichzeitig auch noch die Dauerhaltbarkeit dieser Dehnungsfuge sicherstellen? Dabei muss außerdem berücksichtigt werden, dass der Estrich oft an Porenbeton anschließt, was die Abdichtung zusätzlich erschweren dürfte.
4, Ich glaube nicht, dass es Ihnen gelingt, die in den Gipsplatten installierten elektrischen Bauteile abzudichten, ohne die Gipsplatten öffnen zu müssen  -  es sei denn, sie tauschen alle Schalter, Steckdosen etc. gegen mir noch unbekannte luftdichte Bauelemente aus.  -  Gibt es solche?
5, Die Abdichtung muss auch gegenüber den Kabel- und Rohrkanälen dicht sein. Wie beim Test zu beobachten war, zieht es selbst im Erdgeschoss durch einzelne Elektrodosen, und die Vorwandinstallation von Bad und WC.
6, Wenn die Gipsplatten eine Dichtungsebene sein sollte, warum wurde dann überhaupt eine Dampfsperre installiert? Wenn Sie Ihre Maßnahmen umsetzen, kann ich z.B. im Bad die Gipsplatten nicht demontieren um dort eine Holzvertäfelung anzubringen. Selbst Veränderungen der im Dachgeschoss aufgebauten Gipswände sind nicht ohne weiteres möglich, weil dies sofort die Dichtigkeit des Dachausbaus aufheben würde. Das ist eine Einschränkung meiner Möglichkeiten.
Wie Sie sehen, verspricht Ihr Lösungsvorschlag weder eine dauerhafte Problembeseitigung, noch ermöglicht er mir eine zukünftig uneingeschränkte Nutzung meines Hauses, sondern legt mir sogar noch zusätzliche Sorgfaltspflichten, selbst bei unwesentlichen Eingriffen in die Wandstruktur, z.B. dem Aufhängen von Bildern, erst recht bei Umbau- oder Renovierungsmaßnahmen auf. Die Abdichtung aller Stöße müsste zukünftig regelmäßig überprüft und erneuert werden. Die Installation weiterer Steckdosen, TV-Dosen, Lichtschalter etc. im Dachgeschoss und im Bereich der Kabelkanäle wird wegen der dort notwendigen Abdichtung unnötig erschwert und verteuert. Nicht zuletzt mindert dies den Wert und insbesondere den Wiederverkaufswert meines Hauses erheblich.
Gibt es weitere Punkte, die ich bisher noch nicht erkannt habe, die gegen die Annahme des Vorschlags des Bauunternehmens sprechen oder ist meine bisherige Argumentation gar schwachsinnig?
Für Hinweise bin ich allen dankbar.

  • Name:
  • Alexander Koldau
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Öffnung des Dachausbaus und fachgerechte Neuanbringung einer durchgängigen, zertifizierten Dampfsperre erforderlich – punktuelle Abdichtung ist bauphysikalisch unzulässig und rechtlich unzureichend.

    🔴 KRITISCH: Verdeckte Schimmelbildung und Tauwasserausfall in der Dämmung sowie Durchfeuchtung der tragenden Holzkonstruktion sind bereits wahrscheinlich – unverzügliche Dokumentation durch unabhängigen Sachverständigen (Bauphysik/Feuchteschäden) notwendig.

    ⚠️ WICHTIG: Alle Durchdringungen (Kabel, Rohre, Anschlüsse) müssen mit zertifizierten, dauerelastischen Anschlussdetails (z. B. Klemmringdichtungen nach DINAbk. 4108-7) abgedichtet werden – kein Einsatz von Acryl-, Silikon- oder Füllstoffen.

    ⚠️ WICHTIG: Nach Sanierung ist ein erneuter Blower-Door-Test obligatorisch, um die Luftdichtheit nachzuweisen – Zielwert: n50 ≀ 0,6 h⁻Âč (gemäß EnEVAbk./EBauG für Neubau, Orientierungswert auch für Sanierung).

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, dass Sie bereits einen Blower-Door-Test durchgeführt haben, um die Undichtigkeit Ihrer Dampfsperre festzustellen. Das ist ein guter erster Schritt.

    🔴 Gefahr: Eine undichte Dampfsperre kann zu erheblichen Feuchtigkeitsschäden in der Dachisolation führen, was Schimmelbildung und Bauschäden zur Folge haben kann.

    Mögliche Ursachen für Undichtigkeiten sind:

    • Durchdringungen: Fehlerhafte Abdichtung von Kabeln, Rohren oder anderen Installationen, die durch die Dampfsperre geführt wurden.
    • Stöße und Anschlüsse: Ungenügende Überlappung oder Verklebung der Dampfsperrfolie an Stößen und Anschlüssen zu anderen Bauteilen (z.B. Wänden, Fenstern).
    • Beschädigungen: Risse oder Löcher in der Folie, beispielsweise durch unsachgemäße Installation oder spätere Arbeiten.
    • Alterung: Im Laufe der Zeit können Klebebänder und Dichtstoffe spröde werden und ihre Dichtwirkung verlieren.

    Ich empfehle Ihnen folgende Maßnahmen:

    • Lokalisierung der Leckagen: Eine sorgfältige Inspektion der Dampfsperre, insbesondere an den genannten Schwachstellen. Nutzen Sie ggf. eine Thermografie-Kamera, um Wärmebrücken und Luftströmungen sichtbar zu machen.
    • Fachgerechte Abdichtung: Verwenden Sie geeignete Dichtstoffe und Klebebänder, die speziell für Dampfsperren geeignet sind. Achten Sie auf eine sorgfältige Verarbeitung gemäß den Herstellerangaben.
    • Überprüfung der Luftdichtheit: Führen Sie nach der Abdichtung erneut einen Blower-Door-Test durch, um den Erfolg der Maßnahmen zu überprüfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachmann (Dachdecker, Energieberater) hinzu, um die Leckagen professionell zu lokalisieren und die Dampfsperre fachgerecht abzudichten. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie sich unsicher sind oder die Schäden bereits umfangreich sind.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine undichte Dampfsperre in einem bereits fertiggestellten Dachgeschossausbau, die zu Feuchtigkeitsaustritt und Zugluft führt. Der Bauherr lehnt den Vorschlag des Bauunternehmens, die Undichtigkeiten lediglich punktuell abzudichten, ab und fordert eine vollständige Öffnung der Konstruktion zur fachgerechten Neuinstallation der Dampfsperre. Die Argumentation des Bauherrn ist fachlich fundiert und zeigt ein tiefes Verständnis für die bauphysikalischen Zusammenhänge.

    ✅ Zustimmung: Die Bedenken des Bauherrn sind vollumfänglich berechtigt. Eine punktuelle Abdichtung von Rissen und Fugen in einer bereits durchbrochenen Dampfsperre ist keine dauerhafte Lösung. Die Dampfsperre muss als luftdichte Ebene funktionieren, was bei einer Vielzahl von Durchdringungen (Steckdosen, Kabelkanäle, Estrichanschlüsse) praktisch unmöglich ist. Die vom Bauunternehmen vorgeschlagene Maßnahme wäre ein Flickwerk, das keine Gewähr auf Dichtigkeit bietet.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme des Bauherrn, dass die Abdichtung mit Füllmaterialien nicht dauerhaft sei, ist korrekt. Acryl- oder Silikonfugen an Gipskartonplatten sind keine dauerhaften Dichtmittel, insbesondere nicht bei thermischen Bewegungen oder mechanischer Belastung. Auch die Behauptung des Bauunternehmens, die Dichtigkeit durch Abdichten der Oberfläche herstellen zu können, ignoriert die bauphysikalische Notwendigkeit einer durchgängigen Dampfsperre auf der warmen Seite der Dämmung.

    ➕ Ergänzung: Ein entscheidender Punkt, der noch nicht ausreichend gewürdigt wurde, ist das Risiko von Tauwasserausfall innerhalb der Dämmung. Durch die Undichtigkeiten gelangt warme, feuchte Raumluft in die kalte Dachkonstruktion, kondensiert dort und führt zu Durchfeuchtung der Dämmung. Dies kann langfristig zu Schimmelbildung, Holzschäden an der Dachkonstruktion und einem erheblichen Verlust der Dämmwirkung führen. Die gemessene Luftwechselrate von ca. 1,5 ist zudem sehr hoch und deutet auf massive Undichtigkeiten hin, die weit über die Dampfsperre hinausgehen.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der verdeckten Schimmelbildung innerhalb der Dachkonstruktion. Da der Ausbau bereits fertiggestellt ist, sind die Schäden von außen nicht sichtbar, bis sie sich durch muffigen Geruch oder gesundheitliche Beschwerden der Bewohner bemerkbar machen. Ein weiteres Risiko ist die mögliche Durchfeuchtung und Zerstörung der tragenden Holzkonstruktion, was zu statischen Problemen führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Bauherr sollte auf seiner Forderung nach einer vollständigen Öffnung des Dachausbaus und einer fachgerechten Neuinstallation der Dampfsperre bestehen. Es ist dringend anzuraten, einen unabhängigen Bausachverständigen oder Bauphysiker hinzuzuziehen, der die Mängel dokumentiert und die Sanierung begleitet. Die Kosten für die Öffnung und Wiederherstellung sind vom Bauunternehmen zu tragen. Eine bloße Abdichtung der Oberfläche ist keine akzeptable Lösung und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Folgeschäden führen. Der Bauherr sollte zudem prüfen, ob die Gewährleistungsansprüche noch bestehen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Situation weist auf eine gravierende Verletzung der luftdichten Ebene im Dachgeschoss hin, wobei die Dampfsperre – als zentrale Komponente des Feuchteschutzes – offensichtlich nicht kontinuierlich, nicht vollständig und nicht fachgerecht installiert wurde. Die systematische Luftströmung durch Steckdosen, Lichtschalter, Estrichfugen und Installationskanäle unter Unterdruckbedingungen beweist, dass die Dampfsperre nicht als geschlossene, belastbare Ebene fungiert, sondern vielmehr durchlässig ist – was langfristig zu Kondensatbildung, Holzschäden, Schimmelbildung und Isolationsverlust führen muss.

    🔴 Gefahr: Die aktuelle Undichtigkeit begünstigt die Bildung von interstitiellem Kondensat in der Dachkonstruktion, insbesondere an kalten Bauteilübergängen wie Pfetten, Anschlüssen an Wände und Durchführungen. Dies birgt ein hohes Risiko für biologischen Befall (Schimmel, Pilze), Holzfaulnis und eine irreversible Schädigung der statischen Tragfähigkeit des Dachstuhls.

    🔴 Gefahr: Die Luftströmung über vertikale Installationskanäle bis ins Erdgeschoss zeigt, dass die luftdichte Ebene nicht nur lokal, sondern systematisch versagt – was bedeutet, dass Feuchte und Schadstoffe über mehrere Etagen transportiert werden können. Dies stellt ein gesundheitliches Risiko für die Bewohner dar und verstößt gegen die Anforderungen der DIN 4108-7 und DIN 68800.

    ⚠ Korrektur: Die Annahme, dass eine punktuelle Nachbesserung mit Füll- oder Dichtstoffen eine dauerhafte Lösung darstellt, ist fachlich unzulässig – luftdichte Ebenen dürfen nicht aus einer Kombination von Einzelabdichtungen bestehen, sondern müssen als durchgängige, mechanisch belastbare Schicht ausgeführt sein.

    ➕ Ergänzung: Die Dampfsperre ist nicht identisch mit der luftdichten Ebene, aber in diesem Fall übernimmt sie beide Funktionen – daher ist ihre Integrität zwingend erforderlich. Jede Durchdringung (Kabel, Rohre, Befestigungen) muss mit zertifizierten, dauerelastischen Anschlussdetails (z. B. Klemmringdichtungen, luftdichte Kabeldurchführungen nach DIN 4108-7) abgesichert sein, nicht mit Acryl- oder Silikondichtungen, die bei Temperaturwechseln und Bauteilbewegungen versagen.

    ➕ Ergänzung: Die fehlende Zugänglichkeit der Dampfsperre unter Gipsplatten macht eine fachgerechte Instandsetzung unmöglich – eine nachträgliche Reparatur ohne vollständige Öffnung des Dachausbaus ist technisch nicht realisierbar und widerspricht den Grundsätzen der DIN 4108-3 und der Energieeinsparverordnung (EnEV/EBauG).

    ❌ Widerspruch: Die Behauptung des Bauunternehmens, eine Nachbesserung sei ausreichend, ist grundlegend falsch: Eine luftdichte Ebene ist kein Wartungsobjekt, sondern ein integraler, nicht zugänglicher Bestandteil der Gebäudehülle – ihre Funktionsfähigkeit muss bei Fertigstellung nachgewiesen und dauerhaft gewährleistet sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden und Gebäudehülle (z. B. nach DIN 18008 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk oder den VDBUM), um eine detaillierte Dokumentation des Mangels, eine Bewertung der bestehenden Schäden und eine verbindliche Sanierungsempfehlung zu erstellen – dies ist Voraussetzung für eine wirksame Mängelrüge und ggf. eine Nachbesserung durch den Bauausführenden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die undichte Dampfsperre als bauphysikalisch kritischen Mangel, der zu Schimmel, Holzschäden und Isolationsverlust führt.
    • Alle bestätigen: Punktuelle Abdichtung ist keine dauerhafte Lösung – die Dampfsperre muss als durchgängige, mechanisch belastbare Ebene funktionieren.
    • Alle fordern die Einbindung eines Fachmanns (Energieberater, Bauphysiker, Sachverständiger) zur Diagnose und Sanierung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI fokussiert auf Lokalisierung und Reparatur der Leckagen (z. B. mit Thermografie), ohne grundsätzlichen Widerspruch zur punktuellen Reparatur zu formulieren – deutet aber nicht auf Systemversagen hin.
    • DeepSeek & Qwen betonen eindeutig das systematische Versagen der luftdichten Ebene (z. B. vertikale Luftströme bis ins Erdgeschoss, fehlende Zugänglichkeit unter Gipskarton) und lehnen punktuelle Maßnahmen grundsätzlich ab.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen präzisiert den Rechts- und Normenbezug: DIN 4108-3, DIN 4108-7, DIN 68800 und EBauG – und benennt zertifizierte Anschlusssysteme (Klemmringdichtungen), die GoogleAI und DeepSeek nicht konkret nennen.
    • DeepSeek weist auf die statistisch hohe Luftwechselrate (n50 ≈ 1,5 h⁻Âč) als Indiz für massive, flächendeckende Undichtigkeiten hin – ein quantitativer Hinweis, der bei den anderen fehlt.
    • Qwen ergänzt, dass die Dampfsperre hier zugleich die luftdichte Ebene darstellt – eine Unterscheidung, die für die Systemanalyse entscheidend ist.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen formuliert explizit: „Die Behauptung des Bauunternehmens, eine Nachbesserung sei ausreichend, ist grundlegend falsch“ – dies stellt einen klaren, bauphysikalisch begründeten Widerspruch zur Vorgehensweise des Bauunternehmens dar.
    • DeepSeek qualifiziert die vorgeschlagene punktuelle Abdichtung als „Flickwerk“, das keine Gewähr auf Dichtigkeit bietet – deutlich schärfer als Googles Formulierung „sorgfältige Inspektion und fachgerechte Abdichtung“.
    • Da Qwen und DeepSeek die sicherere, präventivere Einschätzung vertreten (Vorsichtsprinzip bei verdeckten Schäden), wird hier die dringende Notwendigkeit einer vollständigen Öffnung und Neuinstallation als maßgeblicher Konsenswert festgelegt – im Widerspruch zu einer rein „reparativen“ Lesart.

    👉 Empfehlung:

    • Die Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich, da sie auf normative Anforderungen (DIN, EBauG), systemische Luftströmungsmuster und langfristige Schadensrisiken abstellen – GoogleAI bietet hilfreiche Methodik (Thermografie, Blower-Door), aber keine ausreichende bauphysikalische Gesamtbewertung.
    • Die höchste Sicherheitsstufe ergibt sich aus der Kombination: vollständige Öffnung + zertifizierte Anschlusssysteme + nachträglicher Dichtigkeitsnachweis.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursache der Undichtigkeit✅ KonsensSystematisches Versagen durch fehlende Durchgängigkeit an Durchdringungen, Stößen und Anschlüssen – nicht Einzelfehler.
    Langfristige Folgen✅ KonsensTauwasserausfall in Dämmung → Schimmel, Holzfaulnis, Isolationsverlust, gesundheitliche Risiken, statische Schwächung.
    Akzeptabilität punktueller Abdichtung❌ Widerspruch (GoogleAI vs. DeepSeek/Qwen)DeepSeek und Qwen lehnen sie kategorisch ab – GoogleAI beschreibt sie methodisch, ohne Bauphysik-Konformität zu bestätigen → KI-Konsens: unzulässig.
    Erforderliche Sanierung✅ KonsensVollständige Öffnung des Dachausbaus, fachgerechte Neuanbringung einer durchgängigen Dampfsperre mit zertifizierten Anschlussdetails.
    Fachliche Begleitung✅ KonsensUnabhängiger Sachverständiger (Bauphysik/Feuchteschäden) zur Dokumentation, Mängelbewertung und Sanierungskontrolle ist zwingend.
    Normative Verortung⚠️ Abwägung (Qwen präzise, andere vage)Qwen nennt konkret DIN 4108-3, -7, DIN 68800 und EBauG – GoogleAI und DeepSeek erwähnen Normen nicht oder nur indirekt. KI-Konsens: Normenkonformität ist zentral, aber nur Qwen konkretisiert.

    👉 Handlungsempfehlung: Vertrauen Sie nicht auf punktuelle „Reparaturen“ – verlangen Sie die vollständige, normkonforme Neuanbringung der Dampfsperre unter unabhängiger Dokumentation durch einen zertifizierten Sachverständigen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerdeckte Schimmelbildung in der DämmungGesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), späte Entdeckung, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoDurchfeuchtung der Holzkonstruktion (Pfetten, Sparren)Verlust der Tragfähigkeit, statische Gefährdung, notwendige tragende Ersatzmaßnahmen
    🔴 RisikoLangfristiger Isolationsverlust durch komprimierte oder durchfeuchtete DämmungErhöhter Energieverbrauch, Heizkostensteigerung um 20–40 %, Verschlechterung der Energiebilanz
    🔴 RisikoRechtliche Haftung bei Schäden an Nachbargebäuden (z. B. Luft- und Feuchteübertragung)Gerichtliche Auseinandersetzung, Schadensersatzforderungen, Schadensdokumentation unter Zeitdruck
    🔴 RisikoVerletzung der Gewährleistungspflicht durch mangelhafte AusführungVerlust des Anspruchs bei verspäteter Rüge, Ausschlussfristen (§ 634a BGBAbk.), Beweislastumkehr erschwert
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung als Grundlage für zertifizierte EnergieeffizienzmaßnahmenMöglichkeit zur Förderung (z. B. BAFA, KfW), Steigerung des Immobilienwerts um 5–10 %
    ✅ ChanceIntegration moderner, diffusionsoffener Dampfsperren mit FeuchteregulierungVerbesserte Raumluftqualität, geringeres Schimmelrisiko bei Nutzungsänderung, höhere Komforttemperatur
    ✅ ChanceErstellung einer vollständigen, normkonformen Dokumentation der GebäudehülleRechtssicherheit, Nachweis für Versicherung und Kaufinteressenten, Basis für zukünftige Sanierungen
    ✅ ChanceNutzung der Sanierung als Anlass für komplette Luftdichtheits-Optimierung (Fassade, Fenster, Keller)Gesamte Gebäude-Luftwechselrate absenken (n50 < 0,6 h⁻Âč), deutliche Energie- und Komfortsteigerung
    ✅ ChanceVertrauensaufbau durch transparente, fachliche Begleitung durch SachverständigenVermeidung von Konflikten mit Bauausführendem, klare Verantwortungszuweisung, nachweisbare Qualität

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Öffnung verlangen: Fordern Sie schriftlich die vollständige Öffnung des Dachausbaus und die Neuanbringung einer durchgängigen Dampfsperre – keine Zustimmung zu „Nachbesserungen“ oder „Punktverdichtungen“.
    2. Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik oder Feuchteschäden (z. B. VDBUM-, DIBtAbk.- oder DIN 18008-zertifiziert), um den Mangel zu dokumentieren und eine Sanierungsempfehlung zu erstellen.
    3. Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle Unterlagen (Vertrag, Leistungsbeschreibung, Blower-Door-Protokoll, Fotos der Leckagen, Korrespondenz mit Bauunternehmen) – diese bilden die Grundlage für Mängelrüge und ggf. rechtliche Schritte.
    4. Normkonforme Materialien prüfen: Verlangen Sie vor Verarbeitung Nachweise, dass alle eingesetzten Dampfsperren und Anschlussdetails (Klemmringdichtungen, Klebebänder) gemäß DIN 4108-7 zertifiziert sind – keine Verwendung von Acryl-, Silikon- oder Standard-Füllstoffen.
    5. Blower-Door-Test vereinbaren: Vereinbaren Sie vertraglich, dass nach Abschluss der Sanierung ein erneuter Blower-Door-Test erfolgt und das Ergebnis (n50-Wert) dokumentiert wird – Ziel: n50 ≀ 0,6 h⁻Âč.
    6. Gewährleistungsfrist prüfen: Lassen Sie die Verjährungs- und Ausschlussfristen für Mängelansprüche (§ 634a BGB) durch einen Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht prüfen – ggf. Sofortmaßnahme zur Fristwahrung einleiten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dampfsperre
    Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die das Eindringen von Wasserdampf in die Konstruktion eines Gebäudes verhindern soll. Sie besteht meist aus einer Folie aus Kunststoff oder Aluminium. Eine intakte Dampfsperre ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusionsfähigkeit, Kondensation
    Blower-Door-Test
    Ein Blower-Door-Test ist ein Verfahren zur Überprüfung der Luftdichtheit eines Gebäudes. Dabei wird ein Ventilator in eine Tür oder ein Fenster eingesetzt, um einen Unterdruck zu erzeugen. Anschließend wird gemessen, wie viel Luft durch Undichtigkeiten in das Gebäude eindringt.
    Verwandte Begriffe: Luftdichtheit, Gebäudehülle, Energieeffizienz
    Kondensation
    Kondensation ist der Übergang von Wasserdampf in flüssiges Wasser. In Gebäuden tritt Kondensation auf, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, relative Luftfeuchtigkeit, Wärmebrücke
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung ist das Wachstum von Schimmelpilzen auf feuchten Oberflächen. Schimmel kann gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und allergische Reaktionen oder Atemwegserkrankungen auslösen. Eine gute Belüftung und eine intakte Dampfsperre können Schimmelbildung verhindern.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Mykotoxine, Luftqualität
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, der eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweist als die umliegenden Bauteile. Dadurch geht an diesen Stellen mehr Wärme verloren, was zu höheren Heizkosten und Kondensationsrisiko führen kann.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, Energieeffizienz, Thermografie
    Diffusionsfähigkeit
    Die Diffusionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf durchzulassen. Materialien mit hoher Diffusionsfähigkeit werden als diffusionsoffen bezeichnet, während Materialien mit geringer Diffusionsfähigkeit als diffusionsdicht bezeichnet werden.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Dampfbremse, Feuchtetransport
    Dichtstoff
    Ein Dichtstoff ist ein Material, das verwendet wird, um Fugen und Spalten abzudichten. Dichtstoffe können aus verschiedenen Materialien wie Silikon, Acryl oder Polyurethan bestehen. Sie müssen elastisch, feuchtigkeitsbeständig und alterungsbeständig sein.
    Verwandte Begriffe: Klebeband, Fugenband, Abdichtung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Dampfsperre und wozu dient sie?
      Eine Dampfsperre ist eine Folie, die auf der warmen Seite der Dämmung (meistens innen) angebracht wird. Sie soll verhindern, dass feuchte Raumluft in die Dämmung eindringt und dort kondensiert, was zu Schimmelbildung und Bauschäden führen kann.
    2. Wie erkenne ich eine undichte Dampfsperre?
      Anzeichen für eine undichte Dampfsperre können feuchte Stellen an Wänden oder Decken, Schimmelbildung, muffiger Geruch oder erhöhte Heizkosten sein. Ein Blower-Door-Test kann die Luftdichtheit des Gebäudes überprüfen und Undichtigkeiten aufdecken.
    3. Welche Folgen hat eine undichte Dampfsperre?
      Eine undichte Dampfsperre kann zu Feuchtigkeitsschäden in der Dämmung und der Bausubstanz führen. Dies kann Schimmelbildung, Holzfäule, Korrosion und andere Schäden verursachen, die teure Reparaturen erforderlich machen.
    4. Kann ich eine Dampfsperre selbst abdichten?
      Kleinere Undichtigkeiten können Sie möglicherweise selbst abdichten, indem Sie spezielle Dichtstoffe und Klebebänder verwenden. Bei größeren Schäden oder Unsicherheiten sollten Sie jedoch einen Fachmann hinzuziehen.
    5. Welche Materialien eignen sich zur Abdichtung einer Dampfsperre?
      Zur Abdichtung einer Dampfsperre eignen sich spezielle Klebebänder und Dichtstoffe, die für diesen Zweck zugelassen sind. Achten Sie darauf, dass die Materialien dauerhaft elastisch und feuchtigkeitsbeständig sind.
    6. Was kostet die Reparatur einer undichten Dampfsperre?
      Die Kosten für die Reparatur einer undichten Dampfsperre hängen vom Umfang der Schäden und den erforderlichen Maßnahmen ab. Eine einfache Abdichtung kann wenige hundert Euro kosten, während eine umfassende Sanierung mehrere tausend Euro kosten kann.
    7. Wie kann ich eine Dampfsperre nachträglich einbauen?
      Ein nachträglicher Einbau einer Dampfsperre ist aufwändig, aber möglich. Die bestehende Verkleidung muss entfernt werden, um die Folie anzubringen. Dies sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
    8. Was ist der Unterschied zwischen Dampfsperre und Dampfbremse?
      Eine Dampfsperre ist nahezu dampfdicht, während eine Dampfbremse diffusionsoffen ist und eine gewisse Feuchtigkeitsregulierung ermöglicht. Welche Variante geeignet ist, hängt von der Bauweise und den klimatischen Bedingungen ab.

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  2. Dampfsperre: Zustand prüfen – Installationsebene als Lösung?

    Foto von Stefan Ibold

    hmm,
    Moin,
    Sch ... Spiel.
    Zu Ihren Argumenten:
    1. wie ist den der IST-Zustand der Anschlüsse? Sind da Pressleisten angeordnet?
    Silikone sind m.E. keine dauerhafte Lösungen, es bleiben Pflegefälle.
    2. Ist keine Installationsebene angeordnet worden? Mann könnte dann nämlich folgendes machen: auf die vorhandenen GKP eine Dampfbremse bringen, Konterlatten und dann wieder GKP.
    3. Das gibt auf Dauer schicke schwarze Ränder durch Staubablagerungen : ((
    4. Ja, es gibt luftdichte Einsätze. Dann allerdings das Leerrhor vorher abschneiden.
    5. s. 4.
    6. Das würde ich eh nicht anstatt machen. Profilhölzer haben immer ein schlechteres Strömungsverhalten als großfomatige GKP. zusätzlich können sie die Bekleidung allerdings anbringen.
    Egal wie, eine Installationsschicht hat immer Vorteile. Genau die, die Sie nunmehr anscheinend nicht haben. Voraussetzung ist allerdings, dass die Luftdichtschicht durch die Dampfbremse gebildet wird. Das muss eindeutig definiert sein.
    Was bei Ihnen u.U. noch hinzukommt ist folgener Aspekt:
    wie sind denn die Übergänge der Trennwände zu den Nachbargebäuden ausgeführt? Ist das so ein lax wie bei WA (Forumsteilnehmer) ausgebildet, kann Ihnen nämlich, wenn die Nachbargeschosse noch nicht ausgebaut sind, von dort aus feucht-warme Luft hinter Ihre Dampfbremse gelangen und als Tauwasser ausfallen. Wenn das Brandwände sein müssen im Sinne der LBOAbk., dann müssen die nämlich auch rauchdicht sein. Da dürfen auch keine Lattungen (Holz ) drüber hinweggeführt werden.
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Dampfsperre: Anschlüsse prüfen – Mangelhafte Ausführung?

    @ Herr Ibold
    Hallo Herr Ibold,
    zunächst einmal Danke für Ihre Stellungnahme. Hier noch ein paar ergänzende Erläuterungen.
    1. IST-Zustand der Anschlüsse ... (ich vermute es geht um die Anschlüsse der vorhandenen Dampfsperre):
    Durch den Ausbau mit GK-Platten lässt sich da ja leider nichts genaues sagen. Bei Nachbarn (es handelt sich um Reihenhäuser) waren die meistens beschi.. ausgeführt, Anpresslatten fehlten, Dampfsperr lag auf Pfette lose aus  -  nicht mal angetackert ... Wenn ich nachweisen könnte, dass das bei mir auch so ist, würde das Bauunternehmen den Mangel beheben  -  das Ergebnis des BDT und der Dichtigkeitsuntersuchung reicht denen aber nicht aus!?
    An den Firstseiten und Mittelpfetten stoßen die GK-Platten einfach an die verputzte Wand (Pfette), der Spalt scheint mit Acryl abegedichtet, der jetzt (nach 2 Jahren) weitgehend aufgerissen ist.
    2. Was ist Installationsebene? Vom Dachaufbau ist es so, dass von außen die Dachsteine kommen, dann Unterspannbahn, Zwischensparrendämmung und dann Dampfsperre. Von innen sind dann die GK-Platten angebracht. Im Bereich der Dachschrägen verlaufen keine Installationen. Allerdings sind die Traufen (ca. 0,3  -  0,7 m unterhalb der unteren Pfetten) nicht verputzt, sondern auch mit GK-Platten verkleidet, in die dann Steckdosen eingesetzt sind. Auch der DGAbk.-Innenausbau ist mit GK-Stellwänden gemacht, die offensichtlich nicht nach außen hin abgedichtet sind, sonst wäre beim BDT keine Luft durch die Lichtschalter, Steckdosen in diesen Wänden eingedrungen.
    6. Holzvertäfelung einzubringen ist nicht unbedingt meine Absicht. Ich wollte eigentlich deutlich machen, dass ich auf einer intakten Dampfsperre bestehe und nicht einsehe, weshalb die GK-Platten eine Dichtungsfunktion übernehmen sollen. Kernfrage ist: Überziehe ich es mit meiner Forderung, dass die Dampfsperre dicht gemacht werden muss oder ist das  -  obwohl der ganze Dachausbau, den ich im übrigen mit dem Haus mitgekauft habe, dann neu gemacht werden müsste  -  noch angemessen?
    Bei verschiedenen Nachbarn wurde Dampfsperre ersetzt und neu gemacht  -  allerdings kam bei denen die Feuchtigkeit z.T. nach innen durch (und hat die GK-Platten durchweicht) bzw. sie hatten keinen Dachausbau und damit direkten Zugang zur Dampfsperre. Ein Nachbar hat sich sozusagen auf eine Wette eingelassen: Wenn nach Beseitigung der GK-Platten (die er selbst eingebaut hatte) festgestellt wird, dass die Dampfsperre nicht ordentlich angebracht ist, bezahlt das Bauunternehmen alle Arbeiten, wenn nicht, zieht das Bauunternehmen ab und lässt ihn mit Baustelle stehen. Mit der Lupe wurden Bohrlöcher gesucht, an mit denen eine Anpresslatte an der Giebelwand befestigt gewesen sein könnte (und damit dem Nachbarn unterstellt, erhätte die demontiert). Letztlich bekam der Nachbar alles, was er wollte. Ich dachte eigentlich, mit meinem BDT wäre der Nachweis der nicht fachmännisch installierten Dampfsperre erbracht  -  jetzt will das Bauunternehmen dies nicht anerkennen.
    • Name:
    • Alexander Koldau
  4. Dampfsperre: Undichte Übergänge – GKP entfernen zur Prüfung!

    Foto von

    hmm
    Moin,
    zu 1. Ja, den meinte ich, den Übergang/Anschluss der Dampfbremse an Mauerwerk und sonstige Durchbrüche, etc.
    Lose ist da nich, das muss schon dicht sein, vor allem dann, wenn die "Fugenübergänge" der GKP mit Acrylaten o.ä. ausgebildet sind.
    Ist zwar blöd, aber warum nehmen Sie nicht einfach ein Stückchen GKP ab und sehen nach? Das ist immer noch besser, als den Rest des Lebens mit Grübeln und Zweifeln zu verbringen.
    zu 2. s. dazu weiterführenden Link.
    zu 6. Sie haben natürlich einen Anspruch auf ein funktionierendes Gewerk. Die Frage ist nur die, welche Aufgabe von welcher Schicht übernommen werden sollte. Es muss nicht die Dampfsperre sein, die die Funktion der Luftdichtschicht übernimmt. Das steht nirgends geschrieben.
    Wenn dieselben Unternehmen bei den Nachbarn "gearbeitet" haben, dann sollte es bei Ihnen wohl ähnlich aussehen, nämlich chaotisch. Sie werden m.E. nicht umhinkommen, dass Sie, wie oben geschrieben, ein Stückchen Platte entfernen und nachsehen. Vielleicht können Sie ja mit einer Art Endoskop nachsehen, dann braucht es halt nur nen kleines Löcksken 🙂 )
    MfG
    Stefan Ibold
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Dampfsperre undicht: Ursachen, Abdichtung & Folgeschäden vermeiden

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um eine undichte Dampfsperre in einem bereits ausgebauten Dach. Es werden verschiedene Ursachen für die Undichtigkeit diskutiert, darunter mangelhafte Anschlüsse und Durchbrüche. Als mögliche Lösungen werden die Prüfung des IST-Zustands, die Schaffung einer Installationsebene und die partielle Entfernung von GK-Platten zur Inspektion vorgeschlagen. Die Vermeidung von Folgeschäden wie Schimmelbildung durch Feuchtigkeitsschäden steht im Vordergrund.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Dampfsperre: Anschlüsse prüfen – Mangelhafte Ausführung? wird auf die Problematik schlecht ausgeführter Anschlüsse bei Reihenhäusern hingewiesen, was zu Undichtigkeiten führen kann. Eine sorgfältige Prüfung der Anschlüsse ist daher unerlässlich, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Dampfsperre: Zustand prüfen – Installationsebene als Lösung? schlägt die Schaffung einer zusätzlichen Installationsebene mit einer neuen Dampfbremse vor, um die Luftdichtheit zu verbessern. Dies kann eine sinnvolle Alternative sein, wenn die vorhandene Dampfsperre schwer zugänglich oder irreparabel ist.

    🔧 Zusatzinfo: Im Beitrag Dampfsperre: Undichte Übergänge – GKP entfernen zur Prüfung! wird empfohlen, zur genauen Inspektion der Dampfsperre ein Stück GK-Platte zu entfernen. Dies ermöglicht eine detaillierte Beurteilung des Zustands und der Anschlüsse, um die Ursache der Undichtigkeit zu identifizieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, zunächst den IST-Zustand der Dampfsperre und ihrer Anschlüsse gründlich zu prüfen. Bei Unsicherheiten sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache der Undichtigkeit zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Abdichtung und Sanierung festzulegen. Die Beiträge Dampfsperre: Zustand prüfen – Installationsebene als Lösung? und Dampfsperre: Undichte Übergänge – GKP entfernen zur Prüfung! bieten hierfür wertvolle Hinweise.

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