Kriterien: Hebezüge richtig einsetzen - sicher & effizient

Sicherheit und Effizienz: Hebezüge im professionellen Einsatz

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Bild: Rupert Kittinger-Sereinig / Pixabay

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Hebezüge im professionellen Einsatz – Kriterien für die richtige Auswahl

Die Wahl des richtigen Hebezeugs ist eine strategische Entscheidung, die weit über die reine Anschaffung eines Werkzeugs hinausgeht. Sie beeinflusst direkt die Arbeitssicherheit, die ergonomische Belastung der Mitarbeitenden und die Effizienz der gesamten Arbeitsabläufe. Um diese Investition optimal zu gestalten, ist ein systematischer Bewertungsprozess notwendig, der die spezifischen Anforderungen des Einsatzortes mit den technischen Eigenschaften der Geräte abgleicht. Im Folgenden finden Sie einen objektiven Leitfaden, der Ihnen dabei hilft, die entscheidenden Kriterien zu identifizieren und zu gewichten.

Die wichtigsten Auswahlkriterien

Die Auswahl eines Hebezeugs sollte sich stets an den konkreten Anwendungsfällen und den betrieblichen Rahmenbedingungen orientieren. Dabei stehen nicht nur die reinen Leistungsdaten im Vordergrund, sondern auch Aspekte der Betriebssicherheit, Wartung und Integration in bestehende Arbeitsprozesse. Ein gut gewählter Hebezug ist mehr als nur ein Hebewerkzeug – er ist ein integraler Bestandteil eines sicheren und effizienten Arbeitsplatzes. Die folgende Matrix fasst die zentralen Kriterien zusammen, die Sie vor einer Kaufentscheidung prüfen sollten.

Kriterien-Matrix

Zentrale Auswahlkriterien für Hebezüge im professionellen Einsatz
Kriterium Beschreibung Gewichtung Prüfmethode
Tragfähigkeit: Die maximale Last, die das Gerät sicher heben kann. Muss immer über dem tatsächlichen Lastgewicht liegen. Garantiert, dass das Gerät für die schwersten vorkommenden Lasten ausgelegt ist. Eine Unterdimensionierung führt zu Sicherheitsrisiken. Hoch Lastenheft erstellen: Maximalgewicht aller zu hebenden Güter ermitteln. Sicherheitszuschlag von mindestens 25 % einplanen.
Hubhöhe und Hubgeschwindigkeit: Die vertikale Distanz, die die Last überbrücken kann, und die Geschwindigkeit des Hubvorgangs. Bestimmt, ob die Arbeitshöhe erreicht wird und wie schnell der Lastentransport erfolgt. Direkter Einfluss auf die Prozesszeit. Hoch Raumhöhe messen und erforderliche Hubwege aus der Arbeitsplatzplanung ableiten. Geschwindigkeit an den Takt der Produktion anpassen.
Antriebsart: Manuell, elektrisch oder pneumatisch: Die Energiequelle, die das Heben ermöglicht. Manuelle Züge sind flexibel und günstig, aber körperlich belastend. Elektrische Züge bieten hohe Effizienz und Komfort. Pneumatische Züge sind für explosionsgefährdete Bereiche geeignet. Mittel Einsatzhäufigkeit, Hubfrequenz und Umgebungsbedingungen (z. B. Staub, Feuchtigkeit, Explosionsschutz) analysieren.
Sicherheitsausstattung: Mechanische und elektronische Vorrichtungen wie Überlastsicherung, Not-Halt, Endschalter oder Lastmomentbegrenzer. Schützt Mensch und Maschine vor den Folgen von Bedienfehlern oder technischen Defekten. Ist rechtlich vorgeschrieben und unverzichtbar. Sehr hoch Prüfen, ob alle relevanten Sicherheitsfunktionen nach aktuellem Stand der Technik und den geltenden Normen integriert sind. Aktuelle Normwerte beim Fachbetrieb prüfen.
Bauform: Kettenzug oder Seilzug: Die Art des Lastaufnahmemittels. Kettenzüge sind robust, unempfindlich gegen Schmutz und eignen sich für vertikale Transporte. Seilzüge bieten einen ruhigeren Lauf und sind für horizontale Bewegungen oft besser geeignet. Mittel Einsatzumgebung (Reinheit, Feuchtigkeit, Temperatur) und Bewegungsrichtung (rein vertikal vs. auch horizontal) festlegen.
Wartung & Lebensdauer: Die erwartete Nutzungsdauer und der Aufwand für regelmäßige Prüfungen und Instandhaltung. Beeinflusst die Gesamtbetriebskosten (TCO). Ein wartungsfreundliches Design reduziert Ausfallzeiten und senkt die langfristigen Kosten. Mittel Wartungsintervalle des Herstellers, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zugänglichkeit der Schmier- und Prüfpunkte prüfen.

Muss-Kriterien vs. Kann-Kriterien

Bei der Entscheidung ist es hilfreich, zwischen zwingenden Anforderungen (Muss-Kriterien) und wünschenswerten Eigenschaften (Kann-Kriterien) zu unterscheiden. Zu den Muss-Kriterien zählen auf jeden Fall die ausreichende Tragfähigkeit, die Einhaltung aller einschlägigen Sicherheitsnormen sowie die rechtlich vorgeschriebene Prüfung und Dokumentation. Ein Hebezug, der diese Basisanforderungen nicht erfüllt, darf nicht eingesetzt werden. Kann-Kriterien sind hingegen Merkmale wie eine digitale Lastanzeige, eine Funkfernsteuerung oder eine besonders leichte Bauweise. Diese steigern den Komfort und die Effizienz, sind aber nicht zwingend für den sicheren Betrieb erforderlich. Eine klare Trennung hilft, das Budget zielgerichtet auf die sicherheits- und leistungsrelevanten Aspekte zu konzentrieren.

Häufig übersehene Kriterien

In der Praxis werden oft wesentliche Details vernachlässigt, die später zu Problemen führen. Dazu gehört die Umgebungsbedingung: Ist der Einsatz in feuchten, staubigen oder korrosiven Umgebungen geplant, müssen Züge mit entsprechendem Schutzgrad (z.B. IP-Schutzklasse) gewählt werden. Ein weiteres häufig übersehenes Kriterium ist die Ergonomie der Bedienung. Die Handhabung des Zugseils oder der Kette, die Position der Bedienelemente und das Gewicht des Gerätes selbst sollten auf die Körpergröße und Kraft der Mitarbeitenden abgestimmt sein. Auch die Integration in bestehende Schienen- oder Kransysteme wird oft unterschätzt. Nicht jeder Hebezug passt auf jedes Profil oder jede Laufkatze. Prüfen Sie daher vorab die mechanischen Schnittstellen und die statische Belastbarkeit der vorhandenen Infrastruktur.

Kriterien gewichten: Was ist wirklich wichtig?

Die Gewichtung der Kriterien hängt stark von der konkreten Anwendung ab. In einem Produktionsbetrieb mit hohem Takt steht die Hubgeschwindigkeit und die Zuverlässigkeit seiner Steuerung im Vordergrund. In einer Werkstatt kann dagegen die Flexibilität durch einen manuellen Kettenzug ausreichen. In der Montage hingegen ist die Feinfühligkeit der Bewegung (Stufenlosregelung) häufig entscheidend, um empfindliche Teile zu positionieren. Unabhängig von der Branche hat die Sicherheit jedoch immer die höchste Priorität. Alle anderen Kriterien sollten gegen die Frage geprüft werden: „Kann bei Ausfall dieser Funktion eine Gefahr für den Bediener entstehen?“ Wenn ja, wird dieses Kriterium zum Muss. Eine sinnvolle Methode ist die Erstellung einer Risikobewertung für die geplanten Arbeitsabläufe, um die sicherheitsrelevanten Anforderungen objektiv zu identifizieren.

Handlungsempfehlungen

Gehen Sie bei der Auswahl systematisch vor. Starten Sie mit einer detaillierten Lasten- und Einsatzanalyse. Dokumentieren Sie alle Lasten, Hubhöhen, Frequenzen und Umgebungsbedingungen. Definieren Sie auf Basis dieser Daten Ihre Muss-Kriterien. Vergleichen Sie dann die technischen Datenblätter der in Frage kommenden Modelle und prüfen Sie die Einhaltung der relevanten Normen (z.B. Maschinenrichtlinie, Berufsgenossenschaftliche Vorschriften). Ziehen Sie bei komplexen Anwendungen oder sicherheitskritischen Projekten einen Fachingenieur oder einen Sicherheitsfachmann hinzu. Planen Sie zudem die regelmäßige Prüfung und Wartung von Anfang an mit ein, um die Lebensdauer des Gerätes zu maximieren und die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten. Machen Sie Ihre finale Entscheidung nicht allein vom Preis abhängig, sondern von der Erfüllung der definierten Kriterien.

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Nutzen Sie diese Kriterien als Grundlage für Ihre eigene Bewertung.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Hebezüge – Kriterien für die richtige Auswahl

In der Welt des Bauwesens und der Industrie ist die Auswahl des richtigen Werkzeugs entscheidend für Sicherheit, Effizienz und letztendlich den Erfolg eines Projekts. Ähnlich wie bei der Auswahl robuster Baumaterialien oder der perfekten Planung von Bauabläufen, erfordert auch die Entscheidung für ein Hebewerkzeug eine sorgfältige Betrachtung von Auswahlkriterien und Bewertungsmaßstäben. Ein Hebezug, als zentrales Element zur Bewältigung schwerer Lasten, muss präzise auf die spezifischen Anforderungen des Einsatzortes und der zu hebenden Objekte abgestimmt sein. Dieser Leitfaden unterstützt Sie dabei, die relevanten Kriterien zu identifizieren und objektive Bewertungsmaßstäbe zu entwickeln, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen, die Ihren betrieblichen Bedürfnissen optimal gerecht wird.

Die wichtigsten Auswahlkriterien

Die Auswahl eines Hebezugs für den professionellen Einsatz ist ein komplexer Prozess, der weit über die reine Betrachtung der maximalen Tragfähigkeit hinausgeht. Es gilt, ein Gerät zu finden, das nicht nur die physikalischen Anforderungen erfüllt, sondern auch nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden kann und höchste Sicherheitsstandards gewährleistet. Die Benutzerfreundlichkeit spielt eine ebenso große Rolle wie die Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit des Geräts. Berücksichtigt werden müssen auch die spezifischen Umgebungsbedingungen, wie beispielsweise die Platzverhältnisse, die Häufigkeit der Nutzung und mögliche Exposition gegenüber Witterungseinflüssen oder aggressiven Medien. Eine gründliche Analyse dieser Faktoren bildet die Grundlage für eine fundierte Entscheidung und verhindert teure Fehlkäufe.

Die Tragfähigkeit ist zweifellos eines der primären Kriterien bei der Auswahl eines Hebezugs. Sie gibt das maximale Gewicht an, das das Gerät sicher heben kann. Dies muss sorgfältig mit dem maximalen Gewicht der zu transportierenden Lasten abgeglichen werden, wobei immer ein ausreichender Sicherheitsspielraum eingeplant werden sollte. Neben der reinen Tragfähigkeit ist die Art der Lastbewegung von Bedeutung. Bevorzugen Sie eine präzise, langsame Bewegung für empfindliche Güter oder eine schnelle, dynamische Bewegung für schwere, unempfindliche Materialien? Die Antwort auf diese Frage beeinflusst die Wahl zwischen verschiedenen Hebezugtypen wie Kettenzügen, Seilzügen oder hydraulischen Hebevorrichtungen.

Die Art des Antriebs – manuell, elektrisch oder pneumatisch – stellt ein weiteres wichtiges Kriterium dar. Manuelle Hebezüge sind oft kostengünstiger und erfordern keine externe Energiequelle, sind jedoch bei häufiger Nutzung und schweren Lasten arbeitsintensiver. Elektrische Hebezüge bieten höchsten Komfort und Effizienz, erfordern jedoch eine Stromversorgung und sind in der Anschaffung teurer. Pneumatische Hebezüge eignen sich besonders für Umgebungen, in denen Explosionsgefahr besteht oder Druckluft als Energiequelle vorhanden ist. Die Entscheidung hierfür hängt stark von den örtlichen Gegebenheiten und dem geplanten Einsatzzweck ab.

Kriterien-Matrix (Tabelle)

Um die Auswahl eines Hebezugs systematisch anzugehen, ist eine klare Strukturierung der Bewertungsmaßstäbe unerlässlich. Die folgende Tabelle dient als Grundlage, um verschiedene Hebezugmodelle anhand objektiver Kriterien zu vergleichen. Jedes Kriterium wird dabei mit einer Beschreibung, einer Gewichtung und einer Prüfmethode versehen, um eine transparente und nachvollziehbare Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Diese Matrix hilft dabei, die Stärken und Schwächen einzelner Geräte im direkten Vergleich zu erkennen und die für Ihre spezifischen Anforderungen am besten geeignete Lösung zu identifizieren.

Hebezug-Auswahlkriterien im Überblick
Kriterium Beschreibung Gewichtung (1-5) Prüfmethode / Hinweise
Maximale Tragfähigkeit: Angegebenes Höchstgewicht Das Gerät muss mindestens das Gewicht der schwersten zu hebenden Last sicher tragen können, idealerweise mit einem Sicherheitsfaktor von 25%. 5 Herstellerangaben prüfen, ggf. Prüfzertifikate einsehen.
Hubhöhe: Maximale Hubdistanz Die benötigte Distanz vom tiefsten zum höchsten Punkt muss abgedeckt sein, unter Berücksichtigung von eventuell benötigtem Freiraum unter der Last. 4 Messung der räumlichen Gegebenheiten, Herstellerangaben vergleichen.
Bauart / Typ: Kettenzug, Seilzug, etc. Entscheidung basierend auf Präzision, Geschwindigkeit, Langlebigkeit und Einsatzumgebung (z.B. staubig, feucht). 4 Analyse der Lastbeschaffenheit und der Umgebungsbedingungen. Fachberatung einholen.
Antriebsart: Manuell, elektrisch, pneumatisch Auswahl abhängig von Verfügbarkeit von Energiequellen, Intensität der Nutzung und Sicherheitsanforderungen (z.B. Ex-Schutz). 4 Prüfung der vorhandenen Infrastruktur, Betriebsmittel und Sicherheitsvorschriften.
Betriebssicherheit: Schutzvorrichtungen, Not-Aus Vorhandensein von Sicherheitsmerkmalen wie Überlastschutz, Endabschaltungen, Not-Aus-Schalter. Aktuelle Normwerte beim Fachbetrieb prüfen. 5 Technische Dokumentation prüfen, sichtbare Inspektion der Schutzeinrichtungen.
Benutzerfreundlichkeit: Ergonomie, Steuerung Einfache und intuitive Bedienung minimiert Fehler und ermüdet den Bediener weniger. 3 Probelauf (wenn möglich), Bedienungsanleitung prüfen, Feedback von Anwendern einholen.
Wartungsaufwand / Service: Zugänglichkeit, Ersatzteilverfügbarkeit Regelmäßige Wartung ist für die Langlebigkeit und Sicherheit essenziell. Zugänglichkeit von Wartungspunkten und Verfügbarkeit von Ersatzteilen sind kritisch. 3 Herstellerangaben zur Wartung, Anfrage nach Ersatzteilverfügbarkeit und Serviceintervallen.
Umweltbedingungen: Staub-, Feuchtigkeits-, Temperaturbeständigkeit Einsatzspezifische Anforderungen wie Schutz vor Korrosion oder extremen Temperaturen müssen erfüllt sein. 3 Herstellerangaben zur IP-Schutzklasse und Temperaturbereich prüfen.

Muss-Kriterien vs. Kann-Kriterien

Bei der Bewertung von Hebezügen ist es sinnvoll, die Kriterien in zwei Kategorien zu unterteilen: Muss-Kriterien und Kann-Kriterien. Muss-Kriterien sind zwingende Anforderungen, die ein Hebezug ohne Kompromisse erfüllen muss, um überhaupt in die engere Wahl zu kommen. Dies beinhaltet in erster Linie die ausreichende Tragfähigkeit und die Einhaltung grundlegender Sicherheitsnormen. Fehlt auch nur eines dieser Kriterien, ist das Gerät für den beabsichtigten Einsatzzweck ungeeignet und muss aussortiert werden, unabhängig von seinen sonstigen Vorteilen.

Kann-Kriterien hingegen stellen wünschenswerte Eigenschaften dar, die die Leistungsfähigkeit und den Komfort des Hebezugs verbessern, aber nicht unbedingt zwingend erforderlich sind. Hierzu zählen beispielsweise zusätzliche ergonomische Features, eine besonders hohe Hubgeschwindigkeit oder erweiterte Steuerungsmöglichkeiten. Diese Kriterien sind wichtig, um das bestmögliche Gerät auszuwählen und einen Mehrwert zu erzielen, sind aber flexibler und können bei Bedarf zugunsten anderer, wichtigerer Eigenschaften kompromissfähig sein. Eine klare Unterscheidung hilft dabei, den Fokus auf das Wesentliche zu legen und Überlegungen zu vermeiden, die vom primären Ziel ablenken.

Häufig übersehene Kriterien

Neben den offensichtlichen Leistungsmerkmalen wie Tragfähigkeit und Hubhöhe gibt es eine Reihe von Kriterien, die bei der Auswahl eines Hebezugs häufig übersehen werden, aber für den langfristigen Erfolg und die Sicherheit von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehört beispielsweise die Geräuschentwicklung, die in lärmsensiblen Arbeitsumgebungen eine erhebliche Rolle spielen kann. Ebenso wichtig ist die Energieeffizienz, insbesondere bei elektrisch betriebenen Geräten, da diese direkt die Betriebskosten beeinflusst. Die Art der Stromversorgung und die Anforderungen an die elektrische Installation sind ebenfalls Aspekte, die oft erst spät bedacht werden.

Auch die Kompatibilität mit vorhandener Infrastruktur wie Kranbahnen oder Montagemöglichkeiten ist ein häufig unterschätzter Punkt. Ein Hebezug, der physisch nicht in die vorgesehene Struktur passt oder zusätzliche, kostspielige Umbauten erfordert, kann die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts beeinträchtigen. Die Verfügbarkeit von Schulungen für das Bedienpersonal und die Qualität der technischen Dokumentation sollten ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Eine gute Dokumentation erleichtert die Wartung und Fehlersuche, während eine fundierte Schulung die sichere Handhabung gewährleistet und das Risiko von Bedienfehlern minimiert.

Kriterien gewichten: Was ist wirklich wichtig?

Die Gewichtung der einzelnen Kriterien ist entscheidend für eine objektive Bewertung und die Auswahl des am besten geeigneten Hebezugs. Nicht alle Kriterien haben für jeden Einsatzzweck die gleiche Bedeutung. Während die Tragfähigkeit und die grundlegende Sicherheit in den meisten Fällen die höchsten Priorität genießen, können andere Faktoren je nach Branche und Anwendung variieren. Beispielsweise ist für einen Baustellenkran die Robustheit und Wetterbeständigkeit von größerer Bedeutung als für einen Hebezug in einer staubfreien Produktionshalle.

Die Gewichtung sollte idealerweise durch eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe erfolgen, die Vertreter aus Technik, Einkauf und Produktion umfasst. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Perspektiven berücksichtigt werden. Eine Skala von 1 (geringe Wichtigkeit) bis 5 (höchste Wichtigkeit) kann hierbei helfen, die Prioritäten zu verdeutlichen. Beispielsweise würde ein Hebezug, der für die häufige Handhabung sehr schwerer Lasten konzipiert ist, ein sehr hohes Gewicht für das Kriterium "Tragfähigkeit" erhalten. Ein Hebezug für den gelegentlichen Einsatz leichterer Lasten könnte stattdessen mehr Gewicht auf "Benutzerfreundlichkeit" oder "Kosten" legen.

Handlungsempfehlungen

Um eine fundierte und nachhaltige Entscheidung beim Kauf eines Hebezugs zu treffen, empfehlen wir einen strukturierten Vorgehensweise. Beginnen Sie mit einer detaillierten Bedarfsanalyse, bei der Sie alle zu hebenden Lasten, die erforderlichen Hubhöhen und die Umgebungsbedingungen präzise erfassen. Erstellen Sie eine Liste mit allen Muss-Kriterien, die absolut erfüllt sein müssen. Beziehen Sie potenzielle Anwender in den Bewertungsprozess mit ein, um praktische Aspekte und Benutzerfreundlichkeit zu beurteilen.

Nutzen Sie die erstellte Kriterien-Matrix, um verschiedene Modelle systematisch zu vergleichen. Holen Sie Angebote von mehreren Herstellern oder Händlern ein und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die inkludierten Leistungen wie Garantie, Wartungsverträge und Schulungsangebote. Achten Sie auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und den Service des Herstellers im Falle von technischen Problemen. Eine frühzeitige Klärung dieser Punkte kann spätere unerwartete Kosten und Ausfallzeiten vermeiden. Berücksichtigen Sie auch die langfristigen Betriebskosten, die über den Anschaffungspreis hinausgehen, wie Energieverbrauch und Wartungsaufwand.

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