1. Eine erste Abfuhr des Aushubs erfolgte am 4. und 5. März. Und zwar, gegen die Verabredung mit dem Bauträger, vor der chemischen Analyse, die nachträglich LAGA Z. 1.1 ergab. In einer Abschlagsrechnung vom 27. März berechnete der Erdbauer für diese beiden Tage für verschiedene Lkw-Fuhren (die auf der Rechnung spezifiziert werden) 182 m³ Abfuhr. In der Endrechnung vom 6. Mai sind plötzlich, ebenfalls für diese beiden Tage 4. und 5. März, daraus 382 m³ geworden - "belegt" nur durch Eigenbelege, die - von der Gesamtmenge des Aushubs her nicht nachvollziehbar sind. Eine Deponie ist zwar genannt ("Kippe Oberdorfelden"), sie ist aber im Internet nicht auffindbar und es gibt keinen Kippenbeleg. Ist dies ein Trick, den man hinnehmen muss?
2. Der Gesamtaushub wurde mit einer mittleren Höhe von 3,29 m berechnet. Ist dies bei einem Keller mit lichter Höhe von 2,30 m + Bodenplatte und Kies/Sauberkeitsschicht überhaupt vorstellbar, zumal das auszuhebende Gelände etwa 30-40 cm tiefer liegt als die Kelleroberkante? Auch hier habe ich den Eindruck, dass bewusst getrickst wird, u.a. auch um die Menge des zur Verfüllung verwendeten RC-Sands erheblich zu erhöhen.
Wie soll man reagieren?
