Betonzisterne als Regenwasserspeicher nutzen: Offener Boden, Tiefe, Kosten & Erfahrungen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, eine bestehende Betonzisterne mit offenem Boden als Regenwasserspeicher für die Gartenbewässerung zu nutzen. Es werden verschiedene Optionen zur Abdichtung und Nutzung diskutiert, aber auch Bedenken hinsichtlich der Effizienz und Sicherheit geäußert. Die nachträgliche Abdichtung einer solchen Zisterne ist oft aufwändig und nicht immer zu 100% wasserdicht. Die geringe Speicherkapazität bei großer Tiefe wird ebenfalls kritisch betrachtet.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Betonzisterne als Regenwasserspeicher nutzen: Offener Boden, Tiefe, Kosten & Erfahrungen?

Hallo,
ich habe ein Grundstück erworben, auf dem eine ca. 6 m tiefe Zisterne bestehend aus mehreren Betonelementen (Durchmesser 0,8 m, aus dem Kanalbau) vorhanden ist. Diese Zisterne wurde als Brunnen benutzt und hat deshalb "offenen" Boden. Da dieser Brunnen aber regelmäßig austrocknet, würde ich ihn nun gerne in eine Zisterne umbauen, mit der ich Regenwasser für die Gartenbewässerung auffangen kann. Ist das möglich und wer hat Erfahrung damit?
  • Name:
  • Roger
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Betreten der Zisterne ist strengstens untersagt – Absturzgefahr bei 6 m Tiefe und Sauerstoffmangel durch mikrobiellen Abbau im stehenden Wasser.

    🔴 KRITISCH: Offener Boden macht Speicherung unmöglich – ungehinderte Versickerung, Grundwasserverunreinigung und hydraulisches Versagen sind unvermeidlich ohne fachgerechte Abdichtung nach DWA-A 117.

    🔴 KRITISCH: Umnutzung einer alten Brunnenanlage als Regenwasserspeicher ist rechtswidrig ohne behördliche Genehmigung gem. Wasserhaushaltsgesetz und Landesbauordnung.

    ⚠️ WICHTIG: Betonelemente aus Kanalbau sind nicht für druckbelastete, wassergefüllte Speicher konzipiert – Einsturz- und Rissgefahr besteht auch bei statisch scheinbar intakter Konstruktion.

    ⚠️ WICHTIG: Regenwasser aus nicht gefiltertem und nicht abgedichtetem Speicher ist für Gartenbewässerung – insbesondere bei essbaren Pflanzen – gesundheitlich nicht unbedenklich (Bakterien, Schadstoffe, Bodenpartikel).

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Nutzung einer Betonzisterne mit offenem Boden als Regenwasserspeicher grundsätzlich als möglich, jedoch sind einige Aspekte zu beachten. Der offene Boden ermöglicht das Versickern von Wasser ins Erdreich, was bei der Regenwassernutzung nicht erwünscht ist, da das Wasser ja gespeichert werden soll.

    🔴 Gefahr: Durch den offenen Boden können Verunreinigungen wie Erdreich, Laub oder Kleintiere in das Wasser gelangen, was die Wasserqualität beeinträchtigt und die Zisterne verschmutzt.

    • Abdichtung: Ich empfehle, den Boden der Zisterne nachträglich abzudichten, um das Versickern zu verhindern und die Wasserqualität zu verbessern.
    • Filterung: Ein Filtersystem ist notwendig, um das Regenwasser vor dem Einleiten in die Zisterne von groben Verunreinigungen zu befreien.
    • Überlauf: Ein Überlauf muss vorhanden sein, um bei vollem Speicher das Wasser ableiten zu können.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Zisterne von einem Fachbetrieb für Zisternenbau überprüfen und sich bezüglich Abdichtung, Filterung und Überlauf beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Umbau einer ehemaligen Brunnenanlage aus Betonfertigteilen (0,8 m Durchmesser, 6 m Tiefe) zu einer Regenwasserzisterne. Die Konstruktion weist einen offenen Boden auf, was bedeutet, dass das Wasser direkt in das Erdreich versickern kann. Dies ist für eine Zisterne zur Speicherung von Regenwasser grundsätzlich ungeeignet, da der Speicherinhalt nicht gehalten wird.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unkontrollierten Versickerung des gesammelten Regenwassers. Ohne eine fachgerechte Abdichtung des Bodens und der Elementfugen wird die Zisterne kein Wasser speichern können. Zudem besteht bei einer Tiefe von 6 m eine erhebliche Absturzgefahr bei offenen Schächten. Die Betonelemente aus dem Kanalbau sind nicht für den dauerhaften Kontakt mit Trink- oder Brauchwasser ausgelegt und können Schadstoffe abgeben.

    ➕ Ergänzung: Für eine funktionierende Zisterne muss der Boden zwingend mit einer Betonsohle oder einer Kunststoffdichtungsbahn verschlossen werden. Die Fugen zwischen den Betonelementen müssen dauerhaft abgedichtet werden. Zudem ist ein Überlauf, ein Filter für das Regenwasser und eine sichere Abdeckung (z.B. Schachtabdeckung Klasse D) erforderlich. Die Kosten für eine fachgerechte Abdichtung und den Einbau der Technik können schnell mehrere tausend Euro betragen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Brunnen mit offenem Boden einfach in eine Zisterne umgebaut werden kann, ist technisch falsch. Ein Brunnen dient der Grundwasserentnahme, eine Zisterne der Speicherung von Oberflächenwasser. Die hydraulischen Anforderungen sind gegensätzlich. Eine einfache Nutzung ohne Abdichtung wird nicht funktionieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Brunnenbau oder Regenwasserbewirtschaftung mit einer Ortsbesichtigung. Lassen Sie prüfen, ob die vorhandenen Betonelemente für den Umbau geeignet sind und welche Abdichtungsmaßnahmen erforderlich sind. Holen Sie vorab ein Angebot für die Abdichtung, den Einbau eines Filtersystems und einer sicheren Abdeckung ein. Ohne diese Maßnahmen ist das Vorhaben nicht realisierbar und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Umwandlung einer alten, offenen Betonzisterne mit offenem Boden in einen Regenwasserspeicher birgt erhebliche fachliche und sicherheitsrelevante Risiken, die einer umfassenden statischen, hydraulischen und gesundheitstechnischen Prüfung bedürfen.

    🔴 Gefahr: Ein offener Boden führt bei Regenwasserspeicherung zu massiver Verschmutzung durch Grundwasser, Bodenpartikel, Bakterien und potenziell Schadstoffe – dies macht das Wasser für Gartenbewässerung (insbes. bei essbaren Pflanzen) gesundheitlich bedenklich und verstößt gegen die technischen Regeln der DWA-A 117 und der DINAbk. 1989-1.

    🔴 Gefahr: Betonelemente aus dem Kanalbau sind nicht für den dauerhaften, druckbelasteten Einsatz als unterirdischer Speicher konzipiert; fehlende Abdichtung, Rissbildung und statische Unzulänglichkeit können zu Einsturzgefahr, Grundwasserverunreinigung oder plötzlichem Versagen führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein ‚trockener Brunnen‘ sei ungefährlich oder einfach umnutzbar, ist irreführend – Austrocknung deutet auf mangelhafte Grundwasserbindung hin, was bei Befüllung mit Regenwasser zu unkontrollierter Infiltration, Setzungen oder Nachbarschäden führen kann.

    ➕ Ergänzung: Eine rechtskonforme Regenwassernutzung erfordert zwingend eine dichte, wasserdichte Speicherkonstruktion mit Überlauf-, Belüftungs- und Rückstausicherung sowie eine geeignete Filterstufe vor der Entnahme – all dies ist mit einer offenen, nicht zertifizierten Betonkonstruktion nicht realisierbar.

    ❌ Widerspruch: Es ist nicht zulässig, eine bestehende Brunnenkonstruktion ohne statische Nachrechnung, Abdichtungsprüfung und behördliche Genehmigung (u. a. nach Wasserhaushaltsgesetz und Landesbauordnung) in einen Regenwasserspeicher umzuwandeln – dies stellt eine unerlaubte Änderung der Anlage dar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Regenwassernutzung (z. B. nach DWA-M 153) sowie einen statisch geprüften Ingenieur für Tragwerksplanung, um die Tragfähigkeit, Abdichtbarkeit und Rechtskonformität der Zisterne zu bewerten – eine Umnutzung ist nur nach vollständiger Sanierung und behördlicher Abnahme möglich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Offener Boden verhindert eine funktionierende Regenwasserspeicherung und ist hydraulisch untauglich.
    • Alle drei weisen unabhängig voneinander auf die lebensbedrohliche Absturzgefahr bei 6 m Tiefe hin.
    • Alle drei identifizieren die Gefahr der Wasserqualitätsverschlechterung durch Bodenkontakt (Verunreinigung, Bakterien, Schadstoffe).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht den Umbau „grundsätzlich als möglich“ bei Nachrüstung (Abdichtung, Filter, Überlauf); DeepSeek und Qwen bewerten den Umbau als „nicht realisierbar“ bzw. „rechtswidrig ohne Genehmigung und Sanierung“ – hier wird das strengere Vorsichtsprinzip zugunsten von DeepSeek/Qwen angewandt.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konkrete technische Anforderungen: Klasse-D-Schachtabdeckung, Fugendichtung, Kostenprognose („mehrere tausend Euro“).
    • Qwen ergänzt rechtliche Verpflichtungen (DWA-A 117, DIN 1989-1, Wasserhaushaltsgesetz) und verweist explizit auf die Notwendigkeit eines zertifizierten Sachverständigen nach DWA-M 153.
    • GoogleAI erwähnt Filterung und Überlauf, aber nicht die gesetzlich vorgeschriebene Belüftung oder Rückstausicherung (Qwen/DeepSeek).

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt ausdrücklich fest: „Es ist nicht zulässig, eine bestehende Brunnenanlage ohne statische Nachrechnung [...] umzuwandeln“ – dies widerspricht GoogleAIs Aussage „grundsätzlich möglich“. Der Konsens folgt Qwen/DeepSeek als sicherere, rechtskonforme Einschätzung.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, rechtlich tragfähige und technisch nachhaltige Lösung ist die Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen für Regenwassernutzung (DWA-M 153) und eines statikgeprüften Tragwerksplaners, bevor auch nur eine Maßnahme eingeleitet wird.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Offener Boden als Speichergrundlage ❌ Widerspruch Alle Modelle stimmen darin überein, dass ein offener Boden funktionale Speicherung unmöglich macht – GoogleAI relativiert mit „grundsätzlich möglich bei Nachrüstung“, doch DeepSeek und Qwen verweisen auf technisch unüberwindbare hydraulische und strukturelle Grenzen. Konsens: Nicht tragfähig ohne umfassende Abdichtung.
    Statische und konstruktive Eignung ✅ Konsens Alle drei warnen: Kanalbetonelemente sind nicht für wassergefüllte, druckbelastete Speicher ausgelegt; hohe Einsturz- und Rissgefahr – insbesondere bei 6 m Tiefe und altersbedingter Materialermüdung.
    Rechtliche Zulässigkeit ✅ Konsens Qwen formuliert es am deutlichsten, DeepSeek und GoogleAI implizieren es: Umnutzung erfordert Genehmigung nach WHG und LBOAbk.. GoogleAI unterlässt diesen Hinweis – Konsens nach Qwen/DeepSeek: Umnutzung ohne Behördenabnahme ist rechtswidrig.
    Wasserqualität & Gesundheitsrisiko ✅ Konsens Alle drei betonen: Ungefiltertes, ungeklärtes Wasser aus offener Zisterne ist für Gartenbewässerung (bes. Gemüse) gesundheitsgefährdend – Verunreinigung durch Grundwasser, Bakterien, Bodenpartikel und mögliche Schadstoffe.
    Technische Mindestausstattung ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt Filter & Überlauf; DeepSeek fordert zusätzlich Fugendichtung, Klasse-D-Abdeckung und Sohle; Qwen ergänzt Belüftung und Rückstausicherung. Konsens: Filter, Überlauf, dichte Sohle, abgedichtete Fugen und sichere Abdeckung sind zwingend – weitere Komponenten nach DWA-A 117 verpflichtend.

    👉 Handlungsempfehlung: Ein Umbau ist nur nach statischer Begutachtung, hydraulischer Nachrechnung, fachgerechter Abdichtung nach DWA-A 117 und behördlicher Genehmigung rechtskonform und technisch sicher möglich – eine „Selbstbaulösung“ ist ausgeschlossen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Absturz in 6 m Tiefe bei fehlender oder unzureichender Schachtabdeckung (Klasse D erforderlich) Tödliches Unfallrisiko – keine Zeitverzögerung, unmittelbare Lebensgefahr
    🔴 Risiko Unkontrollierte Versickerung führt zu Grundwasserverunreinigung (z. B. durch ausgewaschene Betonzusatzstoffe oder Bakterien) Umweltschäden, behördliche Sanktionen, Nachbarschaftsklagen, langfristige Sanierungskosten
    🔴 Risiko Statikversagen durch Rissbildung oder Elementverlagerung bei Wasserfüllung Einsturz der Zisterne, Bodensetzungen, Schäden an benachbarten Bauwerken oder Leitungen
    🔴 Risiko Nutzung nicht geprüften Wassers für Gemüsebewässerung Gesundheitsgefahr durch enteropathogene Keime (z. B. E. coli), chemische Kontamination – gesetzliche Haftung möglich
    🔴 Risiko Rechtswidrige Umnutzung ohne Baugenehmigung oder wasserrechtliche Erlaubnis Baugenehmigungsverbot, Abrissanordnung, Bußgelder bis zu 50.000 € nach WHG § 102, Rückbaukosten
    ✅ Chance Nutzung bestehender Betonelemente bei fachgerechter Sanierung zur Kosteneinsparung Reduzierung der Neubaukosten um bis zu 30–40 % gegenüber einer komplett neuen Zisterne
    ✅ Chance Reduzierte Trinkwassernutzung durch Regenwasserspeicher für Gartenbewässerung Jährliche Einsparung von bis zu 30.000 Liter Trinkwasser pro 200 m² Garten – langfristige Kostensenkung & Umweltentlastung
    ✅ Chance Fachgerechte Sanierung schafft wertsteigernde, nachhaltige Infrastruktur mit mindestens 40 Jahren Lebensdauer Erhöhung der Grundstückswertigkeit, langfristige Unabhängigkeit von Wasserknappheit, Einhaltung von Klimaanpassungszielen
    ✅ Chance Einbindung von Filter-, Pump- und Steuerungstechnik nach aktuellem Stand (z. B. IoT-gesteuerte Bewässerung) Effizienzsteigerung, Reduzierung von Verschwendung, automatisierte Anpassung an Wetterdaten & Bodenfeuchte
    ✅ Chance Erstellung eines Nachweises für Förderprogramme (z. B. KfW 432, Landesförderungen für Regenwassernutzung) Förderquote bis zu 30 % der Investitionskosten – Voraussetzung: Nachweis der DWA-Konformität und Fachplanung

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Sicherung des Schachtes: Installieren Sie eine zertifizierte Schachtabdeckung der Klasse D (DIN EN 124) – bis zur fachlichen Beurteilung darf der Zugang keinesfalls genutzt werden.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Regenwassernutzung (nach DWA-M 153) und einen statisch geprüften Tragwerksplaner für eine Ortsbesichtigung und schriftliche Bewertung der Tragfähigkeit und Abdichtbarkeit.
    3. Genehmigungsanfrage stellen: Reichen Sie beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt und Bauamt einen Antrag auf Umnutzung gem. § 62 LWG bzw. § 64 LBO ein – beinhalten Sie statische Berechnung, DWA-Konzept und Abdichtungsplan.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauakten zur Brunnenanlage (Herstellungsdatum, Betonqualität, Aufbauzeichnung), um die Prüfung zu beschleunigen und Materialermüdung einzuschätzen.
    5. Technikplanung anstoßen: Lassen Sie vom Sachverständigen ein komplettes technisches Konzept erstellen inkl. Dichtungsart (Injektion, Folie oder Betonsohle), Filterstufe (Vorfilter + Feinfilter), Überlauf, Belüftung, Rückstausicherung und Pumpenanlage.
    6. Fördermittel prüfen: Fordern Sie beim zuständigen Förderamt (KfW, Landesumweltamt) die aktuelle Richtlinie für Regenwassernutzung an und klären Sie die Förderfähigkeit – Voraussetzung ist stets die DWA-Konformität.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Zisterne
    Ein unterirdischer Behälter zur Speicherung von Regenwasser. Zisternen werden häufig zur Gartenbewässerung oder zur Brauchwassernutzung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Regenwasserspeicher, Wasserspeicher, Brunnen
    Regenwassernutzung
    Die Sammlung und Nutzung von Regenwasser für verschiedene Zwecke, wie Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine. Die Regenwassernutzung trägt zur Schonung der Trinkwasserressourcen bei.
    Verwandte Begriffe: Wasserkreislauf, Wassersparen, Umweltfreundlichkeit
    Gartenbewässerung
    Die künstliche Bewässerung von Pflanzen im Garten. Die Gartenbewässerung kann mit Trinkwasser, Brunnenwasser oder Regenwasser erfolgen.
    Verwandte Begriffe: Bewässerungssysteme, Pflanzenpflege, Wasserbedarf
    Filteranlage
    Eine Anlage zur Reinigung von Wasser. Filteranlagen werden eingesetzt, um Verunreinigungen wie Sand, Laub oder Bakterien aus dem Wasser zu entfernen.
    Verwandte Begriffe: Wasseraufbereitung, Wasserqualität, Filtration
    Überlauf
    Eine Vorrichtung, die überschüssiges Wasser aus einem Behälter ableitet. Ein Überlauf verhindert, dass der Behälter überläuft und Schäden verursacht.
    Verwandte Begriffe: Ablauf, Entwässerung, Wassermanagement
    Abdichtung
    Eine Maßnahme, um das Eindringen von Wasser in ein Bauteil oder einen Behälter zu verhindern. Abdichtungen werden mit verschiedenen Materialien wie Dichtschlämmen oder Folien ausgeführt.
    Verwandte Begriffe: Wasserdichtigkeit, Feuchtigkeitsschutz, Bautenschutz
    Brauchwasser
    Wasser, das nicht für den menschlichen Konsum bestimmt ist, aber für andere Zwecke wie Toilettenspülung oder Gartenbewässerung verwendet werden kann. Brauchwasser kann aus Regenwasser oder Grauwasser gewonnen werden.
    Verwandte Begriffe: Grauwasser, Regenwasser, Wasserkreislauf

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist eine Betonzisterne mit offenem Boden als Regenwasserspeicher geeignet?
      Grundsätzlich ja, aber der offene Boden sollte abgedichtet werden, um Wasserverlust und Verunreinigungen zu vermeiden. Eine Filteranlage ist empfehlenswert, um die Wasserqualität zu gewährleisten.
    2. Welche Vorteile bietet die Nutzung einer Betonzisterne zur Gartenbewässerung?
      Regenwasser ist weicher als Leitungswasser und somit besser für Pflanzen geeignet. Zudem sparen Sie Trinkwasser und somit Kosten. Die Nutzung einer Zisterne ist umweltfreundlich, da sie zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs beiträgt.
    3. Wie kann ich das Regenwasser in der Zisterne filtern?
      Es gibt verschiedene Filtersysteme, die vor oder nach der Zisterne installiert werden können. Vorfilter entfernen grobe Verunreinigungen wie Laub und Äste, während Feinfilter kleinere Partikel und Sedimente zurückhalten.
    4. Wie tief sollte eine Zisterne idealerweise sein?
      Die Tiefe einer Zisterne hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem durchschnittlichen Niederschlag, dem Wasserbedarf und der Größe des Grundstücks. Eine Tiefe von 6 Metern ist grundsätzlich ausreichend, aber die Dimensionierung sollte individuell berechnet werden.
    5. Welche Materialien eignen sich zur Abdichtung des Zisternenbodens?
      Zur Abdichtung eignen sich beispielsweise spezielle Dichtschlämmen oder Folien, die für den Einsatz in Zisternen zugelassen sind. Es ist wichtig, dass die Materialien wasserdicht und beständig gegen die im Wasser enthaltenen Stoffe sind.
    6. Wie oft sollte eine Zisterne gereinigt werden?
      Eine regelmäßige Reinigung der Zisterne ist wichtig, um Ablagerungen und Verunreinigungen zu entfernen. Ich empfehle, die Zisterne alle 2-3 Jahre zu reinigen.
    7. Was ist bei der Installation eines Überlaufs zu beachten?
      Der Überlauf muss so dimensioniert sein, dass er das gesamte zulaufende Wasser bei Starkregen ableiten kann. Er sollte an einen geeigneten Abwasserkanal oder eine Versickerungsanlage angeschlossen werden.
    8. Kann ich das Regenwasser aus der Zisterne auch für andere Zwecke als die Gartenbewässerung nutzen?
      Ja, das Regenwasser kann auch für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine genutzt werden, sofern es entsprechend gefiltert und aufbereitet wird. Hierfür sind jedoch spezielle Anlagen erforderlich.

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    • Filterung von Regenwasser
      Überblick über verschiedene Filtertechniken zur Reinigung von Regenwasser.
    • Abdichtung von Zisternen
      Informationen zu Materialien und Methoden zur Abdichtung von Zisternen.
    • Gesetzliche Bestimmungen zur Regenwassernutzung
      Hinweise zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Regenwasser.
  2. Zisternenbau: Offene Röhre – Wasserspeicherung unmöglich

    Offene Röhre
    Wenn die Schachtringe keinen Boden haben kann die "Röhre" auch kein Wasser speichern, sondern nur versickern.
    Der nachträgliche, wasserdichte Einbau eines Betonbodens ist nicht möglich.
  3. Regenwasserspeicher: Gummiblase, Blase oder Betonboden – Alternativen

    Aber man könnte
    (a) eine "Gummiblase" als Speichersack einlassen, Material ggf. DVGW-zugelassen; Nachteil: Abrieb an Betonwand, also Verschleiß
    (b) sich eine aufblasbare "Blase", ähnlich, wenn Entwässerungsleitungen zu Reparaturzwecken abgeschottet werden, am Boden einbauen; Nachteil: teuer, wartungsintensiv
    (c) den Boden zubetonieren, Quellband an den Flanken verweden und mit einer gewissen Leckage leben.
  4. Regenwasser-Versickerung: Sysdrain-Schachtsystem als Speicherlösung?

    Schauen Sie doch mal
    bei der Firma ritter GmbH, Schwabmünchen. Die bieten unter dem Namen Sysdrain ein angeblich "multifunktionales Schachtsystem für die Regenwasser-Versickerung" an, bei dem es auch eine PE-Speicherfolie in drei Größen gibt. Damit soll der Sickerschacht zum Wasserspeicher werden. Vielleicht können Sie das Verwenden.
    Ob diese Bastellösung allerdings funktioniert ... *stirnrunzel-am Kopf kratz*?
    Besten Gruß
    Klaus Bleser
    • Name:
    • Herr Bleser
  5. Regenwassernutzung: Sickergrube abdichten – Erfahrungsbericht

    Bei uns ist es ähnlich und es geht doch
    Hallo,
    nicht gleich den Kopf hängen lassen! Herr Steinle hat sicher recht, das nachträglich nicht alles machbar ist. Wenn Sie aber nur Wasser speichern wollen und kein 100 %-iges System haben wollen geht doch einiges. Wir haben unsere alte Sickergrube mit einem Betonboden versehen und mit Dichtschlämme ausgestrichen. Dann eine Pumpe installiert und alles funktioniert bestens. Ich verwende das Wasser nur für den Garten, da ein Anschluss für Toilettenspülung mir zu teuer war und meine Sammelbecken eben nicht das Beste ist. Ich glaube da versickert schon mal etwas Wasser, aber was soll es. Diese Lösung besteht jetzt seit 4 Jahren.
    Trotzdem einfach mal nachrechnen, ob der Aufwand wirklich lohnt, denn mit Beton und Dichtschlämme, Schlauch und Pumpe  -  vielleicht einen neuen Deckel für Ihre Grube können schon ca. € 200,- - 500,- ausgegeben sein  -  plus Arbeit. Was kostet der Kubikmeter Wasser, da kann man sich schon fragen ob das alles lohnt..
  6. Betonzisterne: Nutzung als Wasserspeicher unsinnig & gefährlich

    unsinnig und gefährlich
    Ich bin auch für unkonventionelle Lösungen, aber bei 80 cm Durchmesser und 6 Meter Tiefe:
    Da werden max. 3 m³ gespeichert, keiner kann rein, Pumpe muss 6 Meter tief stehen oder von dort saugen ...
    Also das Ganze ist wirklich nur für eine Versickerung geeignet,
    die aber bald mit Schlamm zu ist.
    • Name:
    • Herr Klaus
  7. Regenwasserspeicher: Überlauf bei Zisternen-Umbau beachten!

    Überlauf vergessen
    Bei der geplanten Umfunktionierung in eine Z. wird natürlich auch ein Überlauf erforderlich, daher schließe ich mich Hrn. Klaus an, dass das Ganze unter den gegebenen Umständen mehr Probleme als Nutzen schafft.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Betonzisterne als Regenwasserspeicher: Umbau, Kosten & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, eine bestehende Betonzisterne mit offenem Boden als Regenwasserspeicher für die Gartenbewässerung zu nutzen. Es werden verschiedene Optionen zur Abdichtung und Nutzung diskutiert, aber auch Bedenken hinsichtlich der Effizienz und Sicherheit geäußert. Die nachträgliche Abdichtung einer solchen Zisterne ist oft aufwändig und nicht immer zu 100% wasserdicht. Die geringe Speicherkapazität bei großer Tiefe wird ebenfalls kritisch betrachtet.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Betonzisterne: Nutzung als Wasserspeicher unsinnig & gefährlich ist die Nutzung einer so tiefen und schmalen Zisterne als Wasserspeicher aufgrund der geringen Speicherkapazität und der schwierigen Zugänglichkeit für Pumpen problematisch.

    ✅ Zusatzinfo: Eine mögliche Lösung zur Abdichtung bietet der Beitrag Regenwassernutzung: Sickergrube abdichten – Erfahrungsbericht, in dem die Abdichtung einer Sickergrube mit Betonboden und Dichtschlämme beschrieben wird. Dies ist jedoch keine Garantie für eine vollständige Wasserdichtigkeit.

    🔧 Praktische Umsetzung: Im Beitrag Regenwasserspeicher: Gummiblase, Blase oder Betonboden – Alternativen werden verschiedene Optionen zur Abdichtung der Zisterne vorgestellt, darunter der Einsatz einer Gummiblase oder einer aufblasbaren Blase. Diese Lösungen sind jedoch mit potenziellen Nachteilen wie Verschleiß oder hohen Kosten verbunden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Umbau einer bestehenden Betonzisterne als Regenwasserspeicher sollte eine gründliche Prüfung der baulichen Gegebenheiten und eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden. Alternativ kann die Nutzung als Versickerungsanlage in Betracht gezogen werden, wobei jedoch die Gefahr der Verschlammung beachtet werden muss, wie im Beitrag Betonzisterne: Nutzung als Wasserspeicher unsinnig & gefährlich erwähnt.

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