Kaminloch im Altbau unsachgemäß verschlossen: Risiken, Sanierung & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Ein unsachgemäß verschlossenes Kaminloch im Altbau birgt Risiken bezüglich Brandschutz und Abgasaustritt. Die Sanierung sollte idealerweise in Absprache mit dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfeger erfolgen. Ein einfaches Zumauern reicht oft nicht aus, um eine vollständige Gasdichtheit zu gewährleisten. Es existieren spezielle Blechdeckel nach DIN-Norm für den Verschluss von Ofenrohr-Futter.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Kaminloch im Altbau unsachgemäß verschlossen: Risiken, Sanierung & Kosten?

Hallo zusammen,

wir haben kürzlich ein Altbau-Haus erworben und folgende Situation festgestellt:

Bei Renovierungsarbeiten im Schlafzimmer, haben wir unter der Tapete eine nicht fachmännisch geschlossene Kaminöffnung entdeckt. Siehe Bilder. Die Öffnung führt zu einem genutzten Kamin, hierüber werden die Ölheizung & Holzverbrenner in Kombination betrieben.

Das Haus wurde 1960 gebaut, damals wurde jeder einzelne Raum nur mit einem Holzkamin beheizt. Das Haus wurde dann 1980 umfangreich ausgebaut & angebaut. Im Zuge dieser Anbauten wurden die Zimmeröfen entfernt, und eine Ölzentralheizung eingebaut. Leider wurde dann wohl hierbei diese eine Öffnung nicht richtig verschlossen.

Stattdessen habe ich nun folgende Situation, wie es auch auf den Bildern zu erkennen ist:

Das Loch wurde mit Glaswolle ausgestopft, darüber wurde Klebeband geklebt, welches wiederum einfach tapeziert wurde. Das ist für ein Schlafzimmer natürlich absolut unbefriedigend.

Das Loch hat einen Durchmesser von ca. 130 mm. Zwischen Innenwandkante und Glaswolle ist ein "Hohlraum" von ca. 10-20 mm, je nach Glaswollendicke.

Mir stellt sich nun die Frage, wie ich das Loch richtig schließen kann? Sollte ich die Glaswolle einfach drin belassen, und den noch vorhandenen Hohlraum mit Brandschutzmörtel (oder ähnliches) schließen? Mein Gedanke hierbei ist, dass dieses "System" mit der Glaswolle nun schließlich schon seit gut 35 Jahren "funktioniert".

Oder doch besser Glaswolle komplett raus und Loch neu schließen? Wie wäre die Öffnung dann fachmännisch korrekt zu verschließen, sodass später natürlich auch keine Abgase ins Schlafzimmer dringen können?

Grüße,

Anhang:

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  • Name:
  • Duriel
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Unverzügliche fachliche Überprüfung und Sanierung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Brandschutzsachverständigen – Eigenreparaturen sind lebensgefährlich.

    🔴 KRITISCH: Sofortiger Ersatz der provisorischen Glaswolle-Klebeband-Abdichtung durch einen zugelassenen, feuerbeständigen Verschluss (mindestens EI 60) gemäß DINAbk. 18160-1 und DIN 4734-1.

    🔴 KRITISCH: Installation eines zertifizierten Kohlenmonoxid-Melders (DIN EN 50291-1) im Schlafzimmer und allen angrenzenden Wohnräumen – bis zur endgültigen Sanierung ständige Überwachung.

    ⚠️ WICHTIG: Vollständige Entfernung der gesamten Glaswolle vor Sanierung – wegen gesundheitsgefährdender Fasern, Feuchtespeicherung und Schimmelrisiko.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der gesamten Abgasanlage auf Dichtheit und Funktionsfähigkeit – nicht nur des Lochs, sondern auch des Kaminzugs, der Ölheizung und des Holzverbrenners.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Ein unsachgemäß verschlossenes Kaminloch stellt eine erhebliche Brandgefahr dar, da heiße Abgase austreten und umliegende Materialien entzünden können. Zudem können giftige Rauchgase in den Wohnraum gelangen.

    Ich empfehle, die Situation umgehend von einem Schornsteinfeger begutachten zu lassen. Dieser kann die Dichtheit des Verschlusses prüfen und beurteilen, ob die angrenzenden Bauteile durch die Hitze beeinträchtigt werden.

    Die Verwendung von Glaswolle und Klebeband ist keine fachgerechte Abdichtung. Ein Kaminloch muss mit nicht brennbaren Materialien wie Brandschutzmörtel oder mineralischen Dämmstoffen verschlossen werden. Der Verschluss muss zudem den Anforderungen der Feuerungsverordnung entsprechen.

    🔴 Gefahr: Durch das Loch können auch Kohlenmonoxid (CO) in den Wohnraum gelangen. CO ist ein farb- und geruchloses, aber hochgiftiges Gas.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie das Kaminloch umgehend von einem Fachmann (Schornsteinfeger oder Maurer) fachgerecht verschließen und installieren Sie einen CO-Melder im Raum.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine unsachgemäß verschlossene Kaminöffnung in einem Altbau aus dem Jahr 1960, die mit Glaswolle und Klebeband provisorisch abgedichtet wurde. Diese Öffnung führt zu einem noch genutzten Kamin, an dem sowohl eine Ölheizung als auch ein Holzverbrenner betrieben werden. Die Situation ist aus sicherheitstechnischer Sicht als kritisch zu bewerten, da eine unzureichende Abdichtung das Eindringen von Rauchgasen und Kohlenmonoxid in den Wohnraum ermöglicht.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr geht von möglichen Abgasen wie Kohlenmonoxid aus, die durch die provisorische Abdichtung in das Schlafzimmer gelangen können. Kohlenmonoxid ist geruchlos und farblos und kann bereits in geringen Konzentrationen zu schweren Vergiftungen führen. Die Verwendung von Glaswolle als Dämmmaterial ist zudem brandschutztechnisch ungeeignet, da sie bei hohen Temperaturen ihre Struktur verlieren kann und keine dauerhafte Barriere gegen heiße Abgase bietet.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die provisorische Abdichtung seit 35 Jahren funktioniert, ist trügerisch. Eine solche Konstruktion entspricht nicht den geltenden Brandschutzbestimmungen und kann jederzeit versagen, insbesondere bei veränderten Betriebsbedingungen des Kamins oder durch Alterung der Materialien. Eine fachgerechte Sanierung ist unumgänglich.

    ➕ Ergänzung: Für eine korrekte Verschließung muss die gesamte Glaswolle entfernt werden. Die Öffnung ist mit einem zugelassenen Brandschutzsystem zu verschließen, das aus einem nicht brennbaren Dämmstoff und einer feuerfesten Abdeckung besteht. Zudem sollte ein Schornsteinfeger die Dichtheit des Kamins überprüfen und die ordnungsgemäße Funktion der angeschlossenen Heizungen bestätigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Brandschutzsachverständigen. Lassen Sie die Kaminöffnung fachmännisch verschließen und die gesamte Abgasanlage auf Dichtheit prüfen. Installieren Sie zudem einen Kohlenmonoxidmelder im Schlafzimmer als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Führen Sie keine Eigenarbeiten an der Kaminöffnung durch, da dies lebensgefährliche Risiken birgt.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Situation stellt ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko dar: Eine nicht fachgerecht verschlossene Kaminöffnung im Schlafzimmer eines Altbauhauses aus dem Jahr 1960, die mit Glaswolle und Klebeband provisorisch abgedichtet wurde, birgt akute Gefahren für Leben und Gesundheit.

    🔴 Gefahr: Die aktuelle Verschlussart bietet keinerlei Brandschutz, keine Dichtheit gegen Abgase und keine mechanische Stabilität – bei Betrieb des Holzverbrenners oder der Ölheizung können giftige Abgase (Kohlenmonoxid, Rußpartikel) unbemerkt in den Wohnraum eindringen, was zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen kann.

    🔴 Gefahr: Glaswolle ist kein brandschutztaugliches Material und bietet keinerlei Feuerwiderstand; im Brandfall kann die Öffnung zur schnellen Brandausbreitung zwischen Geschossen oder Räumen beitragen – besonders kritisch bei einem genutzten Kaminzug, der als Kaminzugkanal fungiert.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das System "schon 35 Jahre funktioniert" ist irreführend und gefährlich: Funktionsfähigkeit bedeutet nicht Sicherheit – CO-Lecks sind oft symptomlos und tödlich, bevor sie bemerkt werden.

    ➕ Ergänzung: Gemäß DIN 18160-1 und DIN 4734-1 muss jede Durchführung durch eine Feuerstättenanlage mit einem zugelassenen, feuerbeständigen Verschluss (mindestens EI 60) erfolgen, der sowohl rauch- als auch gasdicht ist und die statische Integrität der Wand gewährleistet.

    ➕ Ergänzung: Die Glaswolle muss vollständig entfernt werden, da sie hygroskopisch ist, Feuchtigkeit bindet, Schimmel begünstigt und bei Beschädigung gesundheitsgefährdende Fasern freisetzen kann – zudem behindert sie eine fachgerechte Prüfung des Kaminzugs.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen geprüften Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen zur detaillierten Prüfung des Kaminzugs, der Abgasdichtheit und der Brandschutzkonformität – eine Eigenreparatur ist aufgrund der lebensbedrohlichen Risiken strikt untersagt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Situation einstimmig als krankheits- und lebensbedrohlich durch CO-Eintritt und Brandgefahr.
    • Alle lehnen die Verwendung von Glaswolle und Klebeband entschieden ab und fordern einen nicht brennbaren, zugelassenen Verschluss.
    • Alle empfehlen die unverzügliche Inanspruchnahme eines Schornsteinfegers – kein Eigenversuch.
    • Alle fordern die Installation eines CO-Melders als dringende Notmaßnahme.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keine konkreten Normen, DeepSeek erwähnt „geltende Brandschutzbestimmungen“, Qwen konkretisiert DIN 18160-1 und DIN 4734-1 sowie die Mindestanforderung EI 60.
    • Qwen betont zusätzlich das hygroskopische Risiko und Schimmelpotenzial der Glaswolle – bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek und Qwen weisen ausdrücklich auf die Trügerischkeit der 35-jährigen Funktionsdauer hin – GoogleAI erwähnt das Alter nicht.
    • Qwen ergänzt, dass die Glaswolle die fachgerechte Prüfung behindert – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
    • DeepSeek fordert zusätzlich die Bestätigung der Funktion beider Heizungen (Öl + Holz) – bei GoogleAI und Qwen nicht explizit verlangt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von „nicht brennbaren Materialien wie Brandschutzmörtel oder mineralischen Dämmstoffen“ als Alternative – Qwen hingegen verlangt einen geprüften, feuerbeständigen Verschluss (EI 60) und differenziert klar zwischen Dämmstoff und zertifizierter Durchbruchsdichtung. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Zur abschließenden Bewertung ist die spezifische Bauart (Wanddicke, Material, Kaminzugführung) vor Ort zu prüfen – nur ein zugelassener Sachverständiger darf die endgültige Konstruktion festlegen.
    • Bei Planung und Ausführung orientiert man sich an den konkreten Normen aus Qwens Analyse (DIN 18160-1, DIN 4734-1, EI 60), da diese präzise, rechtsverbindlich und konservativ sind.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    CO-Gefahr und GesundheitsrisikoAlle drei KI-Systeme bewerten den CO-Eintritt durch das Loch als akut lebensbedrohlich – unverzügliche Melder-Installation und fachliche Sanierung erforderlich.
    BrandschutzkonformitätGoogleAI nennt allgemein „nicht brennbare Materialien“, DeepSeek spricht von „Brandschutzsystem“, Qwen fordert konkret EI 60 nach DIN-Normen. Widerspruch liegt in der Spezifizierung – Konsens: Die aktuelle Lösung verstößt gegen alle geltenden Brandschutzvorgaben.
    Eignung von GlaswolleAlle KI-Modelle verurteilen Glaswolle einstimmig als ungeeignet – brandschutztechnisch versagensanfällig, gesundheitsgefährdend und feuchteempfindlich.
    Fachliche VerantwortungÜbereinstimmend wird festgelegt: Nur Schornsteinfeger oder geprüfte Sachverständige dürfen handeln – Eigenversuche sind strikt untersagt.
    Notmaßnahmen bis zur Sanierung⚠️Alle fordern CO-Melder; Qwen und DeepSeek ergänzen die Forderung nach vollständiger Glaswolle-Entfernung – GoogleAI fokussiert auf Verschlussprüfung. Abwägung ist notwendig: Melder + Entfernung ist die sicherere Kombination.

    👉 Handlungsempfehlung: Handeln Sie unverzüglich nach dem strengsten KI-Konsens: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Brandschutzsachverständigen zur Prüfung nach DIN 18160-1 und DIN 4734-1, entfernen Sie die Glaswolle vor Ort nicht selbst, installieren Sie sofort einen DIN-geprüften CO-Melder, und verzichten Sie vollständig auf Eigenreparaturen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Vergiftung im SchlafzimmerLebensbedrohlich, symptomlos, potenziell tödlich innerhalb kürzester Zeit
    🔴 RisikoBrandausbreitung über das Kaminloch (fehlende EI-60-Dichtheit)Schnelle Rauch- und Feuerausbreitung zwischen Geschossen, Evakuierung gefährdet
    🔴 RisikoGesundheitsschäden durch Glaswollfasern bei Beschädigung/AlterungAtemwegsreizungen, chronische Belastung, besonders für Kinder und Allergiker
    🔴 RisikoFeuchteschäden und Schimmelbildung durch hygroskopische GlaswolleStrukturelle Schädigung der Wand, gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mykotoxine
    🔴 RisikoHaftungs- und Versicherungsrisiko bei Schäden durch normwidrige InstallationAblehnung der Schadensregulierung, persönliche Haftung bei Personenschäden Dritter
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung nach aktuellem Stand der TechnikDauerhafte Sicherheit, Wertsteigerung des Altbauobjekts, zukunftssichere Heizungsintegration
    ✅ ChanceEinbindung eines Schornsteinfegers als regelmäßiger PrüfpartnerFruhzeitige Erkennung weiterer Mängel, langfristige Betriebssicherheit aller Feuerstätten
    ✅ ChanceErsatz der Ölheizung im Zuge der Sanierung durch effizientere, CO-arme TechnikReduktion der CO-Eintragspotenziale, Energiekosteneinsparung, höhere Umweltverträglichkeit
    ✅ ChanceDokumentation der Sanierung nach DIN-NormenNachweis für Versicherung und zukünftige Käufer, erfüllte Sorgfaltspflicht
    ✅ ChanceAufklärung über Feuerstätten-Sicherheit im HausErhöhte Sensibilität der Bewohner, bessere Risikoerkennung, verantwortungsbewusster Umgang mit Heiztechnik

    Orientierungshilfen

    1. Sofortmaßnahme: CO-Melder installieren: Kaufen Sie einen DIN EN 50291-1-geprüften Kohlenmonoxid-Melder und montieren Sie ihn im Schlafzimmer – idealerweise an der Decke, mindestens 1 m vom Kaminloch entfernt.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Brandschutzsachverständigen mit Prüfauftrag nach DIN 18160-1 – nutzen Sie die offizielle Liste der Schornsteinfegerhandwerkskammer.
    3. Glaswolle nicht selbst entfernen: Fordern Sie explizit im Auftrag, dass die Glaswolle vollständig und fachgerecht entfernt wird – inklusive Schutzmaßnahmen gegen Faserfreisetzung und Feuchteschäden.
    4. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Bauakten Ihres Altbauhauses (Jahr 1960) sowie sämtliche Betriebsanleitungen der Ölheizung und des Holzverbrenners – diese benötigt der Fachmann zur Risikoabschätzung.
    5. Normen einfordern: Verlangen Sie im Auftrag schriftlich, dass die neue Kaminloch-Durchbruchsdichtung mindestens die Feuerwiderstandsklasse EI 60 nach DIN 4734-1 erfüllt und detailliert dokumentiert wird.
    6. Heizungszustand prüfen lassen: Beauftragen Sie den Schornsteinfeger, neben dem Loch auch die Dichtheit des gesamten Kaminzugs sowie den Betrieb beider Heizungen (Öl + Holz) zu überprüfen und zu bescheinigen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kaminloch
    Eine Öffnung im Schornstein oder in der Wand, die früher für den Anschluss eines Kaminofens oder einer Feuerstätte genutzt wurde. Wenn diese nicht mehr benötigt wird, muss sie fachgerecht verschlossen werden, um Gefahren zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Feuerstätte, Abgasleitung, Brandschutzmörtel.
    Brandschutzmörtel
    Ein spezieller Mörtel, der nicht brennbar ist und hohen Temperaturen standhält. Er wird verwendet, um Kaminlöcher und andere Öffnungen im Brandschutzbereich zu verschließen.
    Verwandte Begriffe: Feuerfester Mörtel, Hitzebeständiger Mörtel, Dämmstoff.
    Feuerungsverordnung (FeuVO)
    Eine Verordnung, die die Anforderungen an Feuerungsanlagen und deren Betrieb regelt. Sie enthält Bestimmungen zum Brandschutz, zur Abgasführung und zur Sicherheit von Feuerstätten.
    Verwandte Begriffe: Brandschutzbestimmungen, Schornsteinfegergesetz, Baurecht.
    Kohlenmonoxid (CO)
    Ein farb- und geruchloses, aber hochgiftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es kann zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod führen.
    Verwandte Begriffe: Rauchgas, Abgas, Verbrennung, Vergiftung.
    Schornsteinfeger
    Ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Kaminkehrer, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung, Kehrbezirk.
    Mineralische Dämmstoffe
    Dämmstoffe aus mineralischen Rohstoffen wie Steinwolle oder Glaswolle. Sie sind nicht brennbar und werden häufig zur Dämmung von Gebäuden und zur Brandschutz verwendet.
    Verwandte Begriffe: Steinwolle, Glaswolle, Dämmmaterial, Wärmedämmung.
    Abgasleitung
    Eine Leitung, die die Abgase von einer Feuerstätte zum Schornstein führt. Sie muss dicht und hitzebeständig sein, um die Sicherheit zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Rauchrohr, Schornsteinanschluss, Abgasrohr, Verbrennungsluft.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Gefahren gehen von einem unsachgemäß verschlossenen Kaminloch aus?
      Ein unsachgemäß verschlossenes Kaminloch birgt Brandgefahr, da heiße Abgase austreten und brennbare Materialien entzünden können. Zudem können giftige Rauchgase wie Kohlenmonoxid in den Wohnraum gelangen, was zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen kann. Es besteht auch die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit im Kaminzug sammelt und zu Schimmelbildung führt.
    2. Wie verschließt man ein Kaminloch fachgerecht?
      Ein Kaminloch muss mit nicht brennbaren Materialien wie Brandschutzmörtel oder mineralischen Dämmstoffen verschlossen werden. Zuerst wird das Loch von losen Teilen gereinigt. Anschließend wird der Brandschutzmörtel eingebracht und glattgestrichen. Es ist wichtig, dass der Verschluss dicht ist und den Anforderungen der Feuerungsverordnung entspricht.
    3. Muss ein Kaminloch zwingend verschlossen werden?
      Ja, ein nicht mehr benötigtes Kaminloch muss zwingend verschlossen werden, um Gefahren wie Brandgefahr und das Austreten von Rauchgasen zu verhindern. Ein offenes Kaminloch kann auch zu Zugluft und Wärmeverlusten führen. Der Verschluss sollte fachgerecht erfolgen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
    4. Wer darf ein Kaminloch verschließen?
      Das Verschließen eines Kaminlochs sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, entweder von einem Schornsteinfeger oder einem Maurer. Diese Fachleute verfügen über das notwendige Wissen und die Erfahrung, um den Verschluss fachgerecht und sicher durchzuführen. Sie können auch beurteilen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit zu gewährleisten.
    5. Welche Materialien sind für den Verschluss eines Kaminlochs geeignet?
      Für den Verschluss eines Kaminlochs sind nicht brennbare Materialien wie Brandschutzmörtel, mineralische Dämmstoffe oder spezielle Verschlussplatten geeignet. Diese Materialien sind hitzebeständig und verhindern das Austreten von Rauchgasen. Glaswolle und Klebeband sind ungeeignet, da sie nicht hitzebeständig sind und keine dichte Abdichtung gewährleisten.
    6. Was kostet das fachgerechte Verschließen eines Kaminlochs?
      Die Kosten für das fachgerechte Verschließen eines Kaminlochs hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Lochs, den verwendeten Materialien und dem Arbeitsaufwand. In der Regel liegen die Kosten zwischen 100 und 300 Euro. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen, um die Preise zu vergleichen.
    7. Welche Vorschriften gelten für den Verschluss eines Kaminlochs?
      Für den Verschluss eines Kaminlochs gelten die Vorschriften der Feuerungsverordnung (FeuVO) des jeweiligen Bundeslandes. Diese Vorschriften legen fest, welche Materialien verwendet werden dürfen und wie der Verschluss fachgerecht durchgeführt werden muss. Es ist wichtig, sich vor dem Verschluss über die geltenden Vorschriften zu informieren.
    8. Kann ich ein Kaminloch selbst verschließen?
      Es wird dringend davon abgeraten, ein Kaminloch selbst zu verschließen, da dies mit erheblichen Risiken verbunden ist. Ein unsachgemäßer Verschluss kann zu Brandgefahr, Kohlenmonoxidvergiftung und anderen Gefahren führen. Es ist ratsam, den Verschluss von einem Fachmann durchführen zu lassen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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  2. Kaminloch zumauern: Kaminkehrer-Rat & Restrisiko Abgase

    Foto von wiki

    Hallo
    Ich hatte eine ähnliche Situation. Der Kaminkehrer hat mir damals gesagt einfach zumauern. Ich habe extra nochmal nachgefragt ob ich das Loch tatsächlich einfach zumauern kann (Stichwort Abgase, durchsiffen mit der Zeit und ähnliches) und es wurde mir versichert das nach dem Zumauern nichts mehr passiert.

    Ich bin nach wie vor etwas skeptisch, auch wenn ich dem Rat des Kaminkehrers gefolgt bin.

    Ich rate Ihnen den zuständigen Kaminkehrer zu fragen, besser ihn vorbeikommen zu lassen um einen fachmännischen Rat vor Ort zu bekommen.

    Ich vermute auch, dass dies kostenlos ist, zumindest war es so bei mir.

  3. Kaminloch-Verschluss: Blechdeckel für Ofenrohr-Futter (DIN)

    Foto von

    Es sieht so aus
    als ob da noch das sog. Futter für das Ofenrohr eingebaut ist. Dann gibt es für diese Öffnung Blechdeckel wie eine Konservendose, die man in das Futter steckt und fertig. Die Glaswolle würde ich dann sogar drinnlassen. Diese Deckel sind Normteile nach DINAbk. und benötigen keine bauaufsichtliche Zulassung. Früher waren die Standard bei den Ofenheizungen.

    Aber ich habe auch schon einen besonders genauen Bezirksschornsteinfegermeister erlebt, der in einem seit über 35 Jahren leerstehenden Gebäude, ohne den Betrieb einer Heizung, verlangt hat, dass diese Futter herausgestemmt werden und die Löcher vermauert werden. Alles wegen der "ungeheuer großen Brandgefahr".

    Dabei wäre es nicht zulässig, dass Porenbeton benutzt wird. Allerdings darf eine Brandwand aus Porenbeton hergestellt werden.

    Es gibt also solle und solle. Lauter kleine Herrgötter, die man nicht reizen sollte und die nach Ankündigung das ganze Haus durchsuchen dürfen. Ein heute noch gültiges Gesetz von Himmler, der damit versteckte Leute mit dem falschen Gesangbuch fangen wollte.

    In der Regel sind sie aber sehr verständnisvoll und beraten die Kunden nach bestem Wissen.

  4. Kaminloch-Sanierung: Bezirks-Schornsteinfeger zur Abgasdichtheit

    Bezirks-Schornsteinfeger
    gestern Abend war der Bezirks-Schornsteinfeger da. Wir werden die Öffnung säubern und anschließend zumauern.

    Ich hoffe das ganze wird dann auch tatsächlich komplett dicht gegenüber Abgasen ...

    danke euch!

  5. Kaminloch abdichten: Gipsputz allein nicht gasdicht!

    Dicht gegenüber Abgasen
    wird es durch einen normalen Gipsputz

    Zumauern allein ist nicht gasdicht!

  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kaminloch im Altbau: Risiken, Sanierung & Abdichtung

    💡 Kernaussagen: Ein unsachgemäß verschlossenes Kaminloch im Altbau birgt Risiken bezüglich Brandschutz und Abgasaustritt. Die Sanierung sollte idealerweise in Absprache mit dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfeger erfolgen. Ein einfaches Zumauern reicht oft nicht aus, um eine vollständige Gasdichtheit zu gewährleisten. Es existieren spezielle Blechdeckel nach DINAbk.-Norm für den Verschluss von Ofenrohr-Futter.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Kaminloch abdichten: Gipsputz allein nicht gasdicht! ist ein normaler Gipsputz nicht ausreichend, um eine vollständige Dichtheit gegenüber Abgasen zu erzielen. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf den Brandschutz und die Vermeidung von Kohlenmonoxid-Vergiftungen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kaminloch-Verschluss: Blechdeckel für Ofenrohr-Futter (DIN) erwähnt die Existenz von Blechdeckeln nach DIN-Norm, die speziell für den Verschluss von Ofenrohr-Futter in Kaminöffnungen entwickelt wurden. Diese stellen eine einfache und normgerechte Lösung dar.

    🔧 Zusatzinfo: Im Altbau kann die Sanierung eines Kaminlochs verschiedene Aspekte umfassen, darunter die Reinigung der Öffnung, das fachgerechte Zumauern mit geeigneten Materialien und die abschließende Abdichtung, um den Brandschutz sicherzustellen. Die Beratung durch einen Fachmann ist empfehlenswert.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie Ihren zuständigen Bezirks-Schornsteinfeger, um die Situation vor Ort zu beurteilen und die geeigneten Maßnahmen zur Sanierung und Abdichtung des Kaminlochs festzulegen. Beachten Sie dabei die Hinweise im Beitrag Kaminloch zumauern: Kaminkehrer-Rat & Restrisiko Abgase bezüglich der Empfehlungen des Kaminkehrers.

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