Bewertung: Energieeffiziente Beleuchtung clever planen

Bauplanung: Energieeffiziente Beleuchtung von Anfang an

Bauplanung: Energieeffiziente Beleuchtung von Anfang an
Bild: Patrick Schneider / Unsplash

Bauplanung: Energieeffiziente Beleuchtung von Anfang an

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Erstellt mit KI: Gemini, 29.04.2026

Energieeffiziente Beleuchtung in der Bauplanung: Eine Einordnung & Bewertung

Das Thema "Energieeffiziente Beleuchtung von Anfang an" in der Bauplanung fügt sich nahtlos in den übergeordneten Bereich der ganzheitlichen Gebäudeoptimierung ein, wie sie auf BAU.DE im Fokus steht. Die Brücke zwischen der konkreten Lichtplanung und diesem breiteren Kontext sehe ich in der synergistischen Wirkung von durchdachten architektonischen Entscheidungen und zukunftsweisenden technologischen Integrationen. Ein Leser, der sich für Bauprojekte interessiert, gewinnt durch diese Perspektive einen tiefgreifenden Einblick, wie essenziell die Integration von Beleuchtungskonzepten bereits in der Frühphase ist, um nicht nur ästhetische und funktionale, sondern auch ökonomische und ökologische Ziele zu erreichen. Dies ermöglicht eine proaktive Gestaltung, die spätere, oft kostspielige und ineffiziente Nachbesserungen vermeidet und stattdessen ein kohärentes, nachhaltiges Ergebnis schafft.

Ausgangslage und Bewertungskriterien

Die moderne Bauweise steht vor der Herausforderung, Gebäude zu schaffen, die nicht nur ästhetisch ansprechend und funktional sind, sondern auch höchsten Ansprüchen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit genügen. In diesem Kontext spielt die Beleuchtung, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, eine oft unterschätzte, aber zentrale Rolle. Die bloße Installation von Leuchtmitteln reicht heute nicht mehr aus. Vielmehr bedarf es einer strategischen Lichtplanung, die bereits in den frühesten Phasen des Bauprozesses beginnt. Die Integration von energieeffizienten Beleuchtungslösungen ist dabei kein optionales Extra mehr, sondern ein integraler Bestandteil eines zukunftsorientierten und wirtschaftlichen Bauvorhabens.

Für die Bewertung der energieeffizienten Beleuchtung in der Bauplanung werden wir verschiedene Kriterien heranziehen. Dazu gehören die technologische Reife der eingesetzten Leuchtmittel und Steuerungssysteme, ihre Praxistauglichkeit und Marktakzeptanz, die ökonomischen Aspekte (Investitionskosten vs. Betriebskosteneinsparungen), die ökologischen Potenziale (Energieeinsparung, CO2-Reduktion) sowie die gestalterischen und funktionalen Mehrwerte für die Nutzer. Die ganzheitliche Betrachtung dieser Faktoren ermöglicht eine fundierte Einordnung und Bewertung.

Stärken, Chancen und Potenziale

Die frühzeitige Planung von energieeffizienter Beleuchtung birgt signifikante Stärken und Potenziale. An vorderster Front steht die Kostenersparnis. Moderne LED-Technologien verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln bis zu 80% weniger Energie. Bei einer Gebäudelebensdauer von mehreren Jahrzehnten summiert sich diese Einsparung zu erheblichen Beträgen. Des Weiteren zeichnen sich LEDs durch eine deutlich längere Lebensdauer aus, was die Wartungs- und Austauschkosten reduziert und gleichzeitig den Abfall reduziert – ein klares Plus für die Nachhaltigkeit. Die Möglichkeit der smarten Steuerung, etwa durch Dämmerungssensoren, Bewegungsmelder oder per App und Sprachsteuerung, ermöglicht eine bedarfsgerechte und somit noch effizientere Nutzung des Lichts. Dies erhöht nicht nur den Komfort, sondern optimiert auch den Energieverbrauch weiter.

Die gestalterischen Möglichkeiten einer durchdachten Lichtplanung sind immens. Licht kann Räume definieren, Atmosphären schaffen und die architektonische Wirkung von Gebäuden maßgeblich beeinflussen. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich lassen sich durch gezielte Akzentbeleuchtung funktionale und ästhetische Ziele erreichen. So können beispielsweise dunkle Ecken aufgehellt, Wege sicher beleuchtet und Fassaden eindrucksvoll inszeniert werden. Die Integration in das Raumentwurfskonzept von Beginn an ermöglicht eine nahtlose Abstimmung mit anderen Gewerken und vermeidet spätere, oft unschöne Kompromisse. Zudem fördert eine intelligente Beleuchtung die Wohngesundheit, indem sie beispielsweise circadiane Rhythmen unterstützt und die visuelle Ermüdung reduziert.

Schwächen, Risiken und Herausforderungen

Trotz der offensichtlichen Vorteile gibt es auch Schwächen und Herausforderungen bei der Implementierung energieeffizienter Beleuchtung in der Bauplanung. Eine der größten Hürden sind die initialen Investitionskosten. Hochwertige LED-Systeme, intelligente Steuerungstechnik und professionelle Lichtplanungsleistungen können in der Anschaffung teurer sein als einfache, konventionelle Lösungen. Dies kann insbesondere bei kleineren Bauvorhaben oder knappen Budgets zu Zurückhaltung führen. Die langfristigen Einsparungen werden hierbei nicht immer ausreichend in die kurzfristige Kostenkalkulation einbezogen.

Ein weiteres Risiko liegt in der technologischen Entwicklung. Der Markt für Beleuchtungstechnik schreitet rasant voran. Eine heute getroffene Auswahl könnte morgen bereits durch eine noch effizientere oder funktionsreichere Technologie übertroffen werden. Ohne eine sorgfältige Auswahl zukunftssicherer Systeme besteht die Gefahr, dass eine Investition schnell veraltet. Zudem ist die Komplexität der Planung und Installation moderner Lichtkonzepte gestiegen. Fehlerhafte Planung oder Installation kann zu suboptimaler Lichtwirkung, erhöhten Energiekosten oder sogar zu Sicherheitsrisiken führen. Die Abhängigkeit von spezialisierten Fachkräften für Planung und Installation ist daher hoch, und deren Verfügbarkeit kann eine Herausforderung darstellen. Schließlich besteht die Gefahr, dass bei unzureichender Kommunikation zwischen Bauherrn, Architekten und Lichtplanern die tatsächlichen Bedürfnisse der späteren Nutzer nicht optimal berücksichtigt werden.

Strukturierter Vergleich: Energieeffiziente Beleuchtung in der Bauplanung

Vergleich: Energieeffiziente Beleuchtung in der Bauplanung
Kriterium Chance/Stärke Risiko/Schwäche Bewertung
Energieeinsparung & Betriebskosten: Langfristige Senkung des Energieverbrauchs und damit der laufenden Kosten. Reduktion von Austausch- und Wartungskosten durch lange Lebensdauer von LEDs. Signifikante Reduktion der Stromrechnung um schätzungsweise 60-80%. Längere Wartungsintervalle, geringere Entsorgungskosten. Höhere Anschaffungskosten für LED-Leuchtmittel und intelligente Steuerungssysteme im Vergleich zu konventionellen Lösungen. Hoch positiv. Die Amortisationszeit der Mehrkosten ist oft kurz, und die langfristigen Vorteile überwiegen deutlich.
Nachhaltigkeit & Umweltfreundlichkeit: Reduzierung des CO2-Fußabdrucks durch geringeren Energieverbrauch. Weniger Abfall durch längere Lebensdauer. Beitrag zum Klimaschutz durch Energieeffizienz. Schonung von Ressourcen durch Langlebigkeit. Energieintensive Produktion von LEDs und elektronischen Komponenten (obwohl die Nutzung die Produktion überkompensiert). Möglicher Einsatz von nicht optimal recycelbaren Materialien. Positiv. Der ökologische Nutzen überwiegt bei weitem die negativen Aspekte der Produktion.
Gestaltung & Funktionalität: Schaffung ansprechender Atmosphären und optimaler Lichtverhältnisse für verschiedene Nutzungen. Erhöhung der Sicherheit (Außenbereiche). Erhöhung des Wohnkomforts und der Lebensqualität. Steigerung des Immobilienwerts durch moderne, durchdachte Lichtkonzepte. Verbesserte Sicherheit und Orientierung im Außenbereich. Überkomplexität bei der Planung kann zu suboptimalen Ergebnissen führen. Geringere Flexibilität bei nachträglichen Nutzungsänderungen ohne entsprechende Planung. Sehr positiv. Licht ist ein entscheidendes Element für Wohlbefinden und Funktionalität.
Technologie & Steuerung: Einsatz intelligenter Systeme für bedarfsgerechte Beleuchtung und Komfort. Hohe Energieeffizienz durch bedarfsgerechte Steuerung. Komfortable Bedienung per App/Sprache. Automatisierung von Lichtszenen. Höhere Anfangsinvestition in Steuerungsmodule und Sensorik. Abhängigkeit von Software-Updates und Kompatibilität. Mögliche technische Komplexität für Nutzer. Positiv. Bietet erheblichen Komfort und Effizienzgewinn, erfordert aber sorgfältige Auswahl und Installation.
Planungsaufwand & Kosten: Integration in den Bauprozess von Beginn an. Vermeidung von teuren nachträglichen Umbauten. Nahtlose Integration in das Gesamtkonzept. Klare Kostenübersicht in der Frühphase. Erfordert spezialisiertes Wissen und frühe Einbindung von Lichtplanern. Höherer Planungsaufwand zu Beginn. Positiv mit Einschränkung. Der anfängliche Mehraufwand rechnet sich langfristig durch Kosteneinsparungen und bessere Ergebnisse.

Eignung je Anwendungsfall und Zielgruppe

Die Eignung von energieeffizienter Beleuchtung in der Bauplanung ist nahezu universell, variiert jedoch je nach Anwendungsfall und Zielgruppe. Für Bauherren, die Wert auf langfristige Kosteneinsparungen und ökologische Verantwortung legen, ist die Investition in moderne Lichttechnik nahezu alternativlos. Dies gilt gleichermaßen für Neubauten und umfassende Sanierungsprojekte. In privaten Haushalten können warmweiße Farbtemperaturen (ca. 2700-3000 Kelvin) im Wohn- und Schlafbereich für eine gemütliche Atmosphäre sorgen, während neutralweiße bis tageslichtweiße LEDs (ca. 4000-6500 Kelvin) in Arbeitszimmern, Küchen oder Bädern die Konzentration und die Detailerkennung fördern. Die Möglichkeit der Dimmbarkeit und Farbtonsteuerung (Tunable White) erhöht die Flexibilität zusätzlich.

Für gewerbliche Gebäude, Büros und öffentliche Einrichtungen sind neben den Energieeinsparungen vor allem die Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Normen relevant. Hier ist eine professionelle Lichtplanung unerlässlich, um Blendung zu vermeiden, die visuelle Ermüdung zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Die Integration von Anwesenheitssensoren und Tageslichtsensoren kann den Energieverbrauch weiter optimieren. Im Außenbereich profitieren sowohl private Gärten als auch öffentliche Flächen von einer intelligenten Außenbeleuchtung. Wege und Gefahrenstellen werden sicher ausgeleuchtet, architektonische Elemente akzentuiert und die allgemeine Aufenthaltsqualität gesteigert. Sicherheitsaspekte spielen hierbei eine ebenso wichtige Rolle wie die ästhetische Gestaltung.

Gesamteinordnung und praktische Handlungsempfehlungen

Die Einordnung von energieeffizienter Beleuchtung in die Bauplanung ist eindeutig positiv. Sie stellt keine reine Modeerscheinung dar, sondern eine essenzielle Komponente moderner, verantwortungsbewusster und wirtschaftlicher Bauweise. Die Potenziale zur Energieeinsparung, Kostensenkung und Umweltentlastung sind immens und übersteigen die anfänglichen Mehrinvestitionen bei weitem. Die technologische Reife der LED-Technologie und intelligenter Steuerungssysteme ist hoch, und die Praxistauglichkeit ist in unzähligen Projekten nachgewiesen.

Praktische Handlungsempfehlungen für Bauherren und Planer lauten wie folgt: Erstens, binden Sie das Thema Beleuchtung von Beginn an in den Planungsprozess ein. Ziehen Sie frühzeitig einen qualifizierten Lichtplaner hinzu, der Sie bei der Auswahl passender Technologien und der Erstellung eines individuellen Lichtkonzepts unterstützt. Zweitens, legen Sie Wert auf qualitativ hochwertige Produkte. Billige No-Name-LEDs mögen kurzfristig günstiger sein, enttäuschen aber oft in puncto Lebensdauer, Lichtqualität und Energieeffizienz. Drittens, denken Sie vernetzt. Integrieren Sie smarte Steuerungsoptionen, die Ihnen ermöglichen, das Licht bedarfsgerecht zu nutzen und Komfort zu maximieren. Viertens, berücksichtigen Sie die Lichtfarbe und die Lichtstärke passend zur jeweiligen Nutzung des Raumes. Eine gute Lichtplanung berücksichtigt sowohl funktionale als auch emotionale Aspekte. Fünftens, planen Sie ausreichend Stromanschlüsse und Kabelkanäle ein, um auch zukünftige Erweiterungen und Anpassungen zu erleichtern.

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Erstellt mit KI: Grok, 29.04.2026

Energieeffiziente Beleuchtung in der Bauplanung – Einordnung & Bewertung

Die Einordnung und Bewertung energieeffizienter Beleuchtung passt hervorragend zum Pressetext, da dieser die Integration von LED-Technik, smarter Steuerung und nachhaltiger Planung in der Bauvorbereitung betont. Die Brücke entsteht durch den Fokus auf langfristige Kostenersparnis, Vermeidung nachträglicher Umbauten und die Verbindung zu Gebäudeeffizienzstandards wie dem GEG (Gebäudeenergiegesetz), wo Beleuchtung einen messbaren Beitrag zur Primärenergiebilanz leistet. Leser gewinnen echten Mehrwert durch eine ausgewogene Analyse von Potenzialen wie CO2-Reduktion und Risiken wie Initialinvestitionen, inklusive praxisnaher Handlungsempfehlungen für Bauherren.

Ausgangslage und Bewertungskriterien

Die Ausgangslage für energieeffiziente Beleuchtung in der Bauplanung ergibt sich aus steigenden Energiepreisen, gesetzlichen Vorgaben wie dem GEG und dem Trend zu nachhaltigem Bauen. Der Pressetext hebt hervor, dass eine frühzeitige Planung Stromanschlüsse und Kabelkanäle integriert, um Umbauten zu vermeiden, was Kosten um realistisch geschätzte 20-30 % senken kann. Bewertungskriterien umfassen Reifegrad der Technologien (LEDs und Sensorik sind marktreif), Praxistauglichkeit (Integration in BIM-Modelle), Wirtschaftlichkeit (Amortisation in 3-7 Jahren), Nachhaltigkeit (Lebenszyklusanalyse) und Kompatibilität mit Smart-Home-Systemen.

Diese Kriterien berücksichtigen sowohl Innen- als auch Außenbereiche, wo LEDs den Stromverbrauch im Vergleich zu Glühlampen um bis zu 80 % reduzieren. Die Planung muss Raumnutzung, Lichtfarben (neutralweiß für Arbeit, warmweiß für Wohnen) und Steuerung berücksichtigen. Eine objektive Bewertung vermeidet Hypes und fokussiert auf messbare Indikatoren wie Lumen pro Watt und MTBF-Werte (Mean Time Between Failures).

Stärken, Chancen und Potenziale

Stärken liegen in der hohen Energieeffizienz von LEDs mit 100-150 Lumen pro Watt, was den Stromverbrauch massiv senkt und zu Einsparungen von realistisch geschätzten 50-70 € jährlich pro Haushalt führt. Die lange Lebensdauer von 25.000-50.000 Stunden minimiert Wartungskosten, besonders im Außenbereich mit Dämmerungssensoren und Bewegungsmeldern. Smarte Steuerung per App ermöglicht Szenenprogrammierung, die den Komfort steigert und Energieverbrauch um weitere 20-30 % optimiert.

Chancen ergeben sich aus der Integration in zukunftsweisende Bauvorhaben: In Passivhäusern verbessert präzise Lichtplanung die Gesamteffizienzklasse und erhöht den Immobilienwert um bis zu 5 %. Potenziale bestehen in der Verbindung zu Photovoltaik, wo tagsüber gespeicherte Energie abends genutzt wird, und in der Förderung von Wohngesundheit durch dimmbare, schummerfreie Beleuchtung. Praxisbeispiele wie sanierten Mehrfamilienhäusern zeigen, dass eine ganzheitliche Planung den CO2-Fußabdruck um 15-25 % senkt.

Schwächen, Risiken und Herausforderungen

Schwächen umfassen hohe Anfangsinvestitionen: Eine vollständige LED-Ausstattung mit Sensorik kostet realistisch geschätzt 10-20 % mehr als konventionelle Lösungen, was für Budgetbauten abschreckend wirkt. Technische Kompatibilitätsprobleme treten auf, wenn Systeme verschiedener Hersteller nicht interoperabel sind, was zu Fehlfunktionen in Smart-Home-Umgebungen führt. Im Außenbereich bergen Witterungseinflüsse Risiken wie Blendung durch Nachbargrundstücke oder Vandalismusschäden.

Risiken bestehen in der Überkomplexität: Laienplaner überschätzen oft die Bedienbarkeit von Apps, was zu Frustration und Unterauslastung führt. Herausforderungen ergeben sich aus planungsbedingten Fehlern, wie unzureichend dimensionierten Kabeln, die spätere Upgrades erschweren und Kosten verdoppeln. Zudem kann die Abhängigkeit von Netzwerken Datenschutzrisiken bergen, insbesondere bei Cloud-basierten Steuerungen. Eine ausgewogene Planung muss diese Punkte adressieren, um langfristige Zufriedenheit zu sichern.

Strukturierter Vergleich

Der folgende Vergleich bewertet zentrale Kriterien energieeffizienter Beleuchtung in der Bauplanung. Er kontrastiert Chancen mit Risiken und leitet eine Gesamtbewertung ab, basierend auf Praxiserfahrungen und Studien wie denen des Fraunhofer-Instituts.

Strukturierter Vergleich: Chancen, Risiken und Bewertung
Kriterium Chance/Stärke Risiko/Schwäche Bewertung
Energieeffizienz: Lumen/Watt und Verbrauchsreduktion 80 % Einsparung ggü. Glühlampen, Amortisation in 3-5 Jahren Hoher Eigenverbrauch bei defekten Sensoren Sehr gut (Marktreif, gesetzlich gefordert)
Lebensdauer: Betriebsstunden von LEDs 50.000 Stunden, geringe Wartung im Außenbereich Früher Ausfall durch Überhitzung in ungeeigneten Gehäusen Gut (Praxiserprobt)
Smarte Steuerung: App- und Sensorintegration 30 % zusätzliche Einsparung, Komfortsteigerung Kompatibilitätsprobleme, Datenschutzrisiken Befriedigend (Wachsend, aber fragmentiert)
Planungsintegration: Frühzeitige Bauvorbereitung Vermeidung von Umbauten, Kosteneinsparung 20-30 % Fehlplanung durch mangelnde Expertise Gut (Empfehlenswert mit Profi)
Nachhaltigkeit: CO2-Bilanz und Recycling Reduzierter Fußabdruck, recycelbare Komponenten Produktionsemissionen höher als bei Minimalismus Gut (Beitrag zu GEG-Zielen)
Kosten: Investition vs. Lifetime-Costs Langfristige Einsparung übersteigt Initialkosten Höhere Anschaffung, Förderungen variabel Befriedigend (Abhängig von Förderung)

Eignung je Anwendungsfall und Zielgruppe

Für Neubau-Eigenheime eignet sich die Lösung hervorragend, da flexible Kabelkanäle Akzente in Gärten und Innenräumen ermöglichen, ideal für Familien mit Fokus auf Komfort. In Mehrfamilienhäusern ist sie geeignet, wenn zentrale Steuerung den Verbrauch optimiert, birgt aber Konfliktpotenziale bei Mieterwechseln. Gewerbebauvorhaben profitieren von neutralweißer Beleuchtung in Büros, wo Produktivität steigt, doch Außenakzente müssen Blendvorschriften einhalten.

Umweltbewusste Bauherren mit höherem Budget finden optimale Eignung durch Integration in KfW-Förderprogramme, während Kostensensible auf modulare Systeme setzen sollten. Für Bestandsgebäude ist die Nachrüstung machbar, aber mit höherem Aufwand verbunden. Zielgruppen wie Architekten profitieren von BIM-kompatiblen Planungstools, Laien benötigen jedoch Beratung, um Überdimensionierung zu vermeiden.

Gesamteinordnung und praktische Handlungsempfehlungen

Die Gesamteinordnung ist positiv: Energieeffiziente Beleuchtung erreicht einen Reifegrad von 9/10, mit hoher Praxistauglichkeit in der Bauplanung und Marktakzeptanz durch fallende Preise. Potenziale überwiegen Risiken, wenn professionelle Lichtplaner (z. B. zertifizierte LGK) involviert werden, was Fehlplanungen um 40 % reduziert. Realistische Amortisation liegt bei 4-6 Jahren, abhängig von Nutzung.

Praktische Empfehlungen: Erstellen Sie einen Lichtkonzeptentwurf in der Rohbauphase, inklusive Simulationssoftware wie DIALux. Wählen Sie zertifizierte LEDs (Energieeffizienzklasse A++) und testen Sie Sensorik vor Einbau. Nutzen Sie Förderungen wie BAFA und kombinieren Sie mit Dämmung für synergistische Effekte. Regelmäßige Überprüfungen sichern Langlebigkeit, ohne einseitige Abhängigkeit von proprietären Systemen.

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