Leider wurden die Arbeiten m.E. nicht fachgerecht ausgeführt.
- Die Außenwand wurde m.E. mit dem falschen Material wieder geschlossen (laut Aussage: Reparaturmörtel für Porenbetonsteine).
- Es wurde offensichtlich zu früh wiederverfüllt.
- Außerdem erscheint mir die Tiefe ca. 1 m unter der Anfüllhöhe als zu gering (Temperaturschwankungen).
- Das Abwasser muss nun mehrere ca. 90 Grad Bögen (4!) durchlaufen bis es auf der Ebene der Kanalisation ankommt
Die Folge ist nun,
- die Füllmasse wölbt sich nach innen (da offensichtlich Druck von außen) und bröckelt stark. Es ist zu erkennen dass selbst der Schutt aus dem herausgestemmten Material zum schließen des Durchbruches verwendet wurde.
- Die Rohre sind ständig nass (evtl. Schwitzwasser, oder Wasser von außen?)
- Ich befürchte Verstopfungen wegen der vielen Bögen.
Meine größte Sorge ist nun ob die das wieder dicht bekommen. Daher 4 Fragen:
Kann mir jemand sagen ob es für die Durchführung solcher Arbeiten eine Norm gibt (... und wie ich an die herankomme)?
Was ist das richtige Material um die Durchführung wieder dicht zu bekommen? (... habe da was von wasserdichtem Bauschaum oder "Schnellzement" gehört)
Wie tief müssen die Rohre mindestens sitzen?
Wie viele "Umleitungen" sind bei Toilettenabwasserleitungen noch tragbar bzw. unproblematisch?
Ich befürchte, dass die beim Nachbessern wieder schludern. Das Vertrauen zu unserem sogenannten "Bauleiter" haben wir eh schon verloren.
Vielen Dank vorab