ich habe auf einem Hintergrundstück ein Haus gebaut. Das schon seit ca. 70 Jahren bestehende Haus war bisher mit einem unter der Erde (ca. 30 cm) liegenden Schacht - geschlossen durch einen Betondeckel - an die Kanalisation angeschlossen.
Zwei drei grundsätzliche Dinge die meine Lage beschreiben sollen:
1. Der Kanal auf der öffentlichen Straße hat bei uns (Ende einer Str. mit Wendekreis) nur eine Deckung von ca. 70 cm. Normal sind meines Wissens ca. 120 cm.
2. Bisher gab es kein Revisionsschacht, da nur ein sehr altes Gebäude angeschlossen war.
3. Die Fläche des bestehenden Schachtes war bisher keine Auffahrt. Dies ändert sich nun durch die Hintergrundstücksbebauung. Allerdings liegt auch der neue Schacht NEBEN der Auffahrt.
Mein Problem:
Meine ziemlich lange Auffahrt - durch einen Tiefbauer erstellt - hat ein Gefälle von 1,7 %. Das Haus istaufgrund der geringen Deckungstiefe mit einer Hebeanlage angeschlossen. Dadurch gibt es auf der Auffahrt keine Möglichkeit Regenwasser abfließen zu lassen und die Auffahrt liegt tiefer als der installierte Revisionsschacht.
Mein Streit mit dem Wasserverband:
- Er bestimmt, dass der Schacht aus einem knapp 30 cm. dicken und ca. 30-40 cm hohen Betonring und einem Deckel aus Stahl und Beton (wie von öffentlichen Straßen üblich) gebaut wird. Dadurch ist die ganze Installation ca. 10 bis 15 cm höher als meine Auffahrt.
Frage:
=> Muss ich mich auf eine solch stabile Installation einlassen? Kann ich den Schacht nicht auch passend aus Kanalklinkern mauern lassen?
=> Ich habe mit einem Bauträger, der auch die Hausanschlüsse geplant und gebaut hat einen Werkvertrag. Ist er für die richtige Planung und Höhe verantwortlich? Tiefbauer und Bauträger sind unabhängige von mir bestimmte Firmen und reden sich leider gegenseitig raus.
Über einen Rat wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Ronald Fischer