Mythen: Lamellendach, Schneelast und Baugenehmigung

Lamellendächer: Entwässerung, Lasten und Genehmigung

Lamellendächer: Entwässerung, Lasten und Genehmigung
Bild: KI-generiert / BAU.DE

Lamellendächer: Entwässerung, Lasten und Genehmigung

KI-Erstellungshinweis

Logo von BauKI BauKI: Mensch trifft KI - gemeinsam mehr erreichen

Lassen Sie sich von kreativen KI-Ideen für Ihre eigenen Problemstellungen inspirieren und beachten Sie nachfolgenden KI-Erstellungshinweis:

BauKI Logo BauKI Hinweis : Die folgenden Inhalte wurden mit KI-Systemen erstellt und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine fachliche Beratung (Recht, Steuer, Bau, Finanzen, Planung, Gutachten etc.). Prüfen Sie alles eigenverantwortlich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Erstellt mit KI: DeepSeek, 21.10.2026

Lamellendächer – Mythen & Fakten

Das Thema Mythen & Fakten passt zum Pressetext, weil Lamellendächer in der Wahrnehmung vieler Bauherren vor allem über Farbe, Größe und Komfortfunktionen bewertet werden – während die entscheidenden Qualitätsmerkmale wie Entwässerung, Lastabtrag und Baurecht im Verborgenen liegen. Die inhaltliche Verbindung liegt in der Diskrepanz zwischen Werbeversprechen und konstruktiver Realität: Was auf dem Datenblatt glänzt, muss auf der Terrasse noch lange nicht dicht, tragfähig und genehmigt sein. Der Leser gewinnt dadurch einen faktenbasierten Prüfkompass, mit dem er Angebote, Herstellerangaben und baurechtliche Rahmenbedingungen vor der Kaufentscheidung systematisch hinterfragen kann.

Die hartnäckigsten Mythen

Rund um das Aluminium-Lamellendach als Terrassenüberdachung halten sich erstaunlich zähe Irrtümer. Ein besonders verbreiteter Mythos lautet, ein Lamellendach sei bei geschlossenen Lamellen grundsätzlich „regendicht" – tatsächlich ist die Entwässerung ein aktives Konstruktionsprinzip, das nur funktioniert, wenn Lamellenrinnen, umlaufender Rahmen, Dichtungen und entwässernde Pfosten korrekt zusammenspielen. Ein zweiter Irrtum besagt, die Statik sei „serienmäßig geprüft" und damit für jeden Standort geeignet; dabei hängt die Tragfähigkeit von Schneelastzone, Geländehöhe, Spannweite und Lamellenstellung ab. Drittens glauben viele, ein Lamellendach sei „immer genehmigungsfrei", obwohl die Landesbauordnung, der Bebauungsplan, Abstandsflächen und Denkmalschutz je nach Kommune völlig unterschiedliche Anforderungen stellen. Diese Mythen sind deshalb so hartnäckig, weil sie bequem sind: Sie versprechen Sorglosigkeit bei einem Bauvorhaben, das tatsächlich Planung verlangt.

Mythos vs. Wahrheit (Tabelle)

Die folgende Übersicht stellt die häufigsten Behauptungen den fachlichen Gegebenheiten gegenüber. Die Quellenlage stützt sich auf die Musterbauordnung (MBO), die DIN 1055-4 und DIN 1055-5 zu Wind- und Schneelasten, die DIN 1986-100 zur Entwässerung sowie auf Herstellerangaben, die hinsichtlich Wertart und statischem Nachweis zu prüfen sind. Entscheidend ist: Jede Zeile der Tabelle hat eine konkrete Konsequenz für Planung und Kauf.

Lamellendach: Mythos, Wahrheit, Quelle und Konsequenz
Mythos Wahrheit Quelle Konsequenz
Regendicht: Geschlossene Lamellen halten Regen vollständig ab. Wasser wird über Rinnen und Rahmen kontrolliert abgeführt; Dichtungen und Wandanschlüsse sind Schwachstellen. Herstellerdaten, DIN 1986-100 Entwässerungskapazität und Dichtungssystem prüfen.
Statik inklusive: Serienstatik gilt für jeden Standort. Tragfähigkeit hängt von Schneelastzone, Geländehöhe und Spannweite ab. DIN 1055-5, Typenstatik Standortbezogenen Nachweis verlangen.
Genehmigungsfrei: Lamellendächer brauchen nie eine Genehmigung. Genehmigungspflicht variiert je nach Landesbauordnung und Bebauungsplan. MBO, Landesbauordnungen Vor Bauantrag Kommune und Bauamt klären.
Fundament beliebig: Dübel in Platte oder Putz genügen. Befestigung nur in tragfähigem Untergrund; Dämmung und Putz sind unzulässig. Statik, Verankerungsnormen Punktfundamente oder geprüfte Bodenplatte vorsehen.
Wind egal: Seitenwände und Screens ändern nichts. Zusätzliche Flächen erhöhen Sog- und Druckkräfte erheblich. DIN 1055-4 Windlast bei Erweiterungen neu berechnen.
Wartungsfrei: Einmal montiert, nie wieder prüfen. Rinnen, Dichtungen und Abläufe müssen regelmäßig kontrolliert werden. Herstellerpflegehinweise Wartungsplan in Betrieb einplanen.

Werbeversprechen unter der Lupe

Hersteller von Aluminium-Lamellendächern werben gern mit Superlativen: „100 % wasserdicht", „schneelastgeprüft bis 200 kg/m²" oder „in wenigen Stunden montiert". Diese Aussagen sind nicht per se falsch, aber sie sind unvollständig, weil sie den Kontext verschweigen. Eine Schneelastangabe etwa kann sich auf die reine Dachfläche, auf einzelne Lamellen oder auf den gesamten Rahmen beziehen – ohne Angabe der Wertart, der Spannweite und der Lamellenstellung ist sie für die Planung nahezu wertlos. Ebenso verhält es sich mit der Entwässerung: Eine „integrierte Rinne" nützt wenig, wenn die Abflusskapazität nicht zur örtlichen Regenspende und zur Dachfläche passt. Seriöse Anbieter nennen deshalb nachvollziehbare statische Nachweise, benennen die zugrunde liegenden Normen und liefern eine Typenstatik, die auf den konkreten Standort übertragbar ist. Die entscheidende Prüffrage lautet nicht „Was verspricht der Hersteller?", sondern „Unter welchen Bedingungen gilt dieses Versprechen?".

Tradierte Irrtümer

Viele Irrtümer rund um Terrassenüberdachungen sind nicht neu, sondern werden seit Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergegeben. Der Satz „Ein Carport braucht keine Genehmigung, dann braucht das Dach auch keine" gehört dazu – er übersieht, dass Abstandsflächen, Bebauungspläne und die jeweilige Landesbauordnung den Ausschlag geben. Auch die Vorstellung, Regenwasser könne „einfach auf die Terrasse" laufen, hält sich hartnäckig; tatsächlich verlangen örtliche Entwässerungssatzungen häufig eine gezielte Versickerung, einen Anschluss an die Grundleitung oder eine Regenwasserspeicherung. Ein weiterer tradierter Irrtum betrifft die Verankerung: „Ein paar Dübel in der Bodenplatte reichen" – dabei müssen Pfosten, Verbindungen und Fundamente sowohl Zug- als auch horizontale Windkräfte sicher in den Untergrund übertragen. Diese Irrtümer sind deshalb so langlebig, weil sie aus einer Zeit stammen, in der Terrassenüberdachungen deutlich leichter und weniger komplex waren als heutige Aluminium-Lamellendächer mit Elektroantrieb und Komfortfunktionen.

Warum Mythen sich halten

Mythen überleben, weil sie kognitive Abkürzungen sind: Sie ersparen die Auseinandersetzung mit Normen, Statik und Bauordnungsrecht, die als trocken und undurchschaubar gelten. Hinzu kommt der psychologische Effekt der „sozialen Bestätigung" – wer im Bekanntenkreis hört, dass ein Lamellendach „ohne Genehmigung durchging", übernimmt diese Aussage bereitwillig, ohne die individuellen Umstände zu prüfen. Marketing verstärkt das, indem es einfache Botschaften bevorzugt: „dicht", „stabil", „genehmigungsfrei" sind eingängiger als differenzierte Angaben zu Wertarten und Lastfällen. Nicht zuletzt sind Mythen bequem, weil sie Verantwortung abwälzen: Wer glaubt, das Dach sei „serienmäßig geprüft", muss sich nicht um Fundamente, Abstände und Bauanträge kümmern. Genau diese Bequemlichkeit wird teuer, wenn es zum Schadensfall oder zum nachträglichen Baustopp kommt.

Handlungsempfehlungen auf Faktenbasis

Wer ein Lamellendach plant, sollte die Reihenfolge der Prüfschritte bewusst umdrehen: erst Konstruktion, dann Optik. Konkret heißt das, vor der Bestellung die Entwässerungskapazität anhand der Dachfläche und der örtlichen Regenspende berechnen zu lassen, den Schneelastnachweis mit Wertart, Spannweite und Lamellenstellung zu verlangen und die Verankerung mit dem tatsächlichen Untergrund abzustimmen. Parallel dazu ist das Baurecht zu klären: Bebauungsplan, Abstandsflächen, Denkmalschutz und kommunale Vorgaben gehören auf den Prüfzettel, bevor die erste Lamelle bestellt wird. Ein belastbares Angebot enthält eine Typenstatik, die auf den Standort übertragbar ist, sowie Angaben zu EPDM-Dichtungen und Wandanschlüssen. Schließlich sollte ein Wartungsplan fester Bestandteil der Entscheidung sein – denn auch das beste Lamellendach bleibt nur dicht, wenn Rinnen und Abläufe regelmäßig kontrolliert werden. Wer diese Faktenbasis nutzt, reduziert das Risiko von Feuchtigkeitsschäden, Windschäden und rechtlichen Nachbesserungen erheblich.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.

Erstellt mit KI: Gemini, 21.10.2026

Lamellendächer: Entwässerung, Lasten und Genehmigung – Mythen & Fakten

Das Thema Mythen & Fakten passt zum Pressetext, da viele Bauherren bei der Planung eines Lamellendachs auf vermeintliche Selbstverständlichkeiten vertrauen, die sich bei genauerer Betrachtung als kritische Schwachstellen herausstellen können. Die inhaltliche Verbindung liegt in der Aufklärung über konstruktive und baurechtliche Aspekte, die oft unterschätzt oder fehlerhaft interpretiert werden. Der Leser gewinnt dadurch nicht nur Wissen über die technischen Notwendigkeiten einer Lamellendachkonstruktion, sondern auch die Fähigkeit, werbliche Versprechungen kritisch zu hinterfragen und potenzielle Probleme proaktiv anzugehen.

Die hartnäckigsten Mythen rund um Lamellendächer

Viele Hausbesitzer träumen von einer eleganten Terrassenüberdachung, die Schutz vor Sonne und Regen bietet und gleichzeitig die Optik des Hauses bereichert. Lamellendächer stehen dabei hoch im Kurs, da sie flexibel gestaltbare Beschattung und Wetterschutz versprechen. Doch hinter den glänzenden Fassaden verbergen sich oft technische Herausforderungen, die in der Planungs- und Bauphase entscheidend sind. Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass die Entwässerung eines Lamellendachs ein triviales Unterfangen sei. Ebenso wird die Tragfähigkeit bei Schnee und Wind oft unterschätzt, und die Notwendigkeit einer Baugenehmigung wird häufig auf die leichte Schulter genommen. Diese Mythen können zu kostspieligen Nacharbeiten, mangelnder Langlebigkeit oder sogar zu rechtlichen Problemen führen. Die folgenden Abschnitte beleuchten die Realität hinter diesen Annahmen und geben Orientierung für eine fundierte Entscheidung.

Mythos vs. Wahrheit: Die kritischen Punkte

Es ist essenziell, die Funktionsweise und die technischen Anforderungen von Lamellendächern genau zu verstehen, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Viele Annahmen, die im Markt kursieren, halten einer technischen Überprüfung nicht stand und können gravierende Folgen haben. Die Realität ist, dass eine fachgerechte Planung und Ausführung unentbehrlich sind, um die Langlebigkeit und Funktionalität eines solchen Bauwerks zu gewährleisten. Werbegespräche und oberflächliche Produktbeschreibungen können hier leicht irreführend sein, da sie sich oft auf die positiven Aspekte konzentrieren und die technischen Details, die für die Sicherheit und Haltbarkeit entscheidend sind, nur unzureichend beleuchten.

Lamellendächer: Mythos vs. Wahrheit
Mythos Wahrheit Quelle Konsequenz bei Ignoranz
Entwässerung ist simpel: Regenwasser läuft einfach ab. Die Entwässerung ist ein komplexes System aus integrierten Rinnen, welche das Wasser kontrolliert zu den Pfosten leiten. Funktionierende Dichtungen und ein Gefälle sind entscheidend. Herstellerangaben, Statische Berechnungen, Fachliteratur zum Regenwassermanagement Wasserschäden am angrenzenden Gebäude, unschöne Wasserflecken, beschädigte Terrassenbeläge, Algenbildung, Frostschäden an der Konstruktion.
Schneelast ist immer beherrschbar: Aluminium ist stabil genug. Die tatsächliche Schneelast hängt stark von der geografischen Lage (Schneelastzone), der Geländehöhe und lokalen Verhältnissen wie Schneeverwehungen ab. Statische Nachweise sind unerlässlich. Bauordnungsrechtliche Vorgaben (z.B. DIN EN 1991-1-3), Herstellerangaben mit Nachweisen Einsturzgefahr bei Überlastung, bleibende Verformungen der Lamellen oder der gesamten Konstruktion, Sicherheitsrisiko für Personen.
Eine Baugenehmigung ist nie nötig: Es ist ja "nur" eine Überdachung. Die Genehmigungspflicht variiert je nach Bundesland und der Größe des Bauvorhabens. Überschreitet die Überdachung bestimmte Abstandsflächen oder Grundflächen, ist eine Genehmigung erforderlich. Landesbauordnungen, Bebauungspläne der Gemeinde Baurechtswidrigkeit, Anordnung des Rückbaus, Bußgelder, Probleme beim Verkauf der Immobilie.
Jedes Lamellendach ist gleich: Aluminium ist Aluminium. Qualität und Konstruktion variieren erheblich. Wichtig sind die Profilstärken, die Qualität der Dichtungen, die Stabilität der Verbindungen und die Ausführung der Entwässerung. Vergleichende Produktdatenblätter, unabhängige Tests, Fachhandwerker-Bewertungen Geringere Lebensdauer, häufige Reparaturen, Funktionsverlust, unbefriedigende Optik, geringere Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse.
Wandanschlüsse sind unproblematisch: Einfach anschrauben. Wandanschlüsse müssen fachgerecht ausgeführt werden, um sowohl statische Lasten (Wind, Schnee) sicher zu übertragen als auch die Gebäudehülle abzudichten. Befestigung nur in tragenden Bauteilen ist zwingend. Fachartikel zur Bauwerksabdichtung, Montageanleitungen von seriösen Herstellern, Energieberater-Empfehlungen Wassereintritt ins Gebäude, Wärmebrücken, Schimmelbildung, Schäden an der Fassade, Materialermüdung an Verbindungen.

Werbeversprechen unter der Lupe: Was steckt wirklich dahinter?

Bei der Anschaffung eines Lamellendachs werden oft Versprechen wie "wartungsfrei", "langlebig" oder "für jedes Wetter geeignet" gemacht. Doch was bedeutet "wartungsfrei" im Detail? Eine regelmäßige Reinigung von Laub und Schmutz ist in der Regel immer notwendig, um die Entwässerung und die Funktion der Lamellen zu gewährleisten. "Langlebigkeit" hängt stark von der Materialqualität, der Verarbeitung und der regelmäßigen Inspektion ab. "Für jedes Wetter geeignet" ist eine pauschale Aussage, die oft die kritischen Grenzwerte für Schnee- und Windlasten ignoriert. Es ist ratsam, sich nicht nur auf diese allgemeinen Aussagen zu verlassen, sondern gezielt nach konkreten technischen Daten wie Schneelastwerten (gemessen in kN/m²) und Windwiderstandsklassen zu fragen und diese mit den lokalen Gegebenheiten abzugleichen.

Die Hersteller sind verpflichtet, die Leistungsmerkmale ihrer Produkte so zu gestalten, dass sie den geltenden Normen und Standards entsprechen. Dazu gehört die CE-Kennzeichnung, die unter anderem für Bauprodukte verpflichtend ist. Diese Kennzeichnung gibt Auskunft darüber, dass das Produkt die grundlegenden Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit erfüllt. Dennoch ist die Interpretation der technischen Daten entscheidend. Beispielsweise kann ein Lamellendach zwar für eine bestimmte Schneelastklasse zertifiziert sein, diese Angabe bezieht sich jedoch auf eine bestimmte Spannweite und Lamellenstellung. Wenn diese Parameter vom Bauherrn nicht beachtet werden, kann die angegebene Tragfähigkeit nicht mehr garantiert werden.

Tradierte Irrtümer bei Bauvorhaben

Neben den spezifischen Mythen zu Lamellendächern gibt es auch allgemeine Irrtümer im Bauwesen, die sich hartnäckig halten. Ein solcher Irrtum ist die Annahme, dass ein Bauvorhaben erst dann rechtliche Relevanz hat, wenn es vom Bauamt genehmigt wurde. Tatsächlich beginnen die baurechtlichen Anforderungen bereits mit der Planung. Fehler, die in dieser frühen Phase gemacht werden, können später nur mit großem Aufwand korrigiert werden. Ein weiterer Irrtum betrifft die Verankerung von Anbauten. Viele glauben, dass eine Befestigung im Mauerwerk oder in einer Dämmung ausreicht. Tatsächlich müssen Terrassenüberdachungen und ähnliche Strukturen auf einem tragfähigen Fundament oder einer entsprechend dimensionierten Bodenplatte verankert werden, um Wind- und Schneelasten sicher aufnehmen zu können.

Auch die Bedeutung von Details wie Dichtungen und Anschlüssen wird oft unterschätzt. Eine schlecht ausgeführte Abdichtung an der Hauswand kann über Jahre hinweg zu Feuchtigkeitsschäden führen, die sich erst spät bemerkbar machen. Die Vorstellung, dass ein Handwerker alles richten wird, entbindet den Bauherrn nicht von seiner Eigenverantwortung, die geplanten Maßnahmen auf ihre baurechtliche Konformität und ihre technische Machbarkeit zu überprüfen. Informationen aus dem Internet oder von Bekannten sind oft nur bedingt auf den eigenen Fall übertragbar, da jedes Grundstück und jedes Bauvorhaben individuelle Besonderheiten aufweist.

Warum sich Mythen so hartnäckig halten

Die Verbreitung von Mythen im Bauwesen hat vielfältige Ursprünge. Oft sind es vereinfachte Darstellungen in der Werbung, die wenig Raum für technische Details lassen. Des Weiteren spielen persönliche Erfahrungen eine große Rolle. Wenn ein Nachbar ein ähnliches Projekt ohne Probleme realisiert hat, wird dies oft als Best-Practice-Beispiel übernommen, ohne die spezifischen Unterschiede zu berücksichtigen. Auch mangelndes Fachwissen bei Bauherren und eine übermäßige Fokussierung auf den Kaufpreis anstatt auf die langfristigen Kosten und die Qualität können zur Verbreitung von Mythen beitragen.

Ein weiterer Faktor ist die Zeit. Viele Bauherren sind unter Zeitdruck und treffen Entscheidungen schnell, um den Baufortschritt nicht zu verzögern. In solchen Situationen werden komplexe technische oder rechtliche Fragen oft zugunsten einer schnellen Lösung ignoriert. Die Informationsflut im Internet kann zudem verwirrend sein, da nicht alle Quellen verlässlich sind und sich Expertenmeinungen widersprechen können. Es bedarf einer kritischen Auseinandersetzung mit den verfügbaren Informationen, um zu einer fundierten Entscheidung zu gelangen. Die Suche nach einfachen Antworten und vermeintlich unkomplizierten Lösungen fördert dabei die Entstehung und Verbreitung von Mythen.

Handlungsempfehlungen auf Faktenbasis

Für Bauherren, die ein Lamellendach planen, ist es ratsam, sich frühzeitig umfassend zu informieren und fachkundigen Rat einzuholen. Die folgenden Punkte sollten bei der Planung und Realisierung eines Lamellendachs unbedingt berücksichtigt werden:

  • Detaillierte Entwässerungsplanung: Lassen Sie sich vom Hersteller genau erklären, wie das Regenwasser abgeleitet wird. Prüfen Sie die Kapazität der Rinnen und Pfosten im Verhältnis zur erwarteten Regenspende an Ihrem Standort.
  • Statische Nachweise: Fordern Sie für die geplante Schneelast und Windlast aussagekräftige statische Nachweise. Diese sollten die spezifischen Gegebenheiten Ihres Bauortes berücksichtigen (Schneelastzone, Geländehöhe).
  • Baugenehmigung klären: Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrer zuständigen Baubehörde über die Notwendigkeit einer Baugenehmigung. Beachten Sie dabei die Regelungen Ihres Bundeslandes und Ihrer Gemeinde (z.B. Abstandsflächen, Bebauungspläne).
  • Qualität der Materialien und Verarbeitung: Achten Sie auf hochwertige Materialien, insbesondere bei den Dichtungen und Verbindungen. Lassen Sie sich Referenzprojekte zeigen und prüfen Sie die Ausführungsqualität.
  • Fachgerechte Verankerung: Die Fundamente oder die Befestigung an der Hauswand müssen so dimensioniert sein, dass sie sämtliche auftretenden Lasten sicher aufnehmen. Vermeiden Sie oberflächliche Befestigungen.
  • Herstellerangaben kritisch prüfen: Verlassen Sie sich nicht nur auf Werbeversprechen. Hinterfragen Sie technische Daten und lassen Sie sich die Grundlage der Angaben erklären.

Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Fachbetrieb oder einem Architekten kann helfen, alle relevanten Aspekte zu berücksichtigen und Fehler zu vermeiden. Eine sorgfältige Planung und die Beachtung der technischen und rechtlichen Vorgaben sind die Grundlage für ein langlebiges und sicheres Lamellendach, an dem Sie lange Freude haben werden.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.

360° PRESSE-VERBUND: Thematisch verwandte Beiträge

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Lamellendach Terrassenüberdachung". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. Sonnen- und Wetterschutz auf der Terrasse
  2. Frühzeitig an den Sonnenschutz denken
  3. Der Garten als Urlaubsparadies: Gartenausstattung nach Maß
  4. Pergolas: Vom Schattenspender zum Designerstück - So setzen Sie Akzente in Ihrem Garten
  5. Die besten Ideen für einen Schattenplatz im Garten
  6. Die perfekte Pergola für Balkon und Terrasse: Platzsparende Ideen für kleine Außenbereiche
  7. Maximale Freiheit im Garten: Die Vorteile freistehender Terrassenüberdachungen
  8. Langlebig, stilvoll, wetterfest: Wie du deine Terrasse optimal überdachst
  9. Terrassengestaltung mit Weitblick: So entsteht ein Außenbereich, der wirklich genutzt wird
  10. Lamellendächer: Entwässerung, Lasten und Genehmigung

Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Lamellendach Terrassenüberdachung" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Lamellendach Terrassenüberdachung" oder verwandten Themen zu finden.

Auffindbarkeit bei Suchmaschinen

Suche nach: Lamellendächer: Entwässerung, Lasten und Genehmigung
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Lamellendach: Entwässerung, Schneelast und Genehmigung
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼