Rigolenversickerung im sandigen Boden: Funktion, Länge & Auswirkungen auf den Keller?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dimensionierung von Rigolenversickerungen in sandigem Boden, die Berücksichtigung des höchsten Grundwasserstandes (HGW) und die Genehmigungsfähigkeit verschiedener Versickerungsmethoden. Alternativen wie Sickerschächte werden diskutiert, wobei die praktische Umsetzung oft von den theoretischen Vorgaben abweicht. Das DVWK-Merkblatt A-138 wird als wichtige Grundlage für die Berechnung genannt. Die Erfahrungen von Anwohnern mit Sickerschächten trotz hohem Grundwasserstand werden thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Wichtiger Hinweis · 👉 Handlungsempfehlung

Rigolenversickerung im sandigen Boden: Funktion, Länge & Auswirkungen auf den Keller?

Hallo,
in den Antworten zum Beitrag 351 wurde grundsätzlich eine Versickerung über Rigolen bejaht. Hier noch ein paar Zusatzbemerkungen zum Boden: bis 3,10 m haben wir sandigen Boden, mit z.T. auch kiesigen, schluffigen oder humosen Elementen. Nun soll der Boden aber bis zu einer Tiefe von 3,1 m ausgetauscht werden und mit Kies verfüllt werden, da Keller im Wasser steht. Hat dies irgendeine Auswirkung auf die Funktionsfähigkeit einer Rigolenversickerung?
Wer berechnet die Länge der Rigolen?
Vielen Dank!
  • Name:
  • Helge
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Rigolenversickerung ohne vorherige Baugrunduntersuchung mit Sickerversuch (z. B. nach DWA-A 138) und geotechnischem Gutachten – bei bestehendem Kellerwassereintritt ist die Maßnahme grundsätzlich riskant und möglicherweise unzulässig.

    🔴 KRITISCH: Bodenaustausch bis 3,10 m Tiefe darf nur unter fachgerechter Verbauung und ständiger Grundwasserüberwachung erfolgen – sonst droht Standsicherheitsverlust des Gebäudes.

    ⚠️ WICHTIG: Rigolenversickerung darf nicht als Ersatz für fehlende oder defekte Horizontalsperre, Kellerabdichtung oder Dränage dienen – sie kann ohne diese Maßnahmen den hydrostatischen Druck auf die Kellerwand erhöhen und die Feuchteproblematik verschärfen.

    ⚠️ WICHTIG: Jede Rigolenplanung erfordert eine wasserrechtliche Genehmigung sowie eine Abflussberechnung nach Bemessungsregen, kf-Wert und zulässiger Einstauhöhe – ausschließlich durch zertifizierten Fachplaner für Wasserwirtschaft.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Rigolenversickerung in Ihrem sandigen Boden grundsätzlich als möglich, da sandige Böden in der Regel eine gute Wasserdurchlässigkeit aufweisen. Allerdings sollten Sie die folgenden Aspekte berücksichtigen:

    • Bodenbeschaffenheit: Die beschriebenen kiesigen, schluffigen oder humosen Elemente können die Versickerungsfähigkeit beeinflussen. Eine genaue Bodenanalyse ist ratsam.
    • Grundwasserspiegel: Der Grundwasserspiegel darf nicht zu hoch sein, da die Rigole sonst ihre Funktion nicht erfüllen kann.
    • Abstand zum Keller: Ein ausreichender Abstand zum Keller ist wichtig, um Wasserschäden zu vermeiden.

    Die Länge der Rigole hängt von der zu entwässernden Fläche und der Versickerungsfähigkeit des Bodens ab. Hierzu ist eine Berechnung durch einen Fachmann erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte Bodenuntersuchung durchführen und die Rigole von einem Fachplaner dimensionieren, um eine einwandfreie Funktion und den Schutz Ihres Kellers zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine geplante Rigolenversickerung in einem sandigen Boden, der bis 3,10 m Tiefe durch Kies ersetzt werden soll, um einen feuchten Keller zu trocknen. Die Kombination aus Kellerabdichtung und Versickerung ist grundsätzlich sinnvoll, birgt jedoch erhebliche Risiken bei unsachgemäßer Planung.

    🔴 Gefahr: Der geplante Bodenaustausch bis 3,10 m Tiefe kann die Standsicherheit des Gebäudes gefährden, wenn keine ausreichende Verbauung oder einstandsicherer Arbeitsraum geschaffen wird. Zudem besteht die Gefahr, dass das anstehende Grundwasser durch die Kiesverfüllung unkontrolliert zum Keller hingeleitet wird, was die Feuchteproblematik verschärfen könnte.

    ➕ Ergänzung: Die Länge der Rigolen wird nicht pauschal berechnet, sondern richtet sich nach der anfallenden Regenwassermenge (Bemessungsregen), der Versickerungsfähigkeit des Bodens (kf-Wert) und der zulässigen Einstauhöhe. Ein Fachplaner für Wasserwirtschaft oder ein Geotechniker muss diese Werte ermitteln und die Rigolen dimensionieren.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein reiner Kiesersatz die Versickerung verbessert, ist zu kurz gegriffen. Ohne eine detaillierte Sickertestung (z.B. nach DWA-A 138) kann nicht beurteilt werden, ob der anstehende Sand tatsächlich ausreichend durchlässig ist oder ob eine Sickeranlage überhaupt wirtschaftlich und technisch realisierbar ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Sachverständigen für Erd- und Grundbau sowie einen Fachplaner für Entwässerungstechnik. Lassen Sie vor dem Bodenaustausch eine Baugrunduntersuchung mit Sondierungen und Sickerversuchen durchführen. Planen Sie die Rigolenversickerung erst nach Vorlage eines geotechnischen Gutachtens und einer wasserrechtlichen Genehmigung. Verzichten Sie auf Eigenleistungen bei der Dimensionierung, da Fehler hier zu erheblichen Bauschäden und Haftungsrisiken führen können.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Bodenaustauschmaßnahme bis 3,10 m Tiefe mit Kiesfüllung bei einem ohnehin sandigen, teilweise kiesigen Untergrund deutet auf ein schwerwiegendes, ungelöstes Wasserproblem im Keller hin – vermutlich durch fehlende oder defekte Horizontalsperre, mangelhafte Entwässerung oder hydrostatischen Druck.

    🔴 Gefahr: Die geplante Kiesverfüllung ohne vorherige fachgerechte Abdichtung und Entwässerung verstärkt das Risiko der Kapillarleitung von Wasser in den Keller – besonders bei fehlender vertikaler Sperrschicht und unzureichender Rigolenplanung.

    🔴 Gefahr: Eine Rigolenversickerung im sandigen Boden ist grundsätzlich möglich, aber nur bei nachgewiesener ausreichender Versickerungsleistung (kf-Wert ≥ 1 × 10⁻⁵ m/s), ausreichender Sickerstrecke und sicherer Trennung vom Grundwasserspiegel – alles nicht aus dem Sachverhalt ersichtlich.

    ⚠️ Korrektur: Der Bodenaustausch mit Kies ist keine Lösung für "Keller im Wasser"; er kann die Situation sogar verschärfen, wenn keine fachgerechte Horizontalsperre, Drainage und Rückstausicherung installiert werden.

    ➕ Ergänzung: Die Länge der Rigolen wird nicht pauschal berechnet, sondern erfordert eine hydrogeologische Voruntersuchung, eine Versickerungsprüfung (z. B. Schachtversuch), eine Abflussberechnung nach DWA-A 138 und eine statische Prüfung der Rigolenstabilität – alles Aufgaben eines zertifizierten Ingenieurbüros für Wasserwirtschaft oder Geotechnik.

    ➕ Ergänzung: Eine Rigolenversickerung ist bei bestehendem Kellerwassereintritt in der Regel nicht zulässig, da sie das Grundwasser lokal anheben und den hydrostatischen Druck auf die Kellerwand erhöhen kann – dies verstößt gegen die Anforderungen der DINAbk. 1989-1 und DWA-A 138.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine Rigolenversickerung "grundsätzlich bejaht" werden kann, ist fachlich unzulässig ohne Voruntersuchung – insbesondere bei bereits nachgewiesenem Wasserstand im Keller.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18195-1) und einen geotechnischen Gutachter zur Klärung der Ursache des Kellerwassers, zur Prüfung der Versickerungsfähigkeit und zur Erstellung einer wasserdichten, dauerhaften Sanierungskonzeption – inklusive gegebenenfalls einer Dränage mit Pumpensystem und Rückstausicherung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Bodenuntersuchung – besonders zur Ermittlung der Versickerungsfähigkeit (kf-Wert) und des Grundwasserstandes.
    • Alle drei warnen vor unkalkulierbaren Risiken für den Keller bei unsachgemäßer Rigolenplanung – insbesondere vor Wasserleitung, Rückstau und erhöhtem hydrostatischem Druck.
    • Alle sind sich einig: Die Länge der Rigole darf nicht geschätzt, sondern muss berechnet werden – unter Berücksichtigung von Regenwassermenge, Bodenparameter und Anlagenkonfiguration.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet die Rigolenversickerung „grundsätzlich als möglich“ im sandigen Boden – DeepSeek und Qwen relativieren diese Einschätzung stark: DeepSeek betont die Notwendigkeit eines Sickerversuchs, Qwen lehnt die „grundsätzliche Bejahung“ ausdrücklich ab („❌ Widerspruch“), da bei bereits nachgewiesenem Kellerwasser die Rigole nicht als zulässige Lösung gilt.
    • GoogleAI erwähnt den Abstand zum Keller als Risikofaktor, DeepSeek und Qwen gehen weiter: Sie identifizieren den Bodenaustausch bis 3,10 m als potenzielle Gefahr für die Gebäudestandsicherheit – ein Punkt, den GoogleAI nicht adressiert.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Aspekt der wasserrechtlichen Genehmigungspflicht sowie die Notwendigkeit einer unabhängigen Fachplanung (Wasserwirtschaft/Geotechnik).
    • Qwen ergänzt die Verweisung auf konkrete Normen (DIN 1989-1, DWA-A 138), die Unzulässigkeit der Rigole bei bestehendem Kellerwassereintritt und die Gefahr der Kapillarleitung – insbesondere bei fehlender vertikaler Sperrschicht.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht ausdrücklich der pauschalen Annahme einer „grundsätzlichen Machbarkeit“ (GoogleAI) – basierend auf dem Vorliegen von Kellerwasser: „Die Annahme, dass eine Rigolenversickerung 'grundsätzlich bejaht' werden kann, ist fachlich unzulässig ohne Voruntersuchung“. DeepSeek bestätigt diese Skepsis durch die Forderung nach Sondierungen und Sickerversuchen vor jeglicher Planung.

    👉 Empfehlung:

    • Es gilt das Vorsichtsprinzip: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird priorisiert – insbesondere die klare Aussage, dass bei nachgewiesenem Kellerwasser eine Rigolenversickerung nicht als primäre Lösung zulässig ist, sondern nur im Rahmen einer umfassenden, normkonformen Sanierung mit Abdichtung, Dränage und Rückstausicherung geprüft werden darf.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Bodeneignung (sandig/kiesig)⚠️ AbwägungGrundsätzlich günstig, aber nur bei nachgewiesenem kf-Wert ≥ 1 × 10⁻⁵ m/s – ohne Sickerversuch (z. B. nach DWA-A 138) keine Aussage möglich.
    Rigolenlänge✅ KonsensMuss berechnet werden – basierend auf Bemessungsregen, kf-Wert, Einstauhöhe und Einzugsfläche; keine Pauschalangabe möglich.
    Kellerwassereintritt❌ WiderspruchGoogleAI sieht Potenzial; DeepSeek & Qwen betonen: Rigolenversickerung ist bei bestehendem Wasser im Keller nicht zulässig – sie kann hydrostatischen Druck erhöhen und verstößt gegen DIN 1989-1 / DWA-A 138.
    Bodenaustausch bis 3,10 m⚠️ AbwägungGoogleAI erwähnt nicht; DeepSeek & Qwen warnen vor Standsicherheitsrisiko und fehlender Verbauung – fachliche Begleitung durch Geotechniker zwingend.
    Fachplanung & Genehmigung✅ KonsensErfordert zertifizierten Fachplaner für Wasserwirtschaft, geotechnisches Gutachten, wasserrechtliche Genehmigung und Nachweis der Normkonformität (DWA-A 138).

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Planung oder Ausführung ohne vorherige Baugrunduntersuchung mit Sickerversuch und geotechnischem Gutachten. Bei nachgewiesenem Kellerwasser ist die Rigolenversickerung als alleinige Maßnahme unzulässig – sie darf nur im Rahmen einer umfassenden, normgerechten Sanierung mit Abdichtung, Dränage und Rückstausicherung geprüft werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnkontrollierte Grundwasseranhebung durch RigolenversickerungErhöhter hydrostatischer Druck auf Kellerwand → Rissbildung, Feuchteeintrag, Schäden an Abdichtung
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende HorizontalsperreKapillarleitung von Wasser über die Kiesverfüllung → dauerhafte Kellerfeuchte trotz Rigole
    🔴 RisikoBodenaustausch ohne Verbauung bis 3,10 m TiefeVerlust der Standsicherheit des Gebäudes → Setzungsrisse, Rissbildung, Haftungs- und Versicherungsprobleme
    🔴 RisikoFehlende wasserrechtliche Genehmigung oder normkonforme PlanungRechtliche Sanktionen, Unterbindung der Maßnahme, Kosten für Rückbau, Versicherungsausschluss bei Schäden
    🔴 RisikoUnzureichende Versickerungsleistung (zu niedriger kf-Wert)Rückstau, Überflutung der Rigole, Versagen der Versickerung, lokale Grundwasseranhebung
    ✅ ChanceGezielte Entwässerung bei nachgewiesenem hohem kf-WertNachhaltige Reduktion des Oberflächenwassers und Entlastung der Kanalisation
    ✅ ChanceKombination aus Dränage, Rigole und Pumpensystem mit RückstausicherungDauerhafte, normkonforme Lösung für Kellerwassereintritt – auch bei hohem Grundwasserstand
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit Horizontalsperre und vertikaler AbdichtungLangfristige Trockenlegung des Kellers und Wertsteigerung des Gebäudes
    ✅ ChanceProfessionelle Baugrunduntersuchung als Grundlage für alle MaßnahmenVermeidung von Fehlinvestitionen, zielgenaue Auswahl der wirksamsten Sanierungsmaßnahme
    ✅ ChanceErfüllung der DWA-Anforderungen als Nachweis für Versicherungs- und FörderanträgeVerbesserte Chancen auf Förderung (z. B. KfW), Absicherung gegen Haftungsansprüche

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Baugrunduntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie einen geotechnischen Sachverständigen für eine Sondierung mit Sickerversuch nach DWA-A 138 – keine weitere Planung ohne diesen Nachweis.
    2. Zertifizierten Fachplaner für Wasserwirtschaft engagieren: Beauftragen Sie ein Ingenieurbüro mit Nachweis der Zertifizierung nach DWA und DIN 1989, das die Rigolenversickerung – ggf. kombiniert mit Dränage – normkonform berechnet und genehmigungsfähig plant.
    3. Kellerabdichtung priorisieren: Lassen Sie vorab einen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach DIN 18195-1) zur Prüfung der Horizontalsperre und vertikalen Kellerabdichtung beauftragen – Rigole allein ist keine Lösung.
    4. Bodenaustausch nur unter Verbauung durchführen: Verlangen Sie vor Baubeginn ein statisches Gutachten zur Verbauung sowie eine ständige Grundwasserüberwachung bei allen Arbeiten ab 2,5 m Tiefe.
    5. Wasserrechtliche Genehmigung einholen: Reichen Sie den Plan des Fachplaners gemeinsam mit dem geotechnischen Gutachten bei der zuständigen Wasserbehörde ein – keine Ausführung vor Genehmigung.
    6. Dränage mit Pumpensystem prüfen: Erkundigen Sie sich beim Fachplaner, ob eine aktive Dränage mit Rückstausicherung und Überlaufschutz für Ihren Keller langfristig sicherer und wirtschaftlicher ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Rigole
    Ein unterirdischer Speicherraum, meist mit Kies oder Schotter gefüllt, der Regenwasser aufnimmt und langsam an den Boden abgibt.
    Verwandte Begriffe: Versickerungsanlage, Mulde-Rigole-System, Versickerungsbecken.
    Versickerung
    Das natürliche Eindringen von Wasser in den Boden. Die Versickerung trägt zur Grundwasserneubildung bei und entlastet die Kanalisation.
    Verwandte Begriffe: Infiltration, Retention, Regenwasserbewirtschaftung.
    Bodenanalyse
    Die Untersuchung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Bodens. Eine Bodenanalyse ist wichtig, um die Versickerungsfähigkeit des Bodens zu beurteilen.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Bodensondierung, Korngrößenverteilung.
    Grundwasserspiegel
    Die Höhe des Grundwassers unter der Erdoberfläche. Ein hoher Grundwasserspiegel kann die Funktion einer Rigolenversickerung beeinträchtigen.
    Verwandte Begriffe: Grundwasserstand, Piezometer, Aquifer.
    Schluff
    Ein feinkörniges Sediment, das zwischen Sand und Ton liegt. Schluff kann die Versickerungsfähigkeit des Bodens verringern.
    Verwandte Begriffe: Lehm, Silt, Sedimentgestein.
    Humus
    Organisches Material im Boden, das aus abgestorbenen Pflanzen und Tieren besteht. Humus kann die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Kompost, Torf, organische Substanz.
    Wasserdurchlässigkeit
    Die Fähigkeit des Bodens, Wasser hindurchzulassen. Die Wasserdurchlässigkeit ist ein wichtiger Faktor für die Funktion einer Rigolenversickerung.
    Verwandte Begriffe: Permeabilität, Infiltrationsrate, kf-Wert.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Rigolenversickerung?
      Eine Rigolenversickerung ist eine unterirdische Anlage zur Versickerung von Regenwasser. Sie besteht aus einem mit Kies oder Schotter gefüllten Graben, in dem das Wasser gesammelt und langsam an den umgebenden Boden abgegeben wird.
    2. Welche Vorteile bietet eine Rigolenversickerung?
      Rigolenversickerungen entlasten die Kanalisation, tragen zur Grundwasserneubildung bei und können helfen, Überflutungen zu vermeiden. Sie sind eine umweltfreundliche und kostengünstige Methode der Regenwasserbewirtschaftung.
    3. Welche Nachteile hat eine Rigolenversickerung?
      Rigolenversickerungen benötigen ausreichend Platz und eine geeignete Bodenbeschaffenheit. Bei unsachgemäßer Planung und Ausführung können sie zu Wasserschäden führen.
    4. Wie finde ich heraus, ob mein Boden für eine Rigolenversickerung geeignet ist?
      Eine Bodenuntersuchung gibt Aufschluss über die Versickerungsfähigkeit des Bodens. Dabei wird die Durchlässigkeit des Bodens gemessen und beurteilt.
    5. Wie groß muss eine Rigole sein?
      Die Größe der Rigole hängt von der zu entwässernden Fläche, der Niederschlagsmenge und der Versickerungsfähigkeit des Bodens ab. Ein Fachplaner kann die erforderliche Größe berechnen.
    6. Was kostet eine Rigolenversickerung?
      Die Kosten für eine Rigolenversickerung variieren je nach Größe, Material und Aufwand. Eine genaue Kostenschätzung kann erst nach einer detaillierten Planung erstellt werden.
    7. Kann eine Rigolenversickerung auch nachträglich gebaut werden?
      Ja, eine Rigolenversickerung kann auch nachträglich gebaut werden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist und die baurechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
    8. Was ist bei der Wartung einer Rigolenversickerung zu beachten?
      Die Rigole sollte regelmäßig auf Verschmutzungen und Verstopfungen kontrolliert werden. Bei Bedarf müssen Ablagerungen entfernt und die Versickerungsfähigkeit wiederhergestellt werden.

    Verwandte Themen

    • Mulden-Rigolen-System
      Kombination aus oberirdischer Mulde und unterirdischer Rigole zur Regenwasserversickerung.
    • Versickerungsbecken
      Oberirdische Becken zur Sammlung und Versickerung von Regenwasser.
    • Dränagesysteme
      Systeme zur Ableitung von überschüssigem Wasser im Boden.
    • Kellerabdichtung
      Maßnahmen zum Schutz des Kellers vor eindringendem Wasser.
    • Regenwassernutzung
      Sammlung und Nutzung von Regenwasser für Bewässerung oder Toilettenspülung.
  2. Rigolenbemessung: DVWK-Merkblatt A-138 – Grundlagen & Anwendung

    DVWK-Merkblatt A-138
    Da steht drinnen, wie man eine Rigole bemisst. Wer das macht bzw. machen sollte fragen sich alle am Bau und keiner weiß es. Bei Einfamilienhäusern wird die Rigole meist nach Gefühl dimensioniert. Von o.g. Merkblatt hat bisher kaum einer was gehört.
    Meine Frage weiterhin ist eigentlich eine andere: Wo liegt bei Ihnen der HGW (Höchster Grundwasserstand)?  -  sollte im Baugrundgutachten stehen. Und dann meine Anschlussfrage: Ragen die Kellerlichtschächte (sofern Ihr Haus welche hat) mit der Entwässerungsöffnung in diesen Bereich des HGW rein oder liegt die Rigole im unmittelbaren Bereich der Kellerfenster? Dann sollten Sie schnell noch einige Projektänderungen durchführen lassen. Hier handelt es sich um ein Problem, welches im letzten Sommer bei sintflutartigen Regenfällen im August in Brandenburg so manchen Keller geflutet hat.
  3. Rigolen-Dimensionierung: Umweltbehörde fordert Berechnungsgrundlage

    Fragen
    Der HGW liegt zwischen 1,1 und 1,8 m. Die Umweltbehörde verlangt für die Genehmigung allerdings eine Berechnung der Dimensionierung der Rigolen. Ich werde hierzu mal unseren Tiefbauer befragen, der unsere gesamten Leitungen verlegt. Auf jeden Fall muss ich irgendetwas vorlegen. Der Keller lugt 30 cm aus dem Boden heraus, die Lichtschächte liegen laut Planung aber über dem HGW. Die Rigolen sollten dann also, wenn ich Sie richtig verstehe, möglichst weit weg von den Kellerfenstern geführt werden?
    • Name:
    • Helge
  4. Rigolen-Berechnung: Merkblatt, Versickerungsbeiwert & Beispiele

    Also,
    besorgen Sie sich das Merkblatt (evtl. in Uni-Bibliothek einsehen), schnappen Sie sich Ihren Taschenrechner und los geht's. Sie benötigen allerdings Startwerte, wie Versickerungsbeiwert des Bodens und Bemessungsregenanfall. Die Berechnung (iterieren müssen Sie ggf. auch noch) beherrscht jeder, der 1x1 kann; zahlreiche Beispiele sind gegeben. Folglich: Das können Sie selbst machen!
    ++++++
    5-6 m sollten Sie weg vom Kellermauerwerk, das sagen Ihnen alle Versickerungseinrichtungs-Hersteller (und auch das Merkblatt).
    ++++++
    Fa. Fränkische und Rau/Rehau haben kleine Berechnungsproggies, speziell auf deren Versickerungssysteme abgestellt. Vergleichsrechnungen zeigen, dass die Firmenprogramme gerne ein "bisschen" Rohrleitung aufgeschlagen (die wollen ja etwas verkaufen ...). Ist aber egal, da Sie ohnehin Standardlieferlängen abnehmen müssen, also ohnehin meist etwas über haben.
    Programme geben die Firmen i.d.R. kostenlos ab; vielleicht gibt es die auch im Download
    ++++++
    Normalerweise funzt eine Rigole bei HGW -1,1 m unter GOK nur schwerlich  -  sagt das Merkblatt; je nach Wasserqualität ist vielleicht sogar die Versickerung untersagt.
    Besorgen Sie sich das Merkblatt, dann bleibt keine Frage mehr offen.
  5. Rigolenversickerung: Alternativen – Schacht, Mulde oder Regenwassersiel?

    Danke
    für die Hilfen. Merkblatt werde ich mir dann mal besorgen. Die Umweltbehörde hat bereits grünes Licht für eine Rigolenversickerung gegeben (mündlich). By the way: was bleibt denn ansonsten noch übrig? Schacht geht nicht, Mulde ist nicht so toll, da wertvolle Grundstücksfläche verloren geht. Anschluss ans Regenwassersiel wäre noch möglich, ist aber sehr teuer ...
    • Name:
    • Helge
  6. Sickerschacht-Praxis: Grundwasserstand vs. Anwohner-Erfahrungen

    Sickerschacht
    Nachbarn fragen; auch bei uns ist der Grundwasserstand ähnlich hoch ... 80 % der Anwohner setzen Sickerschächte ein, abgesoffen ist noch niemand, vom Amt wird es toleriert; 5 % nehmen Rohrrigolen und 15 % "leiten um" ... : -$#124;
  7. Schachtversickerung: Funktion bei hohem Grundwasserstand (HGW)?

    Schacht
    Das kapier ich ja nun gar nicht. Wie kann denn eine Schachtversickerung bei dem HGW funktionieren? Vorgeschrieben ist doch ein Mindestabstand von der Sohle bis zum HGW (ich glaube 1,5 m). D.h. der Schacht steht doch voll im Wasser? Was umleiten heißt frage ich dann wohl lieber nicht nach ...
    • Name:
    • Helge
  8. Theorie vs. Praxis: Sickerschacht-Funktion trotz hohem HGW

    Ich auch nicht
    :-)
    trotzdem funzt es. Theorie vs. Praxis
  9. Schachtversickerung: Funktion bei hohem Grundwasserstand (HGW)?

    Schacht
    Das kapier ich ja nun gar nicht. Wie kann denn eine Schachtversickerung bei dem HGW funktionieren? Vorgeschrieben ist doch ein Mindestabstand von der Sohle bis zum HGW (ich glaube 1,5 m). D.h. der Schacht steht doch voll im Wasser? Was umleiten heißt frage ich dann wohl lieber nicht nach ...
    • Name:
    • Helge
  10. Sickerschacht-Genehmigung: Tipps zur Überzeugung der Behörde

    Genehmigung
    Sorry, da muss ich dann noch mal weiter "nerven". Wie haben Sie denn die Genehmigung dafür erhalten? Ein Schacht wäre nämlich uns auch das liebste. Welche Tipps haben Sie, um die Behörde zu einer Genehmigung zu bewegen? Danke.
    • Name:
    • Helge
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Rigolenversickerung im sandigen Boden: Funktion, Länge & Keller-Auswirkungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dimensionierung von Rigolenversickerungen in sandigem Boden, die Berücksichtigung des höchsten Grundwasserstandes (HGW) und die Genehmigungsfähigkeit verschiedener Versickerungsmethoden. Alternativen wie Sickerschächte werden diskutiert, wobei die praktische Umsetzung oft von den theoretischen Vorgaben abweicht. Das DVWK-Merkblatt A-138 wird als wichtige Grundlage für die Berechnung genannt. Die Erfahrungen von Anwohnern mit Sickerschächten trotz hohem Grundwasserstand werden thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Rigolenbemessung: DVWK-Merkblatt A-138 – Grundlagen & Anwendung wird darauf hingewiesen, dass die Rigolenbemessung oft nach Gefühl erfolgt, obwohl das DVWK-Merkblatt A-138 existiert. Es ist ratsam, sich mit diesem Merkblatt auseinanderzusetzen, um eine fundierte Dimensionierung zu gewährleisten.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Rigolen-Berechnung: Merkblatt, Versickerungsbeiwert & Beispiele gibt konkrete Hinweise zur Berechnung der Rigolengröße unter Verwendung des Versickerungsbeiwerts und des Bemessungsregenanfalls. Versickerungseinrichtungs-Hersteller bieten oft Berechnungsprogramme zum Download an.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Die Diskussion im Thread zeigt, dass die Genehmigung von Sickerschächten trotz hohem Grundwasserstand in der Praxis vorkommen kann, wie im Beitrag Sickerschacht-Praxis: Grundwasserstand vs. Anwohner-Erfahrungen beschrieben. Dies steht jedoch im Widerspruch zu den üblichen Vorschriften bezüglich des Mindestabstands zum HGW. Es ist wichtig, die lokalen Gegebenheiten und die Toleranz der Behörden zu berücksichtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Um die Dimensionierung der Rigolen korrekt durchzuführen, sollte das DVWK-Merkblatt A-138 konsultiert und die Berechnungsgrundlagen (Versickerungsbeiwert, Bemessungsregenanfall) ermittelt werden. Bei Unsicherheiten sollte der Tiefbauer oder ein Fachplaner hinzugezogen werden. Für die Genehmigung von Sickerschächten ist es ratsam, sich über die lokalen Praktiken und die Haltung der Behörden zu informieren, wie im Beitrag Sickerschacht-Genehmigung: Tipps zur Überzeugung der Behörde angedeutet.

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