Wie Ihr wisst bekamen wir von unseren Bauunternehmen nur sehr schwammige Aussagen. (-siehe Düsentrieb Wanne- 203). Jetzt wollen wir den Spieß umdrehen und den Herrschaften mit einem Auftrag drohen. Nochmals vielen Dank an alle. Ihr habt uns sehr geholfen.
Nun gehen wir folgendermaßen vor. Wir entwerfen eine detaillierte Leistungsbeschreibung für die Wanne. Zwar fragen wir nochmals einen unabhängigen Architekten, ob diese im wahrsten Sinne des Wortes "wasserdicht" ist, trotzdem wäre es nicht schlecht, wenn Ihr mal unverbindlich einen Blick darauf werfen würdet.
Bei drei Sachen habe ich noch eine Frage:
- 1. Wie ihr wisst ist der Übergang Betonsockel Wanne - Mauerwerk im Erdreich. Es wurde von Euch ein Lose Festflansch Profil oder ein zu unserer Schweißbahn passender Schleppstreifen empfohlen. Auf was soll ich jetzt pochen?
- 2. Bei den Schweißbahnen wollen wir auf die DINAbk. 18195 bestehen. Da diese Norm sehr vielfältig ist, ist es nötig diese Norm zu konkretisieren? Im Prinzip müssen diese Bahnen ja nur noch den Lastfall Erdfeuchte aushalten.
- 3. Stichwort Fugenband: Auf welche Fugenbandart sollten wir bestehen? - Es soll Fugenbänder geben, die halbwegs gegen Umklappen sicher sein sollen.
Nun der Grobentwurf, mit dem wir unser Generalbauunternehmen festnageln wollen.
Nach reiflicher Überlegung aller Gegebenheiten sowie eigener Recherche im Internet und Konsultierung verschiedener, unabhängiger Fachleute bitten wir um Erstellung eines folgenden Angebotes:
- kapillarbrechende Schicht (in Werkvertrag enthalten)
- Gleitfolie (in Werkvertrag enthalten)
- Einbau einer Sauberkeitsschicht aus WU-Beton, mind. 5 cm (Zusatzanforderung). - (Danke Markus)
- Bodenplatte, Dicke 25 cm aus WU-Beton, ausgelegt gegen drückendes Grundwasser (inkl. Bewehrungsplan eines Statikers und entsprechender Rissbreitenbeschränkung). Um Angabe der Mindestpressung wird gebeten
- Fugenband zur Abdichtung des Bereichs Bodenplatte und Stahlbeton-Aufkantung, ausgelegt gegen drückendes Grundwasser
- Betonaufkantung. Höhe 50 cm (ab Oberkante Bodenplatte), umlaufend aus WU-Beton mit entsprechender Rissbreitenbeschränkung. Zur Rauminnenseite wird auf der Betonaufkantung als Wärmedämmung Styropor d=60 mm eingebaut. Aufkantung ist ausgelegt gegen drückendes Grundwasser. Um Angabe der Mindestpressung sowie die statische Berechnung des Bewehrungsplanes wird gebeten. Ferner werden die unterschiedlichen Wärmeleitzahlen bei der Außendämmung berücksichtigt.
.- Übergang Betonaufkantung / Mauerwerk. Bei diesen Schwachpunkt wird ein Schleppstreifen oder loses Festflanschprofil zur Sicherung des Übergangs eingesetzt. In dem Beton unserer Konstruktion wird ein Profil einbetoniert, in das mittels Schrauben und Klemmprofilen die Schweißbahn einklemmt wird - (Entwurf).
- Bei der von Ihnen angebotenen Schweißbahn zur Bauwerksabdichtung wird eine Ausführung nach DIN 18195 zugesichert.
