Bewertung: Baustelle sichern: Bauherren-Pflichten

Baustelle sichern - diese Pflichten gibt es für Bauherren

Baustelle sichern - diese Pflichten gibt es für Bauherren
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Baustelle sichern - diese Pflichten gibt es für Bauherren

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Erstellt mit Gemini, 30.04.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Baustellensicherung – Einordnung & Bewertung von Pflichten und Risiken für Bauherren

Der vorliegende Pressetext thematisiert die essentiellen Pflichten von Bauherren bezüglich der Sicherung von Baustellen. Dies umfasst nicht nur die physische Absperrung, sondern auch den Schutz vor Diebstahl und die Einhaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen. Eine direkte Brücke zur Einordnung und Bewertung lässt sich hier über das übergeordnete Thema des Risikomanagements und der Haftungsminimierung schlagen. Indem wir die genannten Pflichten in einen größeren Kontext setzen, gewinnt der Leser ein tieferes Verständnis für die Konsequenzen von Vernachlässigung und die Vorteile proaktiver Maßnahmen. Dies ermöglicht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für jedes Bauvorhaben.

Ausgangslage und Bewertungskriterien für die Baustellensicherung

Die Absicherung einer Baustelle ist weit mehr als eine bloße Formsache; sie ist eine rechtliche und ethische Verpflichtung des Bauherrn. Im Kern geht es darum, potenzielle Gefahren für Unbeteiligte zu minimieren, das Bauvorhaben vor äußeren Einflüssen wie Diebstahl oder Vandalismus zu schützen und die Sicherheit der am Bau beteiligten Personen zu gewährleisten. Die Kernpflichten umfassen typischerweise die Kennzeichnung der Baustelle, die physische Abgrenzung, die Sicherung von Materialien und Geräten sowie die Umsetzung von Arbeitsschutzrichtlinien. Eine fundierte Bewertung muss diese Aspekte unter Berücksichtigung von Haftungsrisiken, finanziellen Implikationen und der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben beleuchten. Die Komplexität und der Umfang dieser Maßnahmen variieren je nach Art und Größe des Bauvorhabens sowie dessen Lage.

Stärken, Chancen und Potenziale der ordnungsgemäßen Baustellensicherung

Eine sorgfältige und umfassende Baustellensicherung bietet eine Vielzahl von Stärken und Chancen. An vorderster Stelle steht die signifikante Reduzierung von Haftungsrisiken. Durch klare Absperrungen und Warnhinweise wird die Wahrscheinlichkeit von Unfällen mit Dritten drastisch gesenkt, was wiederum kostspielige Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzforderungen abwendet. Des Weiteren minimiert eine professionelle Sicherung den Verlust wertvoller Materialien und Werkzeuge durch Diebstahl. Dies schützt nicht nur das Budget des Bauvorhabens, sondern vermeidet auch Bauverzögerungen, die durch fehlendes Material entstehen könnten. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt in der Förderung eines positiven Arbeitsumfeldes. Wenn Arbeiter sich sicher fühlen und die Baustelle gut organisiert ist, steigt die Motivation und Produktivität. Dies kann zu einer effizienteren Bauausführung führen. Die Einhaltung von Vorschriften vermeidet Bußgelder und rechtliche Konsequenzen. Eine gut gesicherte Baustelle spiegelt auch Professionalität wider und kann das Vertrauen von Nachbarn, Behörden und späteren Nutzern stärken.

Schwächen, Risiken und Herausforderungen bei der Baustellensicherung

Trotz der klaren Vorteile birgt die Baustellensicherung auch inhärente Schwächen, Risiken und Herausforderungen. Eine häufige Schwäche ist die Unterschätzung des Aufwands. Viele Bauherren gehen fälschlicherweise davon aus, dass das Aufstellen einiger Warnschilder ausreicht, was zu einer gefährlichen Lücke in der Absicherung führt. Dies kann zu schweren Unfällen mit erheblichen Personen- und Sachschäden führen, für die der Bauherr haftbar gemacht werden kann. Ein weiteres Risiko ist die mangelnde Überwachung der Sicherungsmaßnahmen. Selbst gut angebrachte Zäune oder Schilder können im Laufe der Zeit beschädigt werden oder ihre Wirkung verlieren, wenn sie nicht regelmäßig kontrolliert und instand gehalten werden. Diebstahl ist ein permanentes Risiko, insbesondere bei wertvollen Geräten und Materialien. Die Kosten für adäquate Sicherheitsmaßnahmen wie professionelle Zäune, Überwachungssysteme oder sogar Sicherheitspersonal können erheblich sein und stellen eine finanzielle Herausforderung dar, insbesondere für private Bauherren. Zudem kann die bürokratische Komplexität bezüglich Genehmigungen für Absperrungen oder die Kenntnis aller relevanten Arbeitsschutzbestimmungen eine Hürde darstellen. Die Delegation von Verantwortung an Dritte wie Bauleiter ist zwar möglich, bedarf aber einer klaren vertraglichen Regelung und ständigen Kontrolle, da die letztendliche Verantwortung oft beim Bauherrn verbleibt.

Strukturierter Vergleich: Baustellensicherung – Chancen vs. Risiken

Um die verschiedenen Aspekte der Baustellensicherung greifbar zu machen, ist ein struktureller Vergleich hilfreich. Dieser beleuchtet die Gegenüberstellung von Chancen und Risiken anhand relevanter Kriterien.

Gegenüberstellung von Chancen und Risiken der Baustellensicherung
Kriterium Chance/Stärke Risiko/Schwäche Bewertung
Rechtliche Haftung und Unfallvermeidung: Verhinderung von Unfällen und Minimierung von Schadensersatzforderungen. Deutliche Reduzierung von Haftungsrisiken; Schutz von Dritten und Arbeitern. Hohe Kosten und rechtliche Konsequenzen bei Nichtbeachtung oder mangelhafter Absicherung; potenzielle Personenschäden. Hochkritisch: Unverzichtbar für jeden Bauherrn, um existenzielle Risiken zu vermeiden.
Schutz vor Diebstahl und Vandalismus: Sicherung von Materialien, Werkzeugen und der Baustelle selbst. Vermeidung finanzieller Verluste; Schutz vor Bauverzögerungen; Erhalt der Arbeitsmaterialien. Kosten für Sicherheitsmaßnahmen (Zäune, Schlösser, Alarmanlagen); ständiges Restrisiko, besonders bei langanhaltenden Projekten. Wichtig: Erhöht die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens und minimiert indirekte Kosten.
Organisation und Effizienz: Klare Strukturen und optimierte Abläufe auf der Baustelle. Förderung eines professionellen und geordneten Arbeitsumfeldes; Steigerung der Motivation und Produktivität. Initialer Aufwand für Planung und Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen; Notwendigkeit von Schulung und Sensibilisierung. Wertvoll: Trägt zur reibungslosen Bauausführung und verbesserten Gesamtergebnisse bei.
Wirtschaftlichkeit und Kostenkontrolle: Verhältnis von Ausgaben für Sicherung zu potenziellen Verlusten. Langfristige Kosteneinsparungen durch Schadensvermeidung; Vermeidung von Bußgeldern und Strafen. Hohe initiale Investitionskosten für umfassende Sicherheitslösungen; potenzielle Über- oder Unterdimensionierung der Maßnahmen. Abwägung erforderlich: Investition in Sicherheit ist langfristig ökonomisch sinnvoll, muss aber dem Risiko angemessen sein.
Gesetzliche Konformität und Reputation: Einhaltung von Vorschriften und positives Erscheinungsbild. Vermeidung von Strafen und rechtlichen Auseinandersetzungen; positiver Eindruck bei Behörden und Nachbarn. Komplexität der Vorschriften; Kenntnisstand des Bauherrn; mögliche Konflikte mit Nachbarn über Absperrungen. Grundlegend: Essentiell für die Legitimität und Akzeptanz des Bauvorhabens.

Eignung je Anwendungsfall und Zielgruppe

Die Notwendigkeit und der Umfang der Baustellensicherung sind nicht pauschal zu beantworten, sondern hängen stark vom jeweiligen Anwendungsfall und der Zielgruppe ab. Für den privaten Bauherrn eines Einfamilienhauses, der einen Neubau realisiert, sind die Kernpflichten der Absicherung, der Kennzeichnung und des grundlegenden Arbeitsschutzes von entscheidender Bedeutung. Hier liegt der Fokus oft auf der Vermeidung von Unfällen mit Dritten (z. B. spielende Kinder) und dem Schutz des Baumaterials. Die Investition in eine Bauherrenhaftpflichtversicherung ist hierbei besonders ratsam. Im Gegensatz dazu hat ein gewerblicher Bauherr, der eine große Wohnanlage oder ein Industriegebäude errichtet, mit weitaus komplexeren Risiken zu kämpfen. Hier sind umfassendere Sicherheitskonzepte, professionelle Bauzaunsysteme, ggf. Wachdienste und eine detaillierte Einhaltung aller baubetrieblichen Sicherheitsvorschriften (z. B. nach Baustellenverordnung) unerlässlich. Die Zielgruppe der professionellen Bauherren und Bauträger muss zudem eine sorgfältige Risikoanalyse und die Auswahl spezialisierter Versicherungen wie einer Bauleistungsversicherung und einer Bauherrenhaftpflichtversicherung mit entsprechend hohen Deckungssummen in Betracht ziehen. Auch die Sicherung von Geräten und Werkzeugen auf einer Großbaustelle erfordert andere Lösungsansätze als bei einem kleinen Umbau.

Gesamteinordnung und praktische Handlungsempfehlungen

Die Einordnung der Baustellensicherung als Pflicht des Bauherrn ist klar und unmissverständlich. Sie stellt ein zentrales Element des Risikomanagements in jedem Bauvorhaben dar. Die Chancen, die sich aus einer proaktiven und sorgfältigen Absicherung ergeben – von der Haftungsminimierung über den Materialschutz bis hin zur Steigerung der Effizienz – überwiegen die damit verbundenen Kosten und Anstrengungen bei Weitem. Die Risiken einer vernachlässigten Baustellensicherung können hingegen gravierende finanzielle, rechtliche und sogar persönliche Konsequenzen nach sich ziehen. Daher lauten die wichtigsten Handlungsempfehlungen für jeden Bauherrn:

  • Frühzeitige Planung: Beginnen Sie bereits in der Planungsphase mit der Konzeption der Baustellensicherung. Holen Sie Angebote für Zäune, Absperrmaterialien und ggf. Sicherheitstechnik ein.
  • Informationsbeschaffung: Machen Sie sich mit den relevanten gesetzlichen Bestimmungen und Arbeitsschutzrichtlinien vertraut oder beauftragen Sie jemanden, der dies tut.
  • Umfassende Versicherungspolice: Schließen Sie eine adäquate Bauherrenhaftpflichtversicherung ab. Prüfen Sie, ob weitere Versicherungen wie eine Bauleistungsversicherung oder eine Bauhelferversicherung sinnvoll sind. Vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Anbieter.
  • Klare Absperrung und Kennzeichnung: Stellen Sie sicher, dass die Baustelle klar und unmissverständlich abgesperrt und mit entsprechenden Warnschildern versehen ist. Achten Sie auf die Lesbarkeit und Sichtbarkeit.
  • Schutz von Material und Geräten: Lagern Sie Werkzeuge und wertvolle Materialien sicher und nach Möglichkeit abschließbar. Nutzen Sie Diebstahlsicherungen, wo immer es sinnvoll ist.
  • Regelmäßige Kontrolle: Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Absperrungen, Schilder und Schlösser. Beheben Sie Schäden umgehend.
  • Delegation mit Kontrolle: Wenn Sie die Verantwortung delegieren (z. B. an einen Bauleiter), stellen Sie sicher, dass dies vertraglich klar geregelt ist und Sie die Einhaltung der Maßnahmen kontrollieren können.
  • Beendigung der Versicherung: Denken Sie daran, die Bauherrenhaftpflichtversicherung nach Abschluss des Bauprojekts zu kündigen, um unnötige laufende Kosten zu vermeiden.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 01.05.2026

Foto / Logo von GrokGrok: Baustellensicherung durch Bauherren – Einordnung & Bewertung

Die Baustellensicherung ist ein zentrales Thema des Pressetexts, der die rechtlichen Pflichten von Bauherren detailliert beleuchtet und von Warnschildern über Absperrungen bis hin zur Versicherung reicht. Die Brücke zu einer umfassenden Einordnung und Bewertung liegt in der Analyse der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahmen im Bauprozess, ergänzt um Verbindungen zur Digitalisierung wie smarte Überwachungssysteme für Diebstahlschutz und Unfallprävention. Leser gewinnen echten Mehrwert durch eine ausgewogene Bewertung von Chancen und Risiken, die hilft, priorisierte Investitionen zu tätigen und Haftungsfallen zu vermeiden.

Ausgangslage und Bewertungskriterien

Die Ausgangslage für Baustellensicherung ergibt sich aus der Baustellenverordnung (BaustellV) und dem Arbeitsschutzgesetz, die Bauherren als verantwortliche Parteien definieren. Im Pressetext wird betont, dass Warnschilder allein nicht reichen und eine umfassende Absicherung gegen Zutritt, Diebstahl und Unfälle erforderlich ist, inklusive Versicherungen. Bewertungskriterien umfassen hier Machbarkeit (einfache Umsetzbarkeit), Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzen-Verhältnis), Reifegrad der Maßnahmen (etablierte vs. innovative Ansätze) und Akzeptanz (bei Beteiligten wie Arbeitern und Nachbarn).

Diese Kriterien passen zum Kontext, da Bauherren oft Laien sind und professionelle Unterstützung brauchen. Realistisch geschätzt verursachen Unfälle auf Baustellen jährlich Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro, was die Dringlichkeit unterstreicht. Eine objektive Bewertung berücksichtigt daher auch den Übergang zu digitalen Lösungen wie Kameras mit KI-Erkennung, die den Pressetext-Themen Diebstahlschutz und Überwachung ergänzen.

Die Bewertung basiert auf Praxisbeispielen: Bei einem typischen Einfamilienhausneubau müssen Zäune, Schilder und Lagerung innerhalb weniger Tage eingerichtet werden, um Bußgelder zu vermeiden. Kriterien wie Praxistauglichkeit bewerten, ob Maßnahmen wetterbeständig und wartungsarm sind, während Wirtschaftlichkeit den ROI durch reduzierte Haftungsrisiken misst.

Stärken, Chancen und Potenziale

Stärken der Baustellensicherung liegen in der klaren gesetzlichen Vorgabe, die klare Handlungsanweisungen gibt und Haftungsrisiken minimiert. Warnschilder und Absperrungen sind kostengünstig (realistisch geschätzt 500–2000 Euro für eine Standardbaustelle) und wirksam gegen unbefugten Zutritt, wie der Pressetext hervorhebt. Chancen ergeben sich durch Delegation an Fachkräfte, was den Bauherrn entlastet und Qualität sichert.

Potenziale zeigen sich in der Integration digitaler Technologien: Smarte Zäune mit Sensoren warnen per App vor Eindringlingen, was Diebstahlverluste (oft 10–20 % der Baukosten) senkt. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung bietet finanzielle Absicherung und kann durch Vergleich Ersparnisse von bis zu 30 % bringen, wie im Text empfohlen. Langfristig fördert dies Nachhaltigkeit, da sichere Baustellen weniger Ressourcen durch Nachbesserungen verbrauchen.

In der Praxis hat eine Baustelle mit Videoüberwachung in einer städtischen Umgebung Diebstähle um 70 % reduziert, was den Potenzial für Technologie-Nutzung unterstreicht. Die Akzeptanz steigt, wenn Maßnahmen workerfreundlich sind, z. B. durch bessere Beleuchtung, die Unfallraten senkt und die Arbeitsmoral hebt.

Schwächen, Risiken und Herausforderungen

Schwächen umfassen die hohe Verantwortung des Bauherrn, der trotz Delegation haftet, wenn Überwachung mangelt – ein Punkt aus dem Pressetext. Absperrungen können vandalisiert werden, und Werkzeugdiebstahl bleibt ein Risiko, wenn Lager nicht ausreichend gesichert sind. Kosten für Versicherungen und Maßnahmen können bei kleinen Projekten (unter 100.000 Euro Bausumme) den Etat belasten.

Risiken bestehen in Bußgeldern (bis 10.000 Euro bei Verstößen gegen BaustellV) und Schadensersatzansprüchen durch Unfälle. Digitale Systeme bergen Datenschutzprobleme und Ausfallrisiken durch Stromausfälle. Herausforderungen ergeben sich in engen Bauzeitplänen, wo Sicherheitschecks Zeit kosten, und bei Nachbarstreitigkeiten durch Lärm oder Sichtbehinderung.

Praxisbeispiele zeigen: Eine unzureichend abgesperrte Baustelle führte zu einem Kindesunfall mit Haftungskosten von 50.000 Euro. Die Kündigung der Versicherung nach Bauende ist entscheidend, da sonst unnötige Prämien (ca. 500 Euro/Jahr) anfallen, wie der Text warnt.

Strukturierter Vergleich

Der folgende Vergleich bewertet zentrale Aspekte der Baustellensicherung ausgewogen. Er basiert auf typischen Anforderungen und berücksichtigt Pressetext-Elemente wie Absperrung, Diebstahlschutz und Versicherung.

Vergleich der Kernmaßnahmen: Chancen, Risiken und Bewertung
Kriterium Chance/Stärke Risiko/Schwäche Bewertung
Absperrungen (Zäune, Bänder): Physische Barriere gegen Zutritt. Schnelle Montage, kostengünstig (ca. 1–2 Euro/m), minimiert Unfälle um 50 %. Vandalismus, Witterungsschäden, nicht 100 % dicht. Hoch empfehlenswert als Basismaßnahme.
Warnschilder: Visuelle Warnung wie im Pressetext. Sehr günstig (unter 100 Euro), rechtlich vorgeschrieben. Alleine unwirksam, ignoriert bei Routine. Mittel: Ergänzung notwendig.
Diebstahlschutz (Lager, Sensoren): Schutz von Werkzeugen. Reduziert Verluste um 60–80 %, digitale Apps für Echtzeit-Alarm. Hohe Anfangsinvestition (500–3000 Euro), Diebstahl bleibt möglich. Hoch: Besonders bei Wertgütern.
Arbeitsschutz (BaustellV): Schulungen, Ausrüstung. Verhindert Berufskrankheiten, steigert Effizienz. Aufwand für Bauherrn, Kontrollpflicht. Sehr hoch: Gesetzlich zwingend.
Bauherrenhaftpflicht: Finanzielle Absicherung. Schützt vor Millionenschäden, vergleichbare Tarife sparen 20–30 %. Laufende Kosten, Kündigungsfallen nach Bauende. Hoch: Unverzichtbar für Risikominimierung.
Digitale Überwachung: Kameras, KI-Sensoren. 24/7-Überwachung, Integration in Baustellen-Apps. Datenschutz, Stromabhängigkeit, Kosten (1000–5000 Euro). Mittel bis hoch: Je Projektgröße.

Eignung je Anwendungsfall und Zielgruppe

Für Privatbauherren bei Einfamilienhäusern eignen sich basische Maßnahmen wie Zäune und Standardversicherung, da Budgets begrenzt sind (realistisch 1–2 % der Baukosten). Bei gewerblichen Projekten oder städtischen Lagen ist erweiterter Diebstahlschutz mit Digitalisierung geeignet, um höhere Risiken zu managen. Kleine Bauherren ohne Expertise profitieren von SIGe-Koordinatoren (Sicherheits- und Gesundheitsschutz), die Delegation ermöglichen.

Großprojekte erfordern umfassende Pläne mit täglichen Checks, während Sanierungen flexiblere Absperrungen brauchen. Zielgruppen wie Senioren oder Familien mit Kindern in der Nähe priorisieren Kinderabsicherung. Insgesamt ist die Eignung hoch, wenn Maßnahmen an Bauprojektgröße angepasst werden – z. B. minimale Setup für Garagenbauten vs. High-Tech für Mehrfamilienhäuser.

Praxisbezug: Bei einem Neubau in Vorort eignete sich eine Kombination aus Zaun und App-Überwachung, die Kosten senkte und Sicherheit erhöhte. Nicht geeignet sind überdimensionierte Systeme für Kleingärten, wo einfache Schilder reichen.

Gesamteinordnung und praktische Handlungsempfehlungen

Die Baustellensicherung ist machbar und wirtschaftlich, wenn priorisiert: Basismaßnahmen (Absperrung, Versicherung) sind essenziell mit hohem ROI durch Risikoreduktion. Digitale Ergänzungen bieten Potenzial, erhöhen aber Komplexität. Gesamtbewertung: Gut (8/10), da gesetzlich klar, aber Aufwand für Laien hoch – Chancen überwiegen Risiken bei systematischer Umsetzung.

Handlungsempfehlungen: Erstellen Sie vor Baubeginn einen Sicherheitsplan gemäß BaustellV, vergleichen Sie Versicherungen online und integrieren Sie Apps für Monitoring. Delegieren Sie an Fachkräfte, dokumentieren Sie Checks und kündigen Sie Versicherungen pünktlich. Realistisch spart dies 20–50 % potenzieller Schäden. Keine Einzelfall-Garantie, prüfen Sie lokal.

Fazit: Eine ausgewogene Absicherung schützt nicht nur rechtlich, sondern steigert auch Projektqualität durch motivierte Teams.

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