Schimmel in Wohnzimmerecke: Ursachen, Risiken & Sanierungskosten bei Außenwand?
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Schimmel in Wohnzimmerecke: Ursachen, Risiken & Sanierungskosten bei Außenwand?

Hallo,
ich vermiete ein älteres Einfamilienhaus (Baujahr. 1950), und in diesem Haus ist nun plötzlich innerhalb von 3 Monaten nach Bezug durch eine neue Mieterin ein Schimmelbefall einer Wohnzimmerecke aufgetreten. Ich selbst habe 25 Jahre lang in dem Haus (ehemals Großmutters Haus) gewohnt, vorher wohnte eine andere Mieterin darin, und in der gesamten Zeit ist in dem Haus keinerlei Schimmel oder Stockfeuchtigkeit oder muffiger Geruch aufgetreten, im Gegenteil, das Haus, auch der Kellerbereich, war immer extrem trocken.
Die neue Mieterin heizt laut eigenen Angaben sehr stark, da sie Nachtschicht arbeitet und wenn sie dann wach ist, ständig "von innen" her friert. Dazu muss ich sagen, dass sie mit 4 Kindern durch die Raumbeschränkung (4ZKB) selbst in dem Wohnzimmer immer auch schläft. Das WZ ist quasi "über Eck angelegt, d.h. in dem Teil des Raumes, wo der Schimmel in der Ecke auftritt, ist das eigentliche Wohnzimmer (dieser Teil des Wohnzimmers ist nicht unterkellert), im anderen Winkel des Zimmers ist ihr Schlafbereich.
In de "Schlafecke" ist kein Schimmel zu sehen. Der Schimmel ist nicht hinter einem an der Wand stehenden Möbelstück aufgetreten, sondern hinter dem "über Eck" stehenden Fernseher, die Luftzirkulation sollte also gegeben sein, und das TV-Gerät meiner Großmutter stand damals auch genau an der Stelle, ohne jeglichen Schimmel.
Das Wohnzimmer besitzt Kunststoff-Isolierfenster, diese allerdings schon seit ca. 12 Jahren.
Die Mieterin behauptet, regelmäßig zu lüften. Allerdings habe ich dies noch nicht beobachten können, d.h. immer wenn ich dort bin (Verwandtschaft wohnt gegenüber) bzw. vorbeifahre, sind alle Fenster gschlossen.
Ich denke, die Mieterin geht davon aus, dass es ausreicht, kräftig zu heizen, bzw. dass DANN kein Schimmel auftritt, weil die Feuchtigkeit auch ohne zu lüften durch die Wärme verschwindet.
Ich weiß leider nicht, inwieweit sie diesen einen Wohn- / Schlafraum (Wohnraum, Schlafraum) tatsächlich in der Nacht beim Schlafen und am Tage heizt; allerdings gehe ich davon aus, dass in dem Raum jetzt, wo er statt als reines Wohnzimmer halbtags auch als Schlafzimmer genutzt wird, mehr gelüftet werden müsste als bei normaler WZ-Nutzung, denn in der Nacht erzeugt der Körper doch Feuchtigkeit ...?
Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Die Hauswände sind (wie das gesamte Haus von der Bausubstanz her) in einem sehr guten Zustand, sie sind allerdings nicht extradick gedämmt, sondern ensprechen dem "Standard", der zur damaligen Erstellungszeit üblich war.
Wer weiß Rat? Wie kann ich den Schimmelbefall abstellen, falls das Haus "schuld" ist, wie meine Mieterin behauptet?
Ich bin ziemlich ratlos wegen der sicherlich auf mich zukommenden hohen Kosten und der durch den Schimmel nun leidenden Bausubstanz, und so danke ich schon im Voraus für Ihre Stellungnahmen bzw. Erfahrungsberichte!
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  • Herz
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Schimmelsporen können allergische Reaktionen und Atemwegserkrankungen auslösen. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Schimmel.

    🔴 Kritisch: Unsachgemäße Schimmelentfernung kann die Sporen verteilen und das Problem verschlimmern. Überlassen Sie die Sanierung einem Fachbetrieb.

    🔴 Kritisch: Eine unzureichende Belüftung kann die Schimmelbildung begünstigen. Achten Sie auf regelmäßiges Stoßlüften, besonders nach dem Duschen oder Kochen.

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    🔴 Gefahr: Schimmelbefall in Wohnräumen kann gesundheitsschädlich sein und die Bausubstanz angreifen.

    Ich empfehle, die Ursache des Schimmels umgehend zu ermitteln. Mögliche Ursachen in Ihrem Fall könnten sein:

    • Hohe Luftfeuchtigkeit: Durch veränderte Nutzungsgewohnheiten der neuen Mieterin (z.B. häufiges Wäschetrocknen in der Wohnung, unzureichendes Lüften, insbesondere in der Nachtschicht) kann die Luftfeuchtigkeit gestiegen sein.
    • Kältebrücke: Die Ecke des Wohnzimmers, insbesondere an der Außenwand, könnte eine Kältebrücke darstellen, an der Kondenswasser entsteht und Schimmelbildung begünstigt.
    • Bausubstanz: Schäden an der Bausubstanz oder unzureichende Isolierung können ebenfalls zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
    • Möbelstellung: Möbel vor der Außenwand können die Luftzirkulation behindern und Schimmelbildung fördern.

    Ich rate Ihnen, folgende Schritte zu unternehmen:

    • Ursachenforschung: Lassen Sie die betroffene Stelle von einem Fachmann (z.B. Schimmelgutachter) untersuchen, um die genaue Ursache des Schimmelbefalls zu ermitteln.
    • Sofortmaßnahmen: Entfernen Sie den Schimmel nicht selbst, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Ein Fachbetrieb sollte den Schimmel fachgerecht beseitigen.
    • Langfristige Lösungen: Nach der Schimmelbeseitigung sollten Sie die Ursache beheben, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Dies kann beispielsweise durch eine bessere Isolierung der Außenwand oder eine Anpassung des Lüftungsverhaltens geschehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Schimmelgutachter und einen Fachbetrieb für Schimmelsanierung, um das Problem professionell zu beheben.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schimmel
    Schimmel ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Pilzen, die in Innenräumen auf feuchten Oberflächen wachsen können. Schimmel kann gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und allergische Reaktionen oder Atemwegserkrankungen verursachen.
    Verwandte Begriffe: Schimmelpilze, Schimmelbefall, Schimmelsporen, Feuchtigkeitsschaden
    Feuchtigkeit
    Feuchtigkeit bezeichnet den Wassergehalt in der Luft oder in Materialien. Eine hohe Luftfeuchtigkeit oder feuchte Bauteile können die Schimmelbildung begünstigen. Ursachen für Feuchtigkeit können undichte Stellen, Kondensation oder mangelnde Belüftung sein.
    Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondenswasser, Taupunkt, Wasserschaden
    Kältebrücke
    Eine Kältebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, der eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweist als die umliegenden Bauteile. Dadurch kühlt dieser Bereich stärker aus, was zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit und somit zur Schimmelbildung führen kann.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Wärmeisolierung, Taupunkt, Kondensation
    Stoßlüften
    Stoßlüften ist eine effektive Methode, um die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu reduzieren und Schimmelbildung vorzubeugen. Dabei werden mehrmals täglich für kurze Zeit (5-10 Minuten) alle Fenster und Türen geöffnet, um einen Durchzug zu erzeugen.
    Verwandte Begriffe: Querlüften, Fensterlüftung, Luftaustausch, Luftfeuchtigkeit
    Schimmelgutachter
    Ein Schimmelgutachter ist ein Experte, der Schimmelbefall in Gebäuden untersucht, die Ursachen ermittelt und ein Sanierungskonzept erstellt. Ein qualifizierter Schimmelgutachter verfügt über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Bauphysik, Mikrobiologie und Schimmelpilzsanierung.
    Verwandte Begriffe: Bausachverständiger, Schimmelpilzberater, Schadstoffgutachter, Sanierungsplaner
    Schimmelsanierung
    Die Schimmelsanierung umfasst alle Maßnahmen, die zur Beseitigung von Schimmelbefall und zur Wiederherstellung eines gesunden Raumklimas erforderlich sind. Dazu gehören die Entfernung des Schimmels, die Beseitigung der Ursachen und die Desinfektion der betroffenen Bereiche.
    Verwandte Begriffe: Schimmelbeseitigung, Schimmelentfernung, Desinfektion, Ursachenbehebung
    Bausubstanz
    Die Bausubstanz umfasst alle Bauteile eines Gebäudes, wie Wände, Decken, Böden und Dächer. Schäden an der Bausubstanz, wie Risse oder Feuchtigkeitsschäden, können die Schimmelbildung begünstigen.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Tragwerk, Gebäudehülle, Bausubstanzanalyse

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die gesundheitlichen Risiken von Schimmel in Wohnräumen?
      Schimmel kann allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen und Müdigkeit verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Es ist wichtig, Schimmelbefall ernst zu nehmen und umgehend zu handeln, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.
    2. Wie kann ich Schimmelbildung in meiner Wohnung vorbeugen?
      Regelmäßiges Lüften (Stoßlüften mehrmals täglich), Vermeidung hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. durch Wäschetrocknen in der Wohnung), richtiges Heizen (gleichmäßige Temperatur in allen Räumen) und die Vermeidung von Kältebrücken sind wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbildung. Achten Sie auch darauf, Möbel nicht direkt an kalte Außenwände zu stellen, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.
    3. Welche Anzeichen deuten auf Schimmelbefall hin?
      Sichtbare Schimmelbildung (schwarze, grüne oder weiße Flecken an Wänden, Decken oder Möbeln), muffiger Geruch, feuchte Stellen an Wänden und allergische Reaktionen oder Atemwegsbeschwerden bei Bewohnern können auf Schimmelbefall hindeuten. Bei Verdacht auf Schimmelbefall sollte man die Ursache umgehend von einem Fachmann untersuchen lassen.
    4. Wie finde ich einen qualifizierten Schimmelgutachter?
      Suchen Sie nach zertifizierten Schimmelgutachtern in Ihrer Region. Achten Sie auf Qualifikationen, Erfahrung und Referenzen. Ein guter Schimmelgutachter sollte in der Lage sein, die Ursache des Schimmelbefalls zu ermitteln, ein Sanierungskonzept zu erstellen und die Sanierung zu überwachen.
    5. Welche Kosten entstehen bei einer Schimmelsanierung?
      Die Kosten für eine Schimmelsanierung hängen von der Größe des Befalls, der Ursache und den erforderlichen Maßnahmen ab. Eine einfache Schimmelbeseitigung kann einige hundert Euro kosten, während eine umfassende Sanierung mit Ursachenbehebung mehrere tausend Euro kosten kann. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Leistungen und Preise zu vergleichen.
    6. Kann ich Schimmel selbst entfernen?
      Bei kleinen, oberflächlichen Schimmelbefall (weniger als 0,5 Quadratmeter) kann man den Schimmel selbst mit speziellen Schimmelentfernern beseitigen. Tragen Sie dabei unbedingt Schutzkleidung (Handschuhe, Atemschutzmaske, Schutzbrille) und sorgen Sie für eine gute Belüftung. Bei größeren oder tiefergehenden Schimmelbefall sollte man unbedingt einen Fachbetrieb beauftragen.
    7. Wie lüfte ich richtig, um Schimmel vorzubeugen?
      Lüften Sie mehrmals täglich für 5-10 Minuten stoßweise. Öffnen Sie dabei alle Fenster und Türen, um einen Durchzug zu erzeugen. Vermeiden Sie dauerhaft gekippte Fenster, da dies zu einer Auskühlung der Wände und somit zur Schimmelbildung führen kann. Besonders wichtig ist das Lüften nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen.
    8. Was ist eine Kältebrücke und wie entsteht sie?
      Eine Kältebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, der eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweist als die umliegenden Bauteile. Dadurch kühlt dieser Bereich stärker aus, was zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit und somit zur Schimmelbildung führen kann. Kältebrücken entstehen häufig an Ecken, Fensteranschlüssen oder ungedämmten Bauteilen.

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    • Ursachenforschung bei Schimmelbefall
      Die Ermittlung der Ursachen ist entscheidend für eine erfolgreiche Schimmelsanierung.
    • Richtiges Lüften zur Schimmelprävention
      Wie man durch richtiges Lüften Schimmelbildung vermeiden kann.
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      Informationen über die gesundheitlichen Risiken von Schimmelbefall.
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      Wann man Schimmel selbst entfernen kann und wann ein Fachbetrieb erforderlich ist.
    • Kosten einer professionellen Schimmelsanierung
      Ein Überblick über die Kosten, die bei einer Schimmelsanierung entstehen können.
  2. Hohe Luftfeuchtigkeit: Schimmelrisiko durch falsches Lüften?

    Neue Erkenntnisse ...
    Heute hatte ich einen Sanierungsfachmann im Haus, der als erstes eine Luftfeuchtigkeit im Haus von über 75 % mit einem Messgerät feststellte. Dieser Wert soll laut seiner Aussage eher hoch sein.
    Die Heizung mit Wasserverlust konnte als Verursacher der Feuchtigkeit ausgeschlossen werden.
    Dem Fachmann vor Ort erschien die "Schlafbelegung" des 100 m²-Hauses mit ständig 5-6 Personen pro Nacht recht hoch, somit steige auch die Luftfeuchtigkeit.
    Die Aussage der Mieterin, dass ausreichend gelüftet werde, mochte der Fachmann nicht recht Glauben schenken. Im Wohnzimmer, wo der Schimmel auftritt, liegt die Durchschnittstemperatur laut Aussage der Mieterin bei 17 °C.
    Der Fachmann macht nun einerseits das falsche Heiz- und Lüftungsverhalten (Heizungsverhalten, Lüftungsverhalten) der Mieterin und andererseits einige feine Risse in der Außenfassade des Hauses für die Feuchtigkeit im Haus verantwortlich. Er schlug vor, eine Woche lang probeweise ein Entfeuchtungsgerät aufzustellen, um zu demonstrieren, wieviel Wasser pro Tag aus der Luft gefiltert werden kann bzw. wieviel Wasser die Wände pro Tag aufnehmen müssen. Laut seiner Aussage könne ein weiteres tägliches Betreiben dieses Kondensierungsgerätes (249,- bis 399,- €) genügen, den Schimmel trotz des mangelhaften Lüftungsverhaltens der Mieterin dauerhaft "zu vertreiben". Ist diese Aussage glaubhaft? Welche Erfahrungen haben andere Fachleute diesbezüglich gemacht?
    Mir legte er dann noch ans Herz, dringlich noch vor dem Frosteinbruch eine Außenfassadenisolierung mittels 8-12 cm Styropor plus Putz etc. anzubringen, um die Fassade richtig zu dämmen. Die Kosten wurden mit ca. 20.000 € veranschlagt, dazu käme dann noch die Verlängerung des Daches nach hinten und nach vorne, sodass auf mich Kosten in Höhe von ca. 30.000-35.000 € zukommen würden.
    Leider bin ich z.Z. bedingt durch unsicheren Arbeitsplatz finanziell nicht in der Lage, diese Außendämmung vornehmen zu lassen. Welche Folgen kann das Unterlassen haben, für's Mauerwerk und ggf. auch für das Mietverhältnis?
    Würde mich über ein paar Stellungnahmen bzw. Meinungsäußerungen sehr freuen, Gruß
    T. Herz
  3. Schimmelbildung: 17°C Raumtemperatur und hohe Luftfeuchte

    könnte
    sein, dass er recht hat. Aber irgendwie passen die 17 °C aus Ihrem zweiten Beitrag und das "kräftig heizen" aus dem ersten nicht zusammen.
    75 % RLF sind bei 17 °C ganz anders zu beurteilen als bei 25 °C, so oder so aber zu hoch. Da kann sich schon an einer geringfügig kühleren Wand Schimmel bilden. Insofern kann der Trockner helfen. Allerdings gehören zu so einer Untersuchung zumindest mal Temperaturmessungen (Luft und Wände) in den betroffenen und angrenzenden Räumen. Dann kann man evtl. auch genauer sagen, wo die hohe Luftfeuchte herrührt.
  4. Widersprüchliche Angaben: Mieterverhalten begünstigt Schimmel?

    Angaben von Mieterin widersprüchlich und evtl. nicht ehrlich ...
    Hallo und danke für die Antwort! Die Angabe mit dem "kräftig heizen" kam am Telefon von meiner Mieterin, ich habe es ihr auch abgenommen, da sie schon vorher einmal erwähnte, dass sie immer und überall stark friere. Allerdings habe ich dann schon vor meinem gestrigen Besuch vermutet, dass es in ihrem Wohn- / Schlafzimmer (Wohnzimmer, Schlafzimmer) wohl doch nicht so warm sein kann, da sie da ja schläft, und die wenigstens Menschen können bei hohen Temperaturen schlafen ... Der eine Heizkörper, unter einem der Isolierfenster, direkt an die schimmelige TV-Ecke grenzend, war überhaupt nicht angedreht, d.h. er war ganz kalt.
    Sie gab dann auch zu, dass alle Räume außer ihres Schlaf- / Wohnzimmers wohl meist eher niedrig geheizt werden, also um ca. die besagten 17 °C herum, um Heizkosten zu sparen. Bei 4 Kindern kann ich den Wunsch verstehen, aber auf wessen Kosten? Ich bin schon nicht so froh darüber, dass ICH dieses Trockengerät kaufen soll, nur weil sie ihr Lüftungs- und Heizverhalten (Lüftungsverhalten, Heizverhalten) nicht umstellen möchte.
    In der recht warmen Küche zeigt sich kein Schimmel. Die Türen des Wohn- / Schlafzimmers sind auch tagsüber anscheinend immer zu, sodass dieser Raum auch vom Flur her nicht erwärmt werden kann und kein großer Luftaustausch stattfindet.
    Der Fachmann vor Ort empfahl eine Raumtemperatur von 19 °C, damit die Wände die Möglichkeit haben, sich zu erwärmen. Insofern müsste dann auch das Kondensieren der Feuchtigkeit an den Wänden ja etwas geringer ausfallen. Der Schimmel trat  -  wie ich heute feststellte  -  auch im Schlafzimmer/Kinderzimmer der Tochter auf, oben an einem Sturz des Fensters direkt neben dem Kinderbett.
    Auf meine Frage hin, wie es sein könne, dass ein Haus, das 50 Jahre lang innen und außen völlig trocken ist (ohne Muff und Schimmel selbst im Keller, der Baugrund ist auch extrem trocken), innerhalb von 3 Monaten innerlich zu verschimmeln beginnt, meinte der Fachmann vor Ort, dass das halt irgendwann anfänge ...
    Nur so plötzlich und krass? Es war ja selbst bei der Vormieterin, die 6 Jahre lang in dem Haus wohnte, keinerlei Schimmel oder Moder im Haus aufgetreten, geschweige denn in der langen Zeit, in der ich selbst das Haus bewohnte.
    Ich frage mich, ob mich die Mieterin durch Mietkürzung dazu zwingen kann, das Haus von außen komplett dämmen zu lassen? Die Fassade ist rein optisch in keinem schlechten Zustand ...
    Oder muss ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass das Haus eine baufällige Ruine ist ...? Diesen plötzlichen Wechsel von "völlig problemlos" zu "totalem Problemfall" kann ich irgendwie nicht verstehen.
  5. Mieterwechsel: Schimmelprobleme durch falsches Nutzerverhalten

    Foto von Martin Kempf

    wenn ich ehrlich bin
    würde ich sehen, dass ich andere Mieter bekäme. Selbst wenn Sie die Hütte von außen dämmen würden, ich bin sicher, dass die jetzigen Mieter es schaffen, trotzdem Probleme zu produzieren. Mag sich hart anhören, aber wenn Ihnen Ihr Haus wichtiger ist als die jetzigen Mieter, würde ich diesen Gedanken nicht ausschließen.
  6. Schimmelursache: Falsches Lüften oder defekte Fensterdichtung?

    Neuen Mieter suchen!
    Ihre Mieterin lügt wie gedruckt. Bereits bei 70 % rel. Feuchte bei Zimmertemperatur entsteht Schimmel. Dämmung würde Problem nicht beseitigen. Entweder neuen Mieter suchen oder obere Lippendichtung an den Fenstern entfernen, wenn die "Gute " nicht lüftet. Temperaturen von 17 °C sprechen eher dafür, dass die Heizung zwischen "Null und Sternchen" steht und nur durch Energieabgabe der Anwesenden (ca. 80 Watt) "geheizt" wird.
    • Name:
    • Herr Ber-560-Sch
  7. Dämmung unwirksam: Mieterverhalten als Hauptursache für Schimmel

    DANKE!
    Hallo,
    die Beiträge haben mir sehr geholfen! Ich danke Ihnen vielmals dafür. Es bestätigt meine Annahme, dass durch Dämmung das Problem nicht verschwinden würde, und dass ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden muss, diese Mieterin irgendwie "loszuwerden" und von der Vermietung (dient der Finanzierung eines Pflichtteilsanspruchs, sonst hätte ich das Haus nie vermietet) weiterhin abzusehen.
    Für weitere Beiträge bin ich natürlich weiterhin dankbar, wünsche Ihnen zunächst allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest! Viele Grüße T. Herz
  8. Falsches Lüften: Schimmelrisiko durch gekippte Fenster bei 17°C

    Foto von Stefan Ibold

    ausreichend lüften wird bei der mieterin ...
    Moin,
    ... im Klartext heißen: die Fenster stehen wenn überhaupt auf Kipp.
    Damit kühlt der Raum nur noch weiter aus, aber die Luft wird nicht ausgetauscht.
    Bei einer Raumtemperatur von 17 °C in der Raummitte haben Sie garantiert weniger als 12,6 °C im Wand- geschweige denn im Eckbereich. Das ist die magische Grenze, wenn man davon ausgeht, dass der Raum 20 °C und eine rel. LF von 55 % hat.
    Und Schimmel bildet sich erst ab ca. 80 % dauerhafter Feuchtigkeit, nicht schon bei 70 %.
    Und irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass die Tante da auch noch Blumen en Maß, vielleicht sogar in Hydrokultur in der Bude hat, vielleicht sogar noch nen Aquarium.
    Wie MK schon schreib: die Mieterin wird ihr Lüftungsverhalten nicht ändern, weil das Verständnis fehlt. Sie sollten zusehen, dass sie sich jemanden neus suchen, so hart wie das jetzt auch gegen die Mieterin klingt.
    Die feinen Risse in der Außenwand sehe ich übrigens nicht als das Problem an.
    Grüße
    Stefan Ibold
  9. Schimmelgefahr: Luftfeuchtigkeit, Temperatur und U-Wert der Wand

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    ein paar Zahlen
    75 % Luftfeuchte bei 17 °C bedeuten 9,1 g Wasser in einem m³ Luft. 80 % Luftfeuchte werden bei dieser Wassermenge bei 16,0 °C erreicht. Ab 80 % besteht laut DINAbk. 4108 Schimmelgefahr. Damit eine Wand bei Raumtemperaturen von 17 ° eine Oberflächentemperatur von 16 ° erreicht (in der Wandmitte, nicht in der Ecke), muss sie den Super-U-Wert von 0,19 haben. Das geht nur mit zusätzlicher Dämmung in der Größenordnung 18 cm und mehr. Bei Außenecken und oberen Raumkanten zum Dachgeschoss kommt noch der Effekt der geometrischen Wärmebrücke dazu, was zu mehreren Grad Temperaturabfall führen kann. Dort müsste also noch wesentlich mehr gedämmt werden. Damit wird klar, dass Sie gegen ein solches Heiz- und Lüftungsverhalten (Heizungsverhalten, Lüftungsverhalten) nie andämmen können. Ihr Gutachter sollte das auch genau ausrechnen können.
    Die Randbedingungen der DIN sehen 50 % Luftfeuchte bei 20 °C vor. Das entspricht 7,3 g Wasser in einem m³ Luft. 80 % Luftfeuchte (Schimmelkriterium) werden dann erst unter 12,6 °C erreicht.
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Schimmel in Wohnzimmerecke: Ursachen und Sanierung

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert Schimmelbildung in einer Wohnzimmerecke eines Altbaus. Hohe Luftfeuchtigkeit, möglicherweise verursacht durch unzureichendes Lüften und Heizverhalten der Mieter, wird als Hauptursache identifiziert. Eine Dämmung der Außenwand wird als nicht ausreichend zur Problemlösung angesehen, solange das Nutzerverhalten nicht geändert wird. Ein Mieterwechsel wird als mögliche Lösung in Betracht gezogen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Schimmelursache: Falsches Lüften oder defekte Fensterdichtung? entsteht Schimmel bereits bei 70% relativer Feuchte bei Zimmertemperatur. Daher ist es wichtig, das Lüftungsverhalten zu überprüfen.

    📊 Zusatzinfo: Im Beitrag Schimmelgefahr: Luftfeuchtigkeit, Temperatur und U-Wert der Wand wird erläutert, dass 75% Luftfeuchte bei 17°C 9,1 g Wasser pro m³ Luft bedeuten. Ab 80% Luftfeuchte besteht laut DINAbk. 4108 Schimmelgefahr.

    🔴 Risiko: Der Beitrag Falsches Lüften: Schimmelrisiko durch gekippte Fenster bei 17°C warnt davor, dass das Kippen der Fenster bei niedrigen Raumtemperaturen die Schimmelbildung sogar noch begünstigen kann, da die Wände auskühlen und die Luft nicht ausreichend ausgetauscht wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie das Lüftungs- und Heizverhalten der Mieter. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur. Ziehen Sie einen Fachmann für Schimmelsanierung hinzu, um die Ursachen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Beachten Sie den Beitrag Mieterwechsel: Schimmelprobleme durch falsches Nutzerverhalten bezüglich der potentiellen Notwendigkeit eines Mieterwechsels, falls das Problem nicht anders in den Griff zu bekommen ist.

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