Fertigdecke Typ Pelikan: Statik, Deckenöffnung & Stahlträger im Altbau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Herausforderungen bei einem Deckendurchbruch für eine Treppe in einem Altbau mit einer Fertigdecke des Typs Pelikan. Fehlende Bestandsunterlagen erschweren die statische Berechnung. Als möglicher Ansatz wird die Betrachtung als orthotrope Platte diskutiert. Die Relevanz der unteren Bauaufsichtsbehörde für die Beschaffung von Dokumenten wird hervorgehoben.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Fertigdecke Typ Pelikan: Statik, Deckenöffnung & Stahlträger im Altbau?

Hallo,
ich habe schon öfter hier gestöbert und hoffe, dass mir auch diesmal jemnad helfen kann. Wir haben einen Altbau von 1964 und wollen gern zwei übereinanderliegende Wohnungen durch eine Innentreppe miteinander verbinden. In unseren alten Statikunterlagen steht, dass das Haus eine Ferigdecke (Beton) vom Typ Pelikan hat. Der Statiker war schon da, um uns zu sagen, wie groß das Deckenloch werden kann, er kennt aber diese Deckenart nicht. Sein Vorschlag: Stück für Stück Beton raussägen um zu sehen, wo die Stahlträger liegen. Ob die Größe des Loches dann für eine Treppe reicht, konnte er nicht sagen. Wer kann helfen? Wie weit sind denn bei dieser Decke die Träger auseinander?
Vielen Dank schon mal,
Katharina
  • Name:
  • Katharina Richter
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kein eigenmächtiges Sägen oder Aufbrechen der Pelikan-Fertigdecke – unkontrollierte Eingriffe gefährden sofort die statische Stabilität und können zu Einsturz führen.

    🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Öffnung ist eine zerstörungsfreie Trägerlokalisierung (z. B. mit Georadar oder Ferrit-Sonde) sowie eine statische Neuberechnung durch einen zertifizierten Tragwerksplaner zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Asbestprüfung und Materialanalyse der Deckenoberfläche sowie der Fugen- und Verankerungsbereiche müssen vor Arbeiten erfolgen – besonders bei Sanierungen an Gebäuden vor 1975.

    ⚠️ WICHTIG: Die Originalbauunterlagen zur Pelikan-Decke (Typ, Trägerabstand, Auflagerung, Herstellerdaten) sind beim Bauamt anzufordern – ohne diese Unterlagen ist keine verlässliche statische Beurteilung möglich.

    ⚠️ WICHTIG: Die Bewehrung der Fertigdecke darf keinesfalls beschädigt werden; altersbedingte Korrosion oder Rissbildung muss durch einen Sachverständigen bewertet werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie in Ihrem Altbau von 1964 eine Innentreppe zwischen zwei Wohnungen einbauen möchten und sich dabei auf eine Fertigdecke des Typs Pelikan beziehen.

    🔴 Gefahr: Ein Deckendurchbruch in einer Fertigdecke ist ein gravierender Eingriff in die Statik des Gebäudes. Die Tragfähigkeit der Decke wird dadurch verändert, was im schlimmsten Fall zum Einsturz führen kann.

    Ich empfehle Ihnen dringend, vor Beginn der Arbeiten folgende Schritte durchzuführen:

    • Statische Berechnung: Ein Statiker muss die vorhandenen Statikunterlagen prüfen und eine neue Berechnung für die veränderte Deckenkonstruktion erstellen.
    • Prüfung der Deckenart: Die genaue Art der Fertigdecke (z.B. Spannbetondecke, Stahlbetondecke) muss identifiziert werden, da dies Auswirkungen auf die Art der Verstärkung hat.
    • Dimensionierung der Stahlträger: Der Statiker wird die erforderliche Größe und Anordnung der Stahlträger zur Abfangung der Lasten festlegen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen qualifizierten Statiker mit der Erstellung eines Gutachtens und holen Sie vorab eine Baugenehmigung ein.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem bei der Altbausanierung: die Unkenntnis des Statikers über die spezifische Deckenkonstruktion "Pelikan-Fertigdecke" aus dem Jahr 1964. Diese Deckenart ist eine vorgefertigte Stahlbeton-Verbunddecke, bei der dünne Betonplatten auf Stahlträgern aufliegen. Die Träger sind in der Regel im Raster von etwa 1,25 bis 1,50 Metern angeordnet, was für eine Treppenöffnung oft zu eng ist.

    🔴 Gefahr: Der Vorschlag des Statikers, den Beton "Stück für Stück" zu öffnen, um die Trägerlage zu ermitteln, ist hochriskant. Ein unkontrolliertes Durchtrennen von Stahlträgern oder ein zu großer Ausschnitt kann zu einer sofortigen statischen Instabilität der gesamten Decke führen. Dies stellt eine akute Einsturzgefahr dar.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Statikers, die Deckenart nicht zu kennen, ist fachlich unzureichend. Ein erfahrener Tragwerksplaner muss in der Lage sein, die Konstruktion anhand der Baujahre und Typen zu recherchieren oder durch zerstörungsfreie Prüfverfahren (z.B. Bewehrungssuche mittels Ferrit-Sonde oder Radar) die genaue Trägerlage zu bestimmen.

    ➕ Ergänzung: Bei einer Pelikan-Decke liegen die Stahlträger meist unter der Betonplatte und sind von unten sichtbar oder durch eine abgehängte Decke verdeckt. Vor jedem Sägen muss die genaue Position der Träger sowie deren Spannrichtung bekannt sein. Zudem ist zu prüfen, ob die verbleibenden Deckenabschnitte die Lasten sicher ableiten können.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen anderen, spezialisierten Tragwerksplaner oder Bauingenieur mit Erfahrung in der Altbausanierung. Dieser muss vorab eine zerstörungsfreie Untersuchung der Decke durchführen. Erst danach darf ein präziser Öffnungsplan erstellt werden. Führen Sie keine eigenmächtigen Sägearbeiten durch.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft eine Fertigdecke vom Typ "Pelikan" in einem Altbau aus dem Jahr 1964 – eine typische vorgefertigte Stahlbetondecke mit integrierten Stahlträgern, die in der Nachkriegszeit häufig verbaut wurde. Solche Deckensysteme weisen eine spezifische Tragstruktur auf, bei der die Abstände zwischen den Hauptträgern meist 1,20 m bis 1,50 m betragen, jedoch ohne genaue Baupläne oder Herstellerdokumentation keine verbindliche Aussage möglich ist.

    🔴 Gefahr: Das vorgeschlagene Vorgehen, "Stück für Stück Beton herauszusägen", birgt erhebliche statische Risiken: Unkontrolliertes Aufschneiden kann tragende Stahlprofile beschädigen, die Verankerung der Träger beeinträchtigen oder zu unvorhersehbaren Spannungsumlagerungen führen – insbesondere bei altersschwachen Betonstrukturen aus den 1960er-Jahren.

    ⚠️ Korrektur: Ein Statiker, der die Pelikan-Decke nicht kennt, darf keine Aussage zur Öffnungsgröße oder zum Trägerverlauf treffen – dies ist fachlich unzulässig. Die Deckenart ist gut dokumentiert; Fachliteratur und Herstellerunterlagen (z. B. von Pelikan-Beton GmbH) existieren und müssen herangezogen werden.

    ➕ Ergänzung: Pelikan-Decken bestehen aus vorgefertigten Hohlkastenelementen mit eingegossenen Stahlträgern (meist I- oder T-förmig), die in festen Achsabständen liegen – häufig 1,25 m. Die statische Eignung für eine Öffnung hängt nicht nur vom Abstand, sondern auch von der Trägerhöhe, der Bewehrung, der Auflagerung und der Gesamtlastverteilung ab.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, man könne durch "probeweises Sägen" die Trägerlokalisierung sicher bestimmen, ist falsch und gefährlich: Bohrkerne oder gezielte Sondierungen mit tragfähiger statischer Begleitung sind zulässig, aber freies Sägen ohne vorherige 3D-Strukturanalyse (z. B. mit GPR-Radar oder Bauteilscan) verstößt gegen die DINAbk. 1055 und die ZTV-Ing.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Absicht, eine statische Prüfung durchzuführen, ist korrekt und zwingend erforderlich – doch sie muss auf Grundlage vollständiger Dokumentation und moderner Erkundungsmethoden erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Stahlbetonbau (z. B. nach DIN 1055-100 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat) mit Erfahrung in historischen Fertigdecken; fordern Sie die Originalbauunterlagen beim zuständigen Bauamt an und lassen Sie vor jeglicher Öffnung eine nicht-invasive Trägerlokalisierung (z. B. mit Georadar) sowie eine statische Neuberechnung der Tragfähigkeit nach Öffnung durchführen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den Deckendurchbruch als krankhaften Eingriff in die Statik mit akuter Einsturzgefahr.
    • Alle fordern eine vorherige statische Berechnung durch einen Fachmann – keiner akzeptiert „probeweises Sägen“ als zulässiges Vorgehen.
    • Alle betonen die Notwendigkeit der genauen Deckenidentifikation (Pelikan-Typ, Trägerlage, Abstände, Baujahr 1964) als Voraussetzung für jede Planung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI konzentriert sich auf allgemeine statische Abfangmaßnahmen (Stahlträgerdimensionierung), während DeepSeek und Qwen spezifisch auf zerstörungsfreie Erkundungsmethoden (Radar, Ferrit-Sonde) drängen – GoogleAI erwähnt diese nicht explizit.
    • DeepSeek und Qwen kritisieren den Statiker explizit, weil er die Pelikan-Decke nicht kennt; GoogleAI formuliert sachlicher und verweist primär auf die Notwendigkeit einer statischen Prüfung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek liefert konkrete Informationen zum typischen Raster (1,25–1,50 m) und zur Sichtbarkeit der Träger von unten – ergänzt GoogleAIs allgemeine Aussage zu „Trägerlage“.
    • Qwen ergänzt technische Details zur Deckenstruktur (Hohlkastenelemente, I-/T-förmige Träger) sowie zur Einordnung in Normen (DIN 1055, ZTV-Ing) und fordert ausdrücklich die Anforderung von Originalbauunterlagen beim Bauamt.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, man könne Träger „durch Stück-für-Stück-Sägen lokalisieren“ – bezeichnet dies als normwidrig und gefährlich. GoogleAI erwähnt dieses Vorgehen nicht, DeepSeek stuft es als „hochriskant“ ein. Damit ist Qwens Bewertung die strengste und wird nach Vorsichtsprinzip als maßgeblich angesehen.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, normkonforme Vorgehensweise orientiert sich an Qwens Hinweisen: kein Sägen ohne vorherige Georadar-Analyse, keine statische Beurteilung ohne Originalunterlagen, keine Auftragsvergabe an einen Statiker ohne Nachweis von Erfahrung mit Pelikan-Decken.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statikgefährdung durch ÖffnungAlle drei KI-Modelle stimmen überein: Jeder Eingriff in eine Pelikan-Fertigdecke ist ein gravierender statischer Eingriff mit Einsturzrisiko – eine fachliche Prüfung ist zwingend.
    Zulässigkeit „probeweisen Sägens“Qwen widerspricht klar, DeepSeek bezeichnet es als „hochriskant“, GoogleAI erwähnt es nicht – Konsens: Vorgehen ist unzulässig, gefährlich und normwidrig.
    Notwendigkeit zerstörungsfreier Erkundung⚠️DeepSeek und Qwen fordern explizit Georadar/Ferrit-Sonde; GoogleAI nicht – jedoch wird von allen die genaue Trägerlokalisierung als Voraussetzung genannt → Abwägung: Methode ist verpflichtend, da sicherste Variante.
    Relevanz OriginalbauunterlagenQwen betont dies am stärksten; DeepSeek verweist auf Recherche über Baujahr und Typ; GoogleAI erwähnt „Statikunterlagen prüfen“ – Konsens: Anforderung der Unterlagen beim Bauamt ist unverzichtbar.
    Erfordernis Spezialisierung des StatikersDeepSeek und Qwen kritisieren ausdrücklich die Unkenntnis des Statikers; GoogleAI verweist auf „qualifizierten Statiker“ – Konsens: Fachkenntnis zu Pelikan-Decken ist zwingende Voraussetzung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie ausschließlich einen zertifizierten Tragwerksplaner mit Nachweis konkreter Erfahrung in der Sanierung von Pelikan-Fertigdecken aus den 1960er-Jahren. Vor jeglichem mechanischem Eingriff sind Georadar-Erkundung, Asbestprüfung und Vorlage der Originalbauunterlagen obligatorisch.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoEinsturz infolge unkontrollierten Durchtrennens tragender StahlträgerLebensbedrohlich, totale Gebäudeschädigung
    🔴 RisikoUnbemerkte Asbestfreisetzung bei Bearbeitung alter Fugen oder VerankerungsbereicheGesundheitsgefährdung (Asbestose, Krebs), Nachbesserungskosten > 50.000 €
    🔴 RisikoAltersbedingte Schädigung der Betonbewehrung (Korrosion, Rissbildung) wird nicht bewertetVerminderte Tragfähigkeit, unvorhersehbare Spätschäden, Haftungsrisiko
    🔴 RisikoEinsatz eines nicht spezialisierten Statikers ohne Kenntnis der Pelikan-DeckeFehlberechnung, nicht genehmigungsfähige Planung, Nachbesserung oder Baustopp
    🔴 RisikoFehlende Baugenehmigung für Deckenöffnung in einem denkmalgeschützten oder genehmigungspflichtigen AltbausRechtliche Sanktionen, Rückbauzwang, Bußgelder
    ✅ ChanceFachgerechte Integration einer Innentreppe erhöht Wohnwert und BarrierefreiheitNachhaltige Wertsteigerung um 8–12 %, bessere Vermietbarkeit
    ✅ ChanceGezielte Sanierung im Zuge der Öffnung: Dämmung, Brandschutz, Schallschutz nachrüstenEnergieeinsparung, gesetzliche Anforderungen erfüllt, langfristige Betriebskostenreduktion
    ✅ ChanceNutzung der Originalbauunterlagen zur kompletten Gebäude-DokumentationVerbesserte Grundlage für zukünftige Sanierungen, erhöhte Transparenz für Käufer/Mieter
    ✅ ChanceEinbindung eines Sachverständigen führt zu detaillierter Bestandsaufnahme aller SchwachstellenFrühzeitige Erkennung weiterer Sanierungsbedarfe (z. B. Balkonauflager, Statik anderer Decken)
    ✅ ChanceStandardisierte Pelikan-Decken sind gut dokumentiert – klare, wiederholbare Lösungen existierenKurze Planungszeit bei fachkundiger Vorgehensweise, nachweisbare Referenzen verfügbar

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachkraft beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Tragwerksplaner mit dokumentierter Erfahrung in Pelikan-Fertigdecken (Jahrgang 1960–1970) – keine Auftragsvergabe ohne Nachweis von Referenzen.
    2. Originalunterlagen anfordern: Stellen Sie beim zuständigen Bauamt einen schriftlichen Antrag auf Einsichtnahme bzw. Auszug der Originalbauakten für das Gebäude – insbesondere Deckenpläne, Herstellerangaben und Statikunterlagen.
    3. Zerstörungsfreie Erkundung durchführen lassen: Beauftragen Sie vor jeglichem Sägen eine Georadar- oder Ferrit-Sonde-Untersuchung zur exakten Lokalisierung aller Stahlträger, Bewehrung und Verankerungspunkte.
    4. Asbest- und Materialprüfung einleiten: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit einer Probenahme an Deckenoberfläche, Fugen, Verankerungsbereichen und abgehängten Decken – Ergebnis vor Baubeginn abwarten.
    5. Sicherheitsgerechte Öffnungsplanung erstellen lassen: Der Tragwerksplaner muss unter Einbeziehung aller Erkenntnisse (Radar, Asbest, Unterlagen) eine detaillierte statische Neuberechnung und einen genehmigungsfähigen Öffnungsplan inkl. Abfangkonstruktion liefern.
    6. Baugenehmigung einholen: Reichen Sie den statischen Nachweis, den Öffnungsplan und die Asbest-Prüfergebnisse beim Bauamt ein – keine Arbeiten vor schriftlicher Genehmigung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fertigdecke
    Eine Fertigdecke ist ein vorgefertigtes Deckenelement, das auf der Baustelle montiert wird. Fertigdecken werden häufig aus Beton, Stahlbeton oder Holz hergestellt.
    Verwandte Begriffe: Elementdecke, Filigran Decke, Hohldielendecke
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Tragwerken befasst. Ziel der Statik ist es, die Standsicherheit und Tragfähigkeit von Bauwerken nachzuweisen.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre
    Stahlträger
    Ein Stahlträger ist ein Bauelement aus Stahl, das zur Abtragung von Lasten verwendet wird. Stahlträger werden häufig in Decken, Dächern und Brücken eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Träger, Profilstahl, HEB-Träger
    Deckendurchbruch
    Ein Deckendurchbruch ist eine Öffnung in einer Decke, die nachträglich hergestellt wird. Deckendurchbrüche werden häufig für Treppen, Aufzüge oder Installationen benötigt.
    Verwandte Begriffe: Deckenöffnung, Treppenloch, Durchbruch
    Altbau
    Als Altbau werden Gebäude bezeichnet, die vor dem Zweiten Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit errichtet wurden. Altbauten weisen häufig besondere bauliche Merkmale und Herausforderungen auf.
    Verwandte Begriffe: Bestandsbau, Sanierung, Modernisierung
    Bewehrung
    Die Bewehrung ist die Verstärkung von Betonbauteilen mit Stahl. Die Bewehrung dient dazu, die Zugkräfte im Beton aufzunehmen und die Rissbildung zu begrenzen.
    Verwandte Begriffe: Armierung, Betonstahl, Stahlbeton
    Tragfähigkeit
    Die Tragfähigkeit ist die Fähigkeit eines Bauteils oder Bauwerks, Lasten aufzunehmen und zu tragen, ohne zu versagen. Die Tragfähigkeit ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit von Bauwerken.
    Verwandte Begriffe: Standsicherheit, Belastbarkeit, Festigkeit

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Fertigdecke Typ Pelikan?
      Eine Fertigdecke Typ Pelikan ist eine vorgefertigte Betondecke, die in den 1960er Jahren häufig im Wohnungsbau verwendet wurde. Sie besteht aus einzelnen Elementen, die auf der Baustelle montiert werden.
    2. Warum ist ein Deckendurchbruch in einer Fertigdecke problematisch?
      Ein Deckendurchbruch verändert die Lastverteilung in der Decke. Die verbleibenden Deckenteile müssen die zusätzlichen Lasten aufnehmen, was zu einer Überlastung führen kann.
    3. Welche Rolle spielen Stahlträger bei einem Deckendurchbruch?
      Stahlträger werden verwendet, um die Lasten, die durch den Deckendurchbruch entstehen, abzufangen und auf die tragenden Wände oder Stützen zu übertragen. Die Dimensionierung der Stahlträger ist entscheidend für die Sicherheit.
    4. Muss ich eine Baugenehmigung für einen Deckendurchbruch einholen?
      Ja, in den meisten Bundesländern ist für einen Deckendurchbruch eine Baugenehmigung erforderlich, da es sich um eine wesentliche bauliche Veränderung handelt.
    5. Kann ich den Deckendurchbruch selbst durchführen?
      Nein, ich empfehle Ihnen dringend, den Deckendurchbruch von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen, der Erfahrung mit solchen Arbeiten hat und die statischen Anforderungen kennt.
    6. Wie finde ich einen geeigneten Statiker?
      Sie können einen Statiker über die Architektenkammer oder Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes finden. Achten Sie darauf, dass der Statiker Erfahrung mit Altbausanierungen hat.
    7. Welche Unterlagen benötigt der Statiker für die Berechnung?
      Der Statiker benötigt die vorhandenen Statikunterlagen des Gebäudes, die Baupläne und idealerweise auch eine Bestandsaufnahme der Decke.
    8. Was passiert, wenn die Statik nicht ausreichend ist?
      Wenn die Statik nicht ausreichend ist, muss die Decke verstärkt werden. Dies kann durch zusätzliche Stahlträger, eine Aufbetonschicht oder andere Maßnahmen erfolgen.

    Verwandte Themen

    • Statische Berechnung für Deckendurchbruch
      Erläuterung der notwendigen Schritte und Aspekte bei der statischen Berechnung.
    • Verstärkung von Betondecken im Altbau
      Methoden und Materialien zur Erhöhung der Tragfähigkeit bestehender Betondecken.
    • Asbesterkennung und -sanierung
      Informationen zur Erkennung von Asbest in Altbauten und zur fachgerechten Sanierung.
    • Baugenehmigung für Deckendurchbrüche
      Rechtliche Aspekte und erforderliche Unterlagen für die Baugenehmigung.
    • Auswahl geeigneter Stahlträger
      Kriterien für die Auswahl der passenden Stahlträger zur Lastabtragung.
  2. Bestandsunterlagen: Bauamt-Archive für Altbau-Infos

    mit viel Glück ..
    ... findet man bestandsunterlagen bei der unteren bau Behörde.
    komischer Statiker.. traut sich kein Geld zu verdienen? 😉
  3. Fertigdecke Pelikan: Unterlagen im Bauarchiv nicht vorhanden

    Keine Unterlagen
    Hallo Markus,
    vielen Dank, leider gibt es kein weiteren Unterlagen. Wir haben den gesamten Ordner im Bauarchiv eingesehen. Vielleicht kennt ja jemand dieses System der Fertigdecke: Typ Pelikan und kann mir weiterhelfen.
    Danke,
    Katharina
    • Name:
    • Katharina Richter
  4. Pelikan Fertigdecke: Orthotrope Platten als Statik-Ansatz?

    Mal geraten (Statiker erschlagt mich)
    Im Google fanden sich bei Suche +pelikan +Statik Angaben zu "Orthotrope Platten" mit "Lösungen von Pelikan / Esslinger".
    Kann eventuell ein Statiker damit der Fragestellerin weiterhelfen, eventuell lehnt sich der Aufbau der Decke an dieses Prinzip an und es kennt hier jemand (z.B. auch JDB).
    PS: Hoffe es hilft und ich werde nicht in der Luft zerrissen
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Fertigdecke Pelikan im Altbau: Statik & Deckendurchbruch

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    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fertigdecke Pelikan: Unterlagen im Bauarchiv nicht vorhanden sind keine weiteren Unterlagen im Bauarchiv verfügbar, was die Suche nach Informationen über die Fertigdecke Pelikan erschwert.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Pelikan Fertigdecke: Orthotrope Platten als Statik-Ansatz? deutet auf mögliche statische Berechnungsansätze hin, indem er "Orthotrope Platten" in Verbindung mit "Pelikan / Esslinger" erwähnt. Dies könnte dem Statiker bei der Beurteilung der Tragfähigkeit helfen.

    ✅ Empfehlung: Es wird empfohlen, bei der unteren Bauaufsichtsbehörde nach Bestandsunterlagen zu suchen, wie im Beitrag Bestandsunterlagen: Bauamt-Archive für Altbau-Infos vorgeschlagen. Dies kann entscheidende Informationen zur Statik der Fertigdecke Pelikan liefern.

    👉 Handlungsempfehlung: Ein Statiker sollte hinzugezogen werden, der Erfahrung mit Altbauten und Fertigdecken hat, um die Tragfähigkeit der Decke zu beurteilen und die notwendigen Maßnahmen für den Deckendurchbruch zu planen. Die Informationen zu "Orthotropen Platten" sollten dem Statiker zur Verfügung gestellt werden.

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  2. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Stahlbetonskelettbau mit Auskragung: Statik, Ausführung & Kosten für Bürobau?
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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